Dividendentitel - gar nicht mal so schlecht ?

  • Ich weiß ja, dass das Thema Dividenden hier immer polarisiert.

    Die Allianz hat eine Studie herausgebracht, bei der eine Strategie mit Dividenden-Aktien untersucht wurde.

    Wichtig: es ging hier nicht um die Titel, die ihre Dividende kontinuierlich steigern.

    Auf jeden Fall aber lesenswert, um auch einmal andere Dinge zu berücksichtigen.

    Und Dividenden-ETF im Alter zum Ent—Sparen sind auch nicht so übel.

    Dividenden-Paradoxon: Ausschüttungen senken Portfolio-Risiko
    Unternehmen mit hohen Dividendenzahlungen reduzieren das Anlagerisiko, wie eine Studie festhält.
    www.cash.ch
  • Die eigentlich spannende Aussage liegt in diesem Satz:

    Hohe oder tiefe Ausschüttungsquoten haben auch einen Einfluss auf die Performance. So hätte das Portfolio mit den höchsten Ausschüttungen im Vergleich zum STOXX Europe 600 um 0,29 Prozentpunkte weniger rentiert als der Index. Das ist deutlich weniger als die Unterperformance gegenüber dem Stoxx Europe 600 von 2,57 Prozent des Portfolios mit den Dividendenwerten, die eine tiefe Ausschüttungsquote aufweisen.

    Ich bin immer der Marktmeinung gefolgt, hohe Ausschüttungen belasten das Unternehmen, weil nicht genug Geld reinvestiert werden kann. Und jetzt auf einmal ist es andersherum besser, zumindest in Europa?

    Was heißt das jetzt? Einen Versuch mit dem WisdomTree Europe Equity Income oder SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats wagen? Da kommt man glatt in Versuchung. 8o

  • Zitat

    Dividendentitel haben den Vorteil, an der Börse in turbulenten oder schwachen Marktphasen besser abzuschneiden und sich stabilisierend auf das Depot auszuwirken. Dies, weil die Dividendenzahlung als Zustupf an die Aktionäre ausbezahlt wird und so jederzeit reinvestiert werden kann.

    Bei einem solch offenkundigen Blödsinn gleich im ersten Absatz habe ich nicht mehr weiter gelesen.

  • Wobei ich zugeben muss, dass ich über den Absatz auch gestolpert bin. Worin besteht jetzt konkret der Vorteil, wenn mir bei niedrigen Kursen das Unternehmen aus der linken Tasche was auszahlt, damit es in die rechte Tasche investieren kann? Abzüglich Steuern natürlich.

  • Psychologie: Wenn man regelmäßige Ausschüttungen erhält, bleibt man in schlechten Börsenzeiten eher investiert, als wenn man nur die fallenden Kurswerte sieht.

    Klar, rational gesehen ist es rechte Tasche/ linke Tasche.
    Aber wie sagte Kostolany noch so schön...

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