Eine Freundin möchte 100k bei der ing in einen ETF anlegen. Wie umgeht sie dabei die Gebühr? Sie wäre anschließend bereit, zusätzlich jeden Monat eine kleinere Menge auf den ETF als Sparplan einzuzahlen. Kann man also einen Sparplan über 100.000 einrichten und nach der ersten Einzahlung auf z.b 100 € runtergehen?
Ing Sparplan für Einmalsumme
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Goldmicha -
28. Januar 2026 um 19:45 -
Unerledigt
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Der ETF wird pro Tag um 1.000–2.000 Euro schwanken. Vor diesem Hintergrund erscheint es ziemlich überzogen, sich wegen 70 Euro Gebühren den Kopf zu zerbrechen. Einmalkauf und gut ist.
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Die maximal 70 Euro Orderprovision entsprechen bei der Summe gerade mal 0,07%. Wie Irving schon korrekt festgestellt hat, wird der Kurs im Tagesverlauf wohl deutlich mehr schwanken.
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Was soll es denn für ein ETF sein? Meine Wahl wäre der ACWI IMI mit Kaufkosten von 1,90 Euro - das wären 0,0019 Prozent, das schiene mir vernachlässigbar.
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Was soll es denn für ein ETF sein? Meine Wahl wäre der ACWI IMI mit Kaufkosten von 1,90 Euro - das wären 0,0019 Prozent, das schiene mir vernachlässigbar.
? Gibt's bei ING grad hierfür eine Aktion? Ich hätte auch gesagt, dass die (Höchst)Gebühr 69 € ist
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? Gibt's bei ING grad hierfür eine Aktion? Ich hätte auch gesagt, dass die (Höchst)Gebühr 69 € ist
Da sind zahlreiche ETFs im Angebot für 0,0 oder 1,90 Euro. Der Besagte ist schon lange im Angebot …
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Eine Freundin möchte 100k bei der ing in einen ETF anlegen
Welcher ETF soll denn das sein ?
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Es gibt bei der ING mehrere Basis-ETF für 1,90 Euro: MSCI World, ACWI und ACWI IMI. Da findet man schon was Günstiges.
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Es geht um einen Geldmarkt ETF.
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Ich gehe da mit Irving. So ein Theater bei 100.000€ finde ich einigermaßen peinlich. Abgesehen davon würde ich wohl auch einen Aktions-ETF wählen.
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Es geht um einen Geldmarkt ETF.
Vermutlich DBX0AN, ja, den gibt es da nicht in der Aktion. Eine Alternative wäre der DBX0T8, der ist kostenlos zu ordern.
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Eine Freundin möchte 100k bei der ing in einen ETF anlegen. Wie umgeht sie dabei die Gebühr? Sie wäre anschließend bereit, zusätzlich jeden Monat eine kleinere Menge auf den ETF als Sparplan einzuzahlen.
Welchen Zweck verfolgt deine Freundin eigentlich mit 100k+Sparplan in einen Geldmarkt-ETF? Hat sie einen kurzfristigen Liquiditätsbedarf in der Höhe? Muss sie häufig oder bald an das Geld ran? Kommt ein Tagesgeldkonto nicht in Frage? Damit hätte sie gar keine Kosten und nochmal 1000 Euro mehr Zinsen im Jahr...
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Eine Freundin möchte 100k bei der ing in einen ETF anlegen. Wie umgeht sie dabei die Gebühr?
Wenn es eine gute Freundin ist dann schenkst du ihr ein Buch.
Z.b. Hartmut Walz - Ihre Finanzen Fest im Griff
Manche Leute bohren sich auch für ein Groschen durchs Knie. -
Welchen Zweck verfolgt deine Freundin eigentlich mit 100k+Sparplan in einen Geldmarkt-ETF? Hat sie einen kurzfristigen Liquiditätsbedarf in der Höhe? Muss sie häufig oder bald an das Geld ran? Kommt ein Tagesgeldkonto nicht in Frage? Damit hätte sie gar keine Kosten und nochmal 1000 Euro mehr Zinsen im Jahr...
Goldmicha hat, glaube ich, selbst Probleme sein Geld strukturiert unterzubringen. Jetzt dann noch eine Freundin, die 100.000 Euro ausgerechnet bei der ING anlegen will.
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Vermutlich DBX0AN, ja, den gibt es da nicht in der Aktion. Eine Alternative wäre der DBX0T8, der ist kostenlos zu ordern.
Ich nehme immer den LU0225880524.
Ist bei der Deutschen Bank komplett kostenlos.
Bei der ING ist der Kauf kostenlos.
Verkauf ?
Meine Meinung: wenn die Rückgabe an DWS etwas bei der ING kostete, wäre das unseriös.
Ich halte die ING mit Ausnahme der Sparpläne auf ETF ohnehin für eine teure Bank, die zudem ein erbärmlich verzinstes Tagesgeldkonto hat. -
Goldmicha hat, glaube ich, selbst Probleme sein Geld strukturiert unterzubringen. Jetzt dann noch eine Freundin, die 100.000 Euro ausgerechnet bei der ING anlegen will.
Ich denke, dass es einfach Angst ist. Für Privatanleger mit normalem, geregeltem Einkommen ist der Umgang mit großen Vermögensbeträgen (z.B. aus Erbschaften und SChenkungen) keine technische, sondern eine zutiefst psychologische Herausforderung. Unser Gehirn ist schlicht nicht dafür gemacht kurzfristige Marktbewegungen nicht als reale Verluste zu empfinden und sie nicht mit dem eigenen Einkommen und der eigenen Arbeitszeit zu verrechnen.
Das lässt sich auch kaum theoretisch „lernen“. Wer nie erlebt hat, wie sich ein sechsstelliger Buchverlust anfühlt, wird ihn nicht rational einordnen können. Für Anfänger bedeuten Minus 50.000 oder 100.000 Euro eben nicht „gestiegene erwartete Rendite“ oder „günstige Nachkaufgelegenheiten“, sondern mehrere Jahre Arbeit und spürbar verlorene Lebensqualität. Das ist keine intellektuelle Schwäche, sondern eine zutiefst menschliche Reaktion. Allein der Gedanke daran, verlitet Privatanleger dazu viel zu renditeschwach anzulegen.
Das eigentliche Problem ist jedoch, dass sich die öffentliche Diskussion über Risiko fast ausschließlich auf Volatilität verengt. Schwankungen werden dämonisiert, während die wirklich relevanten Risiken systematisch ignoriert werden: Inflation, Langlebigkeit, zu geringe reale Einkünfte im Alter oder massive Klumpenrisiken. Diese Verzerrung führt nicht zu Sicherheit, sondern zu langfristiger Vermögensvernichtung bei gleichzeitigem subjektivem Sicherheitsgefühl.
Deshalb sind hohe Einlagen auf Sparbüchern/Geldmarktprodukten (ohne kurzfristigen Liquiditätsbedarf), Lebensversicherungen mit Garantien oder die nahezu reflexhafte Flucht in Immobilien kein Rätsel, sondern eine logische Konsequenz. Diese Denkmuster sind tief verankert und genau deshalb so schwer zu überwinden.