Liebes Forum,
es geht um den Klassiker Miete oder Eigentum.
Die Fakten:
- 40 und 38 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder (aus biologischen Gründen kommen auch keine)
- beide krisensichere Jobs im unbefristeten Angestelltenverhältnis
- Haushaltseinkommen ca. 15k netto im Monat (Ohne Boni, Gratifkationen etc.), Tendenz steigend
- Eigenkapital knapp 100k
- Mietwohnung in deutschem Ballungsraum, ca. 2k Warmmiete
- Renten aus DRV, Versorgungswerk und ggf. Pension nach erfolgter Verbeamtung von Person 1
- bei Beiden kein erwartbares Erbe
- Kinderunterhalt aufgrund Pflegebedürftigkeit der Eltern wahrscheinlich
Ich weiss, dass selbstbewohntes Eigentum vor allem eine Frage des Lebensstils ist. Ich frage mich allerdings in unserer Situation, ob es nicht finanziell dumm wäre, den Schritt nicht zu gehen.
Wir haben kaum Eigenkapital, da wir beide aus finanziell prekären Elternhäuser kommen und die letzten Jahre damit beschäftigt waren, die Schulden aus Studium, Ausbildung etc. zu tilgen. Klassische Aufsteigerbiographie würde ich sagen.
Derzeit investieren wir unser Geld in unsere Depots, vor allem mit dem Ziel die (im Verhältnis zum Einkommen) spärlichen Rentenzahlungen aufzustocken um im Alter gut davon leben zu können.
Bis wir eine solide Finanzierung hinbekommen, müssen wir sicherlich noch drei bis fünf Jahre EK ansammeln, da die für uns interessanten Objekte ca. 1 bis 1,5 Mio kosten.
Uns stellt sich nun die Frage inwieweit es Sinn macht, mit Anfang Mitte 40 zu kaufen und das Ziel zu haben, mit Renteneintrittsalter eine abbezahlte Immobilie zu haben.