Ich nutze für unsere Geldanlage den Robo Advisor von Scalable Capital. Ich habe weder Kompetenz noch Kapazitäten alles selber zu organisieren und im Blick zu halten, daher habe ich mich für diese Lösung entschieden und bin bisher auch ganz zufrieden damit. Nun werden meine Frau und ich älter und wir möchten uns gerne gegenseitig absichern. Eine Vorsorgevollmacht gibt es bereits. Um sicher zu gehen wollte ich das Depot als Gemeinschaftsdepot führen, habe jetzt aber erfahren, dass das bei Scalable nicht möglich ist. Wie habt ihr das für euch gelöst? Welchen Anbieter gibt es bei dem ein Gemeinschaftsdepot möglich ist. Danke vorab!
Robo Advisor mit Gemeinschaftsdepot
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drvan -
28. September 2026 um 18:32 -
Erledigt
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Bitte auf keinen Fall Robo Advisor! Nehmt einen All World ETF oder den IMI und FERTIG. Da muss gar nichts gemacht und gemanaged werden!
Der Robo Advisor kostet nur unnötig Geld und investiert wild umher… nein, nein und nochmal nein.
Hier sieht man am Beispiel Quirion wie furchtbar so etwas sein kann:Das stärkste Quirion Portfolio mit 100% Aktienquote im Vergleich zum einfachen MSCI World:
„Es bleibt also nur eine ca. 140% Rendite vs. 257% Rendite. Hoppla“
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Danke für deine Antwort. Die wichtigste Punkt meiner Frage ist allerdings das Gemeinschaftsdepot. Ich möchte uns hier gegenseitig absichern, so dass im Ernstfall keine Stolpersteine auftreten. Dabei kann der Roboadvisor dann auch auf der Strecke bleiben. Aber die Frage wäre wie ihr es mit dem Gemeinschaftsdepot organisiert? Es gibt recht wenige Anbieter dafür nach meiner Recherche. Ich habe jetzt z.B. Consors und Comdirect gefunden.
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Tradersplace bietet das seit kurzem auch an. Aber was spricht eigentlich gegen eine klassische Bank für ein Gemeinschaftsdepot? Im "Ernstfall" haben zumindest wir da einen persönlichen Ansprechpartner. Kontakt per Telefon, Email oder Termin vor Ort war bisher nie ein Problem.
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Wenn Euch der gegenseitige Zugriff und die Absicherung für den Ernstfall wichtig sind, würde ich das tatsächlich höher gewichten als die Frage, ob der Broker einen Robo-Advisor anbietet.
Bei einem echten Gemeinschaftsdepot haben dagegen beide Depotinhabys eigene Zugangsdaten und können unabhängig voneinander handeln. Das ist bei Consorsbank und Comdirect möglich. Aber auch bei der ING und Flatex. Siehe hier: https://www.finanztip.de/wertpapierdepot/
https://www.finanztip.de/daily/gemeinsc…test-du-kennen/
Und den Erbfall würde ich vorher ebenfalls klären. Ein Gemeinschaftsdepot allein ersetzt keine vernünftige Regelung für den Todesfall.
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meine Frau und ich investieren bei der ING (unserer Hausbank). Mit dem passenden ETF ist das kostenfrei, einen Roboadvisor gibt es da glaube ich auch (aber hier fahre ich auch eine 1-ETF-Lösung).
Falls ihr/du Kinder hast, würde ich mich mal 30 min mit Erbrecht auseinandersetzen. Nur um zu wissen, dass deine Kinder erben werden, falls einer von euch stirbt. Das bedenken viele nicht ... klar gibt es auch bei einem Testament (in welchem ihr euch gegenseitig einsetzt) noch den Pflichtteiltsanspruch der Kinder ... deswegen auch über das Thema kurz nachdenken.
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Praxistip: bei Vollmacht immer "über den Tod hinaus" angeben, dann muss man nicht warten, bis Sterbeschein etc. vorliegen, sondern behält den Zugriff und kann dann alles in Ruhe regeln.
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Meine Frau und ich haben bei der ING ein Gemeinschaftsdepot.
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Wir haben eins bei FLATEX.
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WIr haben eins bei Comdirect.
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