Ich habe mal konkret eine Frage zu der kolportierten Abschaffung der Sozialversicherungsfreiheit von Minijobs.
Ich bin seit dem 1.7.2024 in Vollrente und werde im Februar 2027 67 Jahre alt.
Seit dem 1.7.2024 arbeite ich auf sozialversicherungsfreier Basis via Minijob bei einem privaten Dienstleister in der Logistikbranche als Kurierfahrer und werde leicht über dem Mindestlohn bezahlt. Mal werden die Maximal-Stunden erreicht, mal nicht, da es eine Aushilfstätigkeit ist. Der Verdienst ist also nicht fix.
Wie wird sich die o.a. geplante Abschaffung auf mein Arbeitsverhältnis auswirken? Im Prinzip habe ich nichts dagegen, wenn es Abzüge für die Renten-Kranken- und Pflegekasse gibt. Aber wird dies dann auch eine positive Auswirkung auf mein Rentenkonto haben? Also werde ich dann pro Jahr beispielhaft meinetwegen 1/8 Renten-Punkt mehr in meinem Rentenkonto vorfinden und dann auch entsprechend mehr Rente erhalten?
Bin ich dann steuertechnisch wieder Arbeitnehmer und könnte z.B. Wegekosten zum Firmensitz, Verpflegungsmehraufwand wg. mehr als 6-stündiger Abwesenheit vom Wohnsitz mit Einsatzwechseltätigkeit bei der Einkommensteuererklärung in Anrechnung bringen?