Neuer ETF Sparplan (Neuling)

  • Ich lasse mich auch unter neuem Namen nicht mehr auf deine wohlformulierten Ablenkungsmanöver ein. Selbstverständlich rede ich von einem in der Höhe der Aktienquote sauber anhand der Risikotoleranz und -Tragfähigkeit definierten Portfolio, und das weißt du natürlich auch. Innerhalb dieses Portfolios egal welcher Relation Aktien zu Anleihen bzw. Geldmarkt ist es eben nicht wie von dir behauptet „völlig irrelevant“, ob der gewählte Aktien-ETF 0,2 Prozentpunkte mehr oder weniger kostet. Und damit ist die Diskussion für mich hier beendet.

    Mir ist klar, dass du diese Diskussion nicht führen willst. Trotzdem bleibt deine Argumentation inkonsequent.

    Volatilität ist in einem langfristigen Portfolio kein Risiko. Das weißt du genauso gut wie ich. Wenn du außerhalb der SORR-Bandes Geldmarkt beimischst, dann ist das keine rationale Optimierung, sondern eine emotionale Entscheidung und die kostet Geld. Das ist völlig legitim. Nur solltest du diese Kosten auch offen benennen. Genau das tust du regelmäßig nicht.

    Dasselbe gilt für die Produktkosten: Du empfiehlst bewusst, etwa das Doppelte zu bezahlen, nur um ein Produkt statt vier zu besitzen. Auch das kann man machen. Ich finde das sogar besser. Man sollte es aber nicht als günstig(st)e Lösung verkaufen oder bei anderen Ansätzen Mehrkosten verteufeln.

    Besonders widersprüchlich wird es bei der Datenauswahl: Die empirische Evidenz für Multifaktor und eine ausgewogenere regionale Diversifikation akzeptierst du nicht. Gleichzeitig verweist du bei Aktien gegenüber Anleihen über lange Anlagezeiträume genau auf dieselbe Art empirischer Evidenz. Beides ist hervorragend belegt.

    Wer die Daten nur dann gelten lässt, wenn sie das eigene Weltbild stützen, betreibt Cherry Picking.

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  • St. steht für "ohne akademisches Viertel" oder für Sachsen-Anhalt. Nur was ist gemeint?

    Chaty meint:

    Der neue Name „St.Irving“ dürfte sehr wahrscheinlich eine Anspielung auf „Saint Irving“ (Heiliger Irving) sein. Das muss keineswegs religiös gemeint sein. In Internetforen werden solche Namen oft mit einem Augenzwinkern gewählt. Mögliche Bedeutungen sind:

    • Selbstironie: Er macht sich scherzhaft zum „heiligen Irving“, vielleicht weil andere ihn früher als moralisch oder belehrend wahrgenommen haben.
    • Neuanfang: Nach der Abmeldung möchte er zeigen, dass er „als neuer Mensch“ zurückkehrt.
    • Veränderte Online-Identität: Der neue Name und der neue Avatar sollen deutlich machen, dass dies zwar derselbe Mensch ist, aber mit einem neuen Auftritt.
  • Nee… ich wollte nur mal hören, was die künstliche Intelligenz zum St.Irving denkt.

    Das sagt Lumo dazu:

    Diese Namensänderung von "Irving" zu "St. Irving" ist wahrscheinlich ein bewusstes Statement. Hier sind die gängigsten Deutungsmöglichkeiten:

    1. Selbstironie oder Humor Das Anhängsel "St." (für "Saint"/Heiliger) wird oft verwendet, um sich selbst in leicht übertriebener Weise zu verherrlichen – typisches Forum-Witze-Level. Es signalisiert: "Ich bin zurück, nur noch besser/besser beleumundet."

    2. Symbolische Wiedergeburt Da die Person abgemeldet war und nun zurückkehrt, könnte "St. Irving" bedeuten, dass sie sich als "reborn"-Version präsentiert – quasi transzendiert oder "gepurified" durch die Pause. Der Heilige-Titel suggeriert eine Art spirituelle/charismatische Neuauflage.

    3. Status-Anspruch In manchen Forenkulturen etablierte sich "St." als Zeichen für jemanden, der durch langjährige Teilnahme oder besondere Beiträge eine gewisse Autorität oder Popularität erworben hat. Es könnte ein Versuch sein, den alten Ruf zurückzugewinnen oder neu zu definieren.

    4. Wortspiel auf das "Starting" Wenn es um ein Comeback geht, könnte es auch ein implizites "Start" sein – wie eine Neustart-Version des Users.


    Letztlich hängt die genaue Bedeutung vom Kontext des Forums ab. In den meisten Fällen ist es aber locker, selbstbewusst, vielleicht etwas sarkastisch gemeint – kein ernsthafter Status-Hype, sondern eher ein Augenzwinkern an die Community.

  • Ich finde es traurig, wenn solche pauschalen Aussagen getroffen werden.
    Ich wüsste auch nicht, wer hier im Forum verleumdet würde, weil man in einen bestimmten ETF investieren würde!?:/
    Es gibt hier die Anhänger des '1-ETF' reicht und genau so diejenigen, die sich Ihre Aktienwelt lieber mit 3, 5 oder gar 15 ETF selbst aufbauen.
    Ich versuche möglichst rational an die Sache heran zu gehen. Die zukünftigen Renditen kennt niemand von uns. Ich nicht, ein Herr Kommer nicht und auch nicht ein Warren Buffet.
    Das Einzige was wir als Anleger wirklich beeinflussen können sind die Kosten unserer Geldanlage. Das bedeutet Transaktionskosten des Brokers und die Kosten des Finanzprodukts (Fondskosten = TER+interne Transaktionskosten).
    Finanztip hat seit einigen Monaten die Regel aufgestellt, dass kein ETF auf die Empfehlungsliste kommt, der eine TER größer 0,3% p.a. hat.
    Wozu auch, es gibt viele Welt-ETF die unterhalb dieser Schwelle liegen!

    Der Kommer-ETF ist verhältnismäßig teuer (0,53% p.a.). Im Vergleich zu einem SPDR MSCI ACWI IMI oder Vanguard FTSE All World sind das Mehrkosten von > 0,3% p.a.
    Die Mehrkosten müsste nun ein Kommer-ETF in jedem Jahr durchschnittlich an 'Überrendite' erzielen um allein nur den Kostennachteil auszugleichen. Da reden wir dann noch nicht mal von einer evtl. Überrendite.
    Kann das passieren!? Aber natürlich kann das passieren. Ich kann auch im Lotto gewinnen. Sicher ist das aber eben nicht. Sicher ist nur, dass wir diese Mehrkosten 100%ig zahlen müssen.

    Seit Auflage des Kommer-ETF (3 Jahre) hat der ETF es eben nicht geschafft einen SPDR MSCI ACWI IMI oder einen Vanguard FTSE All World zu schlagen.

    Und den Index den der Kommer-ETF trackt hat der Indexanbieter Solactive bis ins Jahr 2017 zurück gerechnet und die Daten veröffentlicht.

    Und auch seit 2017 hat der zurück gerechnete Index des Kommer-ETF einen FTSE All World-Index oder einen MSCI ACWI IMI-Index nicht geschlagen.

    Das bedeutet nicht, dass der Kommer-ETF nicht in den nächsten 2, 5 oder gar 10 Jahren besser laufen könnte. Natürlich kann das passieren. Niemand kennt die Zukunft.
    Das wäre dann aber mehr/minder Glück oder Zufall.

    Ich habe mit meinem Depot aus 4-ETF zufällig seit Auflage auch den Kommer-ETF geschlagen. Ich würde das aber niemals meinen Fähigkeiten als Investor zuschreiben. Das war Reiner Zufall!

    BTW: Den MSCI ACWI IMI / FTSE All World habe ich in den 6,5 Jahren seit in investiert bin mit meinem 4-ETF-Depot nicht geschlagen!

    PS: Nimm gern den Kommer-ETF, wenn Du Dich damit wohler fühlst weil Dir die Aufteilung besser zusagt. Aber erwarte eben nicht, dass Du damit in den nächsten 10 Jahren eine höhere Rendite erzielen wirst als mit einem der preiswerten Alle-Welt-ETF.

  • Das grenzt jetzt aber schon an Fremdschämen.
    Hier im Forum würde es sicherlich keine „Häme und Verleumdungen“ geben, wenn vernünftig eine Meinung vertreten wird.

    Der Kommer-ETF ist verhältnismäßig teuer (0,53% p.a.).

    Die TER wurde auf 0,45 % gesenkt. Transaktionskosten?

    Der ETF (nach Lesart der Finanztip-Redaktion sind es 2 ETFs) bleibt damit teuer.

  • Der Kommer-ETF ist verhältnismäßig teuer (0,53% p.a.). Im Vergleich zu einem SPDR MSCI ACWI IMI oder Vanguard FTSE All World sind das Mehrkosten von > 0,3% p.a.

    Ich stimme monstermania vollumfänglich zu, mit einer kleinen Korrektur bzgl. der TER des Gerd Kommer ETF. Diese wurde kürzlich auf 0,45% gesenkt, was aber immer noch etwa das 2-3-fache der des SPDR MSCI ACWI IMI bzw. sogar das 6-7-fache des Xtrackers FTSE All-World ETF ist.

  • Die TER wurde auf 0,45 % gesenkt. Transaktionskosten?

    Genau, die fondsinternen Transaktionskosten die man immer erst im Nachgang für das vorherige Jahr erfährt.
    Der Kommer hat demnach eine feste TER von 0,45% + 0,08% Transaktionskosten. Aber die Kosten fallen eben an und müssen vom Anleger bezahlt werden.

    Der SPDR MSCI ACWI IMI hat neben der TER keine zusätzlichen Transaktionskosten ausgewiesen (schon seit Jahren). Ebenso der Vanguard FTSE All World dessen TER gerade auf 0,14% gesenkt wurde. Kann natürlich sein, dass in einem Jahr auch mal hier Transaktionskosten anfallen werden. Der Kommer-ETF hat aber durch seinen Aufbau bzw. seine Spezialitäten prinzipiell schon mal höhere Transaktionskosten als ein rein marktkapitalisierter ETF.

  • Genau, die fondsinternen Transaktionskosten die man immer erst im Nachgang für das vorherige Jahr erfährt.
    Der Kommer hat demnach eine feste TER von 0,45% + 0,08% Transaktionskosten. Aber die Kosten fallen eben an und müssen vom Anleger bezahlt werden.

    Der SPDR MSCI ACWI IMI hat neben der TER keine zusätzlichen Transaktionskosten ausgewiesen (schon seit Jahren). Ebenso der Vanguard FTSE All World dessen TER gerade auf 0,14% gesenkt wurde. Kann natürlich sein, dass in einem Jahr auch mal hier Transaktionskosten anfallen werden. Der Kommer-ETF hat aber durch seinen Aufbau bzw. seine Spezialitäten prinzipiell schon mal höhere Transaktionskosten als ein rein marktkapitalisierter ETF.

    Seit einiger Zeit argumentieren einige von uns mit TER plus Transaktionskosten, andere weiterhin nur mit der TER, die aber so gar nicht "total" ist. Das führt zwar manchmal zu Missverständnissen - aber ich denke, dass die zusätzliche Zahl für mehr Transparenz sorgt.

    Die krasseste Abweichung, die ich bisher gefunden habe, ist der Amundi Prime Eurozone. Da beläuft sich die TER auf 0,05 %. Aber dazu kommen laut Fondsweb.com erstaunliche 0,16 % an Transaktionskosten - also deulich mehr als die TER-Unterschiede, die wir hier manchmal so diskutieren.

    Auch ohne solche Ausreißer können die Transaktionskosten oder die Swap-Gebühren aus einem vermeintlichen Kampfpreis-ETF einen Durchschnitts-ETF machen. Faustregel: Wenn sich seit der kräftigen Senkung einer TER oder dem Markteintritt eines Discount-Konkurrenten nach einigen Monaten noch keine Outperformance gegenüber anderen ETF auf den exakt gleichen Index eingestellt hat, lohnt sich ein Blick auf die Transaktionskosten.

  • Die Transaktionskosten, die Fondsweb.com so schön aufbereitet, stehen auch im KID eines ETF, dem Key Information Document, auf Deutsch meist Basisinformationsblatt.

    Vor der Investition von fünfstelligen oder noch höheren Summen in einen ETF, den man bisher nicht hatte, könnte man da mal reinschauen, um sich später nicht ärgern zu müssen.

  • Die krasseste Abweichung, die ich bisher gefunden habe, ist der Amundi Prime Eurozone. Da beläuft sich die TER auf 0,05 %. Aber dazu kommen laut Fondsweb.com erstaunliche 0,16 % an Transaktionskosten - also deulich mehr als die TER-Unterschiede, die wir hier manchmal so diskutieren.

    Ich habe auch das Gefühl, dass so mancher Anbieter krampfhaft eine möglichst geringer TER in den Prospekt drucken will und dann etwas mehr bei den Transaktionskosten zulangt. :/
    Ist fast so wie bei Mietangaben. Kleine Kaltmiete trifft auf hohe Nebenkosten.

    Der HSBC MULTI FACTOR WORLDWIDE EQUITY UCITS ETF ist mir da auch schon aufgefallen. Zu einer TER von 0,25% p.a. kommen dann Transaktionskosten von 0,21%
    Da frage ich mich dann, wie es xtrackers schafft beim MSCI World Momentum mit Transaktionskosten von 0,09% klar zu kommen. Momentum ist ja neben Equal Weight die Strategie mit den tendenziell höchsten Transaktionskosten. Ich bin mal gespannt welche Transaktionskosten xtrackers für Ihren FTSE All World ausweisen wird und was dann von der TER von 0,07% übrig bleibt. :/

  • Ergänzung:
    Ich habe doch tatsächlich gesehen, dass Vanguard bei seinem FTSE All World jetzt neben der TER von 0,19% auch noch fondsinterne Transaktionskosten in Höhe von 0,03% ausweist.:/
    Ein Schelm wer Vanguard jetzt unterstellt, dass die Senkung der TER von 0,22% p.a. auf 0,19% zum 07.10.2025 gar keine Preissenkung war. <X

    Und auch der SPDR MSCI ACWI IMI kommt im letzten Jahr auf 0,01% fondsinterne Transaktionskosten.

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