Den guten Wünschen von Finanzinvestor möchte ich mich anschließen. Da du/ihr sehr reflektiert an den Themenkomplex herangeht und hier sicher die eine oder andere gute Idee bekommen habt, findet ihr bestimmt eine gute Lösung 😃🙌🏻🏆
Mutter finanziell unterstützen?
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Mani0815 -
29. März 2026 um 13:53 -
Erledigt
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Auch wenn das jetzt die emotionale Seite ist, aber mich würde interessieren, ob deine Mutter dich bislang unterstützt hat. Ob sie deinen Lebensweg positiv mit voran gebracht hat.
Wie steht deine Frau zu deinen Unterstützungsleistungen? Das könnte auch mal Zündstoff geben, wenn sie deine Entscheidung dafür nicht wirklich mitträgt.
Hat deine Mutter in den Ehen gearbeitet?
Wie viele Geschwister hast du?
Mir stößt diese Haltung deiner Mutter sauer auf. Gerade ihr benötigt mit kleinem Kind vermutlich das Geld genauso....
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Ich habe jetzt mal kurz das Eingangsposting überflogen.
Auffällig (ich kenne solche Fälle):Warum bezieht diese Frau nicht Sozialleistungen aufstockend ? „Wohngeld“ (hier Lastenausgleich) kann in diesem Fall nicht das Existenzminimum sicherstellen.
Heizkosten gehören auch dazu !Wurde überhaupt schon ein Antrag auf richtige „Stütze“ korrekt gestellt?
Liegt ein Ablehnungsbescheid vor ? -
Kann die Immobilie umgebaut werden um einen Teil zu vermieten um Einnahmen zu genieren?
Für weitere finanzielle Hilfe müsste mir meine Mutter ihre kompletten Finanziellen Verhältnisse offenlegen. In diesem Zug würde ich auch sofort entsprechende Vollmachten klären.
Wenn deine Mutter Hilfe möchte muss Sie dir auch helfen damit du ihr helfen kannst.
Einfach Geld bei deiner Mutter abkippen löst das Problem nicht.
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Kann die Immobilie umgebaut werden um einen Teil zu vermieten um Einnahmen zu genieren?
Davon rate ich ab, solange die Mutter - nach dem bisher von ihr Gelesenen - Vermieterin wäre. Ein nur halbwegs "cleverer" Mieter würde mit der Dame Fangball spielen. Und dass der TE sich diesen Schuh anziehen und quasi den Hausmeister geben soll? Im Zweifel besser nicht, ihm würde es nicht anders gehen. Dazu zeigt er sich viel zu nachgiebig, zumindest im Innenverhältnis.
Für weitere finanzielle Hilfe müsste mir meine Mutter ihre kompletten Finanziellen Verhältnisse offenlegen. In diesem Zug würde ich auch sofort entsprechende Vollmachten klären.
Wenn deine Mutter Hilfe möchte muss Sie dir auch helfen damit du ihr helfen kannst.
Einfach Geld bei deiner Mutter abkippen löst das Problem nicht.
Darin stimme ich Dir voll zu.
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Ein nur halbwegs "cleverer" Mieter würde mit der Dame Fangball spielen.
Sowas kann aber auch andersherum laufen und ein netter Mieter der ein wenig ein Auge auf die alte Dame hat kann durchaus die Lebenssituation verbessern.
Nicht immer alles schlecht sehen obwohl die Gefahr natürlich besteht.
Es gibt mehr gute Mietverhältnisse als schlechte.
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Es gibt mehr gute Mietverhältnisse als schlechte.
Damit hast Du glücklicherweise recht. Nur in dem beschriebenen Spezialfall von Mutter und Sohn würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, dass das ein gelungenes Vermieterleben wird.
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... das Grundproblem ist, wenn der Betroffene nicht einsichtig ist und "mitarbeitet". Danach sieht es nicht unbedingt aus. Im Status quo zu verharren ist oft die bequemste Lösung.
Solange hier kein Umdenken ist (und dazu gehören auch unbequeme und emotional sicher nicht einfache Änderungen), wird es ganz ganz schwer.
Letzendlich musst auch du entscheiden "wie weit du gehst". Die Sache eskalieren, mit allen möglichen Konsequenzen (mit denen auch du leben müsstest) oder stillschweigend weiterzahlen und mit der Situation hadern.
Im Fernsehen lösen sich solche Konflikte immer in maximal 90 Minuten und alle sind einsichtig
. Das wahre Leben ist leider anders.Anregungen hast du ja in den vorherigen Beiträgen schon viele bekommen ........
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Hallo,
ggf. habt Ihr noch einen Blickwinkel oder eine Idee, wie man mit folgender Situation am besten umgehen kann. Mir fällt leider keine gute Lösung ein...
Meine Mutter, die Mitte 60 ist, hat mich darum gebeten, sie monatlich finanziell zu unterstützen. Zusätzlich brauchte sie kurzfristig eine mittlere Summe für eine Autoreparatur, das ich ihr bereits gegeben habe. In den letzten Jahren hatte ich Ihr auch bereits einige Tausend Euro überwiesen.
Ihre monatlichen Einkünfte sind insgesamt sehr gering. Sie erhält von ihren beiden Exmännern zusammen etwa 600 bis 700 Euro Unterhalt sowie etwas Wohngeld. Einen Nebenjob, der ihr bisher rund 200 Euro im Monat eingebracht hat, hat sie inzwischen verloren. Weitere Einnahmequellen hat sie nicht.
Sie sagt, dass sich ihre Situation in etwa eineinhalb Jahren verbessern wird, wenn sie rund 1.300 Euro Rente bekommt. Aus meiner Sicht würde aber auch dieser Betrag kaum ausreichen, insbesondere wenn größere unvorhergesehene Ausgaben anfallen. Gleichzeitig ist sie der Meinung, dass sie sich keinen neuen Minijob mehr suchen kann, obwohl es ihr gesundheitlich eigentlich gut geht. Eine Aussage war auch explizit, dass Sie keine Lust hat zu arbeiten, was mich extrem geärgert hat.
Die 1.300,- reichen aus meiner Sicht nicht, da Sie in einem alten, baufälligen Haus mit Ölheizung (40 Jahre alt) lebt, Eigentum, das energetisch in einem sehr schlechten Zustand ist. Aufgrund ihrer geringen Einnahmen ist sie nicht in der Lage, Rücklagen zu bilden, weder für Heizöl noch für notwendige Reparaturen. Im Moment sieht es auch so aus, dass Sie enächsten Winter ohne Heizöl dasteht, wenn ich Ihr nicht nochmal mehrere tausend Euro geben würde.
In den letzten Jahren habe ich sie bereits mit mehreren Tausend Euro unterstützt. Dennoch war sie finanziell dauerhaft am Limit und konnte nur deshalb über die Runden kommen, weil sie etwa 12.000 Euro aus dem Erbe ihres Vaters sowie nochmal über 10.000 Euro von ihrer Tante erhalten hat. Diese Mittel sind inzwischen aufgebraucht.
Insgesamt wirkt die Situation wie ein Fass ohne Boden. Spätestens wenn größere Schäden auftreten – etwa an der Heizung oder am Dach – würden Kosten entstehen, die wirtschaftlich kaum noch sinnvoll zu tragen sind. Dennoch möchte sie unbedingt in dem Haus wohnen bleiben; ein Verkauf oder ein Umzug in eine Mietwohnung kommt für sie nicht infrage.
Das zentrale Problem für mich ist, dass eine regelmäßige finanzielle Unterstützung meinerseits zwar kurzfristig helfen würde, aber keine nachhaltige Lösung darstellt. Stattdessen würde ich mich auf eine dauerhafte Belastung einlassen, ohne dass sich an den grundlegenden strukturellen Schwierigkeiten etwas ändert.
Hat zufällig jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Situation, oder eine gute Idee wie man damit umgehen könnte?
Viele Grüße
Für mich klingt das weniger wie ein Geldproblem und mehr wie ein Strukturproblem. Selbst wenn du jetzt monatlich hilfst, bleibt die Grundrealität ja gleich: sehr geringe Einnahmen, ein altes Haus mit unkalkulierbaren Kosten und wenig Bereitschaft, etwas an der Situation zu ändern. Ich finde es ehrlich gesagt völlig legitim, dass du innerlich Widerstand spürst, besonders nach der Aussage, dass sie nicht arbeiten möchte. Da kippt das Ganze emotional von „Notlage“ zu „Erwartungshaltung“. Und sobald Unterstützung zur Erwartung wird, entsteht Druck und oft auch stiller Groll. Du wirst das Problem nicht mit Geld lösen können, sondern nur mit Klarheit. So hart es klingt, aber du bist nicht die Altersvorsorge deiner Mutter.
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