Beihilfe-Tarife in der PKV

Was privat krankenversicherte Beamte beachten müssen

Julia Rieder
Expertin für Versicherungen
06. Mai 2021
Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Du Beamter bist, bekommen Du und Deine Familienmitglieder vom Staat einen Zuschuss zur Gesundheitsversorgung, die sogenannte Beihilfe.
  • Als Beihilfeberechtigter musst Du nur die Restkosten selbst tragen. Dafür gibt es in der privaten Kran­ken­ver­si­che­rung spezielle Beihilfe-Tarife.
  • In der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung besteht kein Anspruch auf Beihilfe. Manche Bundesländer zahlen ihren Beamten jedoch einen Zuschuss zur gesetzlichen Versicherung.
  • Einige Berufsgruppen wie Soldaten und Feuerwehrleute bekommen freie Heilfürsorge. Der Staat bezahlt Gesundheitsleistungen dann vollständig.
So gehst Du vor
  • Informiere Dich bei der für Dich zuständigen Beihilfestelle über Deinen Beihilfeanspruch.
  • Überlege, wie umfassend Deine private Kran­ken­ver­si­che­rung die Beihilfe ergänzen soll und vergleiche Angebote. Unsere Übersicht zeigt, was ein guter PKV-Tarif bieten sollte

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  • Wähle ein finanzstarkes Versicherungsunternehmen. Hilfreiche Informationen dafür findest Du in unserer Liste.

Der Staat sorgt für sein Personal: Ob im Bund, in den Länder oder Gemeinden – als Beamter bekommst Du von Deinem Dienstherrn einen Zuschuss zu allen Gesundheitsleistungen. In der Regel wird diese Beihilfe mit einer privaten Kran­ken­ver­si­che­rung kombiniert: Einen Teil der Kosten für Ärzte, Medikamente oder einen Krankenhausaufenthalt übernimmt dann der Dienstherr, für den anderen Teil brauchst Du die private Kran­ken­ver­si­che­rung. Neben Beamten selbst sind auch enge Familienangehörige beihilfeberechtigt, jedenfalls solange sie nicht berufstätig sind.

Wie funktioniert Beihilfe?

Durch die Beihilfe beteiligt sich der Staat an den Kosten für Krankheit, Pflege und Geburten. Die Höhe der Beihilfe macht für Beamte und Beamtenanwärter in der Regel 50 Prozent aus. Für deren Ehepartner liegt sie meist bei 70 Prozent und für Kinder bei 80 Prozent. Der genaue Umfang der Beihilfe unterscheidet sich allerdings je nach Bundesland und ist in den Beihilfeverordnungen der Länder beziehungsweise des Bundes geregelt.

Grundsätzlich deckt die Beihilfe immer nur einen Teil der Kosten ab. Für den Rest musst Du eine Kran­ken­ver­si­che­rung abschließen. Von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung bist Du als Beamter befreit – unabhängig von der Höhe Deines Einkommens. Du hast also die Wahl, ob Du Dich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversicherst. Allerdings bekommst Du die Beihilfe nur, wenn Du Dich privat versicherst. Deshalb ist die überwiegende Mehrheit aller Beamten in der privaten Kran­ken­ver­si­che­rung. Seit 2018 bieten allerdings einige Bundesländer neuen Beamten auch einen Zuschuss zur gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung an. Details dazu liest Du am Ende dieses Textes.

Meist entscheiden sich Beamte für eine sogenannte Restkostenversicherung bei einem privaten Krankenversicherer. Einen solchen zusätzlichen Beihilfe-Tarif brauchen dann auch Deine beihilfeberechtigten Angehörigen.

Wer hat Anspruch auf Beihhilfe?

Du bist beihilfeberechtigt, wenn Du Beamtenanwärter, Referendar, Beamter auf Probe oder Beamter auf Lebenszeit bist. Zu den Berufsgruppen mit Beihilfeanspruch zählen beispielsweise Richter, Lehrer oder Verwaltungsbeamte. Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute haben hingegen oft sogar Anspruch auf kostenfreie Heilfürsorge. Wie hoch der Beihilfeanspruch ist, hängt unter anderem davon ab, ob Du Kinder hast und wie viele.

So hoch fällt die Beihilfe überlicherweise aus

 

Gruppen mit
Anspruch

Höhe der
Beihilfe

Beihilfe-

Berechtigte

Beamte von Bund, Ländern und Gemeinden, Richter, Beamtenanwärter, Referendare

50 -
70 %¹

nahe Angehörige

 Ehegatten und eingetragene Lebenspartner70 %
     Kinder und Waisen80 %

Versorgungs-

empfänger

pensionierte Beamte, ehemalige Richter oder Soldaten, Hinterbliebene von Beamten

70 %
Heilfürsorge-BerechtigteSoldaten, Polizisten, Feuerwehrleute, Justizvollzugsbeamte100 %

¹ Der höhere Beihilfesatz gilt, wenn der Beamte oder die Beamtin zwei oder mehr Kinder hat.
Quelle: Bundesbeihilfeverordnung (Stand: 4. Mai 2021)

Von den in der Tabelle genannten Beihilfesätzen weichen einige Bundesländer in einzelnen Punkten ab. Es gilt immer die Beihilfeverordnung des zuständigen Dienstherrn. In Baden-Württemberg erhalten beispielsweise Ehegatten von Personen, die nach dem 31. Dezember 2012 verbeamtet wurden, nur 50 Prozent Beihilfe.

Hessen und Bremen nutzen für ihre Landesbeamten ein anderes System als das in der Tabelle genannte. Die beiden Länder zahlen familienbezogene Zuschüsse: Alle Beihilfeberechtigten innerhalb einer Familie erhalten denselben Beihilfesatz und dieser steigt mit jedem beihilfeberechtigten Familienmitglied.

Auch Ehegatten und Kinder sind beihilfeberechtigt

Wenn Du beihilfeberechtigt bist, können Deine Kinder grundsätzlich ebenfalls Beihilfe bekommen, solange für sie ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Spätestens wenn sie das 25. Lebensjahr vollendet haben, endet auch der Anspruch auf Beihilfe.

Dein Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner erhält Beihilfe, falls seine Einkünfte eine bestimmte Summe nicht übersteigen. Für den Bund liegt diese Grenze seit dem Jahr 2021 bei 20.000 Euro. Entscheidend ist die Höhe des Einkommens im vorletzten Kalenderjahr vor dem Antrag auf Beihilfe. Die Einkünfte musst Du durch eine Kopie des Steuerbescheids nachweisen.

Die Einkommensgrenzen in den einzelnen Bundesländern weichen teilweise von der des Bundes ab.

Einkommensgrenze für beihilfeberechtigte Ehegatten

Bundesland

Einkommensgrenze

Baden-Württemberg

20.000 €

Bayern

20.000 €

Berlin

17.000 €

Brandenburg

17.000 €

Bremen

12.000 €

Hamburg

18.000 €

Hessen

19.488 €

Mecklenburg-Vorpommern

17.000 €

Niedersachsen

18.000 €

Nordrhein-Westfalen

18.000 €

Rheinland-Pfalz

20.450 €¹

Saarland

16.000 €

Sachsen

18.000 €

Sachsen-Anhalt

20.000 €

Schleswig-Holstein

18.000 €

Thüringen

18.000 €

¹ Die Grenze liegt bei 17.000 Euro, wenn die Ehe oder Lebenspartnerschaft nach dem 31. Dezember 2011 geschlossen wurde. Dasselbe gilt, wenn der Beihilfeanspruch nach dem 1. Januar 2021 begründet wurde und die Ehe davor geschlossen wurde.
Quelle: Beihilfeverordnungen der Länder (Stand: 30. April 2021)

Sind Deine Familienmitglieder versicherungspflichtig in der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung, dann können sie keine Beihilfe beanspruchen.

Achtung: Ehegatten von Beamten, die sich privat versichern, um Beihilfe zu bekommen, sollten sich bewusst sein, dass im Falle einer Scheidung die Beihilfe entfällt. Sie müssen dann ihre private Kran­ken­ver­si­che­rung aufstocken, um die fehlende Beihilfe zu kompensieren, und das kann teuer werden. Nicht immer ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Versicherung möglich.  

Worin unterscheidet sich die Beihilfe zwischen Bund und Ländern?

Die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) regelt für Beamte und ehemalige Beamte des Bundes sowie für Versorgungsempfänger, wie die Beihilfe gewährt wird. Sie legt unter anderem fest, welche Kosten der Staat im Krankheits- oder Pflegefall übernimmt. Wie hoch die Beihilfesätze im Einzelfall sind, regeln die Dienstvorschriften und die Rechtsverordnungen des Bundes und der Länder. Sowohl bei den beihilfefähigen Aufwendungen als auch bei den Bemessungssätzen gibt es allerdings große Unterschiede zwischen Bund und Ländern sowie zwischen den einzelnen Bundesländern.  

So sind zum Beispiel Wahlleistungen bei Klinikaufenthalten wie die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer in einigen Bundesländern beihilfefähig – in anderen nicht. Außerdem wurden in vielen Bundesländern sogenannte Kostendämpfungspauschalen eingeführt ­­– einen vom Sold abhängigen, jährlichen Selbstbehalt. Andere Länder haben festgelegt, dass Beihilfeberechtigte pro Tag im Krankenhaus oder für jedes Medikament einen kleinen Betrag zuzahlen müssen. Wie hoch der Selbstbehalt oder die Zuzahlungen sind, variiert zwischen den Bundesländern deutlich. Welche Regelungen für Dich gelten, erfährst Du bei der Beihilfestelle Deines Dienstherrn.

Wie finden Beamte die passende private Kran­ken­ver­si­che­rung?

Da der Staat bereits einen Großteil der Kosten im Krankheitsfall trägt, musst Du Dich lediglich für die verbleibenden Kosten versichern. Die meisten Beamten entscheiden sich für eine private Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV).

Du kannst die Beihilfe ergänzen oder erweitern

Die PKV-Tarife für Beamte sind so konzipiert, dass die Versicherung den Beihilfesatz auf 100 Prozent aufstockt. Allerdings übernehmen solche Restkostentarife nur Kosten für Behandlungen, die auch die Beihilfe zum Teil zahlt. Erstattet also die Beihilfe Kosten für Wahlleistungen im Krankenhaus, wie die Unterbringung im Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung, so sind diese Bestandteil des Ver­si­che­rungs­schutzes. Andernfalls deckt auch der PKV-Tarif nur das Mehrbettzimmer ab.

Solche Einschränkungen im Leistungsumfang der Beihilfe gibt es nicht nur bei Krankenhausaufenthalten, sondern häufig auch bei Zahnersatz, Brillen und in anderen Bereichen. Bund und Länder können die Beihilfeverordnungen jederzeit ändern und Leistungen kürzen oder erweitern. Informiere Dich deshalb genau, welche Leistungen Dein Dienstherr über die Beihilfe bezuschusst und welche Kosten Du selbst tragen musst. Am besten wendest Du Dich dafür an Deine Beihilfestelle. Auch das Beratungsunternehmen KVpro bietet auf seiner Website eine gute erste Übersicht.

Im nächsten Schritt kannst Du Dir überlegen, ob Du Kosten, die nicht beihilfefähig sind, aus eigener Tasche zahlst. Alternativ kannst Du zusätzlich zur Restkostenversicherung einen Beihilfe-Ergänzungstarif bei einem privaten Versicherer abschließen. Solche Ergänzungstarife erweitern gegen Aufpreis den Ver­si­che­rungs­schutz und kommen für Kosten auf, an denen sich die Beihilfe nicht beteiligt.   

Lass dich beraten

Wenn Du ungefähr weißt, was Du willst, solltest Du Preis und Leistungen verschiedener Angebote vergleichen. Am einfachsten geht das mit Hilfe eines Versicherungsberaters oder Maklers. Der Berater sollte Dich detailliert nach Deinen Wünschen und Deiner persönlichen Situation fragen. Es ist wichtig, dass er Dir alle Tarifbedingungen genau erklärt.

Wir haben für Dich eine Übersicht zusammengestellt, welche Leistungen ein guter PKV-Tarif bieten sollte. Daran kannst Du Dich in den Beratungsgesprächen orientieren. Doch nicht nur die Tarifleistungen sind wichtig. Du solltest Dir auch einen solides Versicherungsunternehmen aussuchen, das mit gutem Service und stabilen Finanzen punkten kann. Wir haben die Finanzkraft-Ratings für verschiedene Anbieter verglichen und das Ergebnis in dieser Liste zusammengefasst.

Leistungsübersicht

Nimm unsere Übersicht über wichtige Leistungen mit in die Beratung. Darauf kannst Du vermerken, was ein Tarif in den einzelnen Bereichen leistet.

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Die Versicherung verlangt eine Gesundheitsprüfung

Die private Kran­ken­ver­si­che­rung verlangt eine Gesundheitsprüfung, bevor sie neue Kunden aufnimmt ­– auch von Beamten. Dafür sind im Antrag zahlreiche Gesundheitsfragen enthalten, die Du vollständig und ehrlich beantworten solltest. Am besten besorgst Du Dir vorher Deine Patientenakten von all Deinen Ärzten.

Bei Vorerkrankungen ist der Ver­si­che­rungs­schutz oft nur mit einem Risikozuschlag zu haben. Für Beamte bietet die private Kran­ken­ver­si­che­rung eine Öffnungsaktion: Innerhalb der ersten sechs Monate nach Beginn des Beamtenverhältnisses haben Du und Deine Familie einen etwas erleichterten Zugang zur PKV. Die privaten Versicherer haben sich im Rahmen der Aktion verpflichtet, keine Interessenten abzulehnen und Risikozuschläge von maximal 30 Prozent auf den Beitrag zu erheben.

Grundsätzlich gehen alle Versicherer unterschiedlich mit Vorerkrankungen um. Wenn Du nicht kerngesund bist, sollte Dein Berater deshalb sogenannte Risikovoranfragen an verschiedene Anbieter schicken, um herauszufinden, welcher Dich zu den besten Konditionen versichern würde. Unter Umständen ist es möglich, einen passenden Tarif zu finden, bei dem Du keinen oder einen niedrigen Risikozuschlag zahlen musst.

Pass den Tarif an, wenn sich Dein Leben ändert

Wie hoch der Beihilfesatz ausfällt, ist abhängig von Deinen Lebensumständen. Verändert sich also etwas in Deinem Leben – Du bekommst Nachwuchs, gehst in Pension oder wirst geschieden – dann kann es passieren, dass Du plötzlich mehr oder weniger Beihilfe bekommst als zuvor. Daran musst Du auch Deine private Kran­ken­ver­si­che­rung anpassen. Das ist problemlos möglich. Ist der Beihilfesatz gesunken oder fällt die Beihilfe komplett weg, wird die PKV dadurch allerdings teurer.

Beantrage die Anpassung Deines PKV-Tarifs unbedingt innerhalb von sechs Monaten nachdem sich der Beihilfesatz geändert hat. Nur dann verlangt die Versicherung keine erneute Gesundheitsprüfung.

Mehr dazu im Ratgeber Private Kran­ken­ver­si­che­rung

 Zum Ratgeber

Wer bekommt freie Heilfürsorge?

Einigen Berufsgruppen, wie Soldaten der Bundeswehr, Polizisten oder hauptberuflichen Feuerwehrleuten, gewährt der Staat die sogenannte freie Heilfürsorge. Weil deren Aufgaben besonders risikoreich und gefährlich sind, übernimmt der Dienstherr – also Bund oder Land – die Kosten für die Gesundheitsversorgung zu 100 Prozent. Ein privater Versicherungstarif wäre wegen des hohen Berufsrisikos zu teuer. Die Leistungen der freien Heilfürsorge sind mit denen der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung vergleichbar.

Ehepartner oder Kinder können in der Heilfürsorge allerdings nicht mitversichert werden. Sie haben unter denselben Bedingungen Anspruch auf Beihilfe wie die Angehörigen anderer Beamter.

Der Anspruch auf freie Heilfürsorge endet mit dem Ruhestand. Nachdem Du aus dem aktiven Dienst ausgeschieden bist, erhältst Du als Pensionär Beihilfe und brauchst eine private Kran­ken­ver­si­che­rung für die Restkosten. Weil es mit zunehmendem Alter immer teurer und schwieriger wird, eine gute PKV zu bekommen, solltest Du unbedingt eine An­wart­schafts­ver­si­che­rung abschließen für den Zeitraum, in dem Du Anspruch auf Heilfürsorge hast. Die Anwartschaft kannst Du dann ohne eine Gesundheitsprüfung in eine Restkostenversicherung für Beihilfeempfänger umwandeln.

Können sich Beamte auch gesetzlich krankenversichern?

Die große Mehrheit der Beamten ist privat versichert. Der Grund dafür ist einfach. Private Restkostenversicherungen sind genau auf die Beihilfe abgestimmt. Zur freiwilligen gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) zahlte der Staat hingegen lange keinen Zuschuss. In den meisten Bundesländern gilt das auch weiterhin.

Eine Ausnahme davon bilden Berlin, Bremen, Brandenburg, Hamburg und Thüringen. In diesen Ländern kannst Du, wenn Du neu eingestellt wirst, wählen: zwischen einem pauschalen Zuschuss zur gesetzlichen oder privaten Kran­ken­ver­si­che­rung und der üblichen Beihilfe. Entscheidest Du Dich für den pauschalen Zuschuss, übernimmt der Dienstherr die Hälfte der Versicherungsbeiträge, ähnlich des Ar­beit­ge­ber­zu­schusses bei Angestellten. Angehörige mit einem geringen Einkommen kannst Du in der GKV kostenfrei familienversichern.

Die Entscheidung für den pauschalen Zuschuss ist unwiderruflich. Du verzichtest also für die gesamte Dauer Deines Dienstverhältnisses auf die reguläre Beihilfe. Ziehst Du in ein Bundesland um, das keinen Zuschuss zur gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung anbietet, musst Du Deine Beiträge wieder komplett selbst zahlen. Oder Du versicherst Dich dann doch privat, falls das in Deinem Alter und mit Deinem Gesundheitszustand noch möglich ist.

Trotz des pauschalen Zuschusses zur GKV dürfte für die meisten Beamten die PKV die günstigere Lösung sein. Ausnahmen können gelten, wenn Du sehr wenig verdienst, beispielsweise weil Du nicht voll arbeitest, und deshalb nur niedrige GKV-Beiträge zahlen müsstest. Oder falls Du wegen einer Vorerkrankung oder Deinem hohen Alter keinen günstigen privaten Ver­si­che­rungs­schutz bekommst. Auch wenn Du viele Kinder hast, profitierst Du unter Umständen von der kostenlosen Familienversicherung der GKV.

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