Viele in diesem Forum machen sich Gedanken, aus der Geldanlage möglichst viel herauszuholen. Damit meine ich nicht (nur) an der Börse direkt, sondern auch mit Dingen wie Tagesgeldhopping, Zinsaktionen, Kontoführungs- oder Transaktionsgebühren. Beweisstück A: Ein Großteil der Themen der letzten Jahre ![]()
Auch gibt es einige, die bei, nennen wir es mal arbeitspolitischen/sozialpolitischen Themen wohl eher stark links orientiert sind. Und manchmal gibt es da eine gewisse Schnittmenge. Beweisstück B lassen wir da mal lieber weg ![]()
Mit ausgelöst von der Berichterstattung zur C24-Filiale in Mainz (SWR) stelle ich mal folgende, provokant formulierte These in den Raum: Jeder, der bei Zinshöhen/-aktionen, Gebühren... gleich zur preiswertesten Bank springt, jedem sonst verlorenen Cent nachtrauert, nimmt damit auch ganz bewusst in Kauf, dass rund um sein Geld nicht jede Putzfrau Mindestlohn bekommt, nicht jeder Mitarbeiter den Privatbanken-Tarifvertrag kennt, so Aktionen wie in Mainz ablaufen...
Nicht jeder muss zur Sparkasse laufen, weil man da Onkel Otto direkt nach dessen Lohngruppe fragen kann. Aber im Banken-/Broker-Bereich gibt es sicher auch genügend Auswahl, wo man eher vernünftige Arbeits-/Sozialbedingungen annehmen mag, als bei anderen. Aber während solche Kriterien vielleicht bei jedem anderen Konsum bis hin zur ETF-Zusammenstellung hinterfragt werden, sind sie dem ein oder anderen dann doch bei der Auswahl des Finanzunternehmens wieder sch***egal.
Oder? (<== Falls einer die Frage sucht
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Alternativ: Wer achtet bewusst auf solche Themen bei der Bank, dem Broker? Wie umfangreich beschäftigt man sich damit?