Hallo zusammen. Ich habe eine Frage zur Altersvorsorge im Kontext der aktuellen Weltlage. Bei der jetzigen Situation im Osten und der Blockade der aktuellen Öl und Gaslieferrouten mir schon Sorgen, ob bald eine Weltwirtschaftskrise droht. Ich bin 66 und habe mein Vermögen, welches jetzt am Anfang meines beginnenden Rentenalters am höchsten ist, zu 40 % in ETFs und 60 % in Tagesgeld und Festgeld angelegt. Sollte ich mir Gedanken machen und den ETF Anteil reduzieren. Vielen Dank für eure Meinung.
Altersvorsorge ETF reduzieren?
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Fred08 -
15. September 2026 um 16:46 -
Unerledigt
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Es kommt auch darauf an, was für ETF das sind. 40% Welt-ETF klingt erstmal nicht üppig.
Wieviel brauchst du im Jahr? Mit Tagesgeld, Festgeld könntest du wieviel Zeit überbrücken, ohne ans Depot zu müssen?
Über Inflationsfolgen machst du dir keine Gedanken?
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Ich würde den ETF-Anteil nicht aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage reduzieren. Niemand weiß, ob und wann eine Weltwirtschaftskrise kommt.
Mit 40 % Aktien und 60 % Tages-/Festgeld bist du eigentlich bereits relativ defensiv aufgestellt. Entscheidend ist vielmehr, ob die sicheren 60 % ausreichen, um deinen Lebensunterhalt auch bei einem längeren Börsenrückgang zu finanzieren. Dann kannst du eine mögliche Krise einfach aussitzen.
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Hallo Fred08,
ich bin 64 und gehe nächstes Jahr in Pension

Bei mir ist das Verhältnis eher 70% ETF und 30% Tagesgeld und ich finde den sicheren Teil eigentlich schon zu viel, aber so kann ich ruhig schlafen auch wenn die ETF's mal stärker fallen sollten. Ich möchte die ETF erstmal unangetastet lassen und die ersten Jahre vom Tagesgeld das entnehmen was ich zusätzlich zur Pension brauche.
Deine Aufteilung ist schon sehr sicher und ich würde mir da keine großen Gedanken machen.
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Sollte ich mir Gedanken machen und den ETF Anteil reduzieren. Vielen Dank für eure Meinung.
Die Frage ist doch, ob und wann Du Geld aus Deinem Vermögen benötigst und über welche Summen Du sprichst.
Grundsätzlich ist 40/60 schon eine eher konservative Aufteilung. Aber kann man natürlich so machen um zu Beginn der Entnahmephase das mögliche Renditereihenfolgerisiko zu verringern.
Ich würde den Aktienanteil eher nicht weiter verringern, da die Inflation an Deinem Tages- und Festgeldteil nagt. Und auch mit 66 hast Du noch gut und gern 20 Jahre Anlagehorizont. -
zu 40 % in ETFs und 60 % in Tagesgeld und Festgeld angelegt. Sollte ich mir Gedanken machen und den ETF Anteil reduzieren
Nein, der ist eh schon zu niedrig. Vorrausgesetzt du bist auf dessen Rendite angewiesen. Und wenn nicht, dann ist es auch egal ob er ein paar JAhre nicht gut performt.
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Hallo zusammen. Ich habe eine Frage zur Altersvorsorge im Kontext der aktuellen Weltlage. Bei der jetzigen Situation im Osten und der Blockade der aktuellen Öl und Gaslieferrouten mir schon Sorgen, ob bald eine Weltwirtschaftskrise droht. Ich bin 66 und habe mein Vermögen, welches jetzt am Anfang meines beginnenden Rentenalters am höchsten ist, zu 40 % in ETFs und 60 % in Tagesgeld und Festgeld angelegt. Sollte ich mir Gedanken machen und den ETF Anteil reduzieren. Vielen Dank für eure Meinung.
Hallo.
Am Ende ist die Frage, wie sehr Du auf eventuelle Erträge aus dem Depot angewiesen bist. Wenn Deine Alterseinkünfte verlässlich Deinen Bedarf decken, dann ist das alles fein. Aber wenn Du laufend aus dem Depot entnehmen musst, damit der Tisch gedeckt bleibt, dann sie das anders aus.
Und wenn Du es lieber etwas risikoärmer hast als das restliche Forum, dann ist das auch fein, sofern es eben für Dich passt.
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Hallo zusammen. Ich habe eine Frage zur Altersvorsorge im Kontext der aktuellen Weltlage. Bei der jetzigen Situation im Osten und der Blockade der aktuellen Öl und Gaslieferrouten mir schon Sorgen, ob bald eine Weltwirtschaftskrise droht. Ich bin 66 und habe mein Vermögen, welches jetzt am Anfang meines beginnenden Rentenalters am höchsten ist, zu 40 % in ETFs und 60 % in Tagesgeld und Festgeld angelegt. Sollte ich mir Gedanken machen und den ETF Anteil reduzieren. Vielen Dank für eure Meinung
zu 40 % in ETFs und 60 % in Tagesgeld und Festgeld angelegt. Sollte ich mir Gedanken machen und den ETF Anteil reduzieren. Vielen Dank für eure Meinung.
Generell wenn du dich unwohl fühlst könnte man natürlich den ETF Betrag senken. Ich würde das aber nicht von geopolitischen Fragen abhänig machen, sondern vom pers. Empfinden. ABER:
Viele vergessen schlicht im Arbeitsleben das Humankapital und im Rentenalter das unsichtbare Depot. Das solltest du in die Berechnung mit einfließen lassen. Hier ein gut erklärtes Video das genau in deine Gedankenwelt passt, schaue es dir bitte mal an.
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