Dividendentitel - gar nicht mal so schlecht ?

  • Ich kann die Datenreihe aufgrund dessen dass der Vaneck etf erst Mitte 2016 gestartet ist, leider nicht noch weiter in die Vergangenheit datieren, weswegen ich das erste volle Geschäftsjahr 2017 gewählt habe. Die Berechnung basiert auf real Daten. Da ich diese nun angelegt habe, kann ich jederzeit wieder darauf zurückgreifen und muss nur die Dividenden nachtragen, ich könnte auch einmal Käufe in Höhe der Ausschüttungen buchen, oder beim vanguard einen Verkauf für die vap (was aber deutlich aufwendiger ist wegen fifo) dass war mir aber beim anlegen der datenreihe heute Abend schlichtweg viel zu aufwendig.

  • Ich kann die Datenreihe aufgrund dessen dass der Vance’s erst Mitte 2016 gestartet ist, leider nicht noch weiter in die Vergangenheit datieren, weswegen ich das erste volle Geschäftsjahr 2017 gewählt habe.

    Die Gründe für den gewählten Zeitraum sind mir klar. Unklar ist mir noch, inwieweit das Tool die Datenreihe valide erstellen kann und wieviel eigene Fehleranfälligkeit man da einbauen kann. Auf den ersten Blick scheint das Tool für eine derartige Berechnung mindestens mal unkomfortabel zu sein. Die effektive VAP Berechnung kriegt es vermutlich gar nicht hin oder nur mit bereits bereinigten Zinssätzen.

    Ich schau es mir mal an.

  • Die datenreihe (Käufe)basiert auf Daten von yahoo Finance (Börsen Platz xtrackers gewählt) und sind mit Portfolio Performance automatisch erstellt. Die Ausschüttungen je Aktie musste ich allerdings manuell eintragen, wie auch die Höhe der Steuer. Letztens beeinflusst allerdings den Kurs nicht. (Da ich keine nachkäufe eingetragen habe)


    Ich nutze das Programm schon länger für mein privates Portfolio, es lieferte dabei immer ähnliche Daten wie die die mein Depot ausweist.


    Die vap basiert ja auf dem Portfolio Wert eines jeden Jahres, die Probleme in der Berechnung treten allerdings dann auf wenn man einen sparplan erstellt (und damit 12 einzelrechnungen braucht), das ist mir in meinem privaten Depot auch zu mühselig das selbst auszuwerten, daher war mir dass hier auch ziemlich egal, zumal eine nicht Berechnung&beachtung dem ftse sogar zugute kommt.
    Beim vaneck ist dann noch das problem dass dieser niederländische Steuer mit berücksichtigt wird, bei der endgültigen Berechnung, weswegen ich hier der Einfachheit die teilfreistellung ignoriert habe, was eine Berechnung zum Nachteil des vaneck gegegebenfalls Zur Folge hat, auch hier war mir die nähere Betrachtung die Mühe einfach nicht wert, erst recht nicht um diese Uhrzeit.

    Die gesamt Ausschüttung und der von mir berechnete Steuer Teil für den gesamt Betrachtungzeitraum sind als Bild Datei im vorigen Beitrag verfügbar, und kann gerne von jemanden dementsprechend korrigiert werden, wenn jemand sich die Mühe dafür machen möchte. Mir fallen da auch 2,3 Protagonisten hier im Forum ein die das machen könnten, wenn diese denn Lust dazu haben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Asna (19. Januar 2026 um 01:20)

  • Kurzer Nachtrag noch, die Höhe der jährlichen Ausschüttung in meiner Berechnung ist durch die nicht Einzel Berechnungen (es gibt 4 Termine) mit der am Ende eines Jahres vorhandenen etf Anteile berechnet, dies führt definitiv zu einer zu einer zu hohen Berechnung der Ausschüttung, ich kann die Daten allerdings frühestens morgen Abend dementsprechend anpasen. Wenn mir jemand den % Wert der Steuer gibt der tatsächlich zu beachten ist, dann auch mit dem korrigierten % Satz.

    Ist mir gerade erst eingefallen aufgrund der sparplan Ausführung dass dies doch eine deutlich größeren Einfluss hat, ist der Uhrzeit geschuldet wo ich diese erstellt hatte.
    Ich selber habe viele Einzelkäufe in meinem Depot, daher habe ich nicht mehr dran gedacht, dass man die Anteile ja nicht das ganze Jahr identisch hat….

  • war tatsächlich weniger unterschied als gedacht mit einzelbuchungen zum richtigen stichtag.

    insgesamt gutschrift aus dem Vaneck auf meinem konto inklusive steuerabzug:

    1950,33€

    Vanguard depot wert:

    19377€

    vaneck deport wert:

    17340€

    Vaneck gesamt vermögen inklsuive versteuerter ausschütungen:

    19290€


    Das einzige was geg. korrigiert werden müsste wäre noch der angesetzte steuersatz bzgl freistellung mit qullensteuer etc. da kenne ich mich zu wenig aus.

    Hätten wir die beträge wiederangelegt dürfte das ergebnis, wie in der ersten annährung zumindest in diesem zeitraum zugunsten des vaneck ausfallen. trotz steuer. hätten wir den Steuer Freibetrag von 1000€ genutzt, der hier in keinem jahr anwendung fand, bei diesem sparplan, würde das ergebnis noch viel besser aussehn...

    die ausschütungsbeträge je aktie stammen übrigens von hier https://extraetf.com/de/etf-profile…4?tab=dividends

  • Ich sehe zumindest, dass der VanEck-ETF bisher eine ganz interessante Idee ist.

    Hat seit Auflegung funktioniert. Für die Zukunft kann man natürlich nichts sagen. Nur das kann man zum MSCI World auch nicht.

    Noch ein kleiner Hinweis an Adrianberg, der sich so gut diversifiziert weiß:

    Diversifikation geschieht nicht über eine sehr hohe Anzahl von Titeln im ETF, wenn diese real nur in homöopathischen Dosen enthalten sind.

    Der MSCI World hat eine starke Konzentration auf US-Wachstumswerte. Der VanEck Dividend Leaders Etf hat eben einen ganz anderen Ansatz.

  • Der "Zustupf" ist eine Verringerung des Depots. Ob die Entnahme passiv oder aktiv erfolgt, spielt keine Rolle. Es ist zum Haare raufen. Wirklich.

    Nein, die Anzahl der Anteile bleibt gleich und nimmt weiterhin an der erhofften Wertsteigerung teil. Was bei einem Verkauf eben nicht der Fall wäre.

  • Nein, die Anzahl der Anteile bleibt gleich und nimmt weiterhin an der erhofften Wertsteigerung teil. Was bei einem Verkauf eben nicht der Fall wäre.

    Wird eine Dividende gezahlt, dann verringert sich das Eigenkapital der jeweiligen Firma. Schüttet ein ETF diese Erträge nun aus, statt sie wieder zu investieren (zu thesaurieren), dann verringert sich entsprechend auch der Kurswert des ETF. Das Geld verschwindet nicht, es landet auf deinem Verrechnungskonto. In gleichem Maße kriegst du aber auch nichts geschenkt.

    Für die Rendite spielt die Anzahl deiner gehaltenen Anteile keine Rolle. Jeden Börsentag neu nimmst du an der Wertentwicklung deines ETF oder deiner Aktie teil. Wenn ihr Kurs aufgrund der Ausschüttung gesunken ist, dann wirst du eben von diesem geringeren Punkt aus weitermachen.

    Im Umkehrschluss heißt das auch, für die Wertentwicklung (vor Steuern) spielt es erstmal keine Rolle, ob du eine Ausschüttung erhältst, oder ob du stattdessen Anteile im identischen Nennwert verkaufst. Denn im Szenario "Verkauf statt Dividende" ist der Wert des Anteils, also der Kurs, einfach proportional höher. Es nimmt sich nix. Wohlgemerkt vor Steuern.

    Nach Steuern kann das schon deutlich anders aussehen. Immerhin werden deine Ausschüttungserträge (abgesehen von eventueller Freistellung) direkt bei Zufluss mit 26,375% (bzw. 18,5% bei AktienETF nach Teilfreistellung) belastet. Dieses Geld hat dann der Staat; es steht dir zu einer Wideranlage nicht zur Verfügung.

  • Ein Beispiel. Vergleicht man den Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF in seiner ausschüttenden (A1T8FV) bzw. thesaurierenden Variante (A2PLTB), dann kann man den Effekt der Ausschüttung schön beobachten:

    Der Wert eines ETF-Anteils (NAV) und damit auch der Kurs des ausschüttenden ETF (orange) entwickelt sich etwas geringer als der des thesaurierenden ETF (rot), obwohl die abgebildeten Aktien völlig identisch sind. Der Unterschied ergibt sich aus den ausgeschütteten Dividendenerträgen. Während der Dist diese an die Anleger weiterreicht und damit nicht im Fondsvermögen hält, legt der Acc die wieder Fondsintern an. Damit verringert sich beim Dist der NAV; beim Acc nicht.

    Vergleicht man dann die Wertentwicklung einer hypothetischen Anlage in diese ETF und rechnet dazu die Ausschüttungen (vor Steuer!) wieder dazu, dann laufen beide Werte absolut identisch.

    Blöd nur, dass wir in Deutschland Kapitalerträge gemeinhin zu versteuern haben. Auch wenn wir sie unmittelbar nach Zufluss wieder anlegen.

  • Diversifikation geschieht aber für möglichst viele verschiedene Arten von Unternehmen, und das ist beim VanEck nicht der Fall. Bei 33% Finanztitel kann man ja nur im breitem Strahl ko...

    28% tech im World sind ok? Wo läge denn die Grenze bei einem speziellen oder allgemeinen Sektor?

    14% Finanzen sind auch im World.

    IE00B4L5Y983 hab einfsch den erstbesten world bei justetf genommen.

  • Sehe es so, dass es Börsenphasen gibt in denen entweder eine growth und dann wieder welche in denen eine value Strategie besser ist. Bei den Dividenden geht es nur zum Teil um monetäre Effekte. Mit seiner Dividendenfähigkeit zeigt ein Unternehmen, dass es gesund ist. Wichtig ist die Stetigkeit der Dividende.
    In welcher Börsenphase wir uns befinden, weiß man häufig erst im Rückblick.

  • Bei den Dividenden geht es nur zum Teil um monetäre Effekte. Mit seiner Dividendenfähigkeit zeigt ein Unternehmen, dass es gesund ist. Wichtig ist die Stetigkeit der Dividende.

    Kann man so sagen.
    Schau dir mal BASF an.
    Früher hatte das quasi fast jeder im Depot, heute nur noch die Nostalgiker:innen oder die, die nicht loslassen können.

  • Früher hatte das quasi fast jeder im Depot, heute nur noch die Nostalgiker:innen oder die, die nicht loslassen können.

    Deshalb finde ich den vaneck in der Hinsicht ganz interessant, weil es über 100 Titel und mehrere Branchen streut & intern umschichtet wenn einer nicht mehr den Kriterien entspricht.


    Ich selber werde voraussichtlich im März 10 000€ in diesen investieren, da mir das gesamt Konzept bisweilen gut gefällt. Da es ein einfacher Weg für mich ist, meinen früheren tech investments etwas auszugleichen.

    Geg. Werde ich auch im laufe des Jahres MS Anteile die ich halte (steufereie) auch veräußern und dort hinein packen, immerhin macht MS bei mir etwas über 20% des gesamt Portfolios (in einzelwert + das was in etfs steckt) aus.