Anstatt die teiweise selbstverschuldeten Ursachen zu bekämpfen wird - zu Lasten Dritter - an den Symptomen rumgedoktert. Mehr Regulierung bringt sicher nicht mehr und bezahlbareren Wohnraum...
Anstieg von Indexmieten soll gedeckelt werden
-
Planschkuh -
30. Dezember 2025 um 10:06 -
Erledigt
-
-
Es bringt aber immerhin den Mietern die Sicherheit, dass sie sich nicht irgendwann das Dach über dem Kopf nicht mehr leisten können und auf der Straße sitzen.
-
Zitat
Als Begründung nannte Hubig den Preisanstieg seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Damals seien die Indexmieten, die sich an der Inflationsrate orientieren, rasant gestiegen. "Mieterhöhungen von jährlich sechs bis sieben Prozent oder sogar noch mehr sind auf Dauer aber kaum zu stemmen", sagte die Ministerin.
Erhöhungen der Lebenshaltungskosten in Höhe einer solchen Inflationsrate sind auf Dauer auch kaum zu stemmen. Wo bleibt die Bremse hier?
Und wieso haben eigentlich manche (m.E. einige) Leute die Möglichkeit, z.B. nach Auszug vom Nachwuchs oder ähnlich, Wohnraum zur Vermietung zur Verfügung zu stellen, lassen den aber lieber ungenutzt (und unbezahlt) leer stehen weil ihnen das Mietrecht in D etwas zu arg einseitig gestaltet scheint?
-
Es bringt aber immerhin den Mietern die Sicherheit, dass sie sich nicht irgendwann das Dach über dem Kopf nicht mehr leisten können und auf der Straße sitzen.
Solche Maßnahmen bringen den Mietern nicht mehr Sicherheit sondern bewirken letzlich das Gegenteil. Dabei sind grundsätzlich folgende Dinge zu bedenken:
- Indexmieten dienen nicht der Profitsteigerung, sondern halten die Kaufkraft der Mieteinnahmen bei Inflation lediglich auf einem konstanten Niveau.
- Da 64% der Mietwohnungen Privatpersonen gehören (oft zur Altersvorsorge), entzieht eine Kappung bei hoher Inflation diesen Menschen die kalkulierte Rendite und Lebensgrundlage.
- Die Kappung verunsichert Investoren, da sie die Planungssicherheit (verlässliche Kalkulation der Einnahmen) zerstört, die gerade beim teuren Neubau essenziell ist.
- Historische Beispiele (wie der Berliner Mietendeckel) zeigen, dass solche Eingriffe dazu führen, dass Wohnungen vom Markt genommen werden und der Neubau einbricht.
- Während die Politik das Bauen durch Vorschriften (Dämmung, Abfallbeseitigung) verteuert sowie die Kostenbelastung (EEG, "Heizungsgesetz") erhöht, soll das finanzielle Risiko einer hohen Inflation allein auf die Vermieter abgewälzt werden.
- Die Politik versucht vom eigenem Versagen bei der Wohnungsbau- und Migrationspolitik abzulenken.
Bei der von mir vermieteten Wohnung kam es in 2024 zu einer Erhöhung der Grundsteuer um 20,4%. In 2025 wurde die Grundsteuer erneut angehoben, diesmal um 117,6%. Obwohl diese Kosten bekanntlich vom Mieter zu tragen sind war an dieser Stelle die Sorge der Politik um diese offensichtlich nicht sehr groß...
-
Und wieso haben eigentlich manche (m.E. einige) Leute die Möglichkeit, z.B. nach Auszug vom Nachwuchs oder ähnlich, Wohnraum zur Vermietung zur Verfügung zu stellen, lassen den aber lieber ungenutzt (und unbezahlt) leer stehen weil ihnen das Mietrecht in D etwas zu arg einseitig gestaltet scheint?
Das darf ja zum Glück jeder Eigentümer für sich entscheiden…..
-
Und wieso haben eigentlich manche (m.E. einige) Leute die Möglichkeit, z.B. nach Auszug vom Nachwuchs oder ähnlich, Wohnraum zur Vermietung zur Verfügung zu stellen, lassen den aber lieber ungenutzt (und unbezahlt) leer stehen weil ihnen das Mietrecht in D etwas zu arg einseitig gestaltet scheint?
Das lässt sich auch weiterspinnen „Achtung Ironie“:
„Warum dürfen Menschen in ihrem Auto mit 5 Sitzen alleine oder zu zweit in den Urlaub an die Küste oder die Berge fahren, warum müssen sie nicht diese Plätze der Allgemeinheit zur Verfügung stellen?“
„Warum haben manche Menschen mehr als nur eine Winterjacke, benutzen aber immer nur eine gleichzeitig, warum gibt es kein Gesetz dafür, das die anderen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden?
Ich glaube es ist klar, wo das hinführen wird, nämlich dazu, dass alle gleich sind aber einige wenige „gleicher“… -
Anstatt die teiweise selbstverschuldeten Ursachen zu bekämpfen wird - zu Lasten Dritter - an den Symptomen rumgedoktert.
Ein allerdings nicht ganz selten gewähltes Procedere in der Politik ...
"Haltet den Dieb !" - daran könnte man sich fast erinnert fühlen ...
Wobei es sich mir ohnehin nur schwer bis kaum erschließt, wie mit einer Melange aus einer über die Jahre drastisch erhöhten Grunderwerbssteuer, seitens der Obrigkeit (Bund, Land, Kommunen, Stadt) möglichst teuer verkauftem Grund und Boden (Grundstücke), immer mehr und immer höheren Auflagen die Baustandards betreffend, generell immer mehr Bürokratie und Regulatorik, einer in weiten Teilen verfehlten Migrationspolitik, fehlender Planungssicherheit für Anleger im Bereich Wohnen etc. pp. - noch überhaupt zu "zivilen" bzw. "bezahlbaren" Preise neuer Wohnraum entstehen soll ... ?
Dazu kommt dann noch die ohnehin allgemein stark gestiegene Inflation der letzten Jahre (Energie, Baumaterialien, Handwerkerpreise, Lohnentwicklung usw.). Von diesem nunmehr deutlich höheren Preisniveau aus ausgesehen, geht es zudem weiter mit > 2% per annum nach oben. Hier vor Ort beispielsweise liegen im innerstädtischen Bereich nunmehr beim Neubau die Kostenmieten bei ca. 22 € pro qm (in gefragten bis sehr guten Lagen noch höher aufgrund des Grundstückspreises) plus NK + TG-Platz. Die Standard 3-ZBBB mit 100 qm nähert sich da stramm den 3.000 € Warmmiete an ...
Mehr Regulierung bringt sicher nicht mehr und bezahlbareren Wohnraum...
Wie auch ... ?!
Steigende Preise zeigen Knappheiten an (Ratio "Angebot/Nachfrage"). Bei gesetzlich künstlich begrenzten, festgesetzten Preisen wirkt dies kontraproduktiv in Sachen "Erhöhung des Angebots" (Fehlanreiz) und parallel auch noch kontraproduktiv in Sachen "Nachfrage", weil zu dem künstlich niedrig festgelegten Preis die Nachfrage noch zusätzlich befördert wird. Die Schlange der Suchenden wird so von beiden Seiten aus (Angebot und Nachfrage) vergrößert - statt verkleinert.
Dazu kommt in praxi noch erschwerend, um einen typischen Vermieter zu zitieren:
"Wenn ich hier schon zu einem künstlich stark runterregulierten Preis vermieten muß, dann lautet meine Vorgabe an den Makler immer, wenigstens und möglichst Mietparteien mit der besten Bonität und dem höchsten und sichersten Einkommen auszuwählen"
Es bringt aber immerhin den Mietern die Sicherheit, dass sie sich nicht irgendwann das Dach über dem Kopf nicht mehr leisten können und auf der Straße sitzen.
Nur denen jedenfalls, die bereits eine Wohnung haben, die in dieser Wohnung auch dauerhaft bleiben wollen oder können (von privaten bis zu beruflichen Gründen) und denen, die sich auch dauerhaft keiner Eigenbedarfskündigung gegenüber sehen.
Wer aber noch keine Wohnung hat, aus welchen Gründen auch immer eine andere Wohnung sucht (kleiner, größer, altersbedingt mit Aufzug, in einem anderem Viertel usw.) oder in eine andere Gegend oder Stadt umziehen muß (berufsbedingt beispielsweise) kann sich in die Schlange einreihen.
Von weiteren Kollateralschäden (Beispiel: "Lock-In-Effekte" - hier vor Ort seit rund 15 Jahren zu konstatieren (Tendenz immer weiter steigend) ganz abgesehen).
-
Ich glaube es ist klar, wo das hinführen wird, nämlich dazu, dass alle gleich sind aber einige wenige „gleicher“…
Die Nomenklatura hat selbst beispielsweise in der DDR ziemlich nett, großzügig und komfortabel gewohnt ...

-
„Warum haben manche Menschen mehr als nur eine Winterjacke, benutzen aber immer nur eine gleichzeitig, warum gibt es kein Gesetz dafür, das die anderen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden?
Wieso soll jemand mit überzähliger Winterjacke die jemand anderem freiwillig zur Verfügung stellen, wenn er dafür nur eine Miete verlangen darf, die so Kleinigkeiten wie den Kaufpreis der Jacke außer acht lässt, er damit rechnen muss die Jacke auf eigene Kosten zu reinigen wenn der Jackenträger sich mit der Jacke im Schlamm wälzt, er dafür verantwortlich sein soll wenn die Wasserdurchlässigkeit der Winterjacke nicht gegeben scheint, während der Jackenträger damit tauchen geht, und die Politik ihm am liebsten noch vorgeben möchte, wie die Garderobe auszusehen hat, an der die Winterjacke im Sommer hängt?
-
Anstatt die teiweise selbstverschuldeten Ursachen zu bekämpfen wird - zu Lasten Dritter - an den Symptomen rumgedoktert. Mehr Regulierung bringt sicher nicht mehr und bezahlbareren Wohnraum...
Ist aber viel bequemer als die Probleme anzugehen. Und auch viel populärer, als den sogenannten Wohnungsmarkt wieder zu einem freien Markt zu machen, der in der Lage ist, Wohnraum effizient zu allokieren. Bisher wird nämlich die Masse der Bestandsmieter auf Kosten der Neumieter entlastet
-
Solche Maßnahmen bringen den Mietern nicht mehr Sicherheit sondern bewirken letzlich das Gegenteil. Dabei sind grundsätzlich folgende Dinge zu bedenken:
- Indexmieten dienen nicht der Profitsteigerung, sondern halten die Kaufkraft der Mieteinnahmen bei Inflation lediglich auf einem konstanten Niveau.
- Da 64% der Mietwohnungen Privatpersonen gehören (oft zur Altersvorsorge), entzieht eine Kappung bei hoher Inflation diesen Menschen die kalkulierte Rendite und Lebensgrundlage.
- Die Kappung verunsichert Investoren, da sie die Planungssicherheit (verlässliche Kalkulation der Einnahmen) zerstört, die gerade beim teuren Neubau essenziell ist.
- Historische Beispiele (wie der Berliner Mietendeckel) zeigen, dass solche Eingriffe dazu führen, dass Wohnungen vom Markt genommen werden und der Neubau einbricht.
Während die Politik das Bauen durch Vorschriften (Dämmung, Abfallbeseitigung) verteuert sowie die Kostenbelastung (EEG, "Heizungsgesetz") erhöht, soll das finanzielle Risiko einer hohen Inflation allein auf die Vermieter abgewälzt werden.
Da widerspreche ich energisch.
Die Inflation und die möglicherweise daran geknüpfte Miete ist keine planbare Größe für eine Altersvorsorge.Ich gehe ja mit, dass es eine gewisse Anpassung braucht, um höhere Handwerkerkosten zu kompensieren, allerdings unter der Annahme, dass der Handwerker mal die Wohnung betritt und modernisiert. Für alle anderen Komponenten in der Kalkulation gibt es andere relevante Größen, die nicht mit der Inflation mitgehen.
Würde es keine Mietpreisbremsen geben, würde das Kostenrisiko voll auf die Mieter ausgelagert. Da braucht es in einem Markt, der in vielen Regionen nicht funktioniert, durchaus ein Korrektiv.
Wir hatten es hier mal im Forum darüber, dass Mieter in ihren Wohnungen bleiben, so lange es geht. Das ist die Folge von irrsinnigen Mieterhöhungen. Wo ist denn der Vorteil für einen Mieter, wenn er umzieht und dort eine dramatisch höhere Miete zahlt? Die „Wohnungshocker“ machen sich die Vermieter zu großen Teilen selbst. -
Da widerspreche ich energisch.
Wie man den diesbezüglichen Murks hierzulande im Bereich "Wohnen/Mietwohnungen" - beim Blick auf die seit rund 15 Jahren generierten Ergebnisse - noch "energisch" verteidigen oder dem widersprechen kann, entzieht sich meiner Kenntnis samt meinem Vorstellungsvermögen inkl. meinen Erfahrungen in vielen anderen Ländern.
Zum Realitätsbezug erstens:
Die „Wohnungshocker“ machen sich die Vermieter zu großen Teilen selbst.
Stimmt.
Vor allem diejenigen netten, kulanten und/oder phlegmatischen Vermieter, die - vor dem Hintergrund der sog. "Kappungsgrenze" - über sehr viele Jahre die Miete kaum oder gar nicht erhöhen sprich anpassen. Irgendwann fallen dann nämlich solche alten sehr niedrigen Bestandsmieten und die aktuellen Marktmieten für eine vergleichbare Wohnung so weit auseinander (was auch nicht mehr halbwegs zeitnah nachholbar ist ohne Mieterwechsel), daß ein rein ökonomisch eingestellter Mieter automatisch zum "Wohnungshocker" wird (nur um Deine meines Erachtens etwas seltsame Formulierung aufzugreifen).
Ein Zitat aus diversen "Warum soll ich nach dem Tod meiner Frau aus dieser Wohnung (4 ZKBB) ausziehen, bei einer Kaltmiete von 950 € ? Erstens müßte ich eine andere Wohnung suchen und finden. Zweitens mit einem Vermieter/Eigentümer, der mich als Mieter (Rentner) auch nimmt. Drittens würde mich hier in der Lage dann selbst eine deutlich kleinere 2 ZKBB einige Hundert Euro mehr an Miete kosten. Viertens kämen noch die Umzugskosten dazu. Warum soll ich das also machen ?
Zum Realitätsbezug zweitens:
Diverse Male habe ich erlebt - vor dem Hintergrund der im März 2016 auch hierzulande eingeführten EU-Regulatorik (EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie; WIKR) und der lausigen Umsetzung damals seitens Heiko Maas (SPD) zwecks Implementierung der WIKR auch in Deutschland -, daß bankseitig solche Eigentümer/Vermieter (wie oben geschildert) im Kontext mit ihren Krediten dringend aufgefordert wurden ihre Miete(n) an Marktniveau anzupassen, da es sonst Probleme mit ihrer "Kapitaldienstfähigkeit" im Rahmen der "Kreditwürdigkeitsprüfung" gibt vor dem Hintergrund der sog. "Haushaltsrechnung").
Zum nationalen Realitätsbezug drittens:
Selbst in meinem Bundesland (Hessen) - man muß also gar nicht nach Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt etc. schauen ... - kann man sehr bis äußerst günstig mieten und wohnen, beispielsweise im Werra-Meißner-Kreis oder dem Schwalm-Eder Kreis. Problem: Da wollen nur wenige bis kaum Leute hin - sondern nach Frankfurt am Main, Mainz, Wiesbaden, Darmstadt usw. und in die nähere Umgebung dieser Städte.
Zum internationalen Realitätsbezug viertens:
Hast Du mal in anderen Ländern oder Kontinenten gemietet ... ? Von der globalen Sicht mal ganz abgesehen und den typischen "verdächtigen" Städten (New York, San Franzisko, London, Tokyo, Singapur, Hongkong usw. und um nur auf Kontinentaleuropa (ex Russland) zu schauen: Miete doch mal was in Zürich, Genf, Dublin, Oslo, Madrid, Kopenhagen, Amsterdam, Madrid, Barcelona usw. an - und schau auf den Mietpreis ...
Natürlich und selbstverständlich braucht es auch beim Thema "Wohnen" einen gesetzlich vorgegeben Regel- und Ordnungsrahmen. Es wäre aber der Sache und damit den Mietern dienlich, dort etwas mehr Markt zuzulassen und damit auch Marktkräfte wirken zu lassen. Ebenso wäre eine mehr ausgewogenes Mietrecht auch sachdienlich im Sinne der besseren Wohnraumversorgung. Soziale Abfederung geling besser und zielgerichteter über die Subjektförderung (Betroffener) als über die reine Objektförderung. Daß der Staat über die Jahre hinweg dem signifikanten Abschmelzen der Zahl an Sozialwohnungen (nach meiner Erinnerung von fast vier Millionen kommend Ende der 80er bis aktuell runter auf nur noch um eine Million) zugesehen hat und manche Städte ihre eigenen Wohnungsbestand en masse und zu Spottpreisen auch noch "versilbert" haben (Beispiel: Berlin), wäre ein eigenständiges Thema.
-
Die Inflation und die möglicherweise daran geknüpfte Miete ist keine planbare Größe für eine Altersvorsorge.
Was ist dann eine vernünftige Größe, die für Vermieter und Mieter fair ist?
Inflation ist nicht perfekt, aber sie kommt einem fairen Ausgleich relativ nahe. Renten und Gehälter steigen langfristig mit der Inflation und der Vermieter kann sich von seinem Geld immer noch so viel leisten wie vorher.
Wir hatten es hier mal im Forum darüber, dass Mieter in ihren Wohnungen bleiben, so lange es geht. Das ist die Folge von irrsinnigen Mieterhöhungen
Mieterhöhungen sind nur entsprechend Angebot und Nachfrage möglich. Und wenn die Politik zum einen die Menschen in die Städte drängt und gleichzeitig sich davor drückt, die Voraussetzungen für ausreichend Wohnraum zu schaffen, kommen eben hohe Mieten bei raus. Die Politik hat in der Vergangenheit schon versucht, an den Symptomen herumzudoktern und Mieterhöhungen im Bestand erschwert. Die Folge davon ist die Schere zwischen Bestands- und Neumieten. Die Lösung besteht aber nicht darin, dass man die Neumieten jetzt deckelt. Dann wird sicherlich nicht mehr Wohnraum geschaffen und der bestehende auch nicht besser verteilt. Die Lösung besteht darin, dass man die Voraussetzungen für mehr Neubau schafft.
Meiner Ansicht nach sollte bei Inkrafttreten einer Mietbreisbremse o.ä. für ein Gebiet sofort jeder Milieuschutz, Restriktion bezüglich der Bebauung, etc. außer Kraft gesetzt werden. Jeder Entwickler ist dann frei, ein bestehendes Haus zu kaufen, abzureißen und ein größeres MFH dorthin zu setzen. Und das wird dann auch zahlreich geschehen, da die Wirtschaftlichkeit solcher Vorhaben in heißen Märkten definitiv attraktiv wäre.
-
Indexmieten dienen nicht der Profitsteigerung, sondern halten die Kaufkraft der Mieteinnahmen bei Inflation lediglich auf einem konstanten Niveau.
Netter Versuch. "Kaufkraft der Mieteinnahmen bei Inflation auf konstantem Niveau halten" ist weder ein Menschenrecht, noch ein Naturgesetz.
In Gebieten, wo der Mietmarkt sehr angespannt ist, dürfte schon die Wertsteigerung der Immobilie als solche in der Regel deutlich über der Inflation liegen.
Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, dass es früher mal Mietzins hieß. D.h. der Mietzins soll primär die Finanzierungskosten decken, zuzüglich Sicherheitsmarge und Rendite für den Vermieter.
-
In Gebieten, wo der Mietmarkt sehr angespannt ist, dürfte schon die Wertsteigerung der Immobilie als solche in der Regel deutlich über der Inflation liegen.
Wie denn das ... ?
Gemäß dem Finanz-Experten und Kommer-"Gläubigen" (Thomas.Schreiber) gilt doch
Man kann es so zusammenfassen:
Ja, die Durchschnittswerte der Renditen von Immobilieninvestments bei Profis war in der Vergangenheit sehr schlecht.
Ja, die Durchschnittswerte der Renditen von Immobilieninvestments bei Privatleuten war in der Vergangenheit grottenschlecht (weniger als 1/4 von Aktien, oft negativ)
Ja, Tausende von Analysen privater Immo-Investments zeigen eine sehr schlechte Rendite.(Original-Zitat, Fettungen nachträglich von mir vorgenommen)
???
Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, dass es früher mal Mietzins hieß. D.h. der Mietzins soll primär die Finanzierungskosten decken, zuzüglich Sicherheitsmarge und Rendite für den Vermieter.
Reparaturen, Instandhaltungen, Sanierungen, gesetzliche Vorgaben (Beispiel: Energetische Anforderungen) Mietausfälle, Leerstand, Verwaltungskosten etc. pp. kommen da im Bestand generell nicht vor ?
Gesetzliche Vorgaben (vom Trittschall über Aufzug und Stellplatzverordnung bis zur Dämmung) sowie Ansprüche der Mieter (Balkon, Terrasse, Lift, Gäste-WC, Böden, Parkplatz, Fahrradraum usw.) im Neubau ebenso nicht ... ?
-
es keine Mietpreisbremsen geben, würde das Kostenrisiko voll auf die Mieter ausgelagert. Da braucht es in einem Markt, der in vielen Regionen nicht funktioniert, durchaus ein Korrektiv.
Wir hatten es hier mal im Forum darüber, dass Mieter in ihren Wohnungen bleiben, so lange es geht. Das ist die Folge von irrsinnigen Mieterhöhungen. Wo ist denn der Vorteil für einen Mieter, wenn er umzieht und dort eine dramatisch höhere Miete zahlt? Die „Wohnungshocker“ machen sich die Vermieter zu großen Teilen selbst.Die Lokal &. Bundespolitik bleibt hinter ihren Plänen für Neubauwohnungen erheblich zurück.
Die potluck ist madgebluch dafür verantwortlich dass der mietmarkt aufgrund von zu wenig Wohnungen in einigen Teilen Deutschlands nicht funktioniert.
Die Politik versucht nun mithilfe von Regulierung und Enteignung her selbst verschuldeten Probleme mit einem Deckel zu kaschieren.
Anstatt Wohngebiete auszuschreiben mit vielen Mehrfamilien Häusern, geg. Auch wie in den früheren Jahren selbst als Bauherr aufzutreten etc. Die heute (noch) günstigen Platten Bauten stammen aus einer Ära wo der Wohnungsmangel erkannt und aktiv angegangen wurde, davon sieht man heutzutage Nix,
weil heutige potliker nicht wollen
Nicht können
Und vor Problemen lieber den Kopf in den Sand rammen sich diesem Verschliesen und Lieber an Symptomen Placebo artig rumdoktern aber keine wirksame Maßnahme ergreifen. Dass ist wie ein Pflaster auf einer Hals schlag Ader, funktioniert kaum, sieht aber geg. Von weitem gut aus.
-
Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, dass es früher mal Mietzins hieß. D.h. der Mietzins soll primär die Finanzierungskosten decken, zuzüglich Sicherheitsmarge und Rendite für den Vermieter.
Früher waren 2€ pro m2 und Monat allein für die späteren Renovierungen nötig, heute liegt man bei 3 bis 6€ pro m2.
Im neu Bau Bereich liegt man im Bundeschnitt bei 1800- 2500€ pro m2
Hinzu kommen noch sonstige Kosten, Versicherung, Rücklagen für mietnomaden, mietausfälle, Verwaltungskosten etc. Etc.
Mmn sind Mieten unter 15€ pro m2 kalt im Neubau derzeit völlig unrealistisch, in grostätten sind allein schon durch die Grundstückspreise, die Mieten teurer in der Kalkulation.Jede Investition die unter 4% Rendite liegt, ist ein Verlust Geschäft, erst wenn die Rendite über 4% liegt bleibt auch (nach Inflation) etwas für den eigenen Geldbeutel übrig, die meisten Immobilien Besitzer liegen bei der Rendite darunter.
-
Das ändert aber nichts daran, dass die Mehrheit der Deutschen Bevölkerung sich solche Preise überhaupt nicht leisten kann. Da bleibt man dann eher in seiner alten Mietwohnung von 1950 hängen.
-
Das änder nix a; der Tatsache dass die Politik eise Preise mit verschuldet hat, denn diese legt höchst selbst entscheidende Kosten wie Grundstückspreise (durch zu wenig Ausschreibung), sowie durch Grund erwrbssteuern sowie Baustandsrts & Vorschriften höchst selbst fest.
Daran was zu ändern. ist niemand aus der Politik fähig egal welche Richtung diese angehört fähig. Ein Großteil der Preise hat diese mit verantwortet. Anstatt etwas zu tun, macht man lieber den Markt weiter kaputt.
In dem man die renditen für Investoren senkt, und weiterhin keine ausreichenden Gebiete für den Neubau & damit eine Entlastung für den mietmarkt ausschreibt. Auch hält man an der Vielzahl an Vorgaben beim Bau & bei der Sanierung, wehement fest. Bürokratie ist mitlerweile ein signifikanter Posten im Handwerk, knapp die Hälfte der Arbeitszeit sind Handwerker mit diesen mitlerweilebeschäftigt das treibt diese Preise in diesem Gewerk erheblich, alleiniger Verantwortliche: die Politik.
Ich hatte vor einiger Zeit überlegt statt nur noch in Aktien, eine weitere Immobilie zum vermieten zu erwerben, es hat sich nach den gesamt Kosten & mit den derzeitig hohen Hürden falls ein Mieter nicht zahlt, oder die Immobilie unerwartet (also auserhalb der üblichen Abnutzung) beschädigt wird, sich einfach nicht gerechnet. So bleibt das Geld eben anderweitig investiert und es gibt eben keinen Wohnraum, bis sich die Bedingungen ändern, wovon nicht auszugehen ist. -
Daran was zu ändern, ist niemand aus der Politik fähig egal welche Richtung diese angehört.
So viel Pessimismus und Defätismus ... ?!
Da man sich an höherer Stelle (EU) der Sache annehmen wird (wäre mir zwar neu, daß dieses Thema in den Zuständigkeitsbereich der EU fällt, aber wen in den EU-Institutionen stört das noch groß ... ?) - wird das bald alles rund ums "Wohnen und Mieten" auch in Deutschland viel besser laufen !
Aus dem August 2024:
Ankündigung der EU-Kommissionspräsidentin Frau von der Laien, die EU mache jetzt das Thema "Wohnen" zur "Chefsache" mit einem "Wohnungskommissar", einer neuen Behörde und mit "Geld aus Brüssel" ...
Was kann oder soll da jetzt noch schiefgehen ... ?
-