Eure Erfahrungen mit Balkonkraftwerken

  • Hab zwar selbt keine Anlage, aber interessehalber in den entsprechenden Foren recherchiert.

    Grundtenor ist:

    -Die og. Kleinst-Anlagen um ~350 ohne Akku sind finanziell interessant, weil ohne Schnickschnack und mit Lebenszeiten >10 Jahre zu rechnen ist.

    -Kauft man sich da -guten Willens- noch nen Akku dazu, rutscht die Amortisation schon gen 10 Jahre.

    - Sinnvoll sind dann wieder die großen Dachanlagen >5 kW mit Speicher ab 8 kWh und einem großen Eigenverbrauch (Wärmepumpe)

    Neben der verwendeten Zählertechnik sollte man auch drauf schauen, die PV in dieselbe Phase einzuspeisen, wo tagsüber auch Strom benötigt wird...

  • Wie funktioniert denn das in der Praxis konkret? Der WR des BKW speist ja ins Hausnetz und der WR der Dachanlage auch. Was überschüssig ist, geht durch den Stromzähler

    Indem man per Smart Meter oder anderer Gerätschaften den aktuellen Stromfluss misst und die Daten an den Wechselrichter des BKW schickt, damit dieser bei nicht vorhandener Last die Produktion einstellt bzw. auf die entsprechende niedrigere Last drosselt.

    Ist ein Projekt das ich jetzt auch angehen muss, falls der Netzbetreiber wie zu erwarten die Leistung unseres BKW anteilig von der Einspeisevergütung abzieht.


    Kämpfe mich mit KI durch Foren, um die möglichst einfachste und gleichzeitig kostengünstige Lösung zu finden.

    Alternativ wird das BKW abgemeldet.

  • Ich habe Anfang 2023 mir ein BKW installiert, mit nicht optimaler Ausrichtung gen Himmel, aber im Groben nach Süden. Damals war alles noch recht teuer (670 Euro all inkl. für 800 Wp, 600 W Wechselrichter) und trotzdem bin ich Stand jetzt, schon bei 82 % Amortisation. Und das obwohl ich einen eher günstigen Stromtarif habe, welcher natürlich die Amortisation verlangsamt.

  • Indem man per Smart Meter oder anderer Gerätschaften den aktuellen Stromfluss misst und die Daten an den Wechselrichter des BKW schickt, damit dieser bei nicht vorhandener Last die Produktion einstellt bzw. auf die entsprechende niedrigere Last drosselt.

    Dann gleich Nägel mit Köpfen machen, und den Überschuß nach entsprechendem SmartMeter-Signal in einem Batteriespeicher zwischenlagern.

  • Wir haben seit letztem Jahr April eins auf dem Dach montiert, Südausrichtung. Das hat laut App in 2025 rund 750 kWh produziert. Gekauft bei LIDL für 350 EUR inkl. Versand und nochmal um die 60 EUR für die Dachhalterung ausgegeben, plus einen Tag Arbeit zu dritt. Also ich kann nicht klagen...

  • Indem man per Smart Meter oder anderer Gerätschaften den aktuellen Stromfluss misst und die Daten an den Wechselrichter des BKW schickt, damit dieser bei nicht vorhandener Last die Produktion einstellt bzw. auf die entsprechende niedrigere Last drosselt.

    Klingt kompliziert. Wie stellt das System sicher, dass das BKW priorisiert gegenüber der Dachanlage den Eigenverbrauch übernimmt? Weil das BKW wird die Grundlast ja größtenteils abdecken, die Dachanlage kann also meistens voll einspeisen.

    Aber ich verstehe schon, warum die meisten einfach ihr BKW gar nicht anmelden ;)

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