Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Ich sehe es eher so, dass ich es toll finde, dass er sich die Zeit und die Muße nimmt, hier im Forum tolle Beiträge zu schreiben. Er könnte ja genauso gut im Luxushotel um die Ecke für den Rest seines Lebens Champagner saufen.

    Was glaubst du denn warum er das tut?

    Glaubst du denn, dass seine Angaben zu seinem Vermögen der Wahrheit entsprechen?

    Hat er eigentlich irgendwo in diesem bescheidenen thread erklärt wie er mit Kommer von 5 auf 20 Millionen kommen will?

  • Was glaubst du denn warum er das tut?

    Glaubst du denn, dass seine Angaben zu seinem Vermögen der Wahrheit entsprechen?

    Hat er eigentlich irgendwo in diesem bescheidenen thread erklärt wie er mit Kommer von 5 auf 20 Millionen kommen will?

    Sein Vermögen interessiert mich nicht die Bohne. Es ist doch auch völlig ohne Belang. Seine Analysen, Einschätzungen und Hinweise sind (für mich) sehr wertvoll. Und seine Beiträge erscheinen mir seriös, weil er auch immer die Alternativen benennt.

    Und ich würde es schade finden, wenn er hier genau so vergrault wird, wie z.b. auch ein Achim Weiß vergrault würde. Ja, der war nicht immer diplomatisch, aber fachlich sehr fundiert.

  • Sein Vermögen interessiert mich nicht die Bohne.

    Du hast ja das Champagnerschlürfen ins Spiel gebracht

    Und ich würde es schade finden, wenn er hier genau so vergrault wird, wie z.b. auch ein Achim Weiß vergrault würde.

    Ich kann nicht sehen, dass er nach einem Streit oder Angriff gegangen wäre. Er hat das selbst auch nicht behauptet sondern schweigt sich dazu aus.

    Ja, die beiden haben tatsächlich viele Ähnlichkeiten, vergrault wurde keiner.

  • Der Markt rechnet weiterhin mit einem relativ schnellen Ende des Iran-Konflikts. Das steht im diametralen Gegensatz zur medialen Berichterstattung.

    Das zeigt sich auch an den Kursen. Bislang ist nicht einmal eine ausgeprägte Korrektur zu verzeichnen. Von einem Bärenmarkt sind wir ohnehin noch weit entfernt.

    Globaler Aktienmarkt

    ETF2026
    MSCI WORLD ACWI IMI-1,31%
    MSCI WORLD-2,55%
    GERD KOMMER MULTIFACTOR+0,23%
    FTSE ALL-WORLD-1,78%


    Multi-Asset

    ETF2026
    LifeStrategy 80% Equity (80% Aktien, 20% Anleihen)-1,69%
    Global Portfolio One (80% Aktien, kurzlaufende Anleihen)+0,26%
    LifeStrategy 60% (60% Aktien, 40% Anleihen)-1,50%
    ARERO (60% Aktien, 25% Anleihen, 15% Rohstoffe)+0,00%


    Festverzinsliche

    2026
    Aggregate Bond (Staatsanleihen+Unternehmensanleihen EUR)-0,84%
    Unternehmensanleihen (EUR)-1,15%
    Fixed Income One (EUR)-1,38%
    Staatsanleihen 1-3 Jahre (EUR)-0,39%
    Geldmarkt+0,50%


    Ich erwarte eine deutlich höhere Inflation von über 4 %. Kurzfristig gibt es keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen. Mittel- bis langfristig ist ein aktienlastiges Portfolio am besten geeignet, dem entgegenzuwirken. Unser rein aktienbasierter Ansatz bietet dafür m.E. eine robuste Lösung.

  • ...Bislang ist nicht einmal eine ausgeprägte Korrektur zu verzeichnen. Von einem Bärenmarkt sind wir ohnehin noch weit entfernt.

    Das ist auch stets enorm wichtig zu klären, wie man die Phase nennt, in der wir uns befinden.

    Ist es ein Bärenmarkt, eine Korrektur, eine deutliche Korrektur, eine mittlere Korrektur, oder ein Crash?

  • Das ist auch stets enorm wichtig zu klären, wie man die Phase nennt, in der wir uns befinden.

    Wichtig ist vor allem, dass man solche Einschätzungen immer vom jeweiligen Markt abhängig macht. Bei Aktien kann bereits ein Minus von 5 % als „Crash“ bezeichnet werden. Bei Immobilien hingegen sind selbst Rückgänge von 30 % nicht unbedingt ausreichend, um diesen Begriff zu verwenden. Bei Kryptowährungen gelten Verluste von 50 % oft noch als normale Volatilität. Und bei Tagesgeld ist selbst ein realer Verlust von 30 % kaum relevant. Schließlich ist das nominale Kapital weiterhin vorhanden.;)

  • Sein Vermögen interessiert mich nicht die Bohne. Es ist doch auch völlig ohne Belang. Seine Analysen, Einschätzungen und Hinweise sind (für mich) sehr wertvoll. Und seine Beiträge erscheinen mir seriös, weil er auch immer die Alternativen benennt.

    Und ich würde es schade finden, wenn er hier genau so vergrault wird, wie z.b. auch ein Achim Weiß vergrault würde. Ja, der war nicht immer diplomatisch, aber fachlich sehr fundiert.

    Danke.

    Der unermüdliche Drang vieler Foristen und blauer Balken diesen Thread zu torpedieren, ist wirklich bewundernswert. Besonders faszinierend finde ich die masochistischen Züge mancher Schreiberlinge: Meine Beiträge belasten sie offensichtlich, trotzdem schaffen sie es nicht den Thread zu deabonnieren, mich zu blockieren oder einfach nicht zu antworten. Irgendwie Klasse.^^

    Qualitativ hochwertiges Eigenständiges sucht man bei diesen Personen meist vergeblich. Schade eigentlich. Es wäre doch mal spannend, wenn die allwissenden Besserwisser ihr profundes Wissen auch tatsächlich teilen würden, statt nur durch stille Qual zu glänzen.;)

  • Ist es ein Bärenmarkt, eine Korrektur, eine deutliche Korrektur, eine mittlere Korrektur, oder ein Crash?

    Komplex wird es freilich dadurch, dass bspw. auch eine Korrektur sich durch eine allgemeine (negative) Stimmung für schlichte Gemüter wie eine deutliche Korrektur oder gar wie ein Crash anfühlen kann. Von daher können wir alle nur dankbar sein, dass Irving uns bekannt klug und weise die Lage der Dinge darstellt und erklärt.

  • Ich bin eher für "normale Volatilität"

    Dem würde ich mich anschließen.

    Wenn man in die Analyse des täglichen Marktgeschehens einsteigt, Einordnungen versucht und Prognosen zur Inflationserwartung o.ä. anstellt, bildet man sich eine Marktmeinung.
    Irgendwann stellt sich dann die Frage, ob man nicht sein Portfolio dieser Marktmeinung anpassen sollte.

    Es entsteht der typische Gestaltungsdrang und die Abkehr von KISS und Buy&Hold.

    Wenn man nicht generell aktiv aufgrund von Umständen und Ereignissen in das Portfolio eingreifen möchte, würde ich mich lieber von solchen finanzpornographischen Analysen fernhalten und am besten gar nicht ins Depot schauen.

  • Irgendwann stellt sich dann die Frage, ob man nicht sein Portfolio dieser Marktmeinung anpassen sollte.

    Es entsteht der typische Gestaltungsdrang und die Abkehr von KISS und Buy&Hold.

    Stimmt.

    Gehst man zu Justetf und will man schnell einen ETF anschauen „springt“ einen auch schon Werbung an…..


  • Warum wird, wenn von Kursveränderungen auf das vom Markt erwartete Kriegsende geschlossen werden soll, die Kursveränderung seit 2026 (gemeint ist vermutlich 1.1.) betrachtet?

    Warum nicht die Kursveränderung seit Kriegsbeginn?

  • Nur am Rande in dem Kontext

    Der unermüdliche Drang vieler Foristen und blauer Balken diesen Thread zu torpedieren, ist wirklich bewundernswert. Besonders faszinierend finde ich die masochistischen Züge mancher Schreiberlinge: Meine Beiträge belasten sie offensichtlich, trotzdem schaffen sie es nicht den Thread zu deabonnieren, mich zu blockieren oder einfach nicht zu antworten. Irgendwie Klasse. ^^

    So manche Statements sagen - nach meinem Dafürhalten - mehr über den "Schreiberling" selbst (nur um Deiner Formulierung aufzugreifen) aus - als über den oder die vermeintlichen Adressaten.

    Qualitativ hochwertiges Eigenständiges sucht man bei diesen Personen meist vergeblich.

    "Qualitativ hochwertiges Eigenständiges" (nur um Deine Formulierung zu verwenden) ist nicht notwendig präziser überflüssig - wenn bereits gesunder Menschenverstand und Realitätsbezug reichen.

    Zur Sache:

    Ich erwarte eine deutlich höhere Inflation von über 4 % ...

    Unser rein aktienbasierter Ansatz bietet dafür m.E. eine robuste Lösung.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß vor dem Hintergrund einer langfristig robusten und resilienten Finanzaufstellung die Inflation fraglos ein erhebliches Risiko aber nicht das einzige Risiko darstellt (Deflationsrisiken, rechtliche Risiken, politische Risiken (von Eingriffen bis zu Enteignungen) usw.):

    Es ist eine Binse, daß es diesbezüglich unterschiedliche Denkschulen gibt (siehe bereits Nr. 10):

    Der einen Denkschule reichen Aktien als einzige Anlageklasse (Konzentration). Zudem mit dem Glauben, daß ohnehin alles vom Aktienmarkt abhängt und mit diesem korreliert. Die andere Denkschule setzt auf eine Streuung im Sinne einer individuell passend gewählten Asset-Allocation (Diversifikation) mit bewährten aber verschiedenen sprich unterschiedlichen Anlageklassen.

    Eine gedankliche Schnittmenge wird sich da schwerlich finden lassen. Überzeugte Anhänger ihre jeweiligen Denkschule dürfte kaum (eher gar nicht) die Seiten wechseln.

    Dazu gesellt sich als weitere Binse das Thema der subjektiven Risikotoleranz. Ein Aspekt, der insbesondere auch dann zum Tragen kommen kann (und in praxi oftmals bis meist zum Tragen kommen wird), wenn bereits etwas Vermögen vorhanden ist (siehe Beitrag Nr. 1 und die vermeintlichen 4,9 Mio. € bzw. 2,45 Mio. € pro Person).

    Für meinen Teil beispielsweise akzeptiere ich ungern Schwankungen meines Vermögens um 50, 60 oder mehr Prozent bzw. ich strebe an diese zu vermeiden (via einer Risikostreuung über mehrere Anlageklassen, die m. E. dazu geeignet ist).

    Ähnliches, um nicht zu sagen Identisches, gilt übrigens für mein näheres und weiteres Umfeld inkl. der Gruppe "Millionaires next door" und aufwärts.


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...


    Paragraph Eins - jeder macht Seins


    Dir bzw. Euch nichtsdestotrotz weiter gutes Gelingen mit dem gewählten Ansatz !

  • Das im Forum häufig als überteuertes Marketingprodukt kritisierte Global Portfolio One von Dr. Andreas Beck entwickelt sich sehr gut.

    seit 12/20201 Jahr
    Global Portfolio One+55,62%+11,31%
    Vanguard LifeStrategy 80% Equity+52,99%+9,0%

    Wie bereits erwähnt, eignet sich dieser Fonds ebenfalls sehr gut für einen KISS-Ansatz. Er ist bei vielen Brokern und sogar bei Filialbanken (8|) kostenlos direkt bei der KAG handelbar, ohne Spread und ohne versteckte Kosten (anders als etwa bei vielen ,,kostenlosen" ETF Sparplänen). Auch für kleinteilige Entnahmen ist das ideal.

    Die laufenden Kosten von rund 0,7 % liegen zwar über denen vieler ETFs, sind aber noch im Rahmen und im Vergleich zu anderen professionellen Ansätzen deutlich günstiger. Gleichzeitig bietet der Ansatz eine geringere Volatilität als ein reines 100%-Aktieninvestment und bleibt in Krisenzeiten stabiler (das GPO hat in den vergangenen zwölf Monaten marktkapitalisierungsgewichtete Welt-Aktien-ETFs übertroffen).

    Insgesamt erhält man eine saubere All-in-One-Lösung, die sowohl in der Anspar- als auch in der Entnahmephase überzeugt und keine laufende Betreuung erfordert.

    Ein wirklich gelungenes Produkt.:thumbup:

    Übrigens: Ab 5 Mio. Euro kostet das GPO ,,nur noch" 0,43%.;)

  • Viele Fonds entwickeln sich über 5 Jahre gut.

    Das stimmt. Z.B. der Vanguard FTSE ALL WORLD. Einen globalen Aktien ETF, der bis zu 100% Aktien hält, würde ich deshalb auch mit einem Globalen Aktien ETF vergleichen. Dann sieht es für das GPO auf 5 Jahre nicht mehr so gut aus.
    Aber bestimmt lassen sich auch einzelne Wochen finden, oder anderen beliebig kurze Zeiträume, in denen das GPO besser performt hat als der FTSE All World. ;)

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