Mutter finanziell unterstützen?

  • Auch wenn das jetzt die emotionale Seite ist, aber mich würde interessieren, ob deine Mutter dich bislang unterstützt hat. Ob sie deinen Lebensweg positiv mit voran gebracht hat.

    Wie steht deine Frau zu deinen Unterstützungsleistungen? Das könnte auch mal Zündstoff geben, wenn sie deine Entscheidung dafür nicht wirklich mitträgt.

    Hat deine Mutter in den Ehen gearbeitet?

    Wie viele Geschwister hast du?

    Mir stößt diese Haltung deiner Mutter sauer auf. Gerade ihr benötigt mit kleinem Kind vermutlich das Geld genauso....

  • Ich habe jetzt mal kurz das Eingangsposting überflogen.

    Auffällig (ich kenne solche Fälle):

    Warum bezieht diese Frau nicht Sozialleistungen aufstockend ? „Wohngeld“ (hier Lastenausgleich) kann in diesem Fall nicht das Existenzminimum sicherstellen.
    Heizkosten gehören auch dazu !

    Wurde überhaupt schon ein Antrag auf richtige „Stütze“ korrekt gestellt?
    Liegt ein Ablehnungsbescheid vor ?

  • Kann die Immobilie umgebaut werden um einen Teil zu vermieten um Einnahmen zu genieren?

    Für weitere finanzielle Hilfe müsste mir meine Mutter ihre kompletten Finanziellen Verhältnisse offenlegen. In diesem Zug würde ich auch sofort entsprechende Vollmachten klären.

    Wenn deine Mutter Hilfe möchte muss Sie dir auch helfen damit du ihr helfen kannst.

    Einfach Geld bei deiner Mutter abkippen löst das Problem nicht.

  • Kann die Immobilie umgebaut werden um einen Teil zu vermieten um Einnahmen zu genieren?

    Davon rate ich ab, solange die Mutter - nach dem bisher von ihr Gelesenen - Vermieterin wäre. Ein nur halbwegs "cleverer" Mieter würde mit der Dame Fangball spielen. Und dass der TE sich diesen Schuh anziehen und quasi den Hausmeister geben soll? Im Zweifel besser nicht, ihm würde es nicht anders gehen. Dazu zeigt er sich viel zu nachgiebig, zumindest im Innenverhältnis.

    Für weitere finanzielle Hilfe müsste mir meine Mutter ihre kompletten Finanziellen Verhältnisse offenlegen. In diesem Zug würde ich auch sofort entsprechende Vollmachten klären.

    Wenn deine Mutter Hilfe möchte muss Sie dir auch helfen damit du ihr helfen kannst.

    Einfach Geld bei deiner Mutter abkippen löst das Problem nicht.

    Darin stimme ich Dir voll zu.

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Ein nur halbwegs "cleverer" Mieter würde mit der Dame Fangball spielen.

    Sowas kann aber auch andersherum laufen und ein netter Mieter der ein wenig ein Auge auf die alte Dame hat kann durchaus die Lebenssituation verbessern.

    Nicht immer alles schlecht sehen obwohl die Gefahr natürlich besteht.

    Es gibt mehr gute Mietverhältnisse als schlechte.

  • ... das Grundproblem ist, wenn der Betroffene nicht einsichtig ist und "mitarbeitet". Danach sieht es nicht unbedingt aus. Im Status quo zu verharren ist oft die bequemste Lösung.
    Solange hier kein Umdenken ist (und dazu gehören auch unbequeme und emotional sicher nicht einfache Änderungen), wird es ganz ganz schwer.
    Letzendlich musst auch du entscheiden "wie weit du gehst". Die Sache eskalieren, mit allen möglichen Konsequenzen (mit denen auch du leben müsstest) oder stillschweigend weiterzahlen und mit der Situation hadern.
    Im Fernsehen lösen sich solche Konflikte immer in maximal 90 Minuten und alle sind einsichtig :) . Das wahre Leben ist leider anders.

    Anregungen hast du ja in den vorherigen Beiträgen schon viele bekommen ........

  • Für mich klingt das weniger wie ein Geldproblem und mehr wie ein Strukturproblem. Selbst wenn du jetzt monatlich hilfst, bleibt die Grundrealität ja gleich: sehr geringe Einnahmen, ein altes Haus mit unkalkulierbaren Kosten und wenig Bereitschaft, etwas an der Situation zu ändern. Ich finde es ehrlich gesagt völlig legitim, dass du innerlich Widerstand spürst, besonders nach der Aussage, dass sie nicht arbeiten möchte. Da kippt das Ganze emotional von „Notlage“ zu „Erwartungshaltung“. Und sobald Unterstützung zur Erwartung wird, entsteht Druck und oft auch stiller Groll. Du wirst das Problem nicht mit Geld lösen können, sondern nur mit Klarheit. So hart es klingt, aber du bist nicht die Altersvorsorge deiner Mutter.

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