Einmaleinzahlung und Sparplan mit 3x10 Strategie

  • Hallo zusammen,

    nach jahrelangem Abgreifen der höchsten Tagesgeldzinsen möchte ich mich nun den ETF Anlegern anschließen:P

    Habe vor die 50/30/20 Strategie mit folgenden ETF zu fahren:
    50% Xtrackers MSCI World UCITS ETF Acc - WKN A1XB5U
    30% iShares MSCI EM ex China UCITS ETF - WKN A2QAFK
    20% Amundi Core Stoxx Europe 600 UCITS ETF (Acc) - WKN LYX0Q0

    Nun habe ich vor einen Einmalinvest in Höhe von 50.000€ und monatliche Sparpläne in Gesamthöhe von 500€ zu obiger Aufteilung auszuführen.

    Ich selbst bin 34Jahre alt.

    Meine Fragen nun bezogen auf die 3x10 Strategie:

    • ob bzw. wie ich diese Strategie mit dem großen Startkapital vereinbare. Nehme ich dann beim "ersten Lauf" zunächst einen kürzeren Zeitraum an (bspw. 8 Jahre) und nach dem ersten Wechsel (Depot oder ETF) den "normalen" Turnus?
    • Alternativ grundsätzlich 5x8?
    • Wie verhält es sich mit weiteren Einmalzahlungen während der Laufzeit, reduzieren diese die Zeit bis zum Wechsel?
    • oder löse ich dies mit dem Abschöpfen und Wechsel auf ein Zweitdepot in der Auszahlphase?

    Falls Euch noch Informationen fehlen, gerne nachfragen.

    Danke für Eure Unterstützung vorab,
    FI-Newbie

  • Kater.Ka 16. März 2026 um 09:19

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Bevor du dich in Einzelheiten stürzt, hast du dir schon die Finanztip oder Finanzfluss-Artikel und Videos angeschaut?

    Das Buch "Saidi: Finanzen ganz einfach" ist leicht zu lesen und steht alles Wissenswerte zu Finanzbildung drin.

    Warum kein ACWI oder FTSE All World ETF? Da ist alles drin, es muss nicht selbstgestrickt werden, kein Rebalancing notwendig.

    Davon gibts mehrere Anbieter, passt dann, wenn du möchtest, auch für 5x8.

    3x10 oder 5x8 ist keine Pflicht. Es ist nützlich. Und auch nicht von einer bestimmten Depothöhe abhängig: https://www.finanztip.de/daily/so-holst…aus-deinem-etf/

  • Habe vor die 50/30/20 Strategie

    Warum „die 50/30/20 Strategie“ ?

    Woher kommt die denn plötzlich dahingerauscht?
    Doch nicht etwa aus irgendwelchen seltsamen Videos von YouTube ?

    Ich würde zum Anfang einen ETF auf den MSCI ACWI oder FTSE All-World nehmen.

    Ausnahme:

    möchte man mit Absicht den sonderbaren Aktienmarkt der Volksrepublik China (Diktatur mit permanenten Eingriffen in den Aktienmarkt und schwerster Immobilienkrise, die man sich vorstellen kann , dann ja.

  • Hallo FI-Newbie ,

    ich bin etwas überfragt von deinen Fragen und kann dir wohl nicht in der Weise helfen, die du dir vorstellst.

    Aber: ich würde dir empfehlen, es am Anfang nicht zu verkopfen und zu kompliziert zu machen.

    Konkret: ein ETF reicht, auf den MSCI ACWI oder FTSE All World. Und wie genau und ob überhaupt eine 3x10 oder 5x8 Strategie für dich sinnvoll ist, kannst du nach etwa 7,9 Jahren für dich immer noch entscheiden. Da hast du genug Zeit, Erfahrungen zu sammeln und (dich) zu beobachten, wie gut du im "Stillsitzen" bist. Ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Bei den meisten kommt der Optimierungswahn/Spieltrieb immer mal wieder hervor.

  • Bevor du dich in Einzelheiten stürzt, hast du dir schon die Finanztip oder Finanzfluss-Artikel und Videos angeschaut?

    Das Buch "Saidi: Finanzen ganz einfach" ist leicht zu lesen und steht alles Wissenswerte zu Finanzbildung drin.

    Warum kein ACWI oder FTSE All World ETF? Da ist alles drin, es muss nicht selbstgestrickt werden, kein Rebalancing notwendig.

    Hi Britty, ja klar, deswegen bin ich ja auch dieses Forum aufmerksam geworden :)

    Hatte mir das bei Finanzfluss angeschaut und fand die höhere Gewichtung auf Europa nicht verkehrt. Auch wenn es das natürlich den Wechsel für die 3x10, 5x8 Strategie etwas aufwändiger macht, mit der neuen Suche nach anderen Anbieter für die gleichen Indizes bzw. ein weiteres Depot.

    3x10 oder 5x8 ist keine Pflicht. Es ist nützlich. Und auch nicht von einer bestimmten Depothöhe abhängig: https://www.finanztip.de/daily/so-holst…aus-deinem-etf/

    Über diesen Artikel bin ich zu Euch gekommen bzw. Euch zu fragen, da in den Beispielen entweder die Einmalzahlung oder der Sparplan über die 10 Jahre läuft. Da ich ja nicht ganz bei 0 starte und schon eine Einmalzahlung tätigen kann und auch den Sparplan ab sofort laufen lassen kann, wollte ich wissen, ob das einen Einfluss hat.

    Warum „die 50/30/20 Strategie“ ?

    Woher kommt die denn plötzlich dahingerauscht?
    Doch nicht etwa aus irgendwelchen seltsamen Videos von YouTube ?

    Ich würde zum Anfang einen ETF auf den MSCI ACWI oder FTSE All-World nehmen.

    Ausnahme:

    möchte man mit Absicht den sonderbaren Aktienmarkt der Volksrepublik China (Diktatur mit permanenten Eingriffen in den Aktienmarkt und schwerster Immobilienkrise, die man sich vorstellen kann , dann ja.

    50/30/20 ist von Finanzfluss abgeschaut :)
    Den Ex China hab ich gewählt, damit dieser Anteil eben nicht wie in einem "normalen" Emerging Market ETF gewichtet wird

  • Dein Entwurf ist komplett ohne China, das ist Absicht?

    Es gibt Leute, die aus Prinzip keine chinesischen Aktien wollen. Ich kenne da welche, die deswegen keinen MSCI ACWI oder FTSE kaufen. Sondern MSCI World plus MSCI EM ex China. „Verbrecherische Diktatur…Uiguren und so…“

  • Wenns danach geht, keine World-ETF usw.

    Ich denke, dass es schon einige Leute gibt, die ein Investment in die Industriestaaten von einem Investment in eine Überwachungsdiktatur unterscheiden können.
    Morgen fällt dem Diktator beim Frühstück ein, dass Tencent wieder umgerechnet 4 Mrd Euro für die „Kindererziehung“ spenden muss…Zack..(ist schon passiert).

    Und die Leidensgeschichte der muslimischen Uiguren ist bekannt und immer noch aktuell.

    Klaus Mustafa staunte nicht schlecht als er stolz von seinem Ishares MSCI EM Islamic berichtete und ich dann ketzerisch fragte, was da 12 % VR China in dem ETF machen….

    IE00B27YCP72

    https://www.justetf.com/de/etf-profile…in=IE00B27YCP72

  • Also falsch ist deine Strategie sicher nicht. Ob sie gut ist sieht man eh erst später.

    Ich glaub ich würde die Einmalzahlung direkt in einen ftse oder acwi stecken und die sparrate auf deine etf Zusammenstellung laufen lassen.

    Damit ist mit der Sparrate dem Gestaltungsdrang genüge getan und man fährt direkt die keep it simple Strategie mit der Einmalanlage. Dann kann man einmal im Jahr das ganze vergleichen und schauen ob die Richtung für einen selbst passt.

    Falls dir in der Zeit was neues irgendwo begegnet, speicher es dir ab für die nächste 8er oder 10er Serie. Oder pack es auf de Watchlist und schau ob es dir in nem Jahr immernoch gefällt.

    Wichtig ist nur anfangen. Das was du als Idee hast ist schon ok. Ich persönlich nehme China mit.

  • Da es schon um andere Themen geht :P, nehme ich mit, dass es nicht wirklich Auswirkungen hat, wie groß der erste Topf ist, um die Steuerersparnis zu maximieren.

    Danke für Eure Rückmeldungen.

    Steuerersparnis ist eh nur eine Momentaufnahme. Ob das ganze mit den 3x10 in 30 Jahren noch was wert ist weiß man jetzt auch nicht. Stand jetzt kann man es machen und schadet nicht.

    Es gibt da aber auch verschiedene Ansätze. Z.B. alle 100k einen neuen etf, manche sogar noch in einem neuen Depot. Viel geschmackssache drin aber entscheidend wird es alles nicht sein.

  • Wenn man sowas wie Vorabbesteuerung noch weiterentwickelt kann es sein das irgendwann sehr viel mehr besteuert wird als jetzt und das es bei aktien keinen zinseszinseffekt mehr gibt. Ist nur eine Möglichkeit da hier immer darauf hingewiesen wird das Steuerersparnis kein Investmentgrund ist. Stand jetzt ist 3x10 zu empfehlen, wie es in 20 Jahren aussieht wissen wir nicht.

  • Wenn man sowas wie Vorabbesteuerung noch weiterentwickelt kann es sein das irgendwann sehr viel mehr besteuert wird als jetzt und das es bei aktien keinen zinseszinseffekt mehr gibt. Ist nur eine Möglichkeit da hier immer darauf hingewiesen wird das Steuerersparnis kein Investmentgrund ist. Stand jetzt ist 3x10 zu empfehlen, wie es in 20 Jahren aussieht wissen wir nicht.

    Was hat denn 3x10 mit dem „Zinseszinseffekt“ zu tun? Es kommt doch in jedem Fall darauf an, wie viel Gewinn man versteuert, ob der nun aus 1, 2, 3 oder 7 ETFs kommt.

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