Duell der Giganten: Welt-ETFs gegen Kommer-ETF

  • Jeder Crash-Prophet hat mal Recht oder eine Analyse trifft zu.

    Wenn die nächsten beiden nicht zutreffen und langfristig (!!!!) der Markt irgendwelche ausbaldowerten Zusammensetzungen ausperformen wird man von den Kommer-Boys auch nichs mehr hören...

    Zumal: hier wird einfach ein super kurzer Zeitraum betrachtet, in dem VOR Kosten der teurere ETF um 0,xx besser läuft als der günstigere...

    Genau dieses Argument des „kurzen Zeitraums“ wurde im vergangenen Jahr von Befürwortern der Marktkapitalisierungsgewichtung und Kritikern faktorbasierter Ansätze häufig als Scheinargument zurückgewiesen. Dabei liegen wehr gute Daten seit 1970 vor, die auch nach Kosten ein klares Bild zeichnen. Entsprechende Hinweise galten letztes Jahr jedoch nicht als zulässiges Argument. Andere Zeiten usw. Jetzt gilt es wieder? :/ Oder gilt nur genau der Zeitraum, der ins Weltbild passt? :/

  • Genau dieses Argument des „kurzen Zeitraums“ wurde im vergangenen Jahr von Befürwortern der Marktkapitalisierungsgewichtung und Kritikern faktorbasierter Ansätze häufig als Scheinargument zurückgewiesen. Dabei liegen wehr gute Daten seit 1970 vor, die auch nach Kosten ein klares Bild zeichnen. Entsprechende Hinweise galten letztes Jahr jedoch nicht als zulässiges Argument. Andere Zeiten usw. Jetzt gilt es wieder? :/ Oder gilt nur genau der Zeitraum, der ins Weltbild passt? :/

    Was hat denn eine Faktorprämie wie Smallcaps mit der Übergewichtung von Europa gemein?

    Mir ging es um "amerikanische Aktien sind überbewertet, kauft Europa".

  • Am Donnerstag hat es einige der bekannten Schwergewichte an der US-Börse „erwischt.“

    Die Stimmung ist zittrig bis ängstlich. Eigentlich gar nicht schlecht, wenn die Bewertungen dieser Titel nicht so hoch wären.

    Damit sieht es vor dem morgigen Freitag dem 13. so aus:

    Der Kommer-ETF noch im Plus, die vier Läufer:innen alle im Minus.

    Es bleibt spannend.

  • Dafür war am Mittwoch ein deutlicher Anstieg….gewinnmitnahmen?

    Möglich. Ich selbst lege nur noch passiv an. Wer konsequent als jüngerer seinen Sparplan eisern und emotionslos laufen lässt, den juckt es nicht, ob sich diese Firmen wie Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft und NVIDIA im Kurs halbieren. Dann wird eben ein Weile lang sehr günstig eingekauft.

  • Möglich. Ich selbst lege nur noch passiv an. Wer konsequent als jüngerer seinen Sparplan eisern und emotionslos laufen lässt, den juckt es nicht, ob sich diese Firmen wie Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft und NVIDIA im Kurs halbieren. Dann wird eben ein Weile lang sehr günstig eingekauft.

    Ja, eh.

    Wobei weder Du noch ich „jünger“ sind.

    Vielleicht ist das der Grund, warum ich eben grad nicht den Eindruck habe, dass Du einfach nur eisern etwas durchziehst und bloß buy and hold machst.

    Im Grgenteil, Du postest oft Anlagestrategien, und scheinst ETF sehr häufig zu wechseln (ich spreche nicht von Studentenprojekten Deiner Frau), außer bei den Welt ETFs Deiner Kinder.

    Ist so ein aktives ETF Wechseln immer noch passives Investieren?

  • Im Grgenteil, Du postest oft Anlagestrategien, und scheinst ETF sehr häufig zu wechseln (ich spreche nicht von Studentenprojekten Deiner Frau), außer bei den Welt ETFs Deiner Kinder.

    Nein, ich habe die ETF Anfang März nach der Geschichte im Oval Office verkauft, die von US-Fondsgesellschaften waren. Mehr nicht.

  • Nein, ich habe die ETF Anfang März nach der Geschichte im Oval Office verkauft, die von US-Fondsgesellschaften waren. Mehr nicht.

    Hm….vielkeicht errinnere ich mich falsch, aber war da nicht auch mal was von wegen deutliches Senken des USA Anteils?

    Das geht natürlich auch durch Rebalancing vorhandener ETFs und benötigt keine ETF Wechsel, aber das ist ja zumindest ein aktiver Strategiewechsel und auch kein eisernes Durchziehen ?

  • Das geht natürlich auch durch Rebalancing vorhandener ETFs und benötigt keine ETF Wechsel, aber das ist ja zumindest ein aktiver Strategiewechsel und auch kein eisernes Durchziehen ?

    Also: meine Dividenden fließen konsequent in Welt-ETF , Emerging Market-ETF und Länder-ETF europäischer Fondsanbieter. Dies sind für mich priorisiert ETF von Xtrackers und der UBS.

    Gerade baue ich in meinem Deutsche Bank Depot eine weitere Portion mit einem Small-Cap-ETF von Xtrackers auf.
    Ich kann, falls Interesse besteht, näher auf mein ETF-Depot eingehen. Es besteht aus ausschüttenden ETF und wird vererbt werden. Meine Dividenden aus meinem Bestand an Aktien der Allianz und
    Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft werden marktbreit in ETF angelegt.


    werden

  • Ich kann, falls Interesse besteht, näher auf mein ETF-Depot eingehen. Es besteht aus ausschüttenden ETF und wird vererbt werden. Meine Dividenden aus meinem Bestand an Aktien der Allianz und
    Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft werden marktbreit in ETF angelegt.

    Das würde mich ebenfalls interessieren. Es wäre hilfreich, wenn du dafür einen eigenen Thread eröffnen und eine nachvollziehbare Gesamtaufstellung mit konkreten Eurobeträgen erstellen würdest.

    Auch wenn das viele anders sehen: Mit der bloßen Nennung von ETFs und prozentualen Portfolioanteilen kann ich persönlich wenig anfangen. Deutlich aussagekräftiger ist die Vermögenshöhe in Verbindung mit sämtlichen Assets, also dem Gesamtvermögen.

    Ich würde beispielsweise jemanden mit einem 200-Euro-Sparplan und 30.000 Euro Vermögen (beides in einem Dividenden-ETF) ganz anders einschätzen als jemanden ohne Sparplan, der jedoch 3 Mio. Euro im selben ETF investiert hat. Ich würde das auch anders bewerten. Viele vermeiden es, konkrete Beträge zu nennen. Für den richtigen Kontext finde ich das aber entscheidend. Klumpenrisiken (z.B. USA) lassen sich je nach Vermögenshöhe völlig unterschiedlich beurteilen.

  • Das würde mich ebenfalls interessieren. Es wäre hilfreich, wenn du dafür einen eigenen Thread eröffnen und eine nachvollziehbare Gesamtaufstellung mit konkreten Eurobeträgen erstellen würdest.

    Auch wenn das viele anders sehen: Mit der bloßen Nennung von ETFs und prozentualen Portfolioanteilen kann ich persönlich wenig anfangen. Deutlich aussagekräftiger ist die Vermögenshöhe in Verbindung mit sämtlichen Assets, also dem Gesamtvermögen.

    Ich würde beispielsweise jemanden mit einem 200-Euro-Sparplan und 30.000 Euro Vermögen (beides in einem Dividenden-ETF) ganz anders einschätzen als jemanden ohne Sparplan, der jedoch 3 Mio. Euro im selben ETF investiert hat. Ich würde das auch anders bewerten. Viele vermeiden es, konkrete Beträge zu nennen. Für den richtigen Kontext finde ich das aber entscheidend. Klumpenrisiken (z.B. USA) lassen sich je nach Vermögenshöhe völlig unterschiedlich beurteilen.

    Joa, aber man muss es auch nicht übertreiben mit der selbstoffenbarung. Zumal wenn die Person die sich selbst offenbart nicht um Anlageberatung anfragt.

    Und es braucht auch keiner etwas zu beurteilen. Das ist nur nötig wenn jemand explizit für etwas wirbt. So wie du für Kommer und andere für Bitcoin trommeln.

    Ansonsten lassen wir die Kirche mal lieber im Dorf.

  • Joa, aber man muss es auch nicht übertreiben mit der selbstoffenbarung. Zumal wenn die Person die sich selbst offenbart nicht um Anlageberatung anfragt.

    Und es braucht auch keiner etwas zu beurteilen. Das ist nur nötig wenn jemand explizit für etwas wirbt. So wie du für Kommer und andere für Bitcoin trommeln.

    Ansonsten lassen wir die Kirche mal lieber im Dorf.

    Darüber schreibt der Honorarberater Nikolaus Braun regelmäßig in seinen Büchern und in seinem Blog.

    In Deutschland besteht häufig eine große Zurückhaltung, offen über Geld zu sprechen. Sobald es um konkrete Zahlen zu Einkommen oder Vermögen geht, endet die Gesprächsbereitschaft oft. Solche Informationen gelten vielfach als privat, unangemessen oder tabu.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum dieses Thema anders behandelt wird als viele andere persönliche Lebensbereiche, in denen Offenheit selbstverständlich ist.

    Statt klarer Angaben werden häufig vage oder ausweichende Formulierungen verwendet, um konkrete Details zu vermeiden.

    Dies wirkt insbesondere in anonymen Finanzforen bemerkenswert.


    @Pepekeke Tschüss. Viel Erfolg noch.

    Einmal editiert, zuletzt von Irving (15. Februar 2026 um 10:11)

  • Ich würde beispielsweise jemanden mit einem 200-Euro-Sparplan und 30.000 Euro Vermögen (beides in einem Dividenden-ETF) ganz anders einschätzen als jemanden ohne Sparplan, der jedoch 3 Mio. Euro im selben ETF investiert hat. Ich würde das auch anders bewerten. Viele vermeiden es, konkrete Beträge zu nennen. Für den richtigen Kontext finde ich das aber entscheidend.

    Das sehe ich auch so, kann aber auch jeden verstehen, der nicht sein komplettes Vermögen hier offen legt.

    Manchmal geht ja zumindest ein Mittelding, um eine Vorstellung der Größenordnungen zu bekommen, auch ohne dass genaue Beträge oder Details offengelegt werden. Also z.B. gibt es neben dem Depot noch eine selbstgenutzte Immobilie, ist deren Wert eher niedrig sechsstellig oder siebenstellig, besteht eine Rentenanwartschaft oder ist jemand Beamter oder selbständig, wie alt ist der/die ungefähr (eher Mitte 20 oder Ende 40 oder kurz vor der Rente) usw…

    Ich finde es auch immer spannend, nicht nur zu hören, wie das Depot aussieht, sondern auch seit wann der/diejenige an der Börse aktiv ist und wie sich das Depot verändert hat. Es ist ja doch ein Unterschied, ob jemand sagt „Ich habe genau einen Welt-ETF im Depot und ziehe buy&hold durch“, der damit vor 10 Jahren angefangen hat und das schon so lange durchhält, oder ob derjenige das gerade mal seit 3 Monaten macht.

    Tomarcy Ich fände Dein (oder euer gemeinsames?) Depot auch mal interessant! Mein Eindruck hier ist, dass Du schon ganz gerne rumbastelst… nicht mit 1.000 „Satelliten“ oder Trend-ETFs, aber schon, dass Du öfter mal an der Gewichtung schraubst oder lieber auf den gleichen ETF von einer anderen Fondsgesellschaft wechselst, neue ETFs ausprobierst etc… Ich wüsste gerne, wie sich das tatsächlich im Depot niederschlägt bei Dir!

  • Joa und?

    Die Frage stellt sich mir nicht, mir ist das völlig einsichtig.

    Ich frag mich höchstens, warum auf diese Frage nicht auch gleich die vermutete Antwort mitgeliefert wird. Aber das frag ich mich nur um deine Argumentationsstrategie zu verstehen, aber nicht, weil mich die inhaltliche Antwort auf eine Frage die sich mir gar nicht stellt interessierte.

    Tschüss ist gut, dann kann nämlich Tomarcy sein Angebot zur Offenlegung ohne Dein Störfeuer in die Tat umsetzen.

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