Andreas Beck hat mal in einem seiner Videos gesagt, dass man mit einem Marktkapitalisierten ETF voll in jede Blase reinlaufen würde.
Das ist logisch und bedarf eigentlich keiner Erwähnung. Er tut es aber, weil diese Videos entweder Werbung oder Werbung sind.
Kommer diversifiziert lieber innerhalb der Assetklasse Aktien durch Übergewichtung von Faktoren.
Das tut er nicht. Er hat einen Welt-ETF „gemacht“ , der generell wie ein Welt-ETF mit EM und Kappungsgrenzen + Small Caps funktioniert.
Das ganze in eine Art Wissenschaft verpackt.
Seine Videos sind Werbung oder eben Werbung.
Der größere Hebel ist m.E. die Asset Allocation. Die sollte so viele Aktien, wie man sich leisten und langfristig aushalten kann, enthalten.
Seit 1,5 Jahren beschäftigt sich das Netz mit dem Thema „Klumpenrisiko USA“.
Der Witz ist aber, dass dieses Klumpenrisiko nur durch 7 US-Firmen entsteht, die fast 38 % (!) am S&P 500 haben.
Wenn jemand seine Asset Allication sauber setzt und z.B. 70 % seines Gesamtdepots in Aktien anlegen will, bedeutet das generell mal nicht, dass er SO anlegen will.
Im FTSE All-World liegt der Anteil der ersten acht Firmen bei 22 %.
Das Jahresplus von 5 % auf Eurobasis kommt ausschließlich von außerhalb den USA.
Anders gesagt: die berühmte Regression zum Mittelwert läuft schon längst.
Raum für viel Werbung im Internet.