Erfahrungen mit Smartbroker+

  • Guten Abend,

    ich bin/war auf der Suche nach einem Neobroker und habe mich an den Empfehlungen von Finanztip orientiert. Konto bei Smartbroker+ einzurichten war problemlos möglich. Dann habe ich über Lastschrift 500€ vom Referenzkonto auf das Verrechnungskonto einziehen lassen. Damit begannen die Probleme. Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto war zwar sichtbar, aber ich konnte damit weder auf das vielgepriesene Zinskonto einzahlen, noch ein Unterdepot einrichten. Anfrage beim Support: wir bitten um Geduld, es liegt ein Systemfehler vor, an dem gearbeitet wird. Soweit so gut ...(...)

    Da ich nicht wusste ob ich alles richtig gemacht hatte übte ich mich weiter in Geduld. Nach sieben Tagen konnte man mir immer noch nicht sagen wann der Systemfehler behoben sein wird. Mir war das dann etwas komisch und ich bat darum das per Lastschrift eingezogene Geld wieder auf mein Referenzkonto zu überweisen. Das wurde abgelehnt und auf die FAQ´s verwiesen. Das Guthaben aus Lastschriften ist erst nach acht Wochen auszahlbar. Da wurde es mir warm ums Herz... denn meine Frage ab wann ich das "eingefrorene" Geld nun verwenden kann, wurde immer noch nicht zufriedenstellend beantwortet.


    Heute habe ich dann die Reißleine gezogen und im Widerspruchsverfahren das Geld zurückbeordert.

    Nun meine Frage: bin ich (hoffentlich) ein Einzelfall?

    Ich werde nun erst mal Smartbroker+ aus einer sicheren Distanz beobachten.


    Danke für die Antworten und viele Grüße

    uwerner

  • Wieso Lastschrift? Einfach überweisen, geht einwandfrei. Ebenso schnell ein Nebendepot einrichten. Depotübertrag hat auch gut funktioniert.

    Je nach ausgebender Bank kommen Überweisungen am selben Tag oder am nächsten Vormittag an und das Geld ist sofort investierbar.


    edit: das mit der Lastschrift ist seit April, also sehr neu:

    Als neues Feature hat Smartbroker+ im April 2026 auch den SEPA-Lastschrift auf das Verrechnungskonto eingeführt. Bis zu 5.000 € pro Überweisung und bis zu 12.000 € pro Monat kannst Du dir jetzt von deinem Referenzkonto auf dein Verrechnungskonto buchen. Der große Vorteil: Im Gegensatz zur normalen Überweisung ist das Kapital direkt verfügbar und kann investiert werden. Das SEPA-Mandat und die Lastschriften sind kostenlos und können jederzeit widerrufen werden.(onvista)

  • Wieso Lastschrift? Einfach überweisen, geht einwandfrei. Ebenso schnell ein Nebendepot einrichten. Depotübertrag hat auch gut funktioniert.

    Je nach ausgebender Bank kommen Überweisungen am selben Tag oder am nächsten Vormittag an und das Geld ist sofort investierbar.


    edit: das mit der Lastschrift ist seit April, also sehr neu:

    Als neues Feature hat Smartbroker+ im April 2026 auch den SEPA-Lastschrift auf das Verrechnungskonto eingeführt. Bis zu 5.000 € pro Überweisung und bis zu 12.000 € pro Monat kannst Du dir jetzt von deinem Referenzkonto auf dein Verrechnungskonto buchen. Der große Vorteil: Im Gegensatz zur normalen Überweisung ist das Kapital direkt verfügbar und kann investiert werden. Das SEPA-Mandat und die Lastschriften sind kostenlos und können jederzeit widerrufen werden.(onvista)

  • Ich habe bzw. hatte noch keine Erfahrungen mit Neobrokern. Deshalb auch die Vorsicht. Lastschrift war mir einfach sicherer. Vielen Dank für den Hinweis.

    Da Überweisungen nur über das eine Referenzkonto gehen, überweist du dir ja von eigenen Konten.

    smartbroker+ ist nicht mit dem experimentierfreudigen Trade Republic u.ä. zu vergleichen. Bisher nur gute Erfahrungen, auch mit dem Support. Menschen statt KI.

    Wenn du Fragen hast, gerne auch hier.

    Angenehm ist, dass smartbroker+ nur Umbuchungen aufs Zinskonto zulässt, wenn die Wertstellungen auf dem Verrechnungskonto das zulassen. Keine versehentliche Überziehung und dementsprechend Gebühren.

  • Ich bin seit Jahren sehr zufrieden mit Smartbroker+. Einzahlungen erfolgen per Überweisung und das Zinskonto funktioniert auch problemlos.

    Ich habe eine Kreditlinie dort eingerichtet, daher sind auch spontane Käufe jederzeit möglich. Ich kaufe heute und überweise das Geld 1-2 Tage später. Dann kommt es valutengerecht an und verursacht keine Kosten.

    Ebenso verfahre ich, wenn eine Anleihe fällig wird. Die Neuanlage erfolgt 2 Target-Tage vor Fälligkeit und damit valutengerecht.

    Lastschriften nutze ich nicht. Durch die jederzeitige, begründungslose Storniermöglichkeit über 8 Wochen kann ich gut verstehen, dass da eine Bank Sicherheitsregeln einführen muss. Das wäre ja sonst eine ungeprüfte Kreditlinie für einen unbekannten Neukunden. Das würde sicherlich schnell von entsprechenden Kreisen ausgenutzt werden. Daher müssen die m.E. das Geld festhalten, solange der Lastschrift widersprochen werden kann.

  • Angenehm ist, dass smartbroker+ nur Umbuchungen aufs Zinskonto zulässt, wenn die Wertstellungen auf dem Verrechnungskonto das zulassen. Keine versehentliche Überziehung und dementsprechend Gebühren.

    Außer, Du hast eine Kreditlinie ;)

    Ich kaufe erst und buche erst 2 Tage später um. Ich bekomme also 2 Tage länger Zinsen, als Du. Aber mit dem Risiko, dass Sollzinsen anfallen würden, wenn ich das verpennen würde.

  • Vielen Dank für die hilfreichen Beiträge. Ich habe nun der Lastschrift widersprochen und mein Geld zurückgeholt. Das Problem, dass keine Überweisungen vom Verrechnungskonto auf ein Zinskonto möglich sind, besteht immer noch. Ich werde das nun weiter beobachten und zunächst mein Depot bei der "alten" Bank belassen.

  • Ich vermute, dass das so programmiert ist, dass per Lastschrift eingezogenes Geld für 8 Wochen, also solange der Lastschrift widersprochen werden kann, auf dem Verrechnungskonto bzw. im Depot bleiben muss. Kann ich aus Sicherheitsgründen durchaus verstehen, ist trotzdem Krampf.

    Ich würde halt nicht mit Lastschriften arbeiten, die Einschränkungen sind blöd:

  • Ich vermute, dass das so programmiert ist, dass per Lastschrift eingezogenes Geld für 8 Wochen, also solange der Lastschrift widersprochen werden kann, auf dem Verrechnungskonto bzw. im Depot bleiben muss. Kann ich aus Sicherheitsgründen durchaus verstehen, ist trotzdem Krampf.

    Ich würde halt nicht mit Lastschriften arbeiten, die Einschränkungen sind blöd:

    Mach ich dann auch...vielen Dank für die geteilten Erfahrungen

  • Also ich bin mit Smartbroker+ auch sehr zufrieden. Bisher seltenst bis gar keine Probleme gehabt.

    Allerdings, falls ich es richtig verstanden habe, geht es uwerner lediglich um das Zinskonto. Da würde ich persönlich nicht Smartbroker+ wählen.

  • Immer nur 0,25% unter Referenzinssatz, Tagesgeld ohne Hopping, das ist schon sehr ok. Smartbroker+ 1,75%. Zum Vergleich Bank of Scotland mit 1,25%, DKB mit 1%.

    ,

    Genau das hatte mich auch angesprochen. Aber ich hätte wahrscheinlich das Geld vom Referenzkonto auf das Verrechnungskonto überweisen müssen, dann wäre es vielleicht (??) einfacher gewesen.

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