Ich schlage mich gerade ein wenig mit der Frage herum, wie viel Geld ich in einem einzelnen Depot verwahren sollte. Aktuell habe ich ein Depot bei Scalable und eines bei Comdirect. Der Split liegt bei ca. 50 % / 50 %.
Die Summe macht einen Großteil meiner Altersvorsorge aus. Bei Comdirect nutze ich einen TAN-Generator. Bei Scalable bin ich gezwungen, Push-Tan zu verwenden. Der Service von Scalable ist bekanntermaßen eher mäßig. Bei der Comdirect erreicht man immerhin jemanden, wenn auch mit etwas Wartezeit.
Beim Girokonto bin ich in einer Filialbank (Genossenschaftsbank) und bin deshalb am Überlegen, ob ich nicht beim Genobroker ein Depot eröffne. Hatte dort zwei telefonische Rückfragen. Mittags. Innerhalb von einer Minute war ein Mitarbeiter am Telefon. Freundlich. Und konnte meine Fragen beantworten.
Die Nachteile: Chip-Tan kostet 12 € im Jahr. Sparplan-Ausführung kostet 0,95 €. (Depotgebühren keine, solange nur Sparpläne laufen)
Ich hatte bei Scalable ehrlicherweise noch nie Probleme. Aber was, wenn das Depot aus unerfindlichen Gründen gesperrt ist und niemand ist erreichbar? Oder auf einmal Wertpapiere fehlen? Eine Abrechnung falsch ist? Oder, oder... Immerhin liegen da 50 % meiner Altersvorsorge.
Wie handhabt ihr das? Vertrauen in die Neobroker? Alles bei einer Online-Bank? Oder doch eine paar Euro mehr bezahlen und dafür ein gutes Gefühl?