Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Aber, die Firma kommt werbetechnisch nicht in die Gänge und die Kosten sind hier im Link zu niedrig angegeben worden.

    Nicht nur die. Mir fällt außerdem auf, dass die Multi-Asset-Produkte vieler Anbieter nur sehr schwer zu finden und die Webseiten oft sehr unübersichtlich aufgebaut sind. Das finde ich schade.

    Ich bin überzeugt, dass solche Produkte für viele Privatanleger hervorragend geeignet sind. Insbesondere für Menschen, die durch eine Erbschaft oder einen Immobilienverkauf einen relativ großen Betrag erhalten und unsicher sind, wie sie diesen anlegen sollen.

    Der ausschüttende LS60 von Vanguard ist für solche Fälle ein klasse Produkt. Im Grunde ist das die Benchmark, an der sich die meisten professionellen Vermögensverwalter und Family Offices messen lassen müssen. Und wie wir wissen, underperformen die meisten von ihnen.

  • Mir fällt außerdem auf, dass die Multi-Asset-Produkte vieler Anbieter nur sehr schwer zu finden sind und die Webseiten oft sehr unübersichtlich aufgebaut sind.

    Ich bin gerade auf der Homepage von XTrackers gewesen. Wirklich schrecklich aufgebaut. Bei den neuen ETF stehen da nur drei und der 80 % fehlt. Wahrscheinlich Platzmangel, einfach jämmerlich.

    Homepage im Geiste des letzten Jahrhunderts.
    Man muss ich irgendwie durchfummeln..und dann:

    https://etf.dws.com/de-de/produktf…sses=Mischfonds

  • Mr. Fuchs. Immer wieder angenehm zu hören. Das Zündeln und die Effekthascherei vom Lochner nerven ein bisschen. Aber so ist er halt. Der Fuchs hingegen passt.

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    • Krieg, Öl-Schock & die aktuelle Börsenlage
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    • Öl-Schock & Inflation: Drohen heftige Korrekturen am Aktienmarkt?
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    • Nachkaufchancen nutzen: Jetzt günstig in Asien investieren?
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    • Renditeerwartungen: Warum Aktien die beste und günstigste Anlageklasse sind
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    • Private Credit & Immobilien: Droht uns die nächste Finanzkrise?
    • Das perfekte ETF-Weltportfolio: Konkrete Strategie & Umsetzung
    • Fazit: Der absolut größte Fehler, den Anleger jetzt machen können

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    Das liest sich ein wenig wie ein Porno - Finanzporno.

  • Das liest sich ein wenig wie ein Porno - Finanzporno.

    Der Lochner ist der (Finanz-)Pornostar schlechthin. Fehlt nur noch ein Bärtchen.

    Er hat halt Reichweite. Deshalb kommen auch die Vernünftigen zu ihm.

  • Er hat halt Reichweite. Deshalb kommen auch die Vernünftigen zu ihm.

    Ich zähle mich zu den vernünftigen.:/
    Sorry, aber mehr wie einen Podcast von Herrn Lochner habe ich nicht ausgehalten.
    Und wenn ich Lochner, Baudzus oder Müller höre, fällt mir immer nur dieses Video ein.

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    Herrlich!
    Allein wie die Herrn Lochner und Baudzus ehrfurchtsvoll zustimmend nicken wie der Herr Müller schwadroniert. Weil er konnte ja prüfen, was die Wirtschaftsprüfer nicht geschafft haben. :D

  • Da ist ja auch das Bärtchen 😆

  • Ich zähle mich zu den vernünftigen.:/
    Sorry, aber mehr wie einen Podcast von Herrn Lochner habe ich nicht ausgehalten.
    Und wenn ich Lochner, Baudzus oder Müller höre, fällt mir immer nur dieses Video ein.

    Ich finde die Videos mit Beck, Kommer und Fuchs ziemlich gut. Auch wenn sie von Lochner interviewt werden. Die anderen Videos kann man meiner Meinung nach getrost ignorieren.

    Es ist allerdings aufschlussreich, dass Lochner mit seinen Inhalten so erfolgreich ist. Durch seine Beating Beta GmbH ist er mehrfacher Millionär geworden. Eine beachtliche Leistung im Vergleich zu vielen „vernünftigen“ Vielschreibern hier im Forum, die mit ihren Inhalten nix verdienen. :evil:

    Auch Müller verdient mit seinen Fonds dumm und dämlich. Auch heute noch. Wir lachen über ihre Videos. Sie verdienen das Geld. Gar nicht so einfach zu ermitteln, wer jetzt der Klügere ist. ;)

  • Es ist schon erstaunlich, wie gerade alle Kanäle das Iran-Thema in Bezug auf Börse und Kapitalanlage aufblasen und effekthascherisch aus allen Rohren feuern. Von den üblichen Finanzpornografen und Börsenzeitschriften kennt man das ja. Klicks und Drama verkaufen sich eben gut. Aber inzwischen springen sogar die Öffentlich-Rechtlichen auf den Zug auf und erklären ein Tagesminus von 0,26 % schon zu „sofortigen und heftigen Auswirkungen“.

    Finanztip, Finanzfluss und JustETF liefern vorsorglich Beruhigungsvideos, Honorarberater posten Vergleiche mit den großen Krisen der letzten 50 Jahre.

    Übersehe ich etwas? Der globale Aktienmarkt liegt aktuell rund 3 % unter Allzeithoch.:/

    Für einen Bärenmarkt brauchen wir mindestens Minus 20 %. Und selbst das ist nichts Besonderes. Das kommt alle paar Jahre vor.

  • Hmm,
    wird das jetzt der Thread "Wir warten auf den Crash 2.0"?
    Interessant wird es doch erst, wenn wir mal einen richtigen Crash erleben. Wie groß wird dann der max. DD des Kommer-ETF im Vergleich zu den Alternativen? Und wie schnell erholt sich der Kommer-ETF im Vergleich zu den Alternativen?

    Schauen wir mal.

  • Aber inzwischen springen sogar die Öffentlich-Rechtlichen auf den Zug auf und erklären ein Tagesminus von 0,26 % schon zu „sofortigen und heftigen Auswirkungen“.

    ...

    Übersehe ich etwas?

    Ja. Seriöserweise würde die Quelle benannt oder verlinkt. So bleibt es ein Murmeln.

  • Hmm,
    wird das jetzt der Thread "Wir warten auf den Crash 2.0"?
    Interessant wird es doch erst, wenn wir mal einen richtigen Crash erleben. Wie groß wird dann der max. DD des Kommer-ETF im Vergleich zu den Alternativen? Und wie schnell erholt sich der Kommer-ETF im Vergleich zu den Alternativen?

    Schauen wir mal.

    Der Kommer-ETF als Spezialkonstrukt wird sich in „richtigen“ Krisen genauso schlagen wie alle anderen (passiven) ETF-Produkte. Wenn es mal richtig in die Grütze geht, ist es egal, ob man noch 3 % komische Festland-China-Aktien hat oder 4% statt 7% in Japan. Wenn der S&P 500 mal kräftig 30 % zurücksetzt, ist es auch Jacke wie Hose, ob man den MSCI World, den MSCI ACWI oder den aktiv gemanagten von Xtrackers von „Qi-Irina“ samt Team im Depot hat.
    So ist das eben.

  • Ja, die Kosten sind hoch. Umso erstaunlicher, dass das GPO den deutlich günstigeren Vanguard LifeStrategy 80 sogar leicht outperformt hat.

    Trotzdem halte ich das GPO für eine gute Wahl für Anleger. Insbesondere wenn man vergleicht was viele Privatanleger und ihre Berater sonst so für Ergebnisse produzieren.

    Besonders interessant ist das Video ab 19:30. Dort wird sehr anschaulich erklärt, wie schlecht die Ergebnisse vieler gut bezahlter Wealth Manager, Vermögensverwalter und Private Banker tatsächlich sind (selbst vor Kosten =O). Und sie können oft nicht mal was dafür. Das stützt meine These: Auch vermögende Anleger fahren mit einem einfachen KISS-Portfolio besser.

    Mein Rat: Die Werbung von Dr. Beck ausblenden und sich auf den fachlichen Content konzentrieren. Das ist immer sehr ausfschlussreich.

    Eine Analyse zum GPO. Man Video gemütlich anschauen oder aber man hört es sich beim Zwiebel schneiden an. Wer wenig Lust hat, geht zur Minute zwölf oder aber wer ganz wenig Zeit hat, kann auch 10 Minute 14 gehen.

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  • Die Videos von Notgroschen sind tatsächlich Recht interessant. U.a. Faktor ETF: was 30 Jahre Daten wirklich zeigen:

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    @Irving: vermutlich kennst du das Video und hast es evtl auch schon gepostet.

    Für mich bleibt die Erkenntnis, dass ich investieren in Faktoren nicht wirklich intensiv verfolge. Einen Bezug zum Kommer ETF taucht im Video nicht auf, aber in den Kommentaren. Notgroschen schreibt: "...Ich bin dort definitiv vorsichtig, weil dabei auch viel Marketing mitschwingt und ob der Konsument dabei immer sinnvoll bei rausgeht, wage ich zu bezweifeln."

  • Die Videos von Notgroschen sind tatsächlich Recht interessant. U.a. Faktor ETF: was 30 Jahre Daten wirklich zeigen.

    Ich mag die Videos von Notgroschen ebenfalls sehr. Ein Problem dieses Videos ist allerdings der relativ kurze Betrachtungszeitraum. Das kann man dem Ersteller nur begrenzt vorwerfen, da belastbare und konsistente Faktordaten über lange Zeiträume schwer zu bekommen sind.

    Gerade beim Faktor-Investing sind jedoch lange Zeitreihen entscheidend, weil Faktorprämien stark zyklisch auftreten und teilweise über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte underperformen. Betrachtet man nur die letzten 30 Jahre, verzerrt insbesondere die zweite Hälfte des Zeitraums das Bild erheblich.

    Deshalb halte ich Studien, die auf dem Fünf-Faktoren-Modell von Eugene Fama und Kenneth French basieren, für eine deutlich geeignetere Grundlage, um sich dem Thema zu nähern. Die Datensätze reichen wesentlich weiter zurück und ermöglichen dadurch eine robustere Bewertung der Faktorprämien.

    Zitat von LuciferM

    Einen Bezug zum Kommer ETF taucht im Video nicht auf, aber in den Kommentaren. Notgroschen schreibt: "...Ich bin dort definitiv vorsichtig, weil dabei auch viel Marketing mitschwingt und ob der Konsument dabei immer sinnvoll bei rausgeht, wage ich zu bezweifeln."

    Von dem „Marketing-Argument“ halte ich wenig. Oft wird es als Totschlagargument verwendet, ohne sich wirklich mit der zugrunde liegenden Methodik auseinanderzusetzen. Es bringt diese Diskussion nicht weiter.

    Ähnliches konnte man früher bereits bei Indexfonds und ETFs beobachten, die lange Zeit als „Produkte für dummes Geld“ abgetan wurden.

    Zitat von LuciferM

    Für mich bleibt die Erkenntnis, dass ich investieren in Faktoren nicht wirklich intensiv verfolge.

    Ich denke nicht, dass Faktor-Investing zwingend notwendig ist. Meiner Ansicht nach ist es vor allem für Investoren interessant, die erstens eine sehr hohe Aktienquote fahren (ansonsten wäre eine Erhöhung der Equity-Prämie durch eine höhere Aktienquote der effektivere Hebel) und die sich zweitens intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

    Am Ende halte ich den Unterschied jedoch für weniger entscheidend, da sich beide Ansätze über einen Zeitraum von 20–30 Jahren sehr gut entwickeln dürften.

    In diesem Thread geht es mir in erster Linie darum, Einfachheit bei der Kapitalanlage in den Mittelpunkt zu stellen. Ich habe den Eindruck, dass sich viele im Forum (insbesondere neue Mitglieder) sehr früh in komplexen Strategien verlieren, ohne dass daraus ein klarer Mehrwert entsteht.

    Ob diese einfache Strategie dann über einen Gerd-Kommer-ETF, einen ACWI IMI oder beispielsweise den ARERO (=weniger Vola+Rendite) umgesetzt wird, halte ich für zweitrangig. Auch eine Differenz von 0,2 Prozentpunkten bei der TER ist langfristig nicht entscheidend.

    Anders formuliert: Ich bin überzeugt, dass man mit einer Vielzahl von Produkten und einer komplexen Asset-Allokation über ein langes Anlegerleben hinweg nicht besser abschneiden wird als mit einer sehr einfachen Lösung wie einem Gerd-Kommer-ETF oder einem ACWI IMI. Das Risiko durch zusätzliche Komplexität deutlich schlechter abzuschneiden (etwa durch Fehlentscheidungen, Timing oder Strategieabbrüche) halte ich hingegen für durchaus real.

  • Ob diese einfache Strategie dann über einen Gerd-Kommer-ETF, einen ACWI IMI oder beispielsweise den ARERO (=weniger Vola+Rendite) umgesetzt wird, halte ich für zweitrangig. Auch eine Differenz von 0,2 Prozentpunkten bei der TER ist langfristig nicht entscheidend.

    Wenn man davon ausgeht, dass die größte Gefahr vom Anleger selbst ausgeht und dass alle 1-ETF-Lösungen deshalb grundsätzlich besser abschneiden werden, als alles, was wer Anleger selbst zusammenbasteln könnte, wäre das richtig.

    Ansonsten gibt es schon erhebliche Unterschiede zwischen den von Dir genannten 1-ETF-Lösungen. Ob ein Gerd-Kommer-ETF oder ACWI IMI über ein Anlegerleben lang die bessere Wahl gewesen wäre, wird man erst im Nachhinein wissen.
    Aber ein Arero oder ein Lifestrategy 60 wird aufgrund seiner Zusammensetzung über bspw. 60 Jahre deutlich hinter den beiden anderen zurückbleiben.

    Wenn man sich für einen günstigen ETF entschieden hat, braucht man sich wegen der TER sicherlich keine Gedanken mehr zu machen. Aber 0,2% auf den gesamten Wert des ETF sind über 60 Jahre ein fünstelliger Betrag. Gerade langfristig sind diese Unterschiede entscheidend.
    Unterschiede in der Größenordnung und größer sollte man nur akzeptieren, wenn der ETF eine teurere Strategie verfolgt (bspw. integrierter Multifaktor), von der man überzeugt ist, dass deren erhoffte Outperformance die höheren Kosten überkompensieren wird.

  • Aber ein Arero oder ein Lifestrategy 60 wird aufgrund seiner Zusammensetzung über bspw. 60 Jahre deutlich hinter den beiden anderen zurückbleiben.

    Das ist schon richtig. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass beide Produkte für das Erreichen von Zielen vernünftig sein können. Ich habe es schon einmal erwähnt: Nach 16 Jahren Bullenmarkt, der nur durch sehr kurze und kleine Krisen unterbrochen wurde und deutlich überdurchschnittliche Renditen am Aktienmarkt lieferte, wird das Bild vieler Anleger in Bezug auf die richtige Asset-Allokation meines Erachtens verzerrt. Die Gesamtrendite des ARERO oder des LS60 mag geringer sein (wahrscheinlich, aber nicht sicher), dafür ist die Planbarkeit deutlich höher. Wem die erwartete Rendite ausreicht, muss nicht 100 % in Aktien investieren. Ich gehe davon aus, dass Multi-Asset erst dann wieder wirklich in den Fokus rückt, wenn eine handfeste Krise uns die Risiken deutlich vor Augen führt.

    Zitat von Ariel

    Wenn man sich für einen günstigen ETF entschieden hat, braucht man sich wegen der TER sicherlich keine Gedanken mehr zu machen. Aber 0,2% auf den gesamten Wert des ETF sind über 60 Jahre ein fünstelliger Betrag. Gerade langfristig sind diese Unterschiede entscheidend.

    Klar, jede Kostenersparnis ist theoretisch ein Gewinn für den Anleger. Trotzdem denke ich nicht, dass das bei Indexprodukten der große Hebel ist. Mittlerweile kann ich auch keine große Korrelation bei der Tracking-Differenz von ETFs auf denselben Index feststellen, selbst wenn die TER unterschiedlich ist. Der ARERO oder das GPO sind gute Beispiele dafür, warum das Thema TER irgendwann ausgelutscht ist und nicht der Fokus sein sollte (ARERO vs. LS60 und GPO vs. LS80). Wenn das Produkt zur eigenen Strategie passt und die ganz großen Kostenausreißer nach oben vermieden werden, sollte man dabei bleiben und sich darauf konzentrieren das Einkommen und damit die Sparplanhöhe zu steigern. 0,2 Prozentpunkte mehr oder weniger TER sind nicht entscheidend.

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