Neustart ETF Depot

  • Worauf wollt ihr denn nun raus, mit den Anteilen und Gesamtsummen etc.
    Was wollt ihr mir damit sagen und was wäre denn dann Eure Strategie?

    Gibt es noch ein anderes Fazit, als das, welches ich schon angedeutet habe?

    Ich denke, um einen "Neustart" zu machen, brauchst Du selbst den Überblick und Du brauchst Ziele, wir brauchen den Überblick um sinnvolle Vorschläge machen zu können. So ist es bspw. von Relevanz, die Beträge zu kennen, wenn man sich fragt, ob man Tabula rasa macht oder schrittweise steuersparend (Freibetrag) verkaufen soll.

  • Nimm den MSCI World als Maßstab und schau mal, welche deutlich schlechter gelaufen sind. Wenn das dann auch noch die teuren sind, hast du Kandidaten für den Verkauf + anschließendem Neukauf.

    Ich vermute, dass das 90 % in meinem Portfolio sind.
    Und ebenso denk ich, dass auch die besser liefen, die sein könnten, die Sonderthemen wie Brasilien oder NASDAQ oder oder oder sind. Und die könnte man evtl auch still legen oder verkaufen.
    Ich schau mir nun erst mal die Kurven und ETFs und Gewinne an. Klar berücksichtige ich, dass den MSCI noch nicht so lang hab, wie den NASDAQ z.B. Daher schau ich mir bei JustETF die
    Ein-, drei-, Fünf-Jahrescharts auch mal im VGL zu MSCI an und entscheide dann.

    Mir war wichtig zu sehen, dass hier keiner Widersprach, als ich sagte, ob Ihr alle einen oder zwei ETFs bespart, und nicht zehn. Klar kann man noch ein wenig zocken, aber das ist eine andere Geschichte...

    Ich danke Euch allen von Herzen, auch für die Geduld, und bitte streitet Euch nie wegen Fragen von Neulingen ;)

    Alles Liebe und Gute Euch allen!
    Thomas

  • Das ist doch keine Ausrede, mach halt z.B. Screenshots, kann man auch durch die Ki jagen und eine Tabelle anfertigen lassen … das ist schon etwas unbeholfen.

    Egal… nicht mal 50k auf 24 ETFs verteilt? Sind da die Einzelaktien auch noch dabei?

    Ist ehrlich gesagt echt übel was du da fabriziert hast, aber so schnell und unbedacht wie du hier immer antwortest, das erklärst schon fast.

    Ich bin k.o nach einem mehr als 9 Std. Arbeitstag und versuche lediglich allen zeitgleich zu antworten und gerecht zu werden.
    Und ja, als Nueling kann es auch sein, dass es chaotisch im Depot ist. Aber nicht mehr lange :)

  • Mir war wichtig zu sehen, dass hier keiner Widersprach, als ich sagte, ob Ihr alle einen oder zwei ETFs bespart, und nicht zehn.

    Ehrlich: Ich habe monatlich derzeit Sparpläne auf 14 ETF, im Depot liegen insgesamt 20, dazu noch ~ 10 kleinere Positionen von Einzelaktien. Ich sage trotzdem: Einer reicht, und einer würde auch für mich völlig reichen. Und trotzdem bespare ich mein kleines feines Chaos einfach weiter so. Wichtig ist v.a., das es dem jeweiligen Depotinhaber selber passt. Das, was alles an Kennzahlen oder Schlagworten rund um die ETF-Anlage herumgeistert, ist nicht alles falsch, aber man muss auch keine religiöse Anbetung draus machen. Überschneidungen im Depot? Hat weiter oben ja auch die KI angeprangert, aber mir fällt nix ein, wo der bloße Umstand, eine Position nicht in nur einem ETF zu haben, sondern in mehreren, irgendeinen konkreten Nachteil hätte. Übersichtlichkeit? Ja, ganz nett, kann man mit allen möglichen Tools sich auch mit 100 ETF noch selber schaffen, wenn man denn unbedingt meint das müssen.

  • Pfennigbaron, du hast glaube ich gerade etwas sehr wichtiges gesagt.
    Vielen Dank, ich seh mir nun einfach mal die Kursverläufe an, berechne mal den Anteil absolut und in % und wenn ich über alles mal eine Nacht geschlafen habe, denke ich
    komme ich schon mal ein gutes Stück weiter.

    Vielen Dank nochmals an alle, für Eure Zeit, Geduld und Anteilnahme :)

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Thomas



  • Mir war wichtig zu sehen, dass hier keiner Widersprach, als ich sagte, ob Ihr alle einen oder zwei ETFs bespart, und nicht zehn. Klar kann man noch ein wenig zocken, aber das ist eine andere Geschichte...

    Ich hab auch mehr als den empfohlenen einen ETF 95% des Depotvolumens sind breite weltweite. Ich diversifiziere über die Anbieter. Keine Ahnung, ob das nötig ist, schadet aber auch nicht.

    Als Sparplan läuft einer. Und ein anderer ist ein „manueller“ Sparplan, da kommt alles rein, was am Monatsende übrig ist, aufgelaufene Zinsen und Ausschüttungen.

    Der Rest sind Spielereien. Manche davon laufen erstaunlich gut, andere hab ich längst verkauft, weil sie nicht liefen.

  • Ich bin k.o nach einem mehr als 9 Std. Arbeitstag und versuche lediglich allen zeitgleich zu antworten und gerecht zu werden.
    Und ja, als Nueling kann es auch sein, dass es chaotisch im Depot ist. Aber nicht mehr lange :)

    In der Finanztip-Community ein so kleinteiliges ETF-Depot zur Diskussion stellen, da braucht man schon eher einen Urlaubstag, als es mal eben schnell am frühen Montagabend zu schaffen :)

    Ich glaube, es könnte wirklich heilsam sein, einiges zu verkaufen, je nach Größe und Beschaffenheit. Also z.B. Länderwetten wie Brasilien, Polen, England und Deutschland direkt raus. Und du hast übrigens Goldminen-ETFs, kein Gold. Die würde ich auch überprüfen.

    Ansonsten könnte man zur weiteren ETF-Wahl auch eine 5-Prozent-Hürde errichten: Alles, dessen Anteil kleiner ist und das kein Haupt-ETF werden soll: weg!

  • klar, ich habe auch ein betr. AV, die gestzliche und mit 18 wurde auch mir eine Riester angedreht. Aber darum soll es hier ja nicht gehen

    Genau darum geht es, wenn Du fragst "seid ... zuversichtlich, Euren Lebensabend damit abgesichert zu haben?".

    Für die Absicherung benötige ich meinen ETF nicht, dafür sind andere Einnahmen zuständig, mit denen ich soweit planen kann, wie mir das bei der deutschen Politik heutzutage noch vertretbar erscheint.

    Hat mein Depot die Aufgabe, eine Rentenlücke zu füllen (den Lebensabend also abzusichern), ist das für mich etwas anderes als wenn es "nur" um meinen zusätzlichen Spaßausgaben im Alter und ggf. vorher schon bei der täglichen Beschäftigung mit dem Depot geht.

    Geht der Spaßanteil grauenhaft daneben (der ETF fällt also z.B. um die berühmten 50% bevor ich umgeschichtete habe und beliebt dort für die ersten 15-20 Jahre meiner Rente), dann wird das nächste Auto halt kleiner und sonstige Spaßausgaben müssen zusammen gestrichen werden.

    Ging es mir überwiegend um eine nötige Absicherung, hätte ich z.B. keinen Ausschütter gekauft (und würde das die kommenden 7 Jahre bis Renteneintritt auch nicht machen), bei dem schon vor Renteneintritt die Gefahr besteht, dass ich die Ausschüttungen verbrauche anstatt sie im Depot zu lassen.

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