Datenabfrage (IP) durch BKA - Grund?

  • Hallo!

    Ich habe letzte Woche Post vom BKA bekommen. Man hat wohl 2024 eine Bestandsdatenabfrage gemacht und meine Adresse einer IP zugeordnet. Das Ergebnis wurde dem LKA mitgeteilt und falls die sich zu Ermittlungen entscheiden würde mich die örtliche Polizei kontaktieren.

    Mehr Infos habe ich nicht erhalten und das LKA reagiert auf Anfrage auch nicht.

    Jetzt bin ich schon etwas schockiert, zumal die mir mitgeteilte Mailadresse vom LKA Rückschlüsse auf Kinderpornografie zulässt.

    Selbstverständlich bin ich mir keiner Schuld bewusst, jedoch möchte ich wissen, was passiert ist.

    Meint ihr, ich habe irgendeine Handhabe, nähere Details zu erfahren?

    Vermutlich ist es ja wieder eingestellt worden.

  • Eine Akteneinsicht ist wohl nur über einen Anwalt möglich. Das wird sich kaum lohnen, um Deine Neugier zu befriedigen. Vielleicht ist einfach Deine E-Mail irgendwo gefunden worden, das geht ja schnell.


    In der Schule wurde ein Schüler erwischt, wie gerade gewisse Frauenbilder auf dem Schul-PC auftauchten. Es stellte sich heraus, dass er ein Referat über Nacktschnecken vorbereiten sollte.

  • Meine Gedanken dazu: Ich kann mir nicht vorstellen, dass du als (dringend) Tatverdächtiger geführt wirst, denn mit diesem Schreiben hättest du ja nun eine Vorwarnung und Gelegenheit, mögliche Beweismittel zu vernichten.

    Möglicher Weise wirst du als Zeuge oder sonstige Auskunftsperson geführt oder die wie auch immer geartete Abfrage so grob, dass es viel "Beifang" gab, auch von Personen, die mit dem Delikt (welches auch immer) nichts zu tun haben. Bei vielen Internetprovidern (gerade bei DSL kenne ich das so) einmal täglich eine neue IP-Adresse zugewiesen. Wenn mit der gleichen IP-Adresse am vorherigen Tag irgendwelche strafbaren Handlungen durchgeführt werden, dann bist du halt auch erstmal im Raster.

  • Für mich liest sich das erst einmal so, als sei es SPAM.
    Bei mir persönlich und auch in der Firma sind schon mehrfach Emails mit entsprechenden Anschuldigungen aufgetaucht. Emails und keine "echten Briefe".

    Bist du dir sicher, dass der Absender des Schreibens tatsächlich das (richtige) BKA ist? Ähnlicher "Müll" ist auch häufig von (angeblichen) Finanzbehörden unterwegs, weil man angeblich bestimmte (Krypto-) Geschäfte nicht in seiner Steuererklärung erfasst haben soll.