Virenscanner

  • Wie kommst Du darauf?

    Keine Antwort ist auch eine Antwort, und diese Nichtantwort hast Du ja ausreichend gegeben.

    Diese Penetranz von "Achim weiß alles und besser und muss das letzte Wort haben" ist mehr als nervig.

  • Die Tatsache, daß Du Dich offensichtlich um die Beantwortung dieser Frage herumdrückst, läßt vermuten, daß die Antwort "ja" wäre, daß Du auf Deinem eigenen System diese Sicherheitslücke also nicht geschlossen hast.

    Bliebe die grundsätzliche Frage zu klären, ob ein Programm, dass im Benutzerkontext läuft überhaupt eine Sicherheitslücke darstellt. Zumal, wenn es sich um ein reinen Einzelbenutzersystem handelt. Da reicht ja lt. Deiner Aussage bereits 'Brain 1.0' um sich vor allem Bösen zu schützen.:/

    Gibt inzwischen genug Anwendungen, die explizit im Kontext des Benutzers ausgeführt werden (z.B. Browser, MS Teams, usw.). Wenn ein Benutzer also mit eingeschränkten Nutzerrechten arbeitet, ist das auf Einzelplatzsystemen durchaus vertretbar. Leider nutzen sehr viele Menschen auf Ihrem Privatrechner gern einen Benutzer mit administrativen Rechten! <X Erlebe ich leider ständig, wenn ich mal bei Freunden/Bekannten mal 'schnell was am Rechner' erledigen soll. Da ist dann leider auch kein Verständnis da, wenn ich auf diese Sicherheitslücke hinweise. :/

    Bei einem Multi-Users-System sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Wenn dann noch RDS/Citrix eine Rolle spielen sollte man sogar einen Schritt weiter gehen und die auf dem System ausführbaren Applikationen explizit freigeben (Whitelisten). Möglichst sogar per Hashwertbildung um ein Einschleusen von evtl. namensgleichen Dateien zu verhindern.

    Auf zentral gemanagten Systemen ist das Ganze mit vertretbarem Aufwand umsetzbar.

    Bei uns im Unternehmen hat ein entsprechender Vorfall vor einiger Zeit zu einem Umdenken in Sachen Sicherheit geführt.

    Und kaum ist jetzt eine neue GF an Bord, wird schon wieder darüber sinniert, diese Sicherheit wieder auszuhöhlen. Schließlich kennt man es ja vom alten AG, dass die GF quasi einen Freifahrtsschein in Sachen IT-Sicherheit hat. :rolleyes:

    Da kann man eben nicht mal eben eine neue Anwendung installieren, sondern muss immer einen offiziellen Prozess durchlaufen.

  • Da draussen gibt es unzählige Botnetzwerke von ungepatchten Windows-Systemen, die fleissig Spam und Malware verteilen, ohne dass ihre Besitzer das überhaupt merken. Windows-Updates braucht man ja angeblich nicht und immer ist der Nachbar ein lohnenderes Ziel als man selbst, der nichts zu verbergen hat und bei dem eh nichts zu holen ist, weil er ja alles im Griff hat. BSI, CCC, netzpolitik.org - die haben alle keine Ahnung. ;)

    Mit dem Bewusstsein, dass eben alle für aller Sicherheit Verantwortung tragen ist es nicht (mehr) weit her, leider...

  • Die Haupt einfallstore:

    Phising dass was auch immer mehr hier im Forum angewandt wird Durch Anrufe, Fake Mails und Fake Nachrichten, kurz Spam.

    Ein weiterer Bereich sind

    Drive by Infektion

    Und bzgl iOT Geräte

    Offene Ports verwundbarer Dienste (z.b. Überwachungskameras, nas Systeme , Server oder Router)

    Alle 3 letzt genannten Punkte sind durch Software Updates in aller Regel behebbar.

    Ein weiterer Punkt ist natürlich der Nutzer selbst,

    denn die gröste Lücke sitzt oder steht zwischen Stuhl und Bildschirm und ist anfällig auch für erst genannte Attacken.

  • Bliebe die grundsätzliche Frage zu klären, ob ein Programm, das im Benutzerkontext läuft, überhaupt eine Sicherheitslücke darstellt.

    Diese Frage stellt sich natürlich nicht, was Du als IT-Mensch auch wissen dürftest.

    Zumal, wenn es sich um ein reinen Einzelbenutzersystem handelt.

    Ein im Nutzerdatenbereich installierter Verschlüsselungstrojaner kann locker flockig den gesamten Datenbestand eines Einzelbenutzersystems verschlüsseln.

    Gibt inzwischen genug Anwendungen, die explizit im Kontext des Benutzers ausgeführt werden (z.B. Browser, MS Teams, usw.).

    Systematische Sicherheitslücke, aus Sicherheitsaspekten total inakzeptabel. Jeder IT-Fachmann bekommt ob dessen graue Haare. Er ist aber halt zu klein, um sich gegen so große Firmen zu stellen. Das weißt Du auch, schließlich arbeitest Du in der Branche.

    Es ist bequem für den User, daß er ohne Rücksprache mit der Haus-IT Programme auf seinem Rechner installieren kann, und fast alle Windows-Systeme lassen das ja auch zu. Aber es ist halt ein Sicherheitsproblem, das man mit dem Notnagel "Virenscanner" vergeblich zu schließen versucht.

    Aus gutem Grund hat itschytoo die Information zurückgehalten, daß sein privater Rechner unter Debian läuft. Linux hat das Problem prinzipbedingt nicht. Alle Unix-Derivate haben von Anfang an eine entsprechende Rechteverwaltung - rwx- Lesen (read), Schreiben (write) und Ausführen (execute). Selbstverständlich hat bei jedem normalen Linux-System der Datenbereich kein Execute-Flag, von vornherein nicht. Das Scheunentor ist von Anfang an zu. Linux ist von seiner strukturellen Sicherheit her Windows haushoch überlegen. Das weiß Du natürlich, aber der Laie weiß das nicht.

    Leider nutzen sehr viele Menschen auf Ihrem Privatrechner gern einen Benutzer mit administrativen Rechten! <X Erlebe ich leider ständig, wenn ich mal bei Freunden/Bekannten mal 'schnell was am Rechner' erledigen soll. Da ist dann leider auch kein Verständnis da, wenn ich auf diese Sicherheitslücke hinweise. :/

    Wenn man einen Windows-Rechner kauft, ist er so installiert, und nur wenige Nutzer installieren ihren Windows-Rechner von Grund auf neu.

    Das sind aber zwei Paar Stiefel: Das Administratorkonto und die Ausführbarkeit von Programmen im Nutzerbereich.

    Wenn er mit eingeschränkten Rechten unterwegs ist, kann er cum grano salis die vorhandene Installation nicht zerstören, also etwa sein geliebtes Word löschen. Sich einen Verschlüsselungstrojaner einfangen, der dann sein zerstörerisches Werk tut, geht damit trotzdem.

    Bei einem Multi-Users-System sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Wenn dann noch RDS/Citrix eine Rolle spielen, sollte man sogar einen Schritt weiter gehen und die auf dem System ausführbaren Applikationen explizit freigeben (whitelisten). Möglichst sogar per Hashwertbildung, um ein Einschleusen von evtl. namensgleichen Dateien zu verhindern.

    Auf zentral gemanagten Systemen ist das Ganze mit vertretbarem Aufwand umsetzbar.

    Bei uns im Unternehmen hat ein entsprechender Vorfall vor einiger Zeit zu einem Umdenken in Sachen Sicherheit geführt.

    Und kaum ist jetzt eine neue GF an Bord, wird schon wieder darüber sinniert, diese Sicherheit wieder auszuhöhlen. Schließlich kennt man es ja vom alten AG, dass die GF quasi einen Freifahrtsschein in Sachen IT-Sicherheit hat. :rolleyes:

    Wasser auf meine Mühlen. Du bestätigst das, was ich in diesem Thread immer wieder schreibe.

  • Aus gutem Grund hat itschytoo die Information zurückgehalten, daß sein privater Rechner unter Debian läuft. Linux hat das Problem prinzipbedingt nicht. Alle Unix-Derivate haben von Anfang an eine entsprechende Rechteverwaltung - rwx- Lesen (read), Schreiben (write) und Ausführen (execute). Selbstverständlich hat bei jedem normalen Linux-System der Datenbereich kein Execute-Flag, von vornherein nicht.

    Oh Junge....

  • marinasala : hier liegt ein Missverständnis vor: nicht "wir" legen fest, wann ein Gerät veraltet ist, das tut jeder Hersteller selbst; Beispiel Apple:

    https://support.apple.com/de-de/HT201624

    https://support.apple.com/de-de/HT1752

    https://www.macwelt.de/article/983756…s-wirklich.html

    Nochmal eine Meldung von mir: Interessanterweise habe ich gestern überraschenderweise für meinen alten IMac 2013, den ich dank der Empfehlung von Nordnordlicht auf Catalina umgestellt hatte, ein neues Update. Ich nehme an , es war ein Sicherheitsupdate von Safari. Ich 'merke' zwar davon nichts, aber irgendeinen Sinn wird es wohl gehabt haben.

  • [...]

    Ich 'merke' zwar davon nichts, aber irgendeinen Sinn wird es wohl gehabt haben.

    Das Update hat lediglich alte Softwarezertifikate erneuert.

    "Allerdings enthalten die alten Betriebssysteme allesamt zahlreiche ungepatchte Sicherheitslücken. Man sollte solche Geräte also, wenn möglich, nicht mit Internetverbindung betreiben, um Angriffe zu vermeiden. Apple pflegt stets nur das jüngste Betriebssystem mit allen behobenen Sicherheitslücken, die Vorgängerversion wird zwar mit Updates versorgt, erhält aber eben auch nicht alle Patches. Noch ältere Systeme werden gar nicht mehr gepflegt."

    Quelle: https://www.heise.de/news/Wegen-abg…e-11163524.html

  • Das Update hat lediglich alte Softwarezertifikate erneuert.

    "Allerdings enthalten die alten Betriebssysteme allesamt zahlreiche ungepatchte Sicherheitslücken. Man sollte solche Geräte also, wenn möglich, nicht mit Internetverbindung betreiben, um Angriffe zu vermeiden. Apple pflegt stets nur das jüngste Betriebssystem mit allen behobenen Sicherheitslücken, die Vorgängerversion wird zwar mit Updates versorgt, erhält aber eben auch nicht alle Patches. Noch ältere Systeme werden gar nicht mehr gepflegt."

    Quelle: https://www.heise.de/news/Wegen-abg…e-11163524.html

    Welches Ziel wird dann mit dieser 'Auffrischung' verfolgt, wenn man eh nicht mehr online gehen sollte?

  • Zuersteinmal möchte ich mich vorstellen, ich komme aus der BSD- und Linux-Welt. Vorstellung beendet.

    Wenn ein Windowsnutzer nach Virenscannern fragt, bringt es gar nichts, über vermeintliche Vorteile von anderen Betriebssystemen zu sprechen.

    Nun zum Thema: Ich schließe mich der Meinung an, bei Windows Defender zu bleiben.

    Es gibt einige Probleme von Virenscannern, wegen derer diese von Fachkundigen im Allgemeinen als Quacksalberprodukt abgetan werden und bei hohem Sicherheitsbedarf stattdessen Systemhärtungen vorgenommen werden. Das in diesem Kontext zu erörtern, bringt nichts. Erklärungen für Nicht-Fachkundige gibt es allerdings im Internet. Einen Link für Unbedarfte kann ich nicht empfehlen, da ich mehr oder weniger vom Fach bin. Dennoch, so ein in Windows integriertes Ding, kann das eine oder andere durchaus aufdecken.

    Davor eins der gängigen Virenschutzprogramme zusätzlich, ob kostenlos oder nicht, zu installieren, davon rate ich ab, weil diese an sich nur die Angriffsfläche vergrößern. Sie machen ihr Windows nicht sicherer, sondern unsicherer.

    Bezüglich Windows 10, ok, die ursprüngliche Anfrage ist von 2024, muss ich in 2026 darauf hinweisen, dass ein Update auf Windows 11 eigentlich überfällig ist. Die Updates, die es von Microsoft für Windows 10 derzeit noch gibt, sind bereits sehr limitiert und irgendwann wird komplett Schluss damit sein.

  • Meine KI sagt, es ist unwahrscheinlich das dieser Text KI generiert ist

    KI

    Bei diesem Text ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass er von einer KI stammt. Dafür sprechen mehrere sprachliche und inhaltliche Merkmale, die typisch für menschliche Forenbeiträge oder Diskussionsforen sind.

    Die Wortwahl wie "Quacksalberprodukt" oder "so ein in Windows integriertes Ding" wirkt sehr lebendig, umgangssprachlich und wenig generisch. Eine KI neigt in der Regel zu einer ausgefeilteren, neutraleren und gleichmäßigeren Grammatik, während hier ein eher kantiger, pragmatischer Ton vorliegt.

    Dazu kommt der zeitliche Kontext mit dem Bezug auf die ursprüngliche Anfrage aus 2024 und den Blickwinkel aus dem Jahr 2026. Solche Brüche und nachträglichen Einordnungen mitten im Text wirken sehr authentisch und spiegeln typisches menschliches Antwortverhalten in gewachsenen Diskussionen wider. Inhaltlich bringt der Text seine Argumente gegen Drittanbieter-Virenscanner und für den Windows Defender auf den Punkt, ohne den bei KI oft üblichen diplomatischen oder lehrerhaften Überbau.

  • Meine KI sagt, es ist unwahrscheinlich das dieser Text KI generiert ist

    KI

    Bei diesem Text ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass er von einer KI stammt. Dafür sprechen mehrere sprachliche und inhaltliche Merkmale, die typisch für menschliche Forenbeiträge oder Diskussionsforen sind.

    Die Wortwahl wie "Quacksalberprodukt" oder "so ein in Windows integriertes Ding" wirkt sehr lebendig, umgangssprachlich und wenig generisch. Eine KI neigt in der Regel zu einer ausgefeilteren, neutraleren und gleichmäßigeren Grammatik, während hier ein eher kantiger, pragmatischer Ton vorliegt.

    Dazu kommt der zeitliche Kontext mit dem Bezug auf die ursprüngliche Anfrage aus 2024 und den Blickwinkel aus dem Jahr 2026. Solche Brüche und nachträglichen Einordnungen mitten im Text wirken sehr authentisch und spiegeln typisches menschliches Antwortverhalten in gewachsenen Diskussionen wider. Inhaltlich bringt der Text seine Argumente gegen Drittanbieter-Virenscanner und für den Windows Defender auf den Punkt, ohne den bei KI oft üblichen diplomatischen oder lehrerhaften Überbau.

    KI1 wird niemals KI2 verraten!

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