Hallo zusammen,
beim Lesen des Artikel alter bausparer behalten oder auflösen prüfte ich auch meinen bestehenden BSV.
Hier die Daten des BSV:
| Vertragssumme: | 60.000€ |
| Aktuelle Stand der Einzahlungen: | 21.500€ |
| Sparrate: | 150€ |
| Sparzinssatz: | 0,25% |
| Darlehenszinssatz: | 2,25% |
Der BSV wurde Ende 2012 angelegt um "Puffer"
für einen möglichen Immobilienkauf zu schaffen. Damals bekam ich noch die VWL des Arbeitgebers. Diese sind seit 2019 zu 100% obsolet.
Zwischenzeitlich steht das Haus seit 12 Jahren und ist demnächst komplett Schuldenfrei mit Ausnahme der Kosten für das Wohnförderungskonto. Also dachte ich mir, verwende den BSV für Sanierungsarbeiten die früher oder später bei jeder Immobilie anfallen. Allerdings stört mich die ausbezahlten Zinsen beim BSV, es sind knapp 50€ für über 20.000€ einbezahlte Beiträge. Aktuell sind 38% der Vertragssumme einbezahlt.
Nun kam der Wunsch, das Geld flexibler anzulegen um bei Bedarf schnell darauf zuzugreifen und kombiniert mit einer gewissen Sicherheit. Bei einem Broker gibt es die Möglichkeit ein Tagesgeldkonto mit 2,50% anzulegen. Wenn ich das in einem Zineszins Rechner vergleiche, erhalte ich bei 10 Jahre Anlagedauer bei 2,50% rund 8.400€ und bei 0,25% rund 759€ Zinsen.
Andererseits weiß ich auch nicht, wann eine Sanierung, Ersatz einer WP etc. kommt. Könnte somit sein, dass das Geld beim BSV erstmals geparkt bleibt und dort keine Rendite abwirft.
Ich für meinen Teil würde den BSV auflösen und das Geld in das genannte Tagesgeldkonto packen und einer mtl. Sparrate versehen.
Am Ende ist es immer meine Entscheidung, doch würde mich sehr interessieren wie Eure Meinung hierzu ist. Hat der BSV irgendeinen Vorteil gegenüber der Anlage in das Tagesgeldkonto?
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