Geldanlage als Rentner

  • Danke dir für die Meinung. Ich wollte mich hier erstmal nach dem generellen Meinungsbild umhören, um unter anderem auch darauf meine Entscheidungen zu treffen. Bisher liegt alles auf einem Girokonto, das ist (leider) korrekt. Die Abwägung zwischen Aufwand, Ertrag und Risiko ist für mich ebenso verständlich

  • Bisher liegt alles auf einem Girokonto, das ist (leider) korrekt.

    Aber dann bekommst du einmal im Quartal von der Bank auch bei einem Besuch einen Kaffee aus dem Kaffeeautomaten des Filialleiters ?

    Such dir von den Finanztip-ETF-Empfehlungen doch spielerisch eine heraus und wirf einen Stein von 20.000 oder 30.000 Euro ins Wasser der Weltmärkte.

    Suche dir eine seriöse Bank, die im Fall der Fälle auch für deine Familie erreichbar bist.

    Mein Tip für Einmalinvestments ist die Deutsche Bank (hier die Online-Truppe „Maxblue“).

    Die Depotführung ist kostenlos und es gibt derzeit wieder eine Aktion.

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    Eine ordentliche Prämie bis zu 500 Euro gibt es auch noch.
    Depot eröffnen, Geld überweisen, kaufen und dann Online die Prämie anfordern.

  • Nun denn, ich sehe hier sind einige Forenmitglieder nicht ganz ohne Humor mit einer Prise Zynismus unterwegs - sehr schön.
    Aber dann zu den Punkten: Die 5,5 sind brutto. Größter Teil ist die Rente, die beiden Immobilien werden aus privaten Gründen recht günstig vermietet. Das Girokonto ist zinsfrei - dementsprechend gibt es keinerlei Geldfluss zusätzlich. Es geht hierbei um mein eigenes Vermögen, wobei meine Frau selbstverständlich ebenfalls ein Mitspracherecht hat. Für eine etliche Jahre jüngere Frau ist das Vermögen um 2 nullen zu klein -> Daher nun die Geldanlage

    Die Ersparnisse sind wie bereits erwähnt alle auf dem Girokonto - der Rest des Vermögens besteht aus den drei Immobilien (Zwei Wohnungen, eine Doppelhaushälfte).
    Monatliche Ausgaben sind 3900€ - 1000€ davon fallen auf absehbare Zeit weg.

    Vielen Dank soweit, die Literaturvorschläge sind notiert und werden besorgt, die Privatbilanz wird nochmal detailliert aufgestellt und entsprechende Schlüsse gezogen.

  • Mit 1,3 Mio. € auf dem Girokonto ist Inflation das größte Risiko.

    1,3 Mio auf dem Girokonto :huh: Hut ab, das muss man sich leisten können.

    Aber nein, die Inflation ist dabei nur das zweitgrößte Risiko. Das größte Risiko ist, daß die entsprechende Bank pleite geht.

    Aufgrund der Einlagensicherung sollte man niemals (signifikant) mehr als 100.000 EUR pro Einleger und Bank auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten einer einzelnen Bank halten. Bei Gemeinschaftskonten max. 200.000 EUR.

    Siehe BaFin - Einlagensicherung und Anlegerentschädigung

    Zitat

    "Der gesetzliche Entschädigungsanspruch für Einlagen beträgt grundsätzlich maximal 100.000 Euro. Diese Sicherungsgrenze gilt pro Kunde und Bank, nicht pro Konto. Bei Gemeinschaftskonten hat jeder Kontoinhaber bzw. jede Kontoinhaberin einen separaten Anspruch auf Entschädigung. Gibt es also zwei Kontoinhaber (zum Beispiel ein Ehepaar), verdoppelt sich der Maximalbetrag der gesetzlichen Einlagensicherung auf 200.000 Euro."

  • Dankeschön für die Empfehlungen! Ich hatte kurzerhand einmal ein bisschen geschaut und bin dabei vor allem auf die Neobroker Zero und Scalable Capital gestoßen. Was ist von diesen Depotanbietern zu halten? Oder wird davon abgeraten und lieber eine tradierte Bank empfohlen, auch wenn diese gegebenenfalls etwas teurer sind?
    Den Kaffee habe ich bisher immer ausgeschlagen, da das einzige was ich vom Finanzgebaren dieser Institute halte Abstand ist.

  • 1,3 Mio auf dem Girokonto :huh: Hut ab, das muss man sich leisten können.

    Aber nein, die Inflation ist dabei nur das zweitgrößte Risiko. Das größte Risiko ist, daß die entsprechende Bank pleite geht.

    Aufgrund der Einlagensicherung sollte man niemals (signifikant) mehr als 100.000 EUR pro Einleger und Bank auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten einer einzelnen Bank halten. Bei Gemeinschaftskonten max. 200.000 EUR.

    Siehe BaFin - Einlagensicherung und Anlegerentschädigung

    Das ist ein sehr guter Punkt, ich bin persönlich bei der Sparkasse und hatte mich nie besonders damit auseinandergesetzt, da sich diese in irgendeiner Form untereinander stützen (so meine Hoffnung zumindest) - dennoch sicherlich nicht ganz ohne Risiko. Umso besser, dass ich hier meine Naivität vorgeführt bekomme und ins Grübeln gerate.

  • Scalable kann man durchaus nehmen, wenn man etwas technik affin ist. Ist halt schon etwas weiter von der Sparkassen Filiale weg. Und mal eben nebenbei in der App zu traden - das kann auch (zu) verlockend sein.

    Aber mal eine ernst gemeinte Frage: wie kommt man zu >1 Mio auf dem Girokonto? Ich meine, ein gewisses Maß an Finanzbildung hat man in deiner Generation doch erhalten und jedem ist klar, das man soviel Geld nicht unverzinst liegen lässt? Ich nehme mal an, das ist erst kürzlich durch eine Erbschaft oder so eingetrudelt.

    Ansonsten würde ich Dir raten, bevor du was tust - erstmal das Basiswissen in Geldangelegenheiten drauf schaffen.

  • Scalable kann man durchaus nehmen, wenn man etwas technik affin ist. Ist halt schon etwas weiter von der Sparkassen Filiale weg. Und mal eben nebenbei in der App zu traden - das kann auch (zu) verlockend sein.

    Aber mal eine ernst gemeinte Frage: wie kommt man zu >1 Mio auf dem Girokonto? Ich meine, ein gewisses Maß an Finanzbildung hat man in deiner Generation doch erhalten und jedem ist klar, das man soviel Geld nicht unverzinst liegen lässt? Ich nehme mal an, das ist erst kürzlich durch eine Erbschaft oder so eingetrudelt.

    Ansonsten würde ich Dir raten, bevor du was tust - erstmal das Basiswissen in Geldangelegenheiten drauf schaffen.

    Gut, dann werde ich mich zu diesem Broker nochmal ein wenig einlesen. Momentan bieten die ebenfalls eine Prämie an, die auch nicht schlecht klingt. Mal sehen ob sich da ein Haar in der Suppe finden lässt.

    Das Geld ist tatsächlich zu größten Teilen Lohn. Früher gab es mal etwas Zinsen sogar bei der Sparkasse und da ich nie besonders Lust und Zeit hatte mich mit dem Thema der Finanzanlage zu beschäftigen, habe ich es dabei belassen. Irgendwann haben es auch die Finanzberater der Bank aufgegeben mich zu kontaktieren. Ich war einfach froh meine Ruhe zu haben.
    Am Aufholen des nötigen Basiswissens bin ich nun dran - jetzt ist auch genug Zeit dafür.

  • Beneidenswert wenn man sich nie um Geld Sorgen machen musste.

    Könnte oder dürfte auch eine Haltungsfrage sein.

    Für meinen Teil gilt,

    Obwohl ich schon als Schüler nebenher arbeiten und sparsam haushalten und wirtschaften mußte (kam als Kind mit finanziell prekären Verhältnissen in Berührung) ...

    daß ich mir schon damals "Gedanken" gemacht hatte, wie ich schon in sehr jungen Jahren Geld verdienen kann und auch mit Geld umgehen kann - aber eben keine "Sorgen".

    Als hilfreich - in der Retrospektive - hatte sich auch die damals beginnende Beschäftigung mit der Geld-, Währungs- und Finanzgeschichte inkl. der Historie von Währungsunionen herausgestellt - und "Gedanken" auch zu diesem Themenbereich.

  • Gut, dann werde ich mich zu diesem Broker nochmal ein wenig einlesen. Momentan bieten die ebenfalls eine Prämie an, die auch nicht schlecht klingt. Mal sehen ob sich da ein Haar in der Suppe finden lässt.

    Das Geld ist tatsächlich zu größten Teilen Lohn. Früher gab es mal etwas Zinsen sogar bei der Sparkasse und da ich nie besonders Lust und Zeit hatte mich mit dem Thema der Finanzanlage zu beschäftigen, habe ich es dabei belassen. Irgendwann haben es auch die Finanzberater der Bank aufgegeben mich zu kontaktieren. Ich war einfach froh meine Ruhe zu haben.
    Am Aufholen des nötigen Basiswissens bin ich nun dran - jetzt ist auch genug Zeit dafür.

    Respekt. Eine Million auf dem Girokonto der Sparkasse anzusammeln und den Bemühungen der Verkäufer zu entgehen, das muss man auch erst mal schaffen ^^

    Was die Bank angeht: ich würde mich an deiner Stelle eher bei den etablierten Direktbanken umschauen, statt gleich zu einem Neobroker zu wechseln. Die ING-DiBa ist bspw. lange am Markt, hat gute Konditionen und vor allem ihre Prozesse im Griff. Da kann man bei Bedarf sogar auch mal anrufen und mit echten Menschen sprechen ;)

    An deiner Stelle würde ich das Geld bei dieser oder einer anderen Direktbank für ein paar Monate in einem Geldmarkt-ETF, bspw. DBX0AN parken. Und mich parallel dazu mit den von den Forumsfreunden genannten Buchempfehlungen einlesen. Ich persönlich finde Über Geld nachdenken von Nikolaus Braun und eines der Bücher von Gerd Kommer, bspw. Souverän investieren vor und im Ruhestand für diesen Zweck gut geeignet.

  • Ach, Sorgen - ich bin so souverän die Wörter im allgemeinen Wortsinne zu nutzen statt sie auf die Goldwaage zu legen ;)

    Wenn Du zwischen "Sorgen" und sich "Gedanken" machen keinen Unterschied ausmachst, ist das Deine Sache. Legitim ist das selbstverständlich auch, da Dein gutes Recht. Die Frage bleibt, ob es präzise ist.

    Ob das annähernd etwas mit Souveränität zu tun hat, wäre eine eigenständige Frage.

    Für meinen Teil fängt alles - auch die Erfassung eines Sachverhalt - mit möglichst präziser Sprache an - und für mich besteht ein Unterschied zwischen den beiden Begrifflichkeiten.

    Fast könnte man da eine Verbindung zum gewählten "Unwort des Jahres 2025" herstellen (dem im Politiksprech zu den Usancen gehörenden "Sondervermögen" statt Sonderschulden, um die es sich de facto und in praxi handelt ...). ;)

  • BesorgterRentner Ich kann mich in deine Lage sehr gut reinversetzen denke ich. Ich hatte auch Zeiten, wo ich die Geldanlage etwas schleifen ließ. Aber nun habe ich den Eindruck, dass du alles nachholen willst und zwar sofort! Das geht meistens schief.

    Neobroker sind günstig, aber ich habe bisher Abstand genommen, weil ich froh über ein funktionierendes Kundencenter bin, das mir bei Fragen weiter hilft . Also mach es wie Saarlaender empfiehlt , nimm eine gute Direktbank. Die ING bietet dir 2,75% für 4 Monate bis 250000€, das würde ich für den Aktionszeitraum ausnutzen. Raisin bietet dir als Neukunde 3,2 % für 3 Monate für 50.000€, das würde ich auch machen, allerdings muss du da aufpassen und zuerst die Neukundenzinsanlage tätigen und erst später evtl. weitere Anlagen. Hierzu gibt es einen extra Thread. Die hier empfohlenen Geldmarktetfs habe ich noch nicht probiert, ich habe ein großes Tagesgeld und eine Zinstreppe bis zu 4 Jahren in Festgeld. In der Zwischenzeit kannst du die empfohlenen Bücher lesen und dann Anlagen in die von dir ausgewählten ETFs tätigen. Ich mache es mit Einmalanlagen, aber du kannst auch mit Sparplänen anfangen.

    Und ganz wichtig: Wenn die ersten Zinsen gutgeschrieben werden, dann gönn dir was besonderes, als Belohnung dafür, dass du es endlich angepackt hast.

    Viel Erfolg.

  • Nun denn, ich sehe hier sind einige Forenmitglieder nicht ganz ohne Humor mit einer Prise Zynismus unterwegs - sehr schön.

    Fassungslosigkeit dürfte eher zutreffen.

    Ich hätte mir nicht vorstellen können, daß jemand offensichtlich über Jahrzehnte sein recht erhebliches Geld einfach auf dem Girokonto liegen läßt. Hättest Du es auch nur minimal angelegt, hätte es sich in der Zeit mindestens verdoppelt oder verdreifacht.

    Zu den speziellen Steckenpferden vieler Mitforisten hier gehört die gesetzliche Einlagensicherung. In diesem Forum wird immer und immer wieder darauf abgehoben: Wenn eine Bank pleite geht, sind Einlagen bis 100.000 € gesetzlich garantiert. Deine Einlagen sind das Dreizehnfache dessen. Wäre Deine Sparkasse pleitegegangen, wäre alles weg bis auf die genannten 100 T€.

    Dein Nutzername "BesorgterRentner" trifft Deine Geisteshaltung. "SorgloserRentner" wäre passender (wenn nicht sogar "WurstigerRentner"). Dir scheint das über Jahrzehnte egal gewesen zu sein. Das darf schon verwundern.

    Aber dann zu den Punkten: Die 5,5 sind brutto. Größter Teil ist die Rente, die beiden Immobilien werden aus privaten Gründen recht günstig vermietet. Das Girokonto ist zinsfrei - dementsprechend gibt es keinerlei Geldfluss zusätzlich. Es geht hierbei um mein eigenes Vermögen, wobei meine Frau selbstverständlich ebenfalls ein Mitspracherecht hat.

    Du gefällst Dir darin, in Rätseln zu sprechen. Das ist für einen sinnvollen Ratschlag eine schlechte Voraussetzung. Basis für Deine eigenen Erwägungen sollte eine Privatbilanz sein - und genau die braucht man für eine sinnvolle externe Vermögensplanung auch. Der Regel-Anfrager verteilt die notwendigen Infos über viele Postings, in jedem neuen Posting ein kleines Bröckchen Info mehr. Du machst da keine Ausnahme. Letztlich ist diese Methode zum Schaden des Anfragers kontraproduktiv.

    Die Ersparnisse sind wie bereits erwähnt alle auf dem Girokonto - der Rest des Vermögens besteht aus den drei Immobilien (Zwei Wohnungen, eine Doppelhaushälfte).
    Monatliche Ausgaben sind 3900€ - 1000€ davon fallen auf absehbare Zeit weg.

    Damit läßt sich nichts anfangen. Du deutest eine Ehefrau an, die entweder finanziell an Dir hängt oder ein eigenes Einkommen hat oder eine eigene Rente. Typischerweise sollte sie auch krankenversichert sein - wie, wo und warum? Du bist privat krankenversichert, Deine Frau vermutlich nicht, sonst hättest Du das erwähnt.

    Wenn das hier etwas werden soll, wirst Du nicht umhinkommen, mehr über Dich zu erzählen, vorzugsweise alles auf einmal und nicht fraktioniert.

  • Respekt. Eine Million auf dem Girokonto der Sparkasse anzusammeln und den Bemühungen der Verkäufer zu entgehen, das muss man auch erst mal schaffen ^^

    Was die Bank angeht: ich würde mich an deiner Stelle eher bei den etablierten Direktbanken umschauen, statt gleich zu einem Neobroker zu wechseln. Die ING-DiBa ist bspw. lange am Markt, hat gute Konditionen und vor allem ihre Prozesse im Griff. Da kann man bei Bedarf sogar auch mal anrufen und mit echten Menschen sprechen ;)

    An deiner Stelle würde ich das Geld bei dieser oder einer anderen Direktbank für ein paar Monate in einem Geldmarkt-ETF, bspw. DBX0AN parken. Und mich parallel dazu mit den von den Forumsfreunden genannten Buchempfehlungen einlesen. Ich persönlich finde Über Geld nachdenken von Nikolaus Braun und eines der Bücher von Gerd Kommer, bspw. Souverän investieren vor und im Ruhestand für diesen Zweck gut geeignet.

    Verstehe ich gut und ist mir persönlich auch wichtig einen Ansprechpartner zu haben und nicht durch einen freundlichen KI-Chatbot an der Nase vorgeführt zu werden. Die Finanzbuchempfehlungen werde ich mir zu Gemüte führen und mich entsprechend aufschlauen.

    Ich spiele auch mit dem Gedanken zwei Depots zu eröffnen. Eines bei einem tradierten Anbieter wie beispielsweise die genannte ING und ein weiteres bei einem Neobroker für die eventuelle Anlage in Geldmarkt ETFs - hier ist die ING mit ihren Ordergebühren doch recht teuer für Geld, was gegebenenfalls häufiger angelegt/verkauft wird.

  • BesorgterRentner Ich kann mich in deine Lage sehr gut reinversetzen denke ich. Ich hatte auch Zeiten, wo ich die Geldanlage etwas schleifen ließ. Aber nun habe ich den Eindruck, dass du alles nachholen willst und zwar sofort! Das geht meistens schief.

    Neobroker sind günstig, aber ich habe bisher Abstand genommen, weil ich froh über ein funktionierendes Kundencenter bin, das mir bei Fragen weiter hilft . Also mach es wie Saarlaender empfiehlt , nimm eine gute Direktbank. Die ING bietet dir 2,75% für 4 Monate bis 250000€, das würde ich für den Aktionszeitraum ausnutzen. Raisin bietet dir als Neukunde 3,2 % für 3 Monate für 50.000€, das würde ich auch machen, allerdings muss du da aufpassen und zuerst die Neukundenzinsanlage tätigen und erst später evtl. weitere Anlagen. Hierzu gibt es einen extra Thread. Die hier empfohlenen Geldmarktetfs habe ich noch nicht probiert, ich habe ein großes Tagesgeld und eine Zinstreppe bis zu 4 Jahren in Festgeld. In der Zwischenzeit kannst du die empfohlenen Bücher lesen und dann Anlagen in die von dir ausgewählten ETFs tätigen. Ich mache es mit Einmalanlagen, aber du kannst auch mit Sparplänen anfangen.

    Und ganz wichtig: Wenn die ersten Zinsen gutgeschrieben werden, dann gönn dir was besonderes, als Belohnung dafür, dass du es endlich angepackt hast.

    Viel Erfolg.

    Vielen Dank für die ganzen Tipps, das Forum und seine Foristen hier sind wirklich super, großen Dank! Die Einmalanlage ist bequem, time in the market beats timing the market...aber das Risiko wird natürlich schon mehr gestreut in Tranchen einzusteigen. Danke auch für das Verständnis - hier erfülle ich wahrscheinlich das klassische Klischee eines deutschen Rentners, welcher sich nie um seine Finanzen gekümmert hat und Geldanlage mit der Spielbank vergleicht.

  • Damit hast du sicherlich nicht ganz unrecht, aber diese Überlegungen machen im Nachhinein auch nichts besser. Aber es freut mich natürlich, wenn ich hier als Faszinosum auftreten kann und leicht ungläubiges Kopfschütteln hervorrufe - ich werde nicht der einzige Fragesteller hier sein, dem es so geht.
    Auch die Einlage bei der Sparkasse ist sicherlich etwas gutmütig gewesen, allerdings sehe ich die Sparkassen nach wie vor als das Bollwerk der Spareinlagen deutscher Rentner an - wenn die in die Insolvenz rutschen, dann ist vorher schon lang das Licht ausgegangen.

    Aber nun gut, teile mir gern mit, was du von mir haben möchtest, dann packt der "WurstigeRentner" gegenüber dem weisen Foristen auch gerne aus.

    Meine Frau ist noch am arbeiten, finanziell unabhängig von mir und wird auch in der Rente weitestgehend unabhängig sein(In etwa 2 Jahren). Sie ist GKV versichert, ich PKV.

    Aktuelle Rente beträgt 4000€ brutto zuzüglich der Mieteinnahmen von 1500€ = 5500€ Brutto.

    Alle Ausgaben zusammen sind monatlich etwa 3900€.
    Bilanz folgt:
    Aktiva:
    1,2 Mio€ Immobilien
    1,3 Mio€ Bankeinlage
    5.000€ Auto
    Sonstige Vermögensgegenstände sind nicht der Rede wert

    Passiva:
    4000€ Leasingrestschuld für zweites Auto
    Keine sonstigen Kredit/Restschuldverhältnisse


    EK = 2,5 Mio€

    Wenn weitere Informationen fehlen, dann trage ich diese gern nach.

  • Wäre Deine Sparkasse pleitegegangen, wäre alles weg bis auf die genannten 100 T€.

    Das finde ich jetzt auch etwas übertrieben. Die Sparkassenfinanzgruppe hat zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung eben ein eigenen Sicherungssystem, das nicht nur die Einlagen garantiert, sondern auch die Institutssicherung.

    Bisher ist auch noch keine Sparkasse zu Lasten eines Kunden Pleite gegangen. Probleme (die gab es mehr als genug) wurden idR durch Fusionen gelöst. Selbst die Pleite der größten Landesbank in Westdeutschland konnte aufgefangen werden.


    Das ändert nichts an der Tatsache, dass 1,3 Mio zinslos etwa 26.000€ jedes Jahr verschenken.