Aufteilung der Altersvorsorge

  • Wollen die Kinder das überhaupt haben?

    Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

    Darüber habe ich mir ehrlicherweise keine Gedanken gemacht . Wollen sie weder Haus noch Erlöse können sie Haus oder Erlöse verschenken.

    Eine schuldenfrei immobilie die top in Ordnung ist, wird schon jemand geschenkt nehmen.

    Zumal, können mir auch gerne sagen, wenn sie es nicht wollen, dann verkaufe ich es und ich muss mir keine Gedanken machen, wie wir unser Geld anlegen oder ob überhaupt es ansatzweise noch nötig ist


    Mal ernsthaft, wo siehst du da ein Problem?

  • So ganz ohne Kümmern funktioniert so eine Immobilie ja leider nicht. Du weißt nicht in welcher Lebenssituation dein wohlgemeintes Erbe deine Kinder trifft.

    Das kann über Krankheit, Beziehungsprobleme oder einfach nur räumliche Trennung von der Immobilie zu komischen oder ungünstigen Situationen kommen.

    Sollte dann gerade akuter Finanzbedarf bestehen gibt es liquidere Anlageklassen zum vererben bei denen auch kein Mieter anruft und sich über einen verstopften Abfluss beschwert.

    Zumal, können mir auch gerne sagen, wenn sie es nicht wollen,

    Deswegen würde ich offen mit den möglichen Erben über alle Vor- und Nachteile dieser Anlage sprechen und Sie danach fragen ob Sie sich das überhaupt vorstellen können/wollen.

    Aber per se ist es jetzt keine Schande eine schuldenfreie Immobilie zu vererben.

    Nur wenn deine Kinder dann an einer Anlageklasse hängen die sich nicht möchten und nur der Eltern wegen daran festhalten kann so eine Immobilie auch eine Belastung für die Erben sein.

    Sollte es dann noch Streit zwischen den Kindern wegen der Sache geben ist deiner ganzen Familie nicht geholfen. Es gibt leider Zahlreiche Erbengemeinschaften die sich bis aufs Blut wegen der Steine zerstritten hat.

    So was vorher mit klaren und ruhigen Gedanken in trockene Tücher zu wickeln ist das größere Vermächtnis an deine Kinder.

    Dir gute Nachlassentscheidungen.

  • Danke für deine Einschätzung.

    potentielle Differenzen und Streit habe ich tatsächlich nicht bedacht.

  • ...

    Rund 3/4 der Börsenkorrekturen dauern nicht länger als drei Jahre. Als häufiger Wert werden 5 Jahre genannt für die Planung eines Sicherheitspuffers. Aber das kann individuell sehr unterschiedlich sein und hängt auch stark davon ab, womit Ihr Euch am Ende wohl fühlt.

    Das mag stimmen, aber ich habe schon aktiv eine Phase (ca. 2000 bis 2013) mit erlebt, in denen meine Indexfonds (später ETF) nicht im Wert gestiegen sind und ich mit Anleihen besser davon gekommen wäre...

    So eine Phase möchte ich nicht nochmals aussitzen müssen, wenn ich vielleicht Mitte 60 bin und dann erst mit 80 wieder Gewinne sehe - also kurz bevor ich in die ewigen Jagdründe eintauche.

    Deswegen bin ich dabei meine Aktien ETF Quote deutlich runter zu fahren. Mit Zinsen und Verzehr aus Anleihen und Renten werde ich gut leben können.... Ob dann meine Erben schlechter dastehen, weil ich mit Aktien ETF mehr Rendite gemacht hätte ist mir ziemlich egal 8)8)

  • Ich habe es schon öfter gehört mit dem Zeitraum 2000-2013. Das kann ich von meinem Depot nicht bestätigen. Oft betrachtet man nur die Kurswerte ohne Ausschüttungen. Aber noch öfter ist es eine schlecht balancierte Depotstruktur wie viele Techwerte 2000 und viele Finanzwerte 2007. Das war eine tödliche Kombi.

  • Ich habe es schon öfter gehört mit dem Zeitraum 2000-2013. Das kann ich von meinem Depot nicht bestätigen. Oft betrachtet man nur die Kurswerte ohne Ausschüttungen. Aber noch öfter ist es eine schlecht balancierte Depotstruktur wie viele Techwerte 2000 und viele Finanzwerte 2007. Das war eine tödliche Kombi.

    Ich habe 1999 angefangen in Aktienfonds zu investieren... Anfangs regelmäßig, aber nicht monatlich, in MCSI Fonds, später in einen monatlichen MSCI ETF Sparplan....von Tech und Einzelaktien habe ich damals die Finger gelassen... Erst ab ca. 2013 war ich dann dauerhaft im Plus....Kein Drama, ich hatte ja noch Jahrzehnte Erwerbsleben vor mir....Und das letzte Jahrzehnt war ja überaus ertragreich 8)

    Trotzdem war es mein persönliches Learning, dass ich mit Einstieg in den Ruhestand (der sich so langsam nähert) genug Kohle aus Anleihen und Renten haben möchte, um komfortabel(!) davon Leben zu können....Aus Interesse und Hobby werde ich der Börse aber mit einem Luxusanteil treu bleiben....Zu bedenken ist, dass das konsumstarke Leben in der Regel (rein statistisch betrachtet, Ausnahmen bestätigen die Regel) bis ca. Mitte 70 stattfindet (und einem dann eine Erholung der Märkte mit Mitte 80 nicht mehr soviel bringt).....danach wird es ruhiger und preiswerter (das sagen zumindest Auswertungen der Banken und Kreditinstitute).

    Aber ganz klar....hier geht es um mein persönliches Setup, mit dem ich mich wohlfühlen muss :)

    Andere fühlen sich mit 90% Aktien am wohlsten, wiederum andere mit 90% Lebensversicherung;)

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