Wechsel in PKV?

KI-Zusammenfassung

: Soll eine gesunde Familie mit zwei Kindern, selbstständigem Praxisinhaber und angestellter Ärztin von der GKV in die PKV wechseln, wenn die heutigen Beiträge ähnlich hoch wirken?

Soll eine gesunde Familie mit zwei Kindern, selbstständigem Praxisinhaber und angestellter Ärztin von der GKV in die PKV wechseln, wenn die heutigen Beiträge ähnlich hoch wirken?

  • Mehrere Beiträge nennen ein Leistungsplus der PKV bei Terminen und Behandlungen, andere warnen vor steigenden Beiträgen, schwieriger Rückkehr in die GKV und weniger Flexibilität.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu eigenen Beiträgen für jedes Kind, Selbstbehalten, Beitragsrückerstattung, KVdR-Fragen und Rücklagen fürs Alter.
  • Ein klarer Community-Konsens entsteht nicht, die GKV wird eher als finanziell sicherer gesehen und die PKV eher als leistungsstärker mit vertraglichem Rahmen.

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  • Wie kommen Sie denn auf Hallesche und Arag als Favoriten? Haben Sie sich schon einmal genauer mit dem Thema Anschlussheilbehandlung und Reha beschäftigt? Diese Themen gehören zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer leistungsstarken PKV. Hier bieten nur fünf Anbieter die nötigen Leistungen - weder Hallesche noch Arag gehören dazu.

    Wurde mir von einem Makler so raus gesucht.
    Nein tatsächlich noch nicht, guter Hinweis!

  • Wurde mir von einem Makler so raus gesucht.

    Ist der Makler auf das Thema PKV spezialisiert? Haben Sie einen ausführlichen Vergleich aller rund 200 Leistungskriterien von PKV-Tarifen erhalten - und wurde Ihnen deren jeweilige Relevanz ausführlich und verständlich erklärt? Wenn nein, würde ich mich noch mal weiter nach kompetenter Beratung umschauen. Dieser Schluss liegt schon deshalb nahe, weil sie statt den Makler zu fragen, hier im Forum nach Rat fragen. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 15 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Ich fühle mich grundsätzlich sehr gut beraten und es wurden viele verglichen ich kenne aber natürlich nicht so die Details. Ich frage hier nach weil es was anderes ist als eine Autoversicherung etc. und wir hier über eine Lebensentscheidung sprechen und bis zum Lebensende ggf. sehr hohe Summen.
    Sind die Tarifkosten iO?

  • Ich fühle mich grundsätzlich sehr gut beraten und es wurden viele verglichen ich kenne aber natürlich nicht so die Details. Ich frage hier nach weil es was anderes ist als eine Autoversicherung etc. und wir hier über eine Lebensentscheidung sprechen und bis zum Lebensende ggf. sehr hohe Summen.
    Sind die Tarifkosten iO?

    Lasse dich doch einfach von von Finanztip empfohlen Fachleuten beraten. Dann kannst du vergleichen.

  • Sind die Tarifkosten iO?

    Die Tarifkosten sind dann i.O. wenn der Tarif alle für Sie subjektiv und objektiv (noch viel wichtiger, weil die meisten Menschen sich beim Abschluss einer PKV noch wenig Gedanken über spätere Erkrankungen machen!) wichtigen Leistungen beinhaltet. Tut er das?

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  • Ich fühle mich grundsätzlich sehr gut beraten und es wurden viele verglichen ich kenne aber natürlich nicht so die Details. Ich frage hier nach weil es was anderes ist als eine Autoversicherung etc. und wir hier über eine Lebensentscheidung sprechen und bis zum Lebensende ggf. sehr hohe Summen.

    Genau deshalb sollten Sie die Details - nach entsprechender Beratung - unbedingt kennen! PKV sollte keine Gefühlsentscheidung sein. :)

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  • Wie kommen Sie denn auf Hallesche und Arag als Favoriten? Haben Sie sich schon einmal genauer mit dem Thema Anschlussheilbehandlung und Reha beschäftigt? Diese Themen gehören zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer leistungsstarken PKV. Hier bieten nur fünf Anbieter die nötigen Leistungen - weder Hallesche noch Arag gehören dazu.

    Also bei Anschlussheilbehandlung und Reha sehe ich im Halleschen XL Tarif und auch Medbest eine sehr gute Absicherung. Richtig?

  • Die Bereiche GKV und vor allem PKV gehören zu meinen Lieblingsthemen, da ich ähnliche Fragestellungen vor über 35 Jahren hatte und mich für die PKV entschieden habe, ohne es bislang zu bereuen, allerdings ohne Frau und Kinder (zeitweise) mitversichern zu müssen.

    Leider werden hier im Forum oft Fehlinformationen tot diskutiert und auf politische Ebenen gebracht, die in einem Finanzforum ziemlich irrelevant sein sollten, denn bei 80 Mio. KV-Versicherten kommt es doch in erster Linie auf die persönliche Einschätzung an.
    Ich sehe auch keinen Sinn darin, diese alten Beiträge jetzt im Nachhinein weiter zu kommentieren oder richtigstellen zu wollen.

    Nur ein einziges Statement bzgl. Sozialpolitik möchte ich hier äußern:
    Ich wäre grundsätzlich für eine Bürgerversicherung tatsächlich für alle Menschen nach dem Solidarprinzip, halte das aber aktuell für recht unrealistisch und kann niemandem (auch mir selbst oder Politikern, die anders entscheiden) vorwerfen, nicht die (vermeintlich) beste gesetzlich mögliche Wahl für sich persönlich zu treffen und sich dann auch langfristig darauf verlassen zu können.

    Was mir hier an der ganzen Diskussion mit den extrem vielen hypothetischen Annahmen und Rechnungen viel zu kurz kommt, sind eigentlich zwei Dinge:

    1) Die oftmals hohe PKV-Beitragsbelastung im Rentenalter liegt daran, dass sie i.d.R. fest (aber natürlich wie alle ansteigend) sind und nicht prozentual einkommensabhängig, was bei der GKD der Fall ist, wobei sehr häufig alle Einkommensarten zur Berechnung genommen werden.

    2) Die Wahl des richtigen KV-Versicherers, der dem (Firmen-)Vermittler nicht die höchsten Provisionen zahlt, sondern aus langjähriger Erfahrung die Beitragsentwicklung und die besten Leistungen für die potentiell höchsten Krankheitskosten priorisiert berücksichtigt.

    Ohne dass ich irgendeine Verbindung dazu habe und noch nicht einmal weiß, wie sich die Firma genau finanziert, rate ich dringend, mal nach Dieter Homburg und seine Firma zu googeln und sich etwas Zeit für seine vielen relativ objektiven YouTube Videos oder Podcasts zu nehmen.
    Er wiederholt sich darin zwar leider immer wieder, aber seine Hauptaussage ist glasklar: Sucht euch einen Tarif, bei dem der Anbieter einen jahrzehntealten, günstigen Beitragsverlauf NACHWEISEN kann.
    Tatsächlich wird dabei weder seine eigene KV genannt, noch diejenigen, die er als gut ausgesucht hat - klar, denn dann könnte es seinen Laden mit so einigen Mitarbeitern zu machen ..., aber sowohl die ARAG, als auch die Hallesche werden -mit Begründungen- als weniger empfehlenswert eingestuft.

    Habe gerade gesehen, dass seine Firma tatsächlich auch in der FinanzTip Empfehlungsliste steht, was mich in meiner Meinung natürlich noch bestärkt.

    Ich hoffe, dass sich dachshund90, PapaPacini und andere unentschlossene Leute noch nicht final für einen Versicherer und Tarif entschieden haben und meinen Tipp beherzigen.

    Gerne natürlich auch Rückmeldungen, wenn sich meine Empfehlung in der Realität doch als schlecht herausgestellt hat, bzw. andere Erfahrungen mit dieser Firma - soweit das hier erlaubt/erwünscht ist ...

  • Als Nachtrag:

    Natürlich auch hier in der Empfehlungsliste vertreten und m.E. viel weniger werbetechnisch unterwegs ist Dr. Schlemann mit seinem Team.
    Deren Grundaussagen stimmen mit denen seines Mitbewerbers größtenteils überein (kein Wunder, denn diese sind objektiv nachvollziehbar) - welches KV-Unternehmen letztendlich den Kunden empfohlen und vermittelt wird, ist auch oft eine Art Geschmackssache, nur wenn bei Dieter Homburg fast ausschließlich zwei Unternehmen gewählt werden und bei Dr. Schlemann sehr oft die großen teuren (was nicht schlecht sein muss!), habe ich immer ein wenig Bauchschmerzen bzgl. der Objektivität, obwohl alle Argumente absolut stimmig sind.

    Da niemand von uns allen in die (versicherungstechnische) Zukunft schauen kann, bleibt immer der Glaskugel-Faktor übrig.

  • Ich habe mit letztendlich für die PKV entschieden und bin zur SDK gewechselt. Hauptgrund für den Wechsel zur PKV war für mich v.a. das vertraglich zugesichert hohe Leistungsniveau, unabhängig von zukünftigen politischen Entscheidungen, auch wenn es evtl./wahrscheinlich über die gesamte Lebenszeit teurer wird als in der GKV.

    Gerade die zukünftigen massiven Kosten für z.B. Antikörper/Immuntherapien etc., die auf das Gesundheitssystem in den nächsten Jahren zu kommen und die demographische Entwicklung, lassen mich stark daran zweifeln, dass die GKV in der aktuellen Form so weiter funktionieren kann.

  • Die Beratung lief letztendlich über Dr. Schlemann. Wie auch schon hier von Dr. Schlemann geschrieben, kamen für mich als Versorgungswerkmitglied viele Versicherer aufgrund der Problematik im Rehabereich nicht in Frage. Letztendlich hatte die SDK für mich die besten Bedingungen und mit das beste Tarifwerk. Wenn ich mir die Beiträge von vielen vermeintlichen PKV-Experten zu den einzelnen Versicherern angucke, kommt die SDK auch eigentlich immer ganz gut weg. Da wir bisher (zum Glück) noch nichts einreichen mussten, kann ich sonst nicht wirklich was zur SDK sagen.

    Die Kosten belaufen sich auf knapp 850€ pro Erwachsenen und knapp 200€pro Kind im AM12, S1, Z9 mit 250€ Tagesgeld.

    Man muss dazu sagen, dass wohl im kommenden Jahr eine ordentliche Beitragserhöhung kommen wird. Aber so ist das Spiel nun mal...

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