Hallo zusammen,
ich wechsle im Frühjahr dieses Jahres meine Anstellung und werde in der neuen Tätigkeit wieder 100% arbeiten (aktuell seit ca. einem Jahr 80%).
In diesem Rahmen rutsche ich dann mit meinem Bruttogehalt (inkl. geldwertem Vorteil für Dienstwagen) über die JAEG, weswegen ich mich mit einem Wechsel in die PKV beschäftige.
Hintergründe sind dabei fast ausschließlich finanzieller Natur. Benötigen würde ich die Leistungen der PKV eher weniger, ich bin extrem selten krank oder benötige Fachärzte (wobei ich dann evtl. ein paar aufgeschobene Themen angehen würde).
Da ich, wenn ich in hoffentlich ca. 20 Jahren in Rente gehe, ungern in der PKV sein möchte, habe ich zwei Szenarien, die den Wechsel zurück in die GKV vor dem 55ten Lebensjahr ermöglichen sollten:
1. JAEG steigt stärker als Gehaltsanpassungen. Kein extrem unrealistisches Szenario, die Gehaltsanpassungen ohne Jobwechsel/Beförderungen etc. sind ja meistens recht überschaubar
2. Erneute Teilzeit. Ich möchte auch zukünftig wieder die Möglichkeit haben, meine Stunden auf 80% zu reduzieren (noch keine feste Planung, aber sicherlich innerhalb der nächsten 10 Jahre vorstellbar).
Frage daher zum zweiten Szenario: Wenn ich auf 80% reduziere und damit voraussichtlich unter die JAEG rutsche, sollte ich ja problemlos wieder in die GKV wechseln können. Selbst wenn ich dann später nochmal (durch Gehaltsanpassungen, erneut 100% o.ä.) wieder darüber liege, wäre es ja immer möglich in der GKV zu bleieben, oder?
Mir wurde zuletzt von mehreren Stellen von meinem Vorhaben abgeraten, aber ich sehe eigentlich kein Risiko und könnte für mehrere Jahre etliche hundert Euro, wenn nicht sogar mehr, sparen.
Danke für eure Einschätzungen!