Liebes Forum,
ich überlege aktuell, mein geerbtes Deka-Depot aufzulösen und das Geld langfristig für die Altersvorsorge in ETFs über einen Neobroker umzuschichten, um Kosten gegenüber den aktiv gemanagten Deka-Fonds zu sparen. Im Depot befindet sich unter anderem auch ein offener Immobilienfonds, bei dem es sich komplett um steuerlichen Altbestand handelt. Konkret geht es um den Deka-ImmobilienEuropa (ISIN: DE0009809566) mit einem Volumen von ca. 10.000€ und einem Buchgewinn von 4.000€.
Soweit ich es verstehe, wären die Gewinne bei Verkauf weitgehend steuerfrei. Dieser Vorteil entfällt natürlich nach der Umschichtung.
Ich bin 24 Jahre alt und investiere mit sehr langfristigem Horizont (Altersvorsorge). Daher würde ich das Kapital grundsätzlich eher in einen breit gestreuten Aktien-ETF wie den Vanguard FTSE All-World (ISIN: IE00BK5BQT80) investieren. Ein kleinerer Teil würde ggf. defensiver angelegt bleiben, z.B. im Amundi Smart Overnight Return (ISIN: LU1190417599).
Meine Fragen an euch:
- Wie bewertet ihr den steuerlichen Vorteil in meinem Fall? Ist er "zu wertvoll", um ihn aufzugeben?
- Würdet ihr den Fonds eher behalten (z.B. als stabilen/steueroptimierten Baustein) oder komplett in die beiden obigen ETFs umschichten?
- Übersehe ich wichtige Aspekte (z.B. Haltefristen, steuerliche Details)?
Danke euch!