Steuerprogramm für Steuererklärung 2018

Mit der richtigen Software holen Sie sich Steuern zurück

Udo Reuß Stand: 05. August 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Elster-Formular ist das kostenlose Programm der Finanzverwaltung, Laien tun sich damit jedoch schwer. Und im Gegensatz zu den Kaufprogrammen bietet es keine Steuertipps.
  • Für die meisten Bürger lohnt sich der Kauf einer Software, um die Steuererklärung zu erstellen. Empfehlenswerte Programme kosten regulär zwischen 15 und 35 Euro.
  • Es gibt kommerzielle Desktop-Programme, die Sie jährlich neu auf Ihrem Rechner installieren müssen, und Online-Software, die im Browser läuft. Außerdem gibt es Apps, mit denen Sie eine Steuererklärung auf einem Smartphone oder Tablet erstellen können.
So gehen Sie vor
  • Für die meisten Arbeitnehmer und Rentner empfehlen wir die günstigen Programme Tax 2019 und Quicksteuer 2019 für die Steuererklärung 2018.
  • Etwas mehr ausgeben sollten Selbstständige, Vermieter und Arbeitnehmer mit komplizierteren Fällen. Sie nutzen am besten Wiso Steuer-Sparbuch 2019 oder Steuersparerklärung für die Steuererklärung 2018.
  • Unter den Online-Lösungen empfehlen wir Wiso Steuer-Web und Smartsteuer.
  • Achten Sie bei Ihrer Wahl auf die benötigten Funktionen und ob Sie mit der Bedienung zurechtkommen. Sie brauchen jedes Jahr die richtige Version: Für die Steuererklärung 2018 achten Sie darauf, dass 2019 draufsteht.

Das komplizierte Steuerrecht, schwer verständliche Formulare und ungeordnete Belege schrecken so manchen davon ab, eine Steuererklärung auszufüllen. Geschätzt jeder vierte von mehr als 40 Millionen Arbeitnehmern gibt keine Erklärung ab.

Falls Sie dazugehören, verschenken Sie vermutlich eine Menge Geld. Denn im Durchschnitt gibt es eine Rückerstattung um die 1.000 Euro. Viele Nutzer einer Steuersoftware können sich sogar über eine noch höhere Summe freuen. Es kann also ein ordentlicher Stundenlohn herausspringen, den Ihnen das Finanzamt auszahlt – besonders, wenn Sie beim Ausfüllen der lästigen Formulare zügig vorankommen. Schneller kann es gehen, wenn Sie Ihre Angaben nicht von Hand in Papierformulare eintragen, sondern Ihre Steuerdaten am Computer eingeben und elektronisch ans Finanzamt übermitteln.

Welche unterschiedlichen Lösungen gibt es?

Die elektronischen Steuerhelfer können technisch in drei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Desktop-Programme - Dazu zählt Software, die Sie entweder als Download oder CD kaufen und auf Ihrem Rechner installieren müssen.
  2. Online-Programme - Bei Online-Lösungen brauchen Sie keine Software zu installieren. Sie machen Ihre gesamten Eingaben im Browser. Der Marktanteil von Online-Programmen ist zwar deutlich niedriger, wächst jedoch stark.
  3. Apps - Das sind Programme auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets.  

Alle drei Lösungen haben unterschiedliche Stärken, manchmal auch Schwächen:

Online-Programme sparen Zeit. Installation und Updates sind nicht erforderlich. Die Anwendungen nehmen auch keine Festplattenkapazität weg. Sie laufen in Ihrem Internetbrowser und sind daher auf unterschiedlichen internetfähigen Geräten – auch auf dem Tablet – nutzbar.

Als Nutzer solcher Lösungen sollten Sie sich aber bewusst machen, dass sensible Steuerdaten wie das Arbeitseinkommen in der Cloud gespeichert sind. Sie müssen sich auf die datenschutzrechtlichen Versprechen der Anbieter verlassen – sicherlich nicht jedermanns Sache.

Etliche Programme können Sie zunächst kostenfrei testen, indem Sie Ihre Daten eingeben und eine mögliche Steuererstattung berechnen lassen. Erst wenn Sie Ihre Erklärung ans Finanzamt übermitteln wollen, müssen Sie dafür zahlen. Und das ist im Vergleich zu den stationären Programmen manchmal günstiger. Allerdings müssen Sie jede einzelne Steuererklärung bezahlen, bei Desktop-Programmen sind meistens mehrere Erklärungen für dasselbe Steuerjahr möglich. Diese sind zudem üppiger ausgestattet, etwa mit Videos oder Steuerinfos, doch die Cloud-Lösungen holen auch dort auf.

Eine gute Alternative ist die Online-Steuererklärung, wenn Sie auf Ihrem Computer nicht Windows, sondern beispielsweise Linux als Betriebssystem haben. Denn die meisten Desktop-Programme setzen Windows voraus. Einige Anbieter bieten auch eine Mac-Version an, zum Beispiel Wiso Steuer-Sparbuch und Steuersparerklärung.

Im Trend: Apps für die mobile Steuererklärung

Im Kommen sind Apps. Damit können Sie auf mobilen Geräten wie Tablet oder Smartphone eine Steuererklärung erstellen. Diese mobilen Lösungen bilden eine dritte Kategorie an Steuerprogrammen. Wobei für Nutzer die Grenzen zwischen Online-Lösungen und Apps nicht unbedingt trennscharf sind. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Wie finde ich das richtige Steuerprogramm?

Wer in einem größeren Elektronikmarkt oder im Internet gezielt nach Steuerprogrammen Ausschau hält, staunt über die Vielfalt. Tatsächlich ist das Angebot genau betrachtet kleiner – trotz etlicher spezieller Varianten ein und desselben Programms. Drei Anbieter beherrschen den Markt:

  • Buhl Data mit seiner Programmreihe Wiso und der abgespeckten Variante Tax – dort gibt es nur wenige Erklärvideos;
  • die Akademische Arbeitsgemeinschaft, die zum Medienkonzern Wolters Kluwer Deutschland gehört, mit der Steuersparerklärung (trägt das Logo „Steuertipps“) und dem Einsteigerprogramm Steuereasy;
  • Haufe-Lexware mit der Online-Lösung Smartsteuer und den Desktop-Programmen Taxman und Quicksteuer.

Informationen über weitere Anbieter neben den drei Platzhirschen finden Sie weiter unten im Text.

Von den meisten Programmen der großen Anbieter existieren unterschiedliche Versionen. Für die meisten Arbeitnehmer, Pensionäre und Rentner reicht allerdings die günstigere Software-Linie – es sei denn, der individuelle Steuerfall ist kompliziert, weil der Steuerpflichtige beispielsweise Auslandseinkünfte oder andere zusätzliche Einnahmen erzielt.

Neben der Komplexität des eigenen Steuerfalls spielt ein weiterer Punkt für die Auswahl der passenden Software eine wichtige Rolle: Wie gut kommen Sie mit der Bedienung und Benutzerführung zurecht? Die meisten Desktop-Programme bieten zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Bearbeitung an: die Interview-Form (zum Beispiel: Roter Faden bei Wolters-Kluwer-Lösungen) auf der einen Seite, die sich insbesondere für Laien eignet, oder die zeitsparendere Variante einer direkten Formularbearbeitung. Diese eignet sich eher für Nutzer mit Steuererklärungserfahrung.

Mit einem Programm können Sie die Steuererklärung nur für ein bestimmtes Steuerjahr erstellen. Für die Steuererklärung 2018 trägt es meist „2019“ im Titel. Wollen Sie zum Beispiel die Steuererklärung 2017 bearbeiten, dann benötigen Sie die Version 2018.

Welche Steuersoftware empfiehlt Finanztip?

Je nach Komplexität des Steuerfalls und je nach Zielgruppe bieten sich unterschiedliche Produkte an, die wir im Folgenden erläutern. Wie wir zu unseren Empfehlungen gekommen sind, erfahren Sie weiter unten im Abschnitt So haben wir ausgewählt.

1. Unsere Empfehlungen für einfache Steuerfälle

Für die meisten Arbeitnehmer und Rentner genügt eine Standard-Lösung wie Tax 2019 – ein Programm, das wir Ihnen uneingeschränkt empfehlen können. Insbesondere diejenigen, die sich erstmals eine Steuersoftware kaufen wollen, können getrost zugreifen. Die zweite Empfehlung lautet Quicksteuer 2019. Beide Produkte kosten regulär 15 Euro.

Überblick Finanztip-Empfehlungen Standard-Programme 2019

ProduktFinanztip-
Score
PreisAnbieter
Tax 201997 %14,95 €Buhl 
Quicksteuer 201990 %14,99 €Haufe-Lexware

Quelle: Anbieter-Websites (Stand: 28. Juni 2019)

Tax ist einfach zu bedienen. Es ist für Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre, Vermieter und Kapitalanleger geeignet und lässt sich für bis zu fünf Steuererklärungen innerhalb eines Haushalts nutzen. Die Software ist für alle Einkunftsarten einsetzbar und unterstützt die vorausgefüllte Steuererklärung.

Vorjahresdaten kann das Programm übernehmen. Zudem lässt sich die Steuererklärung komplett papierlos abgeben, weil die Software die digitale Signatur anbietet. Erfahrene Anwender können ihren Steuerfall zügig bearbeiten. Tax von Buhl ist der Preis-Leistungs-Sieger für die Masse der nicht so komplizierten Steuerfälle.

Tax 2019
Software für einfache Steuererklärungen
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • komplett papierlose Abgabe möglich
  • für bis 5 Steuererklärungen
  • wenige Videos

Von Tax gibt es außerdem zwei weitere, teurere Versionen: „Professional“ richtet sich an Selbstständige und Gewerbetreibende; „Business“ ist eine Profi-Lösung für Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine.

Unsere zweite Empfehlung für einfache Steuerfälle ist Quicksteuer. Laien kommen auch damit ganz gut zurecht. Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig. Bei steuerrechtlichen Fragen hilft die umfassende Wissens-Datenbank.

Für Arbeitnehmer und Rentner ist das Programm eine solide Lösung – insbesondere aufgrund der Eingabehilfe, die falsche oder unvollständige Einträge verhindern soll. Hinzu kommen umfassende Steuerspar-Tipps, Checklisten, Musterbriefe und eine umfassende Plausibilitätsprüfung. Diese macht auf Fehler aufmerksam und hilft, ungenutzte Sparmöglichkeiten aufzudecken. Quittungen können Sie mit dem Belegmanager individuell filtern und kategorisieren. Außerdem können Sie die Schriftgröße individuell einstellen.

Die „Deluxe“-Version für Selbstständige enthält einen Steuerratgeber und das Buch „Konz: 1.000 ganz legale Steuertricks“. Ein Muss ist dieses aber nicht, vor allem, weil viele der Steuertricks nur unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren.

Quicksteuer 2019
Software für einfache Steuererklärungen
  • unbegrenzt viele Steuererklärungen
  • kostenlose Hotline
  • Belegmanager
  • keine Videos

2. Unsere Empfehlungen für aufwendigere Steuerfälle

Selbstständige und Gewerbetreibende sowie Arbeitnehmer mit komplexeren Steuerfällen sollten in aller Regel zu einem etwas besser ausgestatteten (Premium-)Programm greifen. Das gilt auch für Angestellte mit nebenberuflichen Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit.

Klarer Spitzenreiter ist das Wiso Steuer-Sparbuch 2019, das bei allen ausgewerteten Tests ganz vorne gelandet ist. Dahinter folgt die Steuersparerklärung 2019. Apple-Nutzer, die ein Desktop-Programm verwenden möchten, haben die Wahl zwischen Wiso Steuer-Mac und der Steuersparerklärung für Mac.

Überblick Finanztip-Empfehlungen Premium-Programme 2019

ProduktFinanztip-
Score
PreisAnbieter
Wiso Steuer-Sparbuch 2019100 %34,95 €Buhl 
Steuersparerklärung 201994 %29,95 €Wolters Kluwer

Quelle: Anbieter-Websites (Stand: 28. Juni 2019)

Das Wiso Steuer-Sparbuch ergattert Jahr für Jahr einen Spitzenplatz in diversen Tests. Mehr als eine Million Steuerzahler nutzen es.

Es unterstützt alle Einkunftsarten für die Einkommensteuererklärung, auch Einkünfte von Grenzpendlern und ausländische Einkünfte. Als Allrounder beherrscht es auch Sonderfälle der Steuererklärung. Die gesonderte und einheitliche Feststellungserklärung können Sie damit genauso erstellen wie auch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Umsatz- und Gewerbesteuererklärung sowie Umsatzsteuervoranmeldungen 2019. Es enthält zahlreiche Rechner, unter anderem ein Fahrtenbuch, außerdem etliche Videos und umfassende Fachinformationen.

Das Besondere an den Wiso-Programmen ist das Prinzip „einmal zahlen, alles nutzen“. Das bedeutet, dass Sie immer alle drei Wege der Steuererklärung nutzen können: die Desktop-Anwendung für den PC, die Tablet-App oder über Steuer-Web im Browser. Unabhängig davon, welches Produkt Sie zuerst freischalten (Desktop, App oder Browser), gilt Ihre Lizenz auch für die beiden anderen Nutzungsformen. Eine Erklärung können Sie auf einem Gerät beginnen und auf einem anderen weiterbearbeiten.

Das Programm lässt sich auch auf einem USB-Stick einrichten, sodass Sie es nicht auf dem lokalen Rechner installieren müssen. Wiso-Programme sind somit besonders interessant für diejenigen, die ihre Erklärungen auf verschiedenen Geräten bearbeiten – und für Mac-User, für die es eine spezielle Version gibt: Wiso Steuer-Mac.

Wenn Sie im Laden die Software in der Box kaufen, erhalten Sie dazu auch einen gedruckten, umfassenden Steuerratgeber. In PDF-Form ist er auch in der Download-Version integriert.

Das Programm kürzt die umständliche Prozedur bei der Authentifizierung für den Belegabruf ab und ermöglicht sogar, die Steuererklärung ohne eigenes Elster-Zertifikat komplett papierlos abzugeben. Sie müssen kein unterschriebenes Formular beim Finanzamt einreichen.

Positiv anzumerken ist, dass das Programm auch technisch spürbar weiterentwickelt wird. Seit vergangenem Jahr gibt es eine Verknüpfung mit dem Online-Banking. Dafür bietet Buhl mit finanzblick.de eine geräteübergreifende Kontenverwaltung, die für mehr als 4.000 Banken funktioniert.

Mit einem Buhl-Benutzerkonto und den dort angelegten Girokonten können steuerlich relevante Buchungen erkannt und für die Steuererklärung übernommen werden. So sortiert finanzblick.de bereits während des Jahres etwa Versicherungsbeiträge, Spenden oder Kita-Gebühren in die passende Steuer-Kategorie – und lernt automatisch dazu. Die vorsortierten Buchungen stehen online, also in Wiso Steuer-Web, an der passenden Stelle zur Verfügung. Mit einem Klick lassen sich die Daten für die Steuererklärung direkt übernehmen.

Das Steuer-Banking können viele Anwender jetzt über Kooperationen einfacher nutzen. Kunden einer Sparkasse und der Deutschen Bank haben eine direkte Anbindung zu Steuer-Web.

Neu ab 2019 ist zudem die App Steuer-Scan. Mit dieser können Sie Belege mit dem Smartphone fotografieren und in der Cloud, in der sogenannten Steuer-Box, aufbewahren.

Beim Erstkauf kostet das Wiso Steuer-Sparbuch beim Hersteller regulär 35 Euro, für Abonnenten ist es 5 Euro günstiger. Als Download bekommen Sie das Steuer-Sparbuch oft billiger – beispielsweise bei den Download-Plattformen Softwareload oder Mysoftware. Das günstigste Angebot finden Sie mit Vergleichsseiten wie Idealo.

Wiso Steuer-Sparbuch 2019
Software für komplexere Steuererklärungen
  • seit Jahren vielfacher Testsieger
  • mehr als 150 Erklärvideos und Steuerratgeber
  • Steuererklärung lässt sich auf PC, Tablet oder im Browser erstellen
  • Verknüpfung mit Online-Banking möglich
  • komplett papierlose Abgabe möglich
  • mit Steuerbescheid-Prüfer und Einspruchshilfen

Als zweite Premium-Software empfehlen wir die Steuersparerklärung für die Steuererklärung 2018. Am Anfang steht ein Interview, in dem das Programm Ihre persönliche Situation abfragt. Wenn Sie sich mit Steuern nicht so gut auskennen, dann sollten Sie sich am „roten Faden“ entlang hangeln. Damit bearbeiten Sie alle relevanten Themenfelder und erstellen Ihre Steuererklärung Schritt für Schritt. Vorteil: Sie vergessen nichts einzutragen.

Die Benutzerführung wurde in der aktuellen Version verbessert. Diese unterstützt zudem ausführlicher bei den Themen Abgeltungssteuer, Tätigkeitsstätten, Kranken- und Pflegeversicherung.

Sie können Ihre Belege bereits während des Jahres einscannen und für die Steuererklärung hinterlegen. Mit der kostenlosen Belegmanager-App können Sie das sogar unterwegs mit dem Handy erledigen.

Die Basisversion der Steuersparerklärung 2019 ist in vielen Fällen völlig ausreichend. Spezielle Varianten gibt es für Rentner und Lehrer. Photovoltaik-Besitzer und Selbstständige sollten einer höherwertigeren, etwas teureren Version („für Selbstständige“ oder „plus“) den Vorzug geben.

Überzeugend sind die integrierten Steuerinformationen. Der sehr umfassende und kompetente Steuerratgeber lässt sich digital herunterladen. Nutzer können den gedruckten „Steuerkompass“ kostenlos anfordern – 928 Seiten geballtes Steuerwissen.

Mit der kostenlosen Belegmanager-App können Sie unterwegs Quittungen erfassen. Wenn Sie hingegen die Belege einscannen möchten, müssen Sie für die Funktion mindestens 20 Euro extra zahlen.

Steuersparerklärung (für Erklärung 2018)
Software für komplexere Steuererklärungen
  • „Roter Faden“ als sichere Hilfe für Steuerlaien
  • mit Belegmanager lassen sich Rechnungen digitalisieren und verwalten
  • Musterbriefe, Videos und Ratgeber für spezielle Steuerfälle
  • umfassendes Steuerwissen
  • kostenlose Hotline

3. Unsere Empfehlungen für Online-Steuerprogramme

Bei den Browser-Anwendungen überzeugt wie im Vorjahr am meisten Wiso Steuer-Web.

Überblick Finanztip-Empfehlungen Online-Programme 2019

ProduktFinanztip-
Score
PreisAnbieter
Wiso Steuer-Web99 %34,95 €Buhl 
Smartsteuer85 %24,99 €Haufe-Lexware

Quelle: Anbieter-Websites (Stand: 28. Juni 2019)

Können Sie sich für eine Online-Steuererklärung begeistern, sollte Ihre erste Wahl Wiso Steuer-Web sein, dies ist die Cloud-Lösung von Buhl. Faktisch steckt das Wiso Steuer-Sparbuch drin – die Online-Fassung kostet genauso viel.

Mit Wiso Steuer-Web müssen Sie jedoch keine Software auf Ihrem Computer installieren. Sie können damit auch bis zu fünf Steuererklärungen abgeben. Cloud-Lösungen sind vor allem für diejenigen interessant, die nicht Windows als Betriebssystem haben.

Um die Wiso-Lösung nutzen zu können, benötigen Sie einen gültigen Lizenzschlüssel für ein Wiso-Steuerprogramm. Beim Anbieter Buhl müssen Sie daher ein Konto einrichten. Anschließend können Sie Ihre Daten in der Cloud von Buhl ablegen. So lässt sich die Steuererklärung auch auf unterschiedlichen Geräten – auf dem Computer, Tablet und Handy – bearbeiten.

Ein anonymer Test der Funktionen ist möglich. Bis zur Abgabe der Steuererklärung können Sie das Programm grundsätzlich kostenlos testen; erst wenn Sie die Daten übermitteln, brauchen Sie den gültigen Lizenzschlüssel. Falls Sie diesen erst dann kaufen, müssen Sie mindestens 30 Euro dafür zahlen, ohne Abo-Verpflichtung 5 Euro mehr.

Spartipp: Kaufen Sie sich zuvor – beispielsweise bei Softwareload – einen günstigeren Lizenzschlüssel, den Sie dafür nutzen können.

Wiso Steuer-Web
Online-Software für alle Fälle
  • vielfacher Testsieger
  • gut geeignet auch für komplizierte Fälle
  • umfassende Steuerhilfen
  • kann Buchungen aus Online-Banking übernehmen

Eine Alternative zu Steuer-Web ist Smartsteuer, das bis zu 10 Euro günstiger ist. Smartsteuer kann von Jahr zu Jahr immer mehr, so dass es auch eine Lösung für komplizierte Fälle ist – für Photovoltaik-Besitzer, Selbstständige und Gewerbetreibende. Mit Smartsteuer können Sie auch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Umsatz- und Gewerbesteuererklärung machen. Grenzgänger können jedoch ihre Arbeitnehmereinkünfte damit nicht erklären.

Smartsteuer führt Sie per Interview-Modus durch die Steuererklärung. Es unterstützt den Belegabruf und beinhaltet unter anderem die Steuerbescheid-Prüfung.

Sie zahlen pro Abgabe, so dass Sie für 25 Euro nur eine Steuererklärung verschicken können.

Smartsteuer
Online-Software
  • intuitiv bedienbar
  • unterstützt den Belegabruf
  • kostenloser telefonischer Technik-Service rund um die Uhr
  • es kann nur eine Steuererklärung abgegeben werden

Übrigens: Wir haben für jedes Steuerjahr einen eigenen Steuersoftware-Ratgeber erstellt. Dort empfehlen wir Ihnen Programme für die

Unsere Empfehlungen für die Steuererklärung 2018 stehen in diesem Ratgeber.

Was Selbstständige und Gewerbetreibende beachten sollten

Selbstständige und Gewerbetreibende sollten auf jeden Fall zu einer höherwertigen Software greifen. Sie müssen darauf achten, dass das gewählte Programm alle benötigten Anlagen für die Einkommensteuererklärung verarbeiten kann. Freiberufler müssen die Anlage S und eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen und auch elektronisch übermitteln. Gewerbetreibende müssen die Anlage G ausfüllen und zusätzlich eine Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung ausfüllen. Höherwertige Software hilft außerdem dabei, die Umsatzsteuer-Voranmeldungen zu erstellen.

Auch Hausbesitzer, die mit ihrer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Strom produzieren und diesen gegen Bezahlung ins Netz einspeisen, sind gewerblich tätig und müssen für die Einkommensteuer die Anlagen G und EÜR ausfüllen und eine Umsatzsteuererklärung abgeben, wenn sie nicht wegen der Kleinunternehmerregelung davon befreit sind; dies geht bei einem Jahresumsatz bis 17.500 Euro. Bei einem Gewinn von mehr als 24.500 Euro wäre auch Gewerbesteuer fällig.

Von unseren empfohlenen Programmen können Sie dies beispielsweise mit Wiso Steuersparbuch, Wiso Steuer-Web und Smartsteuer erledigen. Bei dem Programm Steuersparerklärung ist dies mit dem Modul Photovoltaik gut zu bewältigen. Doch dieses ist nur in den höherwertigeren Versionen „für Selbstständige“ oder „Plus“ enthalten.

Vermieter sollten ebenfalls genau auf den Funktionsumfang des Programms schauen, damit sie die Anlage V bearbeiten können.

Erbengemeinschaften müssen eine einheitliche und gesonderte Feststellungserklärung beim Finanzamt abgeben. Dies kann beispielsweise Smartsteuer. Und wenn Sie als Steuersparerklärung-Nutzer Kapitalerträge erklären wollen oder als Geschiedener Unterhaltsleistungen gezahlt oder eine Immobilie gekauft haben, sind Sie mit der Variante „Plus“ besser bedient – die kostet aber 20 Euro mehr. Dafür haben Sie dann einen direkten Zugriff auf die umfassende Online-Steuerdatenbank.

Warum überfordert Elster die meisten Steuerzahler?

Falls Sie sich schon in den vergangenen Jahren intensiv mit Ihrer eigenen Steuererklärung beschäftigt haben, sich mit den grundlegenden steuerrechtlichen Begriffen auskennen und sich bereits selbst durch die schwer verständlichen Formulare vom Finanzamt gequält haben, dann kommen Sie als Windows-Nutzer möglicherweise auch gut zurecht mit dem kostenlosen Steuerprogramm der Finanzverwaltung: Elster-Formular.

Das Programm lässt sich von der Elster-Website herunterladen. Damit können Sie Ihre Steuererklärung offline am PC bearbeiten und dann anschließend verschlüsselt über das Internet an die Finanzverwaltung übermitteln. Im Grunde genommen füllen Sie direkt deren Formulare aus. Sie müssen jedoch wissen, an welcher Stelle Sie welche Einnahmen und Ausgaben eintragen müssen. Und anders als bei kostenpflichtiger Software bekommen Sie keine Tipps zum Steuersparen. Lediglich Berechnungen und Plausibilitätsprüfungen helfen Ihnen bei der Erstellung.

Außerdem bietet die Finanzverwaltung das Elster-Formular letztmals für die Steuererklärung 2019 an. Danach stellt sie dieses Angebot ein.

Steuerklärung im Browser erstellen

Alternativ können Sie bereits jetzt ohne Kosten eine Online-Steuererklärung im Browser erstellen. Im Juli 2017 wurde die Elster-Homepage umfassend überarbeitet und benutzerfreundlicher gestaltet. Die Seite versteht sich als zentrales Online-Finanzamt, über das Sie viele Steuerformulare und Online-Leistungen der Finanzverwaltung wie den Bescheid oder Ihre Daten auf der elektronischen Lohnsteuerkarte (Elstam) abrufen können.

Das bisherige Elster-Online-Portal wurde durch „Mein Elster“ abgelöst. Damit können Sie eine Online-Steuererklärung ausfüllen und übermitteln – und zwar im Browser. Sie sparen sich also den Software-Download. Außerdem funktioniert dies unabhängig vom Betriebssystem auf Ihrem Rechner. Sie müssen jedoch zuvor ein Benutzerkonto erstellen und sich registrieren. Neu ist, dass Sie bei Elster jetzt vorab erfahren, wie die elektronische Steuererklärung abläuft. Eine Fortschrittsanzeige informiert Sie, an welcher Stelle im Ausfüllprozess Sie gerade sind. Außerdem können Sie jetzt mittels Tablet und Smartphone zugreifen.

Auf der Elster-Website können Sie zudem nach Software für Ihre persönlichen Zwecke suchen. Sie können dort gezielt Lösungen für Ihr Betriebssystem oder bestimmte Formulare recherchieren. Die Ergebnisse speisen sich aus zwei Listen: eine mit kostenloser Software (Freeware) und eine mit mehr als 500 kommerziellen Lösungen samt Links zu den Herstellern. Bei letzterer handelt es sich um Programme, die eine Elster-Schnittstelle haben. Darüber lassen sich Daten an die Finanzverwaltung elektronisch übermitteln.

Kommerzielle Software für Laien oft besser

Laien verschenken jedoch oft Geld und Zeit, wenn sie das Elster-Formular oder Mein Elster nutzen, weil sie nicht alle Steuersparmöglichkeiten kennen und in der Regel nicht wissen, was sie wo eintragen können und sollten.

Die meisten sind daher besser beraten, wenn sie für ihre Steuererklärung eine kommerzielle Software verwenden. Diese bietet umfangreiche Informationen zum Steuerrecht, Steuer-Spar-Tipps, Musterbriefe und manchmal sogar umfassende Bücher.

Die Steuererklärung wird im Hintergrund erstellt, indem der Nutzer eine Reihe von Fragen zu seiner individuellen Situation beantwortet. Die Eingaben prüft das Programm automatisch und berechnet die Steuer vor Abgabe der Erklärung.

Dafür ist jedes Jahr die aktuelle Software erforderlich. Für die Steuererklärung 2018 trägt diese in der Regel die Jahreszahl 2019 im Namen. Wenn Sie bereits Ende des Jahres beispielsweise in einem Elektronikmarkt eine Box gekauft und das Programm installiert haben, müssen Sie wissen, dass die Software bis zum Erstellen der Steuererklärung möglicherweise noch aktualisiert werden muss. Deshalb müssen Sie die Software registrieren und können dann kostenlose Updates aufspielen.

Was Sie vor dem Ausfüllen wissen müssen

Auch gekaufte Steuersoftware setzt ein Mindestmaß an Wissen über steuerliche Angelegenheiten voraus. So werden Arbeitnehmer in aller Regel gefragt, ob sie mehr als 1.000 Euro an Werbungskosten haben, weil nur beim Überschreiten der Arbeitnehmerpauschale weitere Einträge bei den Werbungskosten in der Anlage N erforderlich sind. Dabei wissen viele nicht, dass dies ausschließlich beruflich bedingte Ausgaben sind – und was alles darunter fallen kann.

Schließlich gibt es Positionen, die zumindest anteilig Werbungskosten sein können. In unserem Ratgeber Werbungskosten finden Sie ein laufend aktualisiertes A bis Z an absetzbaren Werbungskosten.

Auch die Kosten für Steuersoftware sind absetzbar

Die durchaus überschaubaren Kosten für eine Steuersoftware dürfen Sie übrigens als Steuerberatungskosten komplett absetzen. Denn obwohl der Aufwand sowohl den beruflichen als auch den privaten Bereich berührt, akzeptiert das Finanzamt Mischkosten bis zu 100 Euro in vollem Umfang.

Sind die Kosten höher, so akzeptiert das Finanzamt pauschal die Hälfte als Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Heben Sie den Kaufbeleg auf und geben Sie den Betrag bei den Werbungskosten an. Umfassende Hilfe bietet auch unser aktuelles Steuer-E-Book.

Hier können Sie sich das kostenlose 42-seitige E-Book für die Steuererklärung 2018 herunterladen:

Zum Download

Wie bekomme ich die Software günstiger?

Die neuen Steuerprogramme liegen überwiegend schon ab Ende November eines jeden Jahres in den Läden. In der Regel sind zu Jahresanfang noch einige Aktualisierungen nötig, so dass ein Update eingespielt werden muss. Das ist aber im Preis drin.

Der unverbindliche Verkaufspreis von einfacheren Programmen wie Tax, Steuereasy oder Quicksteuer liegt bei 15 Euro; höherwertigere wie die Steuersparerklärung gibt es beim Hersteller beim Einmalkauf ab rund 30 Euro. Manche Anbieter wie Haufe-Lexware und Wolters Kluwer verlangen fürs Verschicken der CD eine Versandpauschale. Die Versandkosten können Sie sparen, wenn Sie sich für den Download von der Website des Herstellers entscheiden.

Schnäppchen sind möglich

Je näher der für viele Steuererklärungen geltende gesetzliche Abgabetermin rückt, desto eher lässt sich online ein Schnäppchen machen. Auf Amazon, Idealo, Softwareload oder auch für Kunden von GMX oder web.de gibt es immer wieder Sonderangebote.

Hinzu kommen umetikettierte Versionen: Hinter der etwas abgespeckten Steuersoftware, die etwa Tchibo, Aldi oder Lidl verkaufen, stecken die drei großen Anbieter. Die von Tchibo oder von Penny stammt beispielsweise von Wolters Kluwer. Solche Aktionssoftware wird meistens im Januar oder Februar zwischen 5 und 10 Euro in den Geschäften angeboten – sie ist aber oft nach wenigen Tagen ausverkauft.

Treue kann sich auszahlen

Unsere Empfehlungen der vergangenen Jahre sind weitgehend stabil. Herstellern, die im Vorjahr gute Software produziert haben und diese immer weiterentwickeln, kann man eine gewisse Kontinuität in ihrer Leistung unterstellen. Das ist wichtig, denn wir empfehlen, dass Sie der einmal gewählten Software treu bleiben, wenn diese gute Dienste leistet.

Unser Rat: Investieren Sie etwas Zeit, um herauszufinden, mit welcher Bedienungsoberfläche Sie am besten klarkommen und entscheiden sich dann endgültig für die Software Ihrer Wahl. Diese können Sie abonnieren, dann sparen Sie über die Jahre Zeit und Geld. Zudem können Sie die Vorjahresdaten in die neue Programmversion importieren und diese dort überarbeiten. Die meisten Programme erlauben es hingegen nicht, Daten aus einem Konkurrenzprodukt zu übernehmen. 

Treue zahlt sich auch bei den Kosten aus, weil etliche Anbieter ihren Abonnenten einen Rabatt gewähren. So bekommen Sie die Folgeversion automatisch zugeschickt – bei Buhl und Wolters Kluwer zahlen Sie dafür ein paar Euro weniger.

Bei Buhl heißt das Abo „Steuer-Spar-Vertrag“. Darin enthalten ist unter anderem die versandkostenfreie Lieferung, die kostenlose Zeitschrift „Steuer-Spar-Magazin“, monatliche Newsletter und ein frei auswählbares Webinar.

Bei Wolters Kluwer bekommen Abonnenten ebenfalls einen Preisnachlass, eine Preisgarantie für die Folgeversion und einige weitere Vergünstigungen.

Wie muss ich die Steuererklärung abgeben?

Als Steuerpflichtiger ohne unternehmerische Einkünfte können Sie die Steuererklärung auf folgenden Wegen abgeben:

  1. Sie können die Erklärung auf Papier ausdrucken und beim Finanzamt abgeben.
  2. Sie können die Steuererklärung elektronisch erstellen und über das Internet an Ihr Finanzamt übertragen – ohne Registrierung bei Elster. Das Elster-Modul ist in der Software integriert. Wenn Sie nicht im Elster-Portal registriert sind, dann müssen Sie jedoch eine komprimierte Steuererklärung ausdrucken, unterschreiben und beim Finanzamt abgeben.
  3. Es geht auch komplett papierlos. Sie registrieren sich einmalig bei Elster und nutzen für die Abgabe ein Elster-Zertifikat (zum Beispiel eine Datei mit der Endung pfx); dann ist die Erklärung vollelektronisch und Sie müssen überhaupt kein Papierstück abgeben (authentifizierte Übermittlung).

Mit der Zertifikatsdatei unterschreiben Sie Ihre Steuererklärung digital. Das ist auch möglich mit dem neuen Personalausweis und der „Ausweis-App 2“.

Eine authentifizierte Abgabe ohne Elster-Zertifikat geht beispielsweise bei Lohnsteuer kompakt und Steuergo Plus. Bei Smartsteuer funktioniert dies über eine Video-Identifizierung. Künftig soll dies auch mittels Bank-Login möglich sein soll. Dafür arbeitet Smartsteuer mit dem Identitätsdienstleister Yes zusammen. Dieser übernimmt bei teilnehmenden Banken – derzeit die Sparkassen – die Authentifizierung des Kunden durch Login beim Online-Banking.

Wichtig: Erzielen Sie unternehmerische Einkünfte, dann haben Sie keine Wahl. Sie müssen Ihre Steuererklärung elektronisch einreichen. Das gilt sogar, wenn Sie als Arbeitnehmer nebenberuflich selbstständig tätig sind.

Bis wann Sie die Steuererklärung abgeben müssen

Falls Sie eine Steuererklärung abgeben müssen, gilt für Sie die gesetzliche Abgabefrist. Ihre Steuererklärung 2018 muss dann bis zum 31. Juli 2019 beim Finanzamt sein.

Erstellen Sie diese hingegen freiwillig, dann muss sie erst bis zum 31. Dezember 2022 dort eintreffen.

Alle Programme, die Ihnen Finanztip empfiehlt, arbeiten sorgfältig. Einen kritischen Blick auf die von der Software vorgeschlagenen Formularangaben sollten Sie dennoch haben, denn Fehler sind nie ausgeschlossen. Haben Sie beispielsweise einen Laptop privat gekauft, den Sie zur Hälfte als Arbeitsmittel beruflich nutzen, dann können Sie die Hälfte der Anschaffungskosten als Werbungskosten absetzen. Dafür müssen Sie jedoch selbst den beruflichen Anteil eintragen. In den Programmen voreingestellt sind 100 Prozent, doch dies geht beim Finanzamt in aller Regel nicht durch.

Was sollte ich noch zum Thema Steuersoftware wissen?

2018 erhielten die Finanzämter bereits 23 Millionen private Einkommensteuererklärungen übers Internet, heißt es auf elster.de. Für manche Steuerzahler ist die elektronische Abgabe verpflichtend: Das gilt nahezu ausnahmslos seit der Steuererklärung 2017 für Selbstständige, Gewerbetreibende, Landwirte und auch Privatleute, die gewerbliche Einnahmen aus dem Stromverkauf von ihrer Photovoltaik-Anlage haben. Sie müssen ihre unternehmerischen Steuererklärungen und Gewinnermittlungen elektronisch authentifiziert einreichen.

Einnahmen-Überschuss-Rechnungen und Umsatzsteuererklärungen zählen zu den unternehmerischen Steuererklärungen, die zwingend elektronisch unterschrieben, also mit einem Elster-Zertifikat, ans Finanzamt übermittelt werden müssen. Das Zertifikat ist nötig, um den Steuerpflichtigen als Berechtigten auszuweisen. Es ist durch Registrierung bei „Mein Elster“ unter www.elster.de erhältlich. Steuersoftware hilft sowohl bei der Erstellung als auch bei der elektronischen Übermittlung der Steuererklärung.

Warum es sich lohnt, jedes Jahr das gleiche Programm zu nehmen

Erfahrene Anwender wissen, dass sie mit der aktuellen Version ihrer Software auch Daten ihrer Vorjahreserklärung übernehmen und überschreiben können und so eine Menge Zeit sparen. Das funktioniert auf jeden Fall, wenn Sie Ihrem Programm treu bleiben.

Falls Sie hingegen den Anbieter wechseln, müssen Sie sich darauf einstellen, dass Sie viele Daten neu eingeben müssen. Dies kann sogar dann passieren, wenn Sie ein günstigeres Programm desselben Anbieters nutzen möchten.

Die Programme werden immer komfortabler

Das Ausfüllen wird zunehmend einfacher: Mit mancher Steuersoftware können Sie Belege einscannen und verwalten. Bei der Steuersparerklärung klappt dies komfortabel mit dem Belegmanager via Scanner oder Handy. Die Unterlagen lassen sich dann bereits während des Jahres speichern. Beim Erstellen der Steuererklärung können Sie die Belegwerte übernehmen. Das ist sehr hilfreich, denn gerade das Suchen und Verwalten von Quittungen ist ein großer Zeitfresser.

Und es geht noch mehr: Mit der sogenannten vorausgefüllten Steuererklärung (das Finanzamt nennt den Service Belegabruf) können Steuerzahler bereits elektronisch gemeldete Daten mit einem Klick in die eigene Steuererklärung übernehmen. Neben den Stammdaten wie Adresse und Geburtsdaten sind dies beispielsweise die vom Arbeitgeber beim Lohnsteuerabzug gemeldeten Gehälter, die ans Finanzamt abgeführte Lohnsteuer, die einbehaltene Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag. Auch die überwiesenen Sozialversicherungsbeiträge (aufgesplittet nach Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteilen), erhaltene Renten und Lohnersatzleistungen wie das Arbeitslosengeld lassen sich per Klick übernehmen.

Zuvor müssen Sie den Belegabruf beantragen und im Programm einrichten. Das funktioniert auf zwei Wegen:

  1. Entweder Sie registrieren sich im Elster-Portal und speichern eine Zertifikatsdatei ab. Mit dieser können Sie manuell die beim Finanzamt gespeicherten Belege abrufen.
  2. Einfacher: Immer mehr Programme, zum Beispiel das Wiso Steuer-Sparbuch, vereinfachen die mühselige Anmeldung für den Belegabruf, weil sich diese innerhalb des Programms starten lässt. Dafür müssen Sie ein Kundenkonto erstellen. Über dieses „Buhl-Konto“ können Sie den Belegabruf freischalten. Das geht auch für die Daten von Familienmitgliedern. Die Finanzverwaltung schickt Ihnen einen Zugangscode, den Sie im Programm eingeben müssen. Einen Tag später können Sie dann die beim Finanzamt gemeldeten Belegdaten über den „Steuer-Abrufservice“ herunterladen und für die Erklärung übernehmen.

Die Entwickler der ausgereiftesten Programme setzen darauf, dass Schnittstellen einen Großteil der Erklärung automatisch ausfüllen. Marktführer Buhl bezeichnet dies als „Steuer-Automatik“. Dies fängt beim Import der Daten an. Vorjahresdaten werden übernommen und die Werte intelligent fortgeschrieben. Die per Belegabruf übermittelten Zahlen werden an der richtigen Stelle in den Formularen eingetragen.

2019 führt Buhl mit „Wiso Steuer-Scan“ eine App ein, mit der Sie Belege und Dokumente mit dem Smartphone fotografieren oder vorhandene Dateien hochladen können. Dieser Belegmanager ist mit der „Steuer-Box“ verbunden. Dort können die Belege ausgelesen und für die Steuererklärung zentral gespeichert werden.

Des Weiteren lassen sich auch Daten vom Girokonto auslesen, kategorisieren und für die Steuererklärung übernehmen. Steuerrelevante Ausgaben können Sie mit der von Buhl angebotenen Online-Banking-Lösung Finanzblick markieren und der richtigen Abzugsposition in der Steuererklärung zuordnen. Kunden einer Sparkasse und der Deutschen Bank haben sogar eine direkte Anbindung zu Steuer-Web, dem Online-Steuerprogramm. Mitbewerber Smartsteuer kooperiert mit der ING.

Der vorerst letzte Schritt ist schließlich der elektronische Versand der Steuererklärung. Das funktioniert auch papierlos.

Finanzämter setzen auf Digitalisierung

Nach Angaben des hessischen Finanzministeriums reichen bereits rund 60 Prozent der Steuerbürger ihre Erklärung auf elektronischem Weg ein. Von Jahr zu Jahr werden immer weniger Papierformulare ausgefüllt.

Auch die Finanzverwaltung setzt auf die elektronische Erklärung. Das Steuermodernisierungsgesetz erlaubt nun sogar offiziell eine vollautomatische Bearbeitung – der Bescheid kann also rein maschinell erstellt werden. Zudem können Sie Ihren Bescheid elektronisch im Elster-Portal abholen.

Ein Einspruch ist ebenfalls elektronisch möglich. Ein gutes Steuerprogramm unterstützen Sie auch dabei. Schließlich ist entscheidend, welche Ausgaben das Finanzamt akzeptiert.

Hilfreich dafür ist der Steuerbescheid-Prüfer, den etliche Programme enthalten. Wählen Sie die Funktion, die etwa „Bescheidrückübermittlung und automatische Bescheidprüfung“ heißt. Über die Elster-Schnittstelle gleicht die Software dann die abgegebene Erklärung mit dem Steuerbescheid ab. Das Programm zeigt Abweichungen bei den verschiedenen Ausgabekategorien an, beispielsweise bei den Fahrtkosten.

Sie können dann entscheiden, ob Sie die Abweichung akzeptieren oder dagegen Einspruch einlegen. Dafür haben Sie einen Monat Zeit. Einige Programme stellen Musterschreiben zur Verfügung, die Sie individuell anpassen können.

Weitere Anbieter neben den drei Platzhirschen

Neben den drei großen, weiter vorn im Text bereits genannten Steuersoftware-Anbietern Buhl, Akademische Arbeitsgemeinschaft und Haufe-Lexware gibt es noch weitere kleinere, die sich auf Online-Programme beschränken: Forium zum Beispiel gilt als Pionier bei der Online-Steuererklärung und bietet die Programme Lohnsteuer kompakt, Steuergo, Steuererklärung-Rentner, Steuererklärung-Polizei und Steuererklärung-Student an.

Steuergo Plus wirkt klar strukturiert und aufgeräumt, so dass insbesondere Steuerpflichtige mit eher einfachen Sachverhalten ihre Steuererklärung damit schnell und zielführend erstellen können. Sie werden per Interview navigiert. Haben Sie im vorigen Jahr die Steuererklärung mit Elster-Formular erstellt? Dann sollten Sie die Daten aus der komprimierten Steuererklärung importieren. Erzeugen Sie davon eine PDF-Datei. Steuergo Plus kann die Daten auslesen und für die aktuelle Steuererklärung übernehmen. Wenn Sie vorher eine andere Software genutzt haben, können Sie die Daten aus einer früheren Steuererklärung importieren.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Mehrsprachigkeit. Die Software steht in den Sprachversionen Englisch, Polnisch, Kroatisch, Serbisch und Bosnisch zur Verfügung – Türkisch ist geplant. Die Formulare, Ratgeber und Steuertipps sind dementsprechend übersetzt worden. Und der Kundenservice beantwortet Anfragen per E-Mail in diesen Sprachen. Deshalb ist die Lösung vor allem denjenigen zu empfehlen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Recht umfangreich sind die Hilfestellungen beim anderen Forium-Online-Programm Lohnsteuer kompakt. Dieses beinhaltet zahlreiche Musterbriefe, Steuerrechner und Hilfevideos. Bei der Dateneingabe liefert es passende Steuertipps. Geeignet ist es für Arbeitnehmer und Rentner ohne unternehmerische Einkünfte.

Auch schon länger auf dem Markt ist Hartwerk mit Steuerfuchs.

Bei Tests in Fachzeitschriften bleiben die kleineren Anbieter oft unerwähnt. Falls sie doch untersucht werden – wie im Mai 2019 in der Zeitschrift „Finanztest“ –, schneiden sie meist schlechter ab als die Programme der drei großen Anbieter.

Seit einigen Jahren treten kontinuierlich neue Akteure auf. Das Berliner Start-up Wundertax startete Ende 2015 mit der Studentensteuererklärung. Mittlerweile adressiert es unter steuererklaerung.de weitere Zielgruppen wie Arbeitnehmer, Polizisten, Soldaten, Lehrer und Expats mit einer Online-Steuererklärung für 35 Euro.

Tatsächlich könnte sich für Studenten eine jährliche Steuererklärung lohnen, weil sie damit eventuell in späteren Jahren Steuern sparen können. Denn es besteht Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht Studenten im Erststudium einen deutlich größeren Steuervorteil zugesteht als nach aktueller Rechtslage. Im Moment können Erststudenten Ausbildungskosten nur als Sonderausgaben bis 6.000 Euro absetzen, was in der Praxis häufig in die Leere geht.

Dies wäre anders, würden Ausgaben etwa für die Fahrten zur Bibliothek als vorweggenommene Werbungskosten beziehungsweise vorweggenommene Betriebsausgaben bei späterer Selbstständigkeit anerkannt. Dann wäre ein Verlustvortrag möglich. Dieser würde es Berufseinsteigern ermöglichen, frühere Verluste mit ihren Einkünften zu verrechnen. Folge: niedrigere oder eventuell sogar überhaupt keine Einkommensteuer. Allerdings ist noch offen, ob sich die Verfassungsrichter zu dieser Sichtweise durchringen können.

Wir empfehlen Studenten, bereits jetzt für jedes Jahr eine Steuererklärung abzugeben. Das geht unter Umständen bis zu sieben Jahre rückwirkend.

Tipp: Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger bis 28 Jahre und einem Jahresverdienst bis 25.000 Euro können unter steuerhelden.de das Programm Steuersparerklärung für Berufseinsteiger (von Wolters Kluwer) herunterladen und damit ihre Steuererklärung sogar kostenlos erstellen.

Welche Apps es mittlerweile gibt

Beim Marktführer Buhl können Sie bereits seit einigen Jahren mit dem Online-Programm Wiso Steuer-Web geräteübergreifend eine Steuererklärung erstellen. Seit April  2019 bietet er mit Ilovetax zusätzlich eine speziell für Smartphones entwickelte App an.

Und auch Wettbewerber Smartsteuer bietet Apps für iOS und Android an. Mit der App sollen Sie dank Chat-basierter Dialogführung Fragen beantworten und einen einfachen Steuerfall auf dem Smartphone oder Tablet erledigen können. Liegen beispielsweise Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen vor, wird es schon etwas komplizierter und es sind deutlich mehr Angaben zu machen. Das lässt sich aber auf dem Rechner viel komfortabler bewerkstelligen. Die reinen Apps sind daher nur für recht einfache Steuerfälle eine sinnvolle Lösung. Zudem sind die meisten Apps derzeit in der Funktionalität eingeschränkt.

Einige neue Anbieter konzentrieren sich auf eine mobile Lösung. Im Oktober 2016 startete Taxbutler eine Steuererklärung per App. Damit fotografiert der Nutzer seine Belege mit seinem Smartphone. Die App soll sich via Texterkennung die nötigen Daten ziehen und daraus eigenständig die Steuererklärung erstellen. Eine Elster-Registrierung ist nicht erforderlich, weil die App ein zentrales Zertifikat hat.

Die weitgehend automatisch erstellte Steuererklärung wird aus der App heraus an das Finanzamt gesendet. Die Lösung richtet sich in erster Linie an Studenten und Berufsanfänger mit einfachen steuerlichen Sachverhalten. Sie kostet 29 Euro. Ein Redakteur der „Wirtschaftswoche“ bezeichnet die App als bequem und zeitsparend, weist jedoch darauf hin, dass der Nutzer die erstellte Erklärung auf Richtigkeit sehr genau kontrollieren sollte.

Hinter Taxbutler steckt ein Start-up namens Pareton. Für dieses wurde Ende Juni 2018 ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet.

Seit 2017 neu auf dem Markt ist Taxfix. Die Steuererklärung lässt sich damit im Web-Browser oder auf dem Smartphone erstellen. Die Steuer-App richtet sich vor allem an die rund sechs Millionen steuerpflichtigen Arbeitnehmer, deren Steuer relativ einfach zu machen wäre, die aber trotzdem keine Steuererklärung abgeben. Die Erklärung entsteht nach dem Einscannen der Lohnsteuerbescheinigung und dem Beantworten einfacher Fragen per App und lässt sich direkt an das Finanzamt senden.

Der Pauschalpreis liegt bei 35 Euro und entfällt komplett, falls Sie weniger als 50 Euro Steuererstattung erhalten. Es gibt jedoch derzeit noch viele Einschränkungen. So funktioniert die App noch nicht für die Rentenbesteuerung, Vermietung oder bei Einkünften aus einer selbstständigen Tätigkeit. Die Zusammenveranlagung unterstützt sie mittlerweile.

Die Apps zeigen einen Trend bei den Entwicklern von Steuersoftware auf: Immer stärker setzen die Anbieter künstliche Intelligenz ein. Vorhandene Daten und das Auslesen von Belegen sollen helfen, dass die Steuererklärung zunehmend automatisch erstellt wird.

Eine weitere App für die Steuererklärung per Smartphone ist Steuerbot. Das Start-up wurde 2017 gegründet und im September 2018 von Smartsteuer übernommen. Steuerbot richtet sich insbesondere an Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger.

Sie beantworten Fragen zur persönlichen Situation im Chat; die Antworten befüllen im Hintergrund die entsprechenden Felder in den Steuerformularen. Steuerbot ist derzeit kostenlos und für einfache Steuerfälle geeignet. Beispielsweise können Sie damit keine Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit bearbeiten. Wenn es komplexer wird, eignet sich die kostenpflichtige Online-Lösung Smartsteuer besser. 

Wolters Kluwer bietet seit Juli 2019 mit Steuerkäpt‘n ebenfalls eine kostenlose App an, mit der Sie aber nur eine vereinfachte Steuererklärung erstellen und ausdrucken können. Hilfreich ist sie für Steuerzahler mit niedrigem Einkommen, die Kirchensteuer gezahlt haben. Die können sie als Sonderausgaben absetzen und sich so eine Steuererstattung sichern. Berufliche Ausgaben oberhalb der Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro können Sie mit dieser kostenlosen Lösung jedoch nicht abrechnen.

So haben wir ausgewählt

Vergleich Steuersoftware 2019

Der Aufwand, der für einen gründlichen Software-Test nötig ist, ist extrem hoch. Zunächst müssen verschiedene Programme installiert werden. Idealerweise erstellt die fachkundige Redaktion zusammen mit einem Steuer-Experten mindestens einen anspruchsvolleren Steuerfall und gibt diesen in den diversen Programmen ein. Daraus lässt sich am besten schlussfolgern, ob die Nutzerführung zielführend ist und die Software korrekt rechnet. Abweichungen müssen daraufhin auf ihre Ursache analysiert werden.

Computer- und Wirtschaftsmagazine veröffentlichen regelmäßig Tests des aktuellen Steuersoftware-Jahrgangs. Allerdings betreiben die Redaktionen dafür unterschiedlich viel Aufwand.

Finanztip beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Steuersoftware, macht jedoch keine eigenen umfangreichen Tests mit Steuerfällen. Stattdessen recherchieren wir im Markt, machen Plausibilitätsprüfungen und werten seriöse Tests aus.

Liegen uns genügend Testberichte vor, dann analysieren und aggregieren wir diese. Hierfür benötigen wir nachvollziehbare und mathematisch verwertbare Testergebnisse. Die Steuerberechnung, Steuerhilfen, Benutzerführung und weitere Funktionalitäten müssen die Tester in Noten oder Punkten quantifizieren, damit wir sie auswerten können. Wir nennen unser Verfahren Meta-Test.  

In folgenden Zeitschriften wurden bis Ende April 2019 solche Tests veröffentlicht, die wir für unseren Meta-Test 2019 berücksichtigt haben: 

•    „Finanztest“ (5/2019)
•    „Computer Bild“ (8/2019)
•    „Chip“ (4/2019)
•    „Euro“ (2/2019)
•    „PC-Magazin“ (4/2019) und
•    „Mac Life“ (3/2019)

Neben diesen sechs Tests floss als weitere Wertung unser Vorjahresergebnis ein. Alle vorliegenden Werte haben wir gleich gewichtet. Um die unterschiedlichen Notenskalen der einzelnen Tests anzugleichen, haben wir dem jeweiligen Testsieger einen Score von 100 Prozent gegeben. Der „Finanztip-Score“ stellt unsere Wertung für jedes Steuerprogramm dar, die wir aus unterschiedlichen Testberichten ermittelt haben. 

Aus unserer Sicht sind zwei Tests besonders hervorzuheben: Sowohl bei „Finanztest“ als auch bei „Computerbild“ haben die Tester sehr viel Aufwand betrieben und knifflige Steuerfälle erstellt. Hier zeigten sogar die am besten bewerteten Programme Bedienungsschwächen. Zum Beispiel für Steuerpflichtige, die einen Behindertenpauschbetrag ohne Schwerbehindertenausweis beantragen möchten.

Die untersuchten Programme haben wir in drei Gruppen eingeteilt:

  1. Desktop-Software für die Erstellung einfacher und durchschnittlich schwerer Steuerfälle, also relevant für die meisten Arbeitnehmer und Rentner, manchmal auch passend für Kleinunternehmer (Produktkategorie Standard);
  2. zu installierende Programme für kompliziertere Sachverhalte, zum Beispiel für Selbstständige und Gewerbetreibende inklusive Umsatzsteuererklärung und Gewerbesteuererklärung, Vermieter und Anleger mit komplexeren Kapitaleinkünften (Produktkategorie Premium) und
  3. Online-Programme.

Die beiden Programme, die pro Kategorie insgesamt den höchsten Finanztip-Score erreicht haben, empfehlen wir. 

Autor
Udo Reuß

Stand: 05. August 2019


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