Liebes Forum,
ich wende mich an euch, weil ich das Gefühl nicht los werde, dass es bei der Auszahlung meiner Lebensversicherung hätte besser laufen sollen:
1999 habe ich beim Volkswohl Bund Lebensversicherung a. G. eine Fondsgebundene Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung abgeschlossen. Zum 01.04.26 wurde diese fällig. Mit Schreiben vom 08.11.2025 hatte man mir noch mitgeteilt, dass mir ein voraussichtliches Gesamtkaptial von 169.756 € zur Verfügung stehen würde. Bei der Auszahlung am 10.04.26 waren es dann knapp 10.000 € weniger! Einige Wochen vor dem Auszahlungstermin wollte ich telefonisch vom VB wissen, ob man den Verkauf der Fondsanteile zeitlich anpassen könne. Mir wurde damals mitgeteilt, dass dies nicht möglich wäre, die Fondsanteile müssen zum 01.04.26 (Ablauf der Versicherung) verkauft werden. Ich hatte mich damals mit dieser Aussage zufrieden gegeben, weil ich (ganz naiv) annahm, dass ich zum 01.04.26 eher mehr als die prognostizierten 169.756 € herausbekommen würde. Mit Schreiben vom 07.04.26 teilte man mir lediglich den Auszahlungsbetrag mit und dass der Vertrag nun erloschen sei. Ohne jegliche Aufschlüsselung oder Begründung, warum der Auszahlungsbetrag innerhalb von 5 Monaten um 9.775,67 € nach unten abweicht.
Meine Frage wäre nun: Ist diese Aussage korrekt, dass Fondanteile einer LV zu einem ganz bestimmten Tag verkauft werden müssen oder hätte es nicht doch die Möglichkeit gegeben, einen besseren Kurs abzuwarten?
Mit E-Mail vom 13.04.26 hatte ich beim VB um eine Aufschlüsselung und Begründung und um Mitteilung einiger Werte (z. B. Überschussbeteiligung, Schlußüberschuß etc.) gebeten, auf die gar nicht eingegangen wurde. Mir wurde lapidar mitgeteilt:
"Auf Basis dieser Prognose haben wir die voraussichtliche Ablaufleistung ermittelt. Die tatsächliche Leistung ist entsprechend geringer."
Vorab vielen Dank für eure Kommentare.