USA greifen Venezuela an

  • Aus meiner Sicht arbeitet Trump regelmäßig mit dem Overton-Fenster (wie die Partei, mit der er in Deutschland Kontakt hat -> AfD). Wenn die USA gegenüber Grönland eine militärische Übernahme als Möglichkeit benennen (wird nie passieren, aber gesagt ist gesagt), dann verschieben sie das Overton-Fenster. Wenn die USA dann am Ende jedem Grönländer Kohle in die Hand drücken und Dänemark auch und das Ganze noch als Sicherheitscoup für USA, Europa und die NATO generell verkaufen, dann wirkt das schon fast gnädig im Vergleich zur militärischen Einnahme Grönlands.

    Ich seh das wie Chrisly: Die USA werden in absehbarer Zeit Grönland "besitzen". Militärisch wird das nicht von statten gehen, aber Europa und die insbesondere europäischen NATO-Staaten sitzen nicht nur am kleineren Hebel, sondern sie haben im Grunde gar keinen in der Hand.

  • Die USA sind zwar ein failed state by design,

    ?

    Zum Realitätsbezug 1.: Schon immer spielte für Nationen das Thema "Hard Power" - wirtschaftliche Kraft und militärische Macht - eine dominante bis entscheidende Rolle; jedenfalls wenn ein Land in der Weltpolitik Gehör finden, auch Einfluß nehmen und auch Verteidigungsfähigkeit (Stichwort: Abschreckung) glaubhaft nach außen kommunizieren will.

    Zum Realitätsbezug 2: Meines Wissens sind die USA (noch) die weltweit stärkste Wirtschaftsmacht und auch (noch) die stärkte Militärmacht - außerdem stellen sie mit dem US-Dollar auch (noch) die Weltleitwährung ...

    Zum Realitätsbezug 3: Hard Power war schon immer wichtig, dürfte aber in einer bi- oder multipolaren und deutlich konfrontativer aufgestellten Welt noch (deutlich) mehr an Bedeutung gewinnen.

    In dem Kontext schon Nr. 120

    Das neue, große geopolitische Setting (eher schon eine historische Zeitenwende) läuft schon länger aber nunmehr sich verdichtend und beschleunigend auf einige Großmächte und deren höchstrangige Vertreter (wie auch immer in diese Position gekommen oder gelangt) hinaus, die für sich und eigenständig - (weit) über ihre Landesgrenzen hinaus - Einflußsphären definieren (als zusagen ihre "Hinterhöfe"), in denen sie gerne, dominant und notfalls mit wirtschaftlicher Power aber auch sogar mit militärischer Gewalt versuchen die Bedingungen und Regeln nach ihrem Gusto vorzugeben, zu bestimmen und zu "gestalten". Pointiert könnte man da auch von politischen "Pitt-Bulls" sprechen, denen Dinge wie eine regelbasierte Ordnung oder das Völkerrecht eher gleichgültig bis völlig egal sind, jedenfalls dann, wenn es ihren eigenen (geo-politischen) Interessen im Weg steht.

    Vor diesem Hintergrund, den neuen Rahmenbedingungen und Realitätsbezug:

    Die USA sind zwar ein failed state by design,

    Wie ist dann "by design" ein Land wie Deutschland einzuordnen ? Oder ein Konstrukt wie die real existierende EU ... ?

  • Wir müssen uns dann aber auch überlegen, ob man diesen ausgefallenen Verbündeten kompensieren will (sollte man m.M.n.), ob man das auch kann (mit der derzeitigen politischen/gesellschaftlichen Ausrichtung wirds da eher dünn), und wie man das zukünftig selbst gestaltet.

    Hätte man Obamas (u.a.) Aufforderungen, aufzurüsten und Russland argwöhnischer zu betrachten, nicht so vehement ignoriert, wäre der Schäferhund heute sicherer.

    Und dieses Autonomiekonstrukt Grönland vielleicht auch.

  • denen man nicht einmal einen Schäferhund anvertrauen würde.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Apropos Hunde und die Tierwelt in dem Kontext:

    Da bin ich mal gespannt, wie Deutschland und die EU - ohne die USA an der Seite - dann als geopolitische "Rehpinscher" (man könnte auch "Schattenboxer", Luftgitarrespieler", "Leichtgewichte", "Zwerge" etc. pp. sagen ...) - mit geopolitischen "Bittbulls" sprich Schwergewichten (u. a. auch militärischen) wie Russland, China, USA, Indien usw. "konsequent nach ihren deutschen und europäischen Interessen" handelt und diese dann um- und durchsetzen ...

    In dem Zusammenhang

    Wir müssen zumindest zur Kenntnis nehmen

    ?

    Bei Realitätsbezug - Wir (bzw. unsere Obrigkeit) hätten schon lange zur Kenntnis nehmen müssen:

    Trump 2. Wahl (2025), Trump 1. Wahl (2017), Obama-Administration und deren Aufforderungen und Mahnungen an die Bündnis Partner (2009 ff), Russlands Überfall auf die Ukraine (2022 ff), Annexion der Krim (2014), Russlands militärischer Aktionen in Syrien (2015), Putins Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz (2007) - die Liste ließe sich leicht verlängern.


    Um nur ein Beispiel aus diversen zu nennen:

    Bei der UN-Vollversammlung (Sept. 2018 nach meiner Erinnerung) verteidigte Trump seine America First Strategie - mit dem ausdrücklichen Tenor: Die "Ideologie der Globalisierung wird von mir abgelehnt" - und wandte sich auch explizit an die deutsche Regierung im Kontext mit Nord-Stream 2 - mit dem ausdrücklichen Tenor: "Deutschlands Energieversorgung wird damit abhängig von einem Land wie Russland, wenn Deutschland seinen Kurs nicht ändert".

    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Der anwesende Heiko Maas (SPD) - damals Bundesaußenminister - fand das alles so absurd, daß er amüsiert und lächelnd den Kopf schüttelte über Trumps Rede - gemeinsam und zusammen mit seiner ihn umgebenden "Laienspielschar".

    Zwar lange her, könnte sich aber noch in den Tiefen des Internets (Beispiel: YouTube) finden lassen.

  • Zwar lange her, könnte sich aber noch in den Tiefen des Internets (Beispiel: YouTube) finden lassen.

    Klassiker 😅

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  • Obama-Administration und deren Aufforderungen und Mahnungen an die Bündnis Partner (2009 ff)

    z.B. 2009: Nato-Gipfel: Barack Obama fordert Europäer zu Aufrüstung auf

    oder 2014: Obama: Europa muss mehr für Energie und für Verteidigung tun

    Am Ende ist Trump 2025, 2026... auch nicht mehr, wie eine logische Folge. Und je mehr man diese Folge ablehnt, desto mehr müsste man sich eigentlich mal mit den Ursachen beschäftigen. Da sehe ich die aktuellen "Bemühungen" der Nato, der EU und auch (gerade?) Deutschlands für sehr fragwürdig, man hat praktisch noch nichts gelernt. Pressemeldungen zu Grönland sind nicht alles.

  • Da sehe ich die aktuellen "Bemühungen" der Nato, der EU und auch (gerade?) Deutschlands für sehr fragwürdig, man hat praktisch noch nichts gelernt. Pressemeldungen zu Grönland sind nicht alles.

    Oder auch:

    daß Empörung allein noch keine robuste Strategie ist - und ein (ständig) erhobenes moralisches Zeigefingerchen ebenfalls nicht.

  • Das Problem ist zudem, dass Trump liefert!

    Die Republikaner sind zwar nicht alle unisono mit seinen Methoden einverstanden, doch für seine MAGA Anhänger ist er der Mann der Stunde. Und da er keinen Hehl daraus macht, was mit Leuten passiert, die ihn und seine Methoden kritisieren, werden kritische Stimmen mehr und mehr verstummen, je größer seine "Erfolge" auf der politischen Bühne sind. Dabei ist davon auszugehen, dass er durch seinen konsequenten Einsatz von Hard-Power die Ziele erreicht, die er verfolgt.

    Auch das NATO-Bündnis ist ihm nur solange wichtig, solange es seinen eigenen Zielen nützt. Sollte das nicht mehr der Fall sein, wird er das Bündnis ohne zu zögern aufkündigen (was er ja bereits gleich zu Anfang seiner 2.ten Amtszeit klar ausgedrückt hat).

    Die EU sollte anfangen diesen Typen und seine Machenschaften ernst zu nehmen und sich endlich mal konsequent darauf einstellen.

  • Wer nicht gerade sehr vermögend ist oder das Leid anderer Menschen für sein Weltbild braucht, hat doch mit Trump bisher nichts gewonnen.

    .. vor allem nicht der normale US-Bürger, wie du und ich..... alle innenpolitischen Versprechungen von Dump sind bisher nicht eingetreten.

    Oh doch, er liefert das Gefühl, dass die USA es nun wieder allen zeigen, dass Amerika die unangefochtene Nummer 1 in der Welt ist. Man muss die Amerikanische Gefühlslage verstehen: Die Amis sind in erster Linie und zuallererst Patrioten. Das ist der Hebel den Trump zu nutzen weiß: "Wir die USA sagen der Welt wo's langgeht!" Mehr braucht's erstmal nicht.

    Dass die landwirte unter den Zöllen stöhnen, weil sie nun kein billiges Soja für ihre Viehherden bekommen, dass die demokratische Bevölkerung zusehends in die Ecke der "woken Kravallmacher" gedrängt werden, das spielt alles gar keine Rolle.

    Trump und seine Mischpoke benutzen genau diese Dynamik für ihre eigenen Ziele und streuen den (eigenen) Leuten ihren ideologischen Sand in die Augen: "Seht nur, die Queren, die Abtreibungsanhänger, die Feministinnen, die anders Denkenden, ...das sind unsere inneren Feinde!"

    Die USA ist gespaltener als jemals zuvor und das ist Absicht!

  • Was liefert er denn?

    Pointiert könnte man sagen:

    Deutschland und der real existierenden EU zum einen weitere Rendezvous mit der Realität.

    Vergleichbaren oder ähnlichen Protagonisten zum anderen eindeutige Signale einer höchstwahrscheinlich geopolitischen multipolaren Neuordnung der Welt, die jenen nicht ungelegen kommen dürfte (beispielsweise Putin Richtung Ukraine (und ggf. weiterer Länder), beispielsweise Xi Jinping Richtung Taiwan).


    Was schon immer mein Ansatz war: Bei Dingen, die mir nicht behangen (Beispiel aus dem Bereich Finanzen: Umgang der Staaten mit dem Fiat-Money-System im Allgemeinen) oder sogar sehr mißfallen (Umgang der Euroländer und EU-Institutionen mit dem Experiment Einheitswährung im Speziellen samt den dieser Währung zugrundeliegenden EU-Verträgen), die ich aber nicht ändern kann, mich diesen gegenüber wenigstens möglichst robust, solide und resilient aufzustellen ...


    Adäquate Anpassungsfähigkeit scheint mir auch der passende Ansatz auf der Makroebene zu sein. Setzt aber natürlich Realitätsbezug voraus und die Wahrnehmung derselben samt Willen und Fähigkeit zum Handeln und auch gemeinsamen Handeln innerhalb der EU ...

    Diese adäquate Anpassungsfähigkeit auf Makroebene (Deutschland und EU) vermagst Du seit Putins Rede im Jahr 2007 auf der Münchener Sicherheitskonferenz - samt aller weiterer Ereignisse und Geschehnisse (siehe Auszählung in Nr. 165 Abs. 2) seitens Deutschland und der EU zu erkennen ... ?

  • Oh doch, er liefert das Gefühl, dass die USA es nun wieder allen zeigen, dass Amerika die unangefochtene Nummer 1 in der Welt ist. Man muss die Amerikanische Gefühlslage verstehen: Die Amis sind in erster Linie und zuallererst Patrioten. Das ist der Hebel den Trump zu nutzen weiß: "Wir die USA sagen der Welt wo's langgeht!" Mehr braucht's erstmal nicht.

    Dass die landwirte unter den Zöllen stöhnen, weil sie nun kein billiges Soja für ihre Viehherden bekommen, dass die demokratische Bevölkerung zusehends in die Ecke der "woken Kravallmacher" gedrängt werden, das spielt alles gar keine Rolle.

    Trump und seine Mischpoke benutzen genau diese Dynamik für ihre eigenen Ziele und streuen den (eigenen) Leuten ihren ideologischen Sand in die Augen: "Seht nur, die Queren, die Abtreibungsanhänger, die Feministinnen, die anders Denkenden, ...das sind unsere inneren Feinde!"

    Die USA ist gespaltener als jemals zuvor und das ist Absicht!

    Gefühle entwickelt man selbst, die werden nicht von außen geliefert.

    Also macht Billy Bob MAGA-Head die Drecksarbeit wieder selbst.

  • hat doch mit Trump bisher nichts gewonnen

    Demokratisch legitimiert, repräsentiert er die USA nach außen. Von daher würde ich sagen, dass er sehr wohl die USA "ist" (= repräsentiert) und ebenfalls umgekehrt.

    Wer nicht gerade sehr vermögend ist oder das Leid anderer Menschen für sein Weltbild braucht, hat doch mit Trump bisher nichts gewonnen.

    Das hat er aber ja immer nur rein rhetorisch versprochen (sein Gelaber halt), nie real belastbar. Leider springen zu viele Leute halt auf die Rhetorik, also völlig leere Versprechungen, auch wenn völlig andere Vorhaben belastbar niedergeschrieben sind. Wie bei uns bei diversen Parteien, ist vom Prinzip her genau dasselbe.

  • Gefühle entwickelt man selbst, die werden nicht von außen geliefert.

    Nur mal ein Beispiel: Als ich in den späten 90igern bei der US-Army arbeitete, habe ich mir mit meiner damaligen Division "Rambo, Der Auftrag" im Stützpunkt eigenen Kino angeschaut - natürlich im Original. Man muss dabei gewesen sein, als der Protagonist (Sylvester Stallone) nach etlichen Fährnissen und Widrigkeiten die gefangenen G.I.'s befreite - der komplette Kinosaal war ein Hexenkessel aus johlenden, jubelnden Soldaten die mit Standing Ovations und militärischem Gruß in die Kinoleinwand salutierten.

    Ich sage dir, Trump weiß ganz genau, wie er seine Leute packen muss!

  • Gefühle entwickelt man selbst, die werden nicht von außen geliefert.

    Das dürfte und sollte auch für Analysen und auf diesen beruhenden Strategien gelten ... !


    In Sachen Hard Power - wirtschaftliche Stärke und insbesondere militärische Power - und sich sukzessive immer stärker verändernden Rahmenbedingungen wären unter oben genannter Voraussetzung fast 20 Jahre Zeit gewesen (siehe Aufzählung in Nr. 165. Abs. 2) für besagte adäquate Anpassung ...

    Die real existierende EU braucht aber schon für den Abschluß ein Handelsabkommens (Stichwort; Mercosur) ein Vierteljahrhundert ...

    Bezogen auf des Element "Wirtschaft" als eines beiden Elemente von Hard Power: Ein schlechter Monat oder auch ein, zwei oder drei schlechte Quartale sind das eine - eine jahrelange Rezession (die längste in der Geschichte für Deutschland seit dem 2. Weltkrieg ...) und ein Absturz in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit seit über 10 Jahren ist aber etwas ganz anderes. Zumal die meisten der strukturellen sprich tieferen Ursachen dafür hausgemacht sind.

    Aktuell schlägt die SPD eine Reform der Erbschaftssteuer vor (höhere Besteuerung von großen Erbschaften). Ganz unabhängig davon, ob bei einem ohnehin langjährigen Absturz der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ausgerechnet Steuererhöhungen den eigenen Standort betreffend ein zielführender Ansatz sein können - und welche Anreize oder Fehlanreize als Signal davon ausgehen: Die wesentlichen Themen, da Ursachen und Gründen für ein Null- oder anämisches Wirtschaftswachstum (zuvor Schlußlicht unter allen Industrienationen und für 2025 im messtechnischen Fehlerbereich) werden seitens der SPD nicht mal erwähnt (der es vermutlich nur um staatliche Mehreinnahmen geht); Wie Potentialwachstum (um Null oder sogar Null), Produktivitätsentwicklung (immer schwächer), Arbeitsvolumen (auf den unteren Plätzen), Nettoinvestitionsquote (seit Jahren Rekord-Nettokapitalabflüsse in dreistelliger Milliardenhöhe per annum), im internationalen Vergleich keine wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung mehr (letzte Reform stammt aus dem Jahr 2008 und ist mithin 18 Jahre her), schon lange überbordende Bürokratie und ebensolche EU-Regulatorik etc. pp. ....


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Beim Thema "Gesetzliche Rente" (als Umlagesystem) sind die strukturellen (da der demographische Entwicklung geschuldet) Probleme seit 35 eher 40 Jahren bekannt und absehbar. Dir als Kenner oder Kennerin des Systems GRV - eventuell/vermutlich sogar als Sozialversicherungsfachangestellte(r) also Sofa - wäre da ein Blick auf beispielsweise Schweden in Sachen Rente zu empfehlen, die auch dort zum größeren Teil umlagefinanziert ist. Dort gibt es aber mit Sofa daneben einen speziellen Fonds (AP7 Safa - oder so ähnlich zumindest) in und über den müssen die Schweden einen kleinen Teil ihrer Beiträge am Kapitalmarkt anlegen. Die schwedischen Bürger dürfen sich einen Fonds unter vielen Angeboten auswählen - oder die Entscheidung einer Behörde überlassen. Diese bequeme Lösung wird Sofa-Fonds genannt. Dieser Sofa-Fonds kommt über die Jahre auf eine durchschnittliche Aktienrendite von 11,5 Prozent im Jahr. Da sich die Rendite aus einer Berechnung beginnend im Jahr 2000 bezieht, muß es also diesen Fonds seit mindesten gut einem Vierteljahrhundert geben ... Oder wie es ein schwedischer Journalist formulierte:

    "Unser Sozialstaat stieß an Grenzen trotz hoher Steuern und Abgaben, seine Kosten uferten aus. Daher war eine Wende unvermeidlich. Schwedische Rentner profitieren schon lange von den Kursgewinnen an der Börse, deutsche Rentner nicht. Der Unterschied ist riesig. Auch für den Staat selbst, da Schweden viel weniger seiner Mittel (rund 16%) aus dem Staatshaushalt für die gesetzliche Rente ausgeben muß als Deutschland (fast 25%). Logisch im Rahmen dieser Wende war auch, daß eine gewissen Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung erfolgte" ...


    So viel zum Thema adäquate Anpassungen verschiedene Themenbereiche betreffend ...

  • Jetzt möchte Trump seine Bevölkerung auch noch zu mit Protein aufgepumpten Alphatieren heranzüchten, um die Drohkulisse allgemein zu untermauern

    Wenn es Herrn Trump in den Kram paßt sprich zu seinen Ideen und Zielen, macht er auch nicht vor Rezepten der Linken halt. Wie heute aus der Presse zu erfahren ist:

    "Trump will Private Equity vom Häusermarkt verbannen" (die größte der Private Equity Gesellschaften an diesem Markt hat allein 94.000 Häuser im Portfolio) mit Rezepten der Linken kämpft der US-Präsident für erschwingliche Häuserpreise in den USA" . Der US-Präsident "will institutionellen Investoren verbieten, weitere Einfamilienhäuser zu kaufen".

    "In einem weiteren Schritt hat der US-Präsident die staatlich gestützten Immobilienfinanzagenturen Fannie Mae und Freddie Mac angewiesen, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Mrd. US-Dollar zu kaufen. Die Idee: Die Agenturen setzen mit dem Kauf der Hypothekendarlehen von Banken Mittel frei für neue Hypothekendarlehen. Das soll die Kredite billiger machen"

    Nach Angaben von Beobachtern zeigt dies, daß der US-Präsident in der Verteuerung des Wohneigentums ein großes Problem sieht (vermutlich auch auf Seiten vieler US-Bürger und damit Wähler ... gemäß dem angelsächsische Motto "My Home is my Castle").

  • Nach Angaben von Beobachtern zeigt dies, daß der US-Präsident in der Verteuerung des Wohneigentums ein großes Problem sieht

    Und damit holt er die untere Mittelschicht, die hart arbeitende Bevölkerung ab. Viele US Amerikaner beklagen schon seit längerem sich das eigene Häuschen nicht mehr leisten zu können.

    Viele Familien wohnen zwar immer noch in dem Haus, welches sie anfänglich mit Hypothekenkrediten finanzieren konnten, doch wegen der Teuerungen irgendwann nicht mehr die Kredite weiter bedienen konnten.

    Für viele der Ausweg: Man verkauft sein eigenes (anfinanziertes) Haus an eine Private Equity bzw. REIT Invest Gesellschaft, dafür darf man wohnen bleiben, zahlt aber nun Miete!

    Das ist in den letzten Jahren die traurige Realität vieler Familien, selbst mit eigentlich gutem Einkommen geworden.

    Was auch extrem zugenommen hat, ist die Anzahl an Amerikanern die entweder in den Caravan Parks oder einfach nur noch in ihrem Auto wohnen.

    All diese Leute bangen oder hoffen (je nach Ausrichtung) dass es Trump irgendwie richten wird und das sind wirklich Millionen US Bürger.

    Amerika gleicht einem sozialen Pulverfass und Demagogen wie Trump und seine Mischpoke wissen dies für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.