Buchempfehlungen im Bereich Geldanlage (ETFs)

  • Moin liebe Community 😊

    ich wollte euch mal nach interessanten Buchempfehlungen fragen. Ich bin gerade mit dem Buch „Souverän investieren in Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer fertig.


    Das Buch gefiel mir sehr gut und hat Lust auf mehr gemacht 👍


    Vielen Dank im voraus 😊 📖

  • IceTea 28. Juli 2025 um 11:09

    Hat den Titel des Themas von „Buchempfehlungen im Bereich Geldanlage“ zu „Buchempfehlungen im Bereich Geldanlage (ETFs)“ geändert.
  • Die Bücher von Bernstein und Braun sind gut. Braun kommt von einer eher philosophischen Seite. Bernstein geht mehr in die Tiefe. Auch die Bücher von John Bogle, Charles Ellis und Burton G. Malkiel machen viel Sinn. Richten sich aber eher an Anfänger. Wenn du den Kommer gelesen hast, sind die eigentlich überflüssig.


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  • Wenn du die heutige Kolumne bei Spiegel Online von Braun liest, würde ich mir das Buch eher sparen.

    Ich denke nicht, dass man ein Buch ,,sparen" kann, weil man eine Kolumne gelesen oder sich ein paar Videos auf youtube angeschaut hat. Solche Bücher sollte man sich kaufen und immer wieder lesen. Vor allem wenn der Markt mal dreht oder man anfängt über eine ,,Verbesserung" nachzudenken. Man merkt hier im Forum, dass sich viele hauptsächlich im Internet informieren und mit viel Halbwissen eine Allokation zusammenmurksen.

  • Super, danke euch! 🫶

    Um das nochmal deutlich zu machen: In den meisten Finanzbüchern steht immer das gleiche drin. Man kann fast beliebig viel Geld für fast beliebig viele Bücher ausgeben und bekommt doch immer den gleichen Inhalt.

    Referat Janders hat daher vorgeschlagen: Geh erstmal bei Deiner hoffentlich gut sortierten Stadtbücherei vorbei, schau Dir möglichst viele Bücher genauer an, leih sie aus. Und wenn Du jenseits des einen Anfängerbuchs, das sich jeder kaufen und ins Regal stellen sollte, dann wirklich ein Buch findest, das Dich besonders anspricht, dann gib Geld aus für dieses eine.

    Läuft mir ein neues Finanzbuch mit 300 Seiten über den Weg, dann kann ich mindestens 200 Seiten gleich überblättern (und tue das auch). Wenn ich Glück habe, finde ich auf den verbleibenden 100 Seiten etwas Neues, vielleicht aber auch nur etwas Altbekanntes, was von einer neuen Seite oder besonders prägnant beschrieben ist.

    An dieser Stelle fängt für mich das Sparen an (bzw. geht es weiter): Dieses Buch kaufe ich dann nicht.

  • Wenn du die heutige Kolumne bei Spiegel Online von Braun liest, würde ich mir das Buch eher sparen.

    Das Buch von Braun "Über Geld nachdenken" ist für mich das beste Buch überhaupt zu diesem Thema, da es "das Pferd von hinten aufzäumt" und (zumindest mich) intensiv zum Nachdenken gebracht hat ...

    Von daher als Ergänzung zu den ganzen praktischen Büchern echt empfehlenswert!

  • Nur am Rande aber in dem Kontext

    Hallo zusammen,

    zumal man(n) mit Finanztip alles aktuelle Wissen hat was man braucht.

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    LG

    Sehr nützlich, sehr hilfreich und auch sehr lehrreich (für den Laien insbesondere) ist eine Initiative bzw. Einrichtung (als gemeinnützige Stiftung organisiert und implementiert ?) wie Finanztip meines Erachtens ohne jeden Zweifel. Auch die klare, einfache und laienverständliche Sprache samt der gut strukturierten Beiträge ist deshalb sehr zu loben. Von daher kann das - angefangen vom Ansatz der Finanzbildung bis zur Ebene der konkreten Umsetzung - nur begrüßt und ausnahmslos positiv gesehen werden (zumal damit keine eigenen kommerziellen Produkt- bzw. weitergehenden Verkaufsinteressen verbunden sind wie kostenpflichtige (nicht selten sehr teure) Schulungen, Seminare, Unterlagen, Coachings, Master-Mentorings etc. pp. - wie es an sehr vielen anderen Stellen üblich ist).

    Einerseits.

    In meinen näheren Umfeld hat es überwiegend Menschen, die es "zu etwas gebracht" haben (wie es im Volksmund gerne heißt) und dies auch ganz überwiegend in finanzieller Hinsicht. Wie ich inzwischen weiß, kennt davon so gut wie keiner Finanztip (eine Ausnahme bestätigt nur die Regel) geschweige denn haben diese Menschen bei Finanztip jemals reingeschaut, um ihre privaten Finanzen damit zu organisieren oder gar danach auszurichten. Ihre persönlichen Finanz-Ziele haben diesen Menschen nichtsdestotrotz erreicht (finanziell auskömmlicher Ruhestand, vorzeitiger Ruhestand, finanzielle Unabhängigkeit (deutlich) vor dem Erreichen des Rentenalters, den Status "wohlhabend", teilweise den Status "reich", Eigenheime etc. pp.). Es scheint also bei Realitätsbezug offenkundig mehrere Wege (auch solche ganz ohne Finanztip) zu geben, die nach Rom führen.

    Andererseits

    LG

  • Um das nochmal deutlich zu machen: In den meisten Finanzbüchern steht immer das gleiche drin.

    Echt?


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  • Ja, da muss ich AW mal Recht geben, jedenfalls wenn man unter "Finanzbücher" alles versteht, was man in den Bücherregalen dieser Kategorie mittlerweile eingeräumt sieht. Beispielsweise die Werke diverser Finfluencer. Man kann "Aktien für Alle" lesen. Und daneben stehen dann Aktien für Einsteiger, Aktien für Frauen, Aktien für Beamte... Am Ende steht in den meisten doch nur drin: Kauf breit gestreute ETFs, und fertig. Bei Finfluencerwerken gerne noch: Kauf ne Handvoll Qualitätsaktien, schau sie dir nie an, nimm Dividenden und fertig. Ob du das als Einsteiger, Frau, Beamter oder sogar als einsteigende Beamtin machst, ist doch völlig wumpe - aber für jeden Individualfurz brauchts heute erst noch einen eigenen Buchtitel.

    Das Veröffentlichen eines Buches ist eigentlich ein guter Zeitpunkt, einem Finfluencer zu entfolgen, neben den ganzen anderen Zeitpunkten vorher ;)

  • Beispielsweise die Werke diverser Finfluencer.

    Bei diesen Protagonisten (Finfluencer) finde jedenfalls ich es aufschlußreich, einmal zu schauen, was diese selbst und mit ihrer propagierten Anlagestrategie finanziell "auf die Kette" bekommen haben - oder, ob es vielmehr so ist, daß diese überwiegend oder sogar ganz nur von ihrer Tätigkeit als Finfluencer leben (Verkauf von Unterlagen, Seminaren, Schulungen, Coachings, Master-Mentoring usw.; siehe auch Nr. 14 Abs. 1).

    Für zwei meiner Patenkinder hatte ich das in drei Fällen mal gemacht - und das Ergebnis war aus meiner Sicht eher ernüchternd. Für meinen Teil hatte ich mich damals beim Start (70er) an Menschen und deren Vorgehensweisen orientiert, die nachweislich selbst finanziell sehr erfolgreich unterwegs waren. Das hatte sich - meinen Fall betreffend - jedenfalls bewährt. Von daher würde ich zumindest auch immer einen Blick auf den Finfluencer (oder Buchautor) und dessen finanziellen Hintergrund selbst werfen.

    Für in dem Bereich schreibende Professoren (Prof. Walz, Prof. Rieck usw.) würde ich etwas andere Maßstäbe anlegen und etwas anderen Regeln gelten lassen (das in Nr. 17 erwähnte Buch von Prof. Rieck "Fürstengeld, Fiatgeld, Bitcoin - Wie Geld entsteht, einen Wert bekommt und wieder untergeht" halte ich übrigens für an solchen Themen Interessierte (insbesondere die monetäre Ökonomik betreffend) für lesenswert).

  • Ich habe auch mit dem Kommer angefangen... hatte ihn verschlungen..., danach habe ich noch folgende gelesen, manche kann ich empfehlen:

    Rich Dad Poor Dad (Robert Kiyosaki)

    Stärkt dein Mindset, teilweise schreibt er vom amerikanischen Immobilienmarkt, was hier nicht anwendbar ist. Öffnete mir die Augen was ein Vermögenswert ist (so oder so ähnlich: "arme Menschen kaufen ein Auto und denken sie hätten einen Vermögenswert")

    Ich fand's top. Meiningen gehen hier vielleicht auseinander.


    Die Kunst über Geld nachzudenken (Andre Kostolany)

    Kann mich wenig erinnern, aber war sehr gut zu lesen. Eher sachlich, aber auch seine persönliche Lebenserfahrung. Klare Empfehlung.


    Der reichste Mann von Babylon

    Eher Unterhaltung, ein junger Mensch lernt u.a., dass man immer 10% sparen und investieren sollte. Eigentlich nichts besonderes, aber nett geschrieben. Kein Sachbuch.


    Das einzige Buch was du über Finanzen lesen solltest (Finanzfluss)

    Ich habe es gelesen, aber eigentlich möchte ich es nicht empfehlen, hat mich etwas enttäuscht.


    Think and Grow Rich

    Das fand ich schon sehr schwerfällig und vielleicht doch nicht so zeitlich wie es hieß. Habe wenig von mitgenommen. Geht mehr um Unternehmertum als um Geldanlage.


    Aktuell lese ich:

    Antifragilität (Nassim Taleb)

    Hat bis jetzt wenig mit Finanzen zu tun, aber es wurde schon einige Male im Zusammenhang damit erwähnt. Vielleicht kommt es noch, aber auch sonst sehr lesenswert.