Jeden Monat Dividende - L&G Global Quality Dividends ETF

  • Auch die Aussage, es gäbe für die Entnahmephase keine brauchbaren Strategien, ist nicht korrekt. Weber und Beck zeigen hier sehr solide Ansätze, die sich mit wenigen Bausteinen umsetzen lassen. Das ist kein Hexenwerk.

    Ich schätze sowohl Weber als auch Beck, aber als Päpste im Bereich Entnahmestrategien geht keiner von denen durch.

  • Ich könnte mit folgende Argumente bei Boersenfeger vorstellen:

    1. Möglicherweise geringere Vola

    2. automatisch jeden Monat eine Auszahlung

    Ob in 5 Jahren von der Rendite das Invest in einen Dividenden ETF oder eine einfachen All World Index vorne liegt können wir heute noch nicht vorhersagen.

    Wir können auch nicht sagen, ob die Aktien der Volkswagen AG in fünf Jahren besser rentieren werden als der MSCI World. Was wir allerdings aus zahlreichen Studien und sehr langen Zeitreihen wissen, ist, dass es keinen ernsthaften Dissens darüber gibt, dass sowohl Dividendenstrategien als auch Einzelwert-“Zocks” systematisch und risikoadjustiert tendenziell underperformen. Auch die Volatilität ist dabei nicht systematisch niedriger.

  • Das Risiko geringerer möglicher Entnahmen ist bei einem Dividendenfonds höher als bei einem marktbreiten ETF oder einem Misch-ETF.

    Wie ich vermutet habe, keine Ahnung vom Risiko bei der Entnahme. Es geht eben nicht darum, ob man in der Nachkommastelle etwas weniger entnimmt. Einfach noch mal nachdenken und sich schlau machen!

  • Ich schätze sowohl Weber als auch Beck, aber als Päpste im Bereich Entnahmestrategien geht keiner von denen durch.

    Und trotzdem sind deren Ansätze einem Dividendenfonds überlegen.

    Übrigens: Genau hier wäre eigentlich deine Chance, konstruktiv beizutragen. Also nicht nur darauf hinzuweisen, was deiner Meinung nach nicht funktioniert und wer sich nicht richtig verhält, sondern auch zu zeigen, wie du es besser machen würdest. Das könnte für einige hilfreich sein, die hier kritisieren, dass es keine sinnvollen Lösungen für die Entnahmephase gäbe.

  • Wie ich vermutet habe, keine Ahnung vom Risiko bei der Entnahme. Es geht eben nicht darum, ob man in der Nachkommastelle etwas weniger entnimmt. Einfach noch mal nachdenken und sich schlau machen!

    Ad hominem. Kein sachlicher Beitrag. Hilft niemandem.

    Zitat von 90 Prozent Aktien

    und wäre auch weitgehend irrelevant. Ich fürchte nur das Vorstellungsvermögen von Irving reicht dafür nicht.

    Ad hominem. Kein sachlicher Beitrag. Hilft niemandem.


    Ich bin beeindruckt.

  • Nur weil Du nicht akzeptieren kannst, dass Du nicht in der Lage bist das Risiko in der Entnahmephase zu benennen, ist das ein Angriff auf Dich? Es zeigt einfach nur, wie dünn die Bretter sind, die Du bohrst.

    Ich hatte das Risiko benannt. Du bringst weiter keine sachlichen Argumente.

    Letzte Chance: Welche sachlichen Argumente hast du für einen Dividenden-Fokus?

  • Zitat von 90 Prozent Aktien

    Ok - ich sag ja. Es hat keinen Sinn mit Dir. Du bist nicht in der Lage inhaltliche Fragen zu diskutieren.

    Ich bin dann hier raus.

    Argumentativer Offenbarungseid ich hör dir trapsen.:D

    Reine Behauptungen. Nichts dahinter.

    Nope. Dazu gibt es gute Studien.;)

    Consuming Dividends

    https://academic.oup.com/rfs/article-ab…299?login=false

    The Dividend Disconnect

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jofi.12785

    Stock market returns and consumption

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/jofi.12968

  • Nope. Dazu gibt es gute Studien.;)

    Consuming Dividends

    https://academic.oup.com/rfs/article-ab…299?login=false

    Lol - klar gibt es Anleger, die alles verkonsumieren, was ausgeschüttet wird. Klingt nach tiefschürfenden Erkenntnissen in der Entnahmephase.

    Auch hier das Thema dass Anleger selten reinvestieren. Das überzeugt jetzt wen hier? Ein Bezug zur Entnahmephase konnte ich im Abstract nicht erkennen.

    Lol, da wird doch tatsächlich festgestellt, dass Anleger Kapitalgewinne und Dividenden als getrenntes Einkommen wahrnehmen. Wirklich sehr hilfreich.

  • Was unser kanadischer Freund zum Thema Entnahmen geäußert hat, trifft ja nur auf kanadische Anleger.

    Das ist auch der Grund, warum er auf den ersten Blick so seltsam auf einen hohen Anteil an kanadischen Aktien Wert legt.

    Es hat schlicht steuerliche Gründe, die in Kanada sehr wichtig sind.

    Auch er bietet (meines bescheidenen Wissens) keinen Ansatz für deutsche Anleger, wie sie sich vor oder in der Entsparphase verhalten sollen.

  • Ich denke, sachlich und mathematisch ist die Sache klar:
    Dividenden sind rein rechnerisch kein geschenktes Geld, sondern eine linke-Tasche-rechte-Tasche-Transaktion, die steuerlich in der Ansparphase sogar ineffizienter ist als eine Thesaurierung.

    Insofern kann man jedem, der ... ggf. etwas gebetsmühlenartig ... darauf hinweist, dass in den meisten Fällen ein breit gestreuter, thesaurierender ETF (zum Beispiel auf den FTSE All World oder den ACWI IMI) am sinnvollsten ist, nur dankbar sein.

    Soviel zu den sachlichen Gründen.

    Die Psychologie kommt hier aber meines Erachtens zu kurz. Die Börse besteht nicht nur aus Statistiken, sondern aus Menschen. Geldanlage ist nicht Rationalität pur, sondern ein Verhaltensspiel. Wenn der regelmäßige, sichtbare Cashflow auf dem Konto bei jemandem dazu führt, dass die Motivation steigt und dadurch monatlich eine höhere Summe investiert wird, schlägt die Realität die Theorie.

    Am Ende einer Zeitspanne X steht der Anleger mit der "unvernünftigen" Dividendenstrategie und einer höheren Sparrate womöglich mit einem größeren Vermögen da als der Anleger, der zwar die mathematisch perfekte, thesaurierende Strategie fährt, dafür aber mangels sichtbarer Belohnung eine geringere Summe aufbringt.

    Zusammenfassend kann man beide Seiten verstehen. Den rationalen Investor, der am Ende ein möglichst großes Vermögen erzielen möchte, als auch den Dividenden-Investor, der die ständigen "Belohnungen" benötigt und auch vielleicht in Crash-Phasen nicht panikartig verkauft, sondern auf Grund des steten Geldflusses seine Anteile behält.

  • Ich habe das Buch von Kommer (2. , überarbeitete Auflage 2025) komplett durchgelesen.

    Seine Entspartheorie ist eigentlich gut beschrieben und nachvollziehbar.

    Er ersetzt die starre 4-%-Regel durch ein flexibles Entnahmemodell mit:

    • hoher Diversifikation,
    • langfristig relevanter Aktienquote,
    • variablem Konsum,
    • und aktiver Anpassung an Marktverläufe.

    Also: das ist nachvollziehbar.

    Ich werde das in einem separaten Thread erläutern.

  • Ich könnte mit folgende Argumente bei Boersenfeger vorstellen:

    1. Möglicherweise geringere Vola

    2. automatisch jeden Monat eine Auszahlung

    Ob in 5 Jahren von der Rendite das Invest in einen Dividenden ETF oder eine einfachen All World Index vorne liegt können wir heute noch nicht vorhersagen.

    Volatilität ist geringer. Das ist im Alter revelant, gerade wenns um Teilentnahmen geht

  • Genau darauf hätte ich maximal wenig Lust, wenn ich nicht mehr arbeite und das Leben genießen möchte :)

  • Nun, kein Mensch zwingt Dich dazu. Alternativ einfach ein wenig mehr Kapital ansparen, damit Du die nötige Sicherheit erzielst.

    Ich praktiziere seit einigen Jahren eine (teil-)dynamische Entnahme und der Aufwand ist keineswegs hoch. Im Arbeitsleben hast Du doch auch mit wechselnder Gehaltshöhe leben können, warum soll das im Alter nicht funktionieren?

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