Krankenversicherung während Pilotenausbildung

  • Hallo zusammen,

    ich befinde mich in der privilegierten Situation, für eine Schulung zum Verkehrspiloten an der European Flight Academy vorgesehen zu sein.

    Ich bin derzeit bei der Polizei als Beamter auf Lebenszeit beschäftigt und wollte mich nun erkundigen, welche Möglichkeiten ich für meine Krankenversicherung habe. Derzeit bin ich privat krankenversichert.

    Während der Pilotenausbildung erhalte ich keine Vergütung; die Familienversicherung fällt alleine deswegen schon raus, weil ich über 25 bin.

    Gibt es eine Möglichkeit für mich, zurück in die GKV zu kommen oder muss ich in der PKV bleiben? Wie sieht es damit aus, dass mein Beihilfeanspruch mit der Entlassung aus dem Beamtenverhältnis wegfällt? Und könnte ich - sofern ich es nochmal in die GKV schaffe - trotzdem zu einem späteren Zeitpunkt in die PKV zurückkehren?

    Leider habe ich bei meiner Recherche zu meiner spezifischen Situation keine wirklichen Infos gefunden und wäre euch deshalb dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.

  • Kater.Ka 1. April 2026 um 20:45

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Soll er seine Dienstnummer dir mitteilen? Was trägt die Antwort auf deine Frage zur Klärung der seinigen bei? Finde diese Art fast schon übergriffig.

    Du begreifst überhaupt nichts. Du hast offenbar keine Ahnung vom Beamtenrecht.

    Und dann kommst du hier her und prügelst völlig rüde und substanzlos so etwas rein…..

    So was nenne ich einfach nur peinlich….

    Halte dich bitte aus Bereichen heraus, bei denen du offenbar völlig daneben stehst.

    Danke.

    Es geht natürlich um das spezielle Beihilferecht, Beurlaubungsmöglichkeiten etc.
    Das regeln der Bund und die einzelnen Bundesländer unterschiedlich.

  • Nimmst Du zwischen dem Ende der Dienstzeit als Polizist und Beginn der Ausbildung als Pilot ggf. eine versicherungspflichtige Beschäftigung auf? Darüber wäre der Weg in die AOK (als Platzhalter) offen.

  • Nimmst Du zwischen dem Ende der Dienstzeit als Polizist und Beginn der Ausbildung als Pilot ggf. eine versicherungspflichtige Beschäftigung auf? Darüber wäre der Weg in die AOK (als Platzhalter) offen.

    Nein, ist eigentlich nicht geplant; hab ich aber so noch nie darüber nachgedacht.

    Also könnte ich mir quasi "alibimäßig" einen Job suchen, im Rahmen dessen in die GKV zurück wechseln und innerhalb der Probezeit wieder kündigen und in der GKV verbleiben?

    Sofern ich das nicht machen würde, wie sähe die Alternative aus?

  • Also könnte ich mir quasi "alibimäßig" einen Job suchen, im Rahmen dessen in die GKV zurück wechseln und innerhalb der Probezeit wieder kündigen und in der GKV verbleiben?

    Natürlich, das ist ein ganz normaler Vorgang. Du wirst Pflicht versichert in der Krankenversicherung.
    Anschließend bist du dann ohne Tätigkeit und kannst dich dort freiwillig versichern.

  • Natürlich, das ist ein ganz normaler Vorgang. Du wirst Pflicht versichert in der Krankenversicherung.
    Anschließend bist du dann ohne Tätigkeit und kannst dich dort freiwillig versichern.

    Danke, das ist gut zu wissen.

    Wenn ich diesen Weg aber nicht einschlagen würde, wie sähe dann mein Verbleib in der PKV aus, wenn 50% der Beihilfe wegfallen würden?

  • Danke, das ist gut zu wissen.

    Wenn ich diesen Weg aber nicht einschlagen würde, wie sähe dann mein Verbleib in der PKV aus, wenn 50% der Beihilfe wegfallen würden?

    Dann wechselst Du vom 50%-Tarif in einen 100%-Tarif, auch in der Pflegeversicherung. In den ersten 6 Monaten nach Wegfall der Beihilfe geht das ohne Gesundheitsprüfung für die zusätzlichen 50%.

    Achtung: Nicht damit warten bis auf den letzten Drücker - 6 Monate können verdammt kurz sein.:|

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Dann wechselst Du vom 50%-Tarif in einen 100%-Tarif, auch in der Pflegeversicherung. In den ersten 6 Monaten nach Wegfall der Beihilfe geht das ohne Gesundheitsprüfung für die zusätzlichen 50%.

    Achtung: Nicht damit warten bis auf den letzten Drücker - 6 Monate können verdammt kurz sein.:|

    Alles klar, danke dir.

    Ist abzuschätzen, um wie viel Prozent sich mein Beitrag erhöhen wird, bei dem Wegfall der Beihilfe?

  • Gern geschehen.

    Es wird (zusätzlich) mehr kosten als der Beitrag für den 50%er, denn was hinzukommt,wird nach dem derzeitigen, also höheren erreichten Alter berechnet.

    Dein Versicherer kann Dir ein genaues, für Dich noch unverbindliches Angebot machen. Dann siehst Du es auf "Heller und Pfennig". Lass Dir die Zahlen mit und ohne Selbstbeteiligungsvarianten zeigen, schriftlich natürlich.

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

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