Altersvorsorgeplan

  • Guten Tag,

    mich würde die "altersgerechte" beste Aufteilung meiner Altersvorsorge interessieren.Bin 65 Jahre , Renteneintritt in 11/2027 und akuell in Altersteilzeit bis 11/2026.

    aktuelle Aufteilung:

    40% ETF// 23% Aktien-Mischfonds//

    21% Aktien//16% Tagesgeld.

    Der % Anteil des Tagesgeld müsste sicherlich erhöht werden.Verkauft werden müssten die AF/MF mit der geringsten Wertentwicklung und evtl. die Aktien oder?Den geplanten Entnahmeplan habe ich erstmal bis auf weiteres verschoben.


    VG

    {Klarname durch Mod entfernt}

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  • Kater.Ka 15. Juni 2026 um 20:33

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • 16% Tagesgeld.

    Der % Anteil des Tagesgeld müsste sicherlich erhöht werden.

    Kommt u.U. darauf an, wie viel denn diese 16% sind? Das können 10.000,- aber auch 100.000,- sein.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Hallo Ulle , eine pauschal "beste altersgerechte Aufteilung" gibt es nicht. Und es gibt auch eine Vielzahl an möglichen Entahmestrategien. Daher wirst du mit den bisher gemachten Angaben keine hilfreiche Antwort erwarten können. Zumal diese Angaben noch dazu nicht eindeutig sind.

    40% ETF// 23% Aktien-Mischfonds//

    21% Aktien//16% Tagesgeld.

    Was sind bspw. die 40% ETF? Sind das reine Aktien ETFs?

    Hilfreich wären insbesondere Euro-Werte statt reine Prozentangaben. Das Forum ist anonym und dein Name wurde ja bereits entfernt. Daher kannst du diese Angaben machen.

    Welchen Entnahmebedarf hast du um eine etwaige Rentenlücke zu schließen? Soll das Kapital vollständig verzehrt werden bis zum Ende der Entahmephase oder soll etwas für Erben übrig bleiben? Um nur einige weitere Fragen zu nennen.

  • Hallo Ulle willkommen im Forum, entscheidend ist in unserem Alter, wann brauchst du wieviel, danach richtig sich die Anlage. Mit Start in die Rente braucht man normalerweise nicht das gesamte Kapital. Mal als Beispiel, meine Vorgehensweise, ich habe meinen Sicherheitsbaustein erhöht, etwa um die Hälfte, weiterhin ist mein Bedarf für die nächsten 5 Jahre in einem Geldmarkt ETF, alles andere ist weiterhin im weltweiten Aktien ETF und soll für Rendite sorgen. Bei für mich guten Stand verkaufe ich Anteile und schiebe das Geld in den Geldmarkt ETF. Natürlich muss jeder seine Risikobereitschaft selbst einschätzen, dann wählt man den Puffer eben kürzer oder länger. Rechne deinen Bedarf aus, erstelle dir einen Plan und gehe danach vor. Viel Erfolg!

  • mich würde die "altersgerechte" beste Aufteilung meiner Altersvorsorge interessieren.Bin 65 Jahre , Renteneintritt in 11/2027 und akuell in Altersteilzeit bis 11/2026.

    Ich für mich würde zuerst folgende 3 Fragen beantworten:

    • Wirst du eine gesetzliche Rente oder eine Rente aus einem Versorgungswerk erhalten?
    • Wird die Rente für deine Anforderungen reichen - oder musst du in der Rente von Anfang aus deinen Investitionen Geld entnehmen?
    • Wieviel Sicherheit brauchst du im Depot, wieviel Schwankung verträgst Du?

    Wenn deine gesetzliche Rente fürs Leben reicht und deine Investments noch nicht gebraucht werden, dann kann eine Vereinfachung deines Depots auf ein dir angenehmes Verhältnis (z.B. 70% Aktien-ETF und 30% Tagesgeld) eine gute Wahl sein. Konkreter als die angenommenen 30% Tagesgeld wäre eine Summe, mit der du 3...4...5 Jahre ohne ETF Verkauf auskommen kannst, um Verkäufe bei schlechter Rendite zu vermeiden.

    Nimm die Rendite mit und entnehme bei Bedarf aus dem Tagesgeld (und fülle dieses z.B. jährlich in renditestarken Jahren aus dem ETF auf)

    Soweit meine Gedanken - vielleicht ist was dabei, dass dir gefällt.

  • Ich würde nicht automatisch die Fonds mit der schwächsten Vergangenheit verkaufen. Manchmal steckt dahinter einfach eine andere Anlagestrategie und nicht zwingend eine schlechte Zukunft. Erst einmal prüfen, ob sich die verschiedenen Bausteine im Depot überhaupt sinnvoll ergänzen, wäre mein Ansatz.

  • Ich würde nicht automatisch die Fonds mit der schwächsten Vergangenheit verkaufen. Manchmal steckt dahinter einfach eine andere Anlagestrategie und nicht zwingend eine schlechte Zukunft. Erst einmal prüfen, ob sich die verschiedenen Bausteine im Depot überhaupt sinnvoll ergänzen, wäre mein Ansatz.

    Da bin ich anderer Meinung, Anlagen die den gewünschten Erfolg nicht erreichen, sollten verkauft werden, neben dem Frust den man hat, macht ein weltweiter ETF einfach mehr Sinn. Viele die auf Besserung gehofft haben, wurden bitter enttäuscht. Gibt zu dem Thema bei FinanzTest gerade eine sehr gute Statistik.

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