Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Interessantes Video wie Thomas von Finanzfluss sein Depot neu zugeschnitten hat:

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    Interessiert „Thomas“ wirklich so ?

    Das ist jetzt wieder einer, der eben den US-Anteil im Gesamtdepot auf ca. 40 % bringt und und „Home Bias“ auf ca. 30 %.

    Eigentlich nichts Neues unter der Sonne.

    „Dieter“ legt vor:

  • Interessiert „Thomas“ wirklich so ?

    Die Reichweite von Finanzfluss und Thomas Kehl ist schon erheblich. Deutlich größer als z. B. bei Finanztip. Man sollte halt immer im Hinterkopf behalten, mit wem man es zu tun hat und solche Systeme nicht automatisch auf die eigene Situation übertragen. Als Miteigentümer der Finflow GmbH und Finanzfluss Versicherungsservice GmbH dürfte das Gesamtvermögen von Herrn Kehl deutlich im achtstelligen Bereich liegen, während das Depot im Vergleich eher klein ist.

  • Die Reichweite von Finanzfluss und Thomas Kehl ist schon erheblich. Deutlich größer als z. B. bei Finanztip. Man sollte halt immer im Hinterkopf behalten, mit wem man es zu tun hat und solche Systeme nicht automatisch auf die eigene Situation übertragen. Als Miteigentümer von Finanzfluss dürfte das Gesamtvermögen von Herrn Kehl deutlich im achtstelligen Bereich liegen, während das Depot im Vergleich eher klein ist.

    Mir ging es nur darum, dass es irgendwie auch bei „Thomas“ nur wie das zufällige „Rumgestöpsel“ mit mehreren ETFs ist.

    Ich gebe dir Recht, dass das Abdecken der Weltmärkte über Regionen-ETF oder eben den Kommer-ETF sinnvoller ist.

    Allerdings brauchen wir für Variante 1 zumindest 5 ETFs )die Vanguard-Palette ist da gut).

    Für das komfortable Anlegen mittels Sparplänen kann eigentlich für die „Normalos“ nur eine 1-ETF-Lösung sinnvoll sein.


  • Allerdings brauchen wir für Variante 1 zumindest 5 ETFs )die Vanguard-Palette ist da gut).

    Für jemanden mit (plötzlich) viel Geld, der mit dem Kommer-ETF nichts anfangen kann und bei 70 % USA-Anteil Bauchschmerzen bekommt, ist das m.E. derzeit die einzige sinnvolle Alternative. Das Ganze liefe im Prinzip auch auf Autopilot, selbst wenn man (irgendwann) nicht mehr rebalanciert. Muss man ja nicht. Der Haken ist nur: Das operative Risiko steigt, weil es mehr Möglichkeiten gibt, sich selbst ein Bein zu stellen.

  • Hallo Irving

    Beim Lesen des Begriffs "8-stelligen" Vermögen musste ich schmunzeln.

    Wenn ich recht bis 8 zählen konnte dann sind das 10 bis 99 Mio. Ist natürlich ein himmelweiter Unterschied.

    Jeder Mittelständler hier im Schwabenland wo ich ja nun bekanntlich meine Wurzeln habe, ist schnell im 8-stelligen Bereich ohne deshalb sehr vermögend zu sein.

    Zum Vermögen zählt nun bekanntlich eben nicht nur der Kontostand oder die Aktien oder Anleihen oder Festgeld sondern bei den meisten in meinem Umfeld die selbstbewohnten und vermieteten Immobilien und dann das Allerschlimmste das Betriebsvermögen.

    Beim der altersbedingten geplanten Übertragung meiner 30-Mitarbeiter-Firma an nahe Angehörige hat das Finanzamt lt. Tabelle bei eine bei einem Jahresgewinn von 1 Mio. Euro VOR STEUER vom 13,75-fachen angesetzt, also 13,75 Mio. Euro. Das wäre der Wert also mein Vermögen.

    Dass kein Käufer der WElt bereit ist für meine Firma den 13-fachen Jahresgewinn im voraus zu zahlen, interessiert das FA nicht. Ich muss nun amtliche Gutachten anfertigen lassen, dass der Wert also mein Vermögen vermutlich nur den 4-fachen Jahresgewinn wert ist, weil niemand bereit ist mehr zu zahlen. Der Grund ist, dass es heute keine Firma mehr gibt die mit Sicherheit sagen kann dass der Gewinn in den nächsten 13 Jahren weiterhin auf ähnlichem Niveau sein wird und daher nie solche Multitiplikatoren zahlen.

    Daher lieber Irving bitte vorsicht bei der Schätzung von Vermögen. Das sieht auf dem Papier oft sehr schön aus.

    Beim Einkommen ist es erheblich einfacher: Da schaust Du nur auf die Steuererklärung und fertig.

    Beim Vermögen ist das komplizierter, wiel das in der Regel nicht da ist, sondern nur theoretisch von jemand berechnet wird und man dann ins Staunen kommt.

    Schönen Sonntag McProfit

  • Jeder Mittelständler hier im Schwabenland wo ich ja nun bekanntlich meine Wurzeln habe, ist schnell im 8-stelligen Bereich ohne deshalb sehr vermögend zu sein.

    Ich sehe das anders. Und das merkt man dann, wenn man von der Bank Geld braucht. Vermögen ist nicht nur das vorhandene Kapital auf dem Konto, sondern die Summe aus Besitz, Ertragskraft und der Fähigkeit Kapital zu mobilisieren. Insbesondere bei Letzterem tut sich ein Schwabe mit gut laufendem Betrieb deutlich einfacher als einer seiner Angestellten. Wenn nämlich beide in der Volksbank auftauchen, gehen andere Türen auf (wenn der Betrieb nicht mehr läuft übrigens auch - aber aus anderem Grund ;)).

    Meiner Meinung nach ist es gerade für Unternehmer essenziell ihr Gesamtvermögen zu betrachten. Zu diesem Gesamtvermögen gehört nun einmal auch das eigene Unternehmen. Das wird in der Praxis sehr häufig falsch oder zumindest verkürzt dargestellt. Insbesondere beim Thema Risiko.

    Auch wenn es für manche Unternehmer vielleicht schwer nachvollziehbar ist: Für Unternehmen gibt es sehr wohl einen Markt und sie können veräußert werden. Gleichzeitig bringen sie ganz spezifische und teils extrem hohe Klumpenrisiken mit sich.

    Und damit zum Video:

    Wenn Herr Kehl beispielsweise 30 Mio. Euro im eigenen Unternehmen „gebunden“ hat, sind Klumpenrisiken in einem Wertpapierdepot von nicht einmal 1 Mio. Euro völlig anders zu bewerten. Und: Ein Angestellter mit 5.000 Euro Bruttogehalt, einer Mietwohnung und 100.000 Euro im Depot sollte nach dem Ansehen eines solchen Videos keinesfalls einfach dieselbe Asset-Allokation übernehmen.

    Der Grund ist simpel: Beide Personen sind nicht vergleichbar. Genau darauf wollte ich hinaus.

  • Als Miteigentümer der Finflow GmbH und Finanzfluss Versicherungsservice GmbH dürfte das Gesamtvermögen von Herrn Kehl deutlich im achtstelligen Bereich liegen

    Die These oder Annahme scheint mir etwas sehr gewagt oder zumindest fraglich.

    Insbesondere vor dem Hintergrund:

    Ähnlich erging es einem meiner weiblichen Patenkinder mit Finanzfluss (und dem Herrn Thomas Kehl), der vom Tenor her das Kommer-Motto "Miete hui/Eigenheim pfui" propagierte - bis sie erfuhr, daß Herr Kehl relevante Teile seines ETF-Depots auflöste, um ein "Reihenmittelhäuschen zur Eigennutzung" in Berlin zu kaufen bzw. via Kredit zu finanzieren (mein Verdacht: "Happy Wife - Happy Life" (also schlicht das reale Leben) könnte da auch eine Rolle gespielt haben ...).

    Sollte seine Vermögensituation tatsächlich "deutlich im achtstelligen Bereich" liegen - schiene mir diese Vorgehensweise doch etwas erstaunlich (auch wenn in praxi so manche Selbständige oder (Klein)Unternehmer viel "gebundenes" Vermögen in ihrer Firma haben). Erst recht vor dem Hintergrund, daß zum einen Schuldzinsen hierzulande bei Eigennutzung der Immobilie steuerlich nicht in Ansatz bringbar sind und zum anderen für ein solches, in Relation kleines privates Projekt dann auch noch zusätzlich gut gelaufene Positionen im Depot liquidiert werden müssen (ggf. noch dazu steuerschädlich).

    Wenn Herr Kehl beispielsweise 30 Mio. Euro im eigenen Unternehmen „gebunden“ hat ...

    Mir persönlich ist jedenfalls - in meinem näheren und weiteren Umfeld - kein einziger Freiberufler, Selbständiger oder Unternehmer bekannt, der "30 Mio. Euro im eigenen Unternehmen gebunden" hat - und dann für ein eigengenutztes Reihenmittelhaus (die Formulierung stammt von Herrn Kehl selbst laut meinem Patenkind) relevante Teile seines privaten Depots auflösen muß, um eine Finanzierung für das besagte Häuschen durchzuführen oder zu bekommen.

  • Um mal wieder zum Thema zu kommen:

    Ich halte viele der von Irving angeführten Argumente für die KISS Strategie mit dem Kommer ETF für sehr stichhaltig. Die Auswahl an weltweit diversifizierten Aktien-ETF (sowohl regional als auch vom Aktien-Stil) die den US-Anteil unter 50% halten ist sehr überschaubar. Die Kombination mehrerer ETF incl. Rebalancing ist nicht nur aufwändiger sondern birgt auch das Risiko ungewollter Klumpenbildung durch Überschneidungen.

    Ich wäre schon zufrieden, wenn so eine 1-ETF-Lösung auf dem gleichen Renditeniveau wie eine Kombination aus 2 oder 3 ETF rentieren würde, eine mögliche Outperformance wäre dann das Sahnehäubchen... Unsicher bin ich mir nach wie vor, ob der GK-ETF es dauerhaft schafft seine vergleichweise hohe TER wieder rauszuhohlen und in wie weit die Outperformance der jüngeren Vergangenheit auf den schwachen Dollar zurückzuführen ist.

    Ein steuerschädlicher Verkauf meiner vorhandenen ETF zugunsten einer 1-ETF-Lösung ist für mich jedenfalls keine Option. Ich plane einige Jahre vor Renteneintritt als Privatier zu leben und rechne in dieser Zeit mit einem relativ geringer individuellen Steuersatz (< KESt). Diesen Vorteil würde ich durch eine Umschichtung aus den Hand geben.

    Ich werde den GK-ETF aber weiter unter Beobachtung halten und könnte mir vorstellen, ihn im AVD zu besparen.

  • Unsicher bin ich mir nach wie vor, ob der GK-ETF es dauerhaft schafft seine vergleichweise hohe TER wieder rauszuhohlen und in wie weit die Outperformance der jüngeren Vergangenheit auf den schwachen Dollar zurückzuführen ist.

    Das ist doch der entscheidende „Knackpunkt“. Die Sache mit der Dollarschwäche kannst Du einfach ausrechnen.

  • So… die Chancen für den ersten richtigen Tauchgang seit vielen Jahren stehen gut.

    Luken dicht.
    Bier offen.

    In wenigen Stunden geht es los.

    Das muss das Boot abkönnen, Herr Kaleun. ⚓️

  • So… die Chancen für den ersten richtigen Tauchgang seit vielen Jahren stehen gut.

    Luken dicht.
    Bier offen.

    In wenigen Stunden geht es los.

    Das muss das Boot abkönnen, Herr Kaleun. ⚓️

    Zumindest wird es spannend, wie die ETFs dann reagieren.

    Ohne Witz: mir haben einige Leute mit Sparplänen bei der ING Nachrichten geschickt und gefragt, ob die die Sparpläne morgen stoppen sollen. Die werden über Xetra um 9.05 Uhr ausgeführt.

  • Was hast du geantwortet?

    Wer nur am Monatsanfang den Sparplan hat, kann den natürlich auch auf einen anderen der drei verbleibenden Termine legen….

    Angst fressen eben Seele auf.
    Es ist die Frage, ob es bei rutschenden Märkten nicht sogar günstiger ist gleich vormittags zu kaufen.

    Bei Trade Republic wird das während der US-Börsenzeit erledigt.

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