Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt angesichts des Iran-Konflikts und möglicher Probleme an der Straße von Hormus ein größerer Börsencrash, oder bleiben Rücksetzer begrenzt? Für viele hängt daran, ob Sparpläne weiterlaufen, Geld investiert bleibt oder mehr Liquidität aufgebaut wird.

Kommt angesichts des Iran-Konflikts und möglicher Probleme an der Straße von Hormus ein größerer Börsencrash, oder bleiben Rücksetzer begrenzt? Für viele hängt daran, ob Sparpläne weiterlaufen, Geld investiert bleibt oder mehr Liquidität aufgebaut wird.

  • Mehrere Beiträge nennen Lieferketten, Energiepreise, Inflation, Zinsen und hohe KI-Bewertungen als Crashrisiken, andere sehen bekannte Risiken eher eingepreist und sprechen von Korrektur oder Sektorrotation.
  • Aus der Community werden Sparpläne häufig als weniger anfällig für Market-Timing beschrieben, während Einmalanlagen, Ruhestand und Anleihen stärker abgewogen werden.
  • Eine gemeinsame Crashprognose entsteht nicht, und spätere Updates berichten trotz neuer Störungen eher von Markterholungen als von einem großen Einbruch.

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  • Last but not least: Die (nicht selten fatalen) Folgen einer falsch eingeschätzten und/oder falsch eingestellten subjektiven Risikobereitschaft (Risikotoleranz) habe ich zu oft gesehen - um dem noch mit Humor oder Witz zu begegnen.

    Die Frage ist doch was leitet man daraus ab: 90% auf dem Tagesgeld? Oder sollte man seine Resilienz irgendwie trainieren?

    Mit kleineren Summen in große Hebel oder Optionen/Zertifikate gehen um sich gegen Kursschwankungen und Verluste abzuhärten?

  • Die Frage ist doch was leitet man daraus ab: 90% auf dem Tagesgeld? Oder sollte man seine Resilienz irgendwie trainieren?

    Mit kleineren Summen in große Hebel oder Optionen/Zertifikate gehen um sich gegen Kursschwankungen und Verluste abzuhärten?

    Als zugebenermaßen nur Finanz-Laie (aber einer, der schon viel gesehen und erlebt hat) würde ich nichts davon empfehlen.

    Empfehlen würde ich dagegen stets - und zwar vor Einstellung (Gewichtung) der eigenen Asset-Allocation - neben der objektiven Risikotragfähigkeit insbesondere auch die eigene subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz) zu prüfen und möglichst genau zu ergründen (sprich zu definieren). Beispielsweise anhand einer Simulation (und zwecks Veranschaulichung), was bei unterschiedlichen Aktienquoten und einem heftigen Crash dies dann bezogen auf die Gesamtmittel und in Euronen bedeutet.

    Selbst dabei bleiben aber (eine Sachgesetzlichkeit) zwei Imponderabilien. Zum einen muß eine solche Simulation von Vergangenheitswerten ausgehen (Rückspiegelbetrachtung in Sachen MDD und Dauer bis zur Erholung der Aktienmärkte). Von was sollte auch sonst ausgegangen werden ? Die Daten der Vergangenheit sind bekannt, die Zukunft ist aber unbekannt; sprich es könnte in Zukunft auch weniger schlimm in Sachen MDD und Dauer von Verlustperioden aussehen aber eben auch schlimmer kommen. Zum anderen kann im Einzelfall ein rein simulierter (nur in der Theorie durchgespielter) Crash andere emotionale (Aus)Wirkungen entfalten, als ein dann in praxi tatsächlich erlebter. Die beiden Unwägbarkeiten sollte einen aber nicht davon abhalten, sich vorab intensiv um das Thema der subjektiven Risikobereitschaft zu kümmern. Dafür habe ich zu oft die (fatalen) Auswirkungen gesehen, wenn dieses Thema nur stiefmütterlich, sehr oberflächlich oder kaum bis gar nicht vorab behandelt wurde. Last but not least: Ihre wirkliche sprich tatsächliche subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz) erfahren so manche Anleger auch erst über ihr Anleger-Leben hinweg.

    Nach meinem Eindruck dürfte es hier zudem einige geben (insbesondere unter den Fragenden), die Crashs wie 2000ff und 2008ff nicht selbst erlebt sprich durchlebt (also mit eigenem finanziellem Engagement im Aktienmarkt) haben. Schon deshalb halte ich diesen Aspekt für einen wichtigen.


    Dir weiter gute Gedanken und ebensolche Entscheidungen ... !

  • Börse online - vor der Fed-Entscheidung:

    Der Stratege Dean Curnutt erwartet einen Rückgang des S&P 500 um 8 bis 10 Prozent. Eine weitere Abwärtsphase im Dezember ist nach seiner Einschätzung möglich.

    Bei einer oder mehreren Zinserhöhungen könnten die Gewinne der Unternehmen unter Druck geraten, weil sie die steigenden Kapitalkosten derzeit kaum an ihre Kunden weitergeben können.

    Die Saisonalität ist im September besonders negativ, weshalb Korrekturen in diesem Monat häufiger vorkommen. Negative Signale der Fed könnten zusätzliche Rücksetzer auslösen.

    Sparplänetermin ist Freitag :)

  • Börse online - vor der Fed-Entscheidung:

    Der Stratege Dean Curnutt erwartet einen Rückgang des S&P 500 um 8 bis 10 Prozent. Eine weitere Abwärtsphase im Dezember ist nach seiner Einschätzung möglich....

    Der Stratege Schwachzocker ergänzt:

    "Eine weitere Abwärtsphase ist auch im Januar, Februar, März oder April möglich. Bei genauer Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass eine Abwärtsphase in jedem Kalendermonat möglich ist."

  • Nun hat die FED die Zinsen erhöht, wie erwartet; die EZB hat es ja bereits vorgemacht und hier ist auch noch nicht das letzte Mal in diesem Jahr an der Zinsschraube gedreht worden.
    Und muss man (ich) was ändern? Nö, die Festgeldtreppe (auf kurzen Zeiträumen bis etwa 10 Monate) profitiert von den Zinserhöhungen und die ETF-Sparpläne laufen stumpf weiter wenn auch derzeit auf niedrigerem Niveau wg. geplantem Autokauf und der Auffüllung des Tagesgeldes/Notgroschens. Also alles paletti! :)

  • ...
    Und muss man (ich) was ändern? Nö, die Festgeldtreppe (auf kurzen Zeiträumen bis etwa 10 Monate) profitiert von den Zinserhöhungen...

    Du musst in der Tat nichts ändern. Aber kannst Du uns bitte erläutern, wie eine Festgeldtreppe von Zinserhöhungen profitiert?:/

  • Stimmt, da es hier jeden Monat eine Stufe weiter geht, profitiere ich also schon in einer Woche von einem neuen Abschluss. ;)

    Mit "Profitieren" meinst Du also, dass der Schaden kleiner ist als gedacht? Verstehe!

    Das ist also so wie damals, als ich mir mit dem Hammer auf den Daumen gehauen habe. Da habe ich auch sehr von den nachlassenden Schmerzen profitiert.

  • Mit "Profitieren" meinst Du also, dass der Schaden kleiner ist als gedacht? Verstehe!

    Schon erstaunlich, dass selbst in einem Finanzforum solche Basics nicht verstanden werden. Viele freuen sich aktuell über die Zinserhöhung, weil sie sich offenbar der Illusion hingeben, dass dadurch auch ihr Vermögen absolut stärker wächst. Wenn es schon in so einem Nischenforum so aussieht, möchte man gar nicht wissen, wie ausgeprägt dieses Missverständnis erst in der durchschnittlichen Bevölkerung ist... ;(

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Schon erstaunlich, dass selbst in einem Finanzforum solche Basics nicht verstanden werden. Viele freuen sich aktuell über die Zinserhöhung, weil sie sich offenbar der Illusion hingeben, dass dadurch auch ihr Vermögen absolut stärker wächst. Wenn es schon in so einem Nischenforum so aussieht, möchte man gar nicht wissen, wie ausgeprägt dieses Missverständnis erst in der durchschnittlichen Bevölkerung ist... ;(

    Das kann man aber auch anders sehen. Wir haben uns über fast eine dekate an viel zu günstiges Geld gewöhnt. Vor der Niedrigzinsphase waren Bauzinsen in Höhe von 5-7% völlig normal.

    Es gibt eine Reihe von negativen Folgen, die diese Niedrigzinsphase verursacht hat (z. B. Preisexplosion bei Immobilien). Das größte Problem ist aber wohl der erhebliche Anstieg der Geldmenge M3 durch massive Kreditvergaben.

  • Das kann man aber auch anders sehen. Wir haben uns über fast eine dekate an viel zu günstiges Geld gewöhnt. Vor der Niedrigzinsphase waren Bauzinsen in Höhe von 5-7% völlig normal....

    Das ist ein völlig anderes Thema und zeigt ganz gut auf, dass Du nicht verstanden hast, worum es geht. Zinserhöhungen sind nicht gut für bestehendes, bis auf weiteres noch niedriger verzinstes, Festgeld.

    Niemand kann es gut finden, wenn man weniger Zinsen erhält als aktuell üblich, lediglich in diesem Forum ist das bei einigen Spezialisten so.

    Im übrigen ist es natürlich auch völlig sinnfrei, Zinsen losgelöst von der Inflation zu betrachten. Auch das ist eine Grundlage, die Du anscheinend nicht verstanden hast.

    Es wird immer so getan, als wenn die Pisa-Ergebnisse ein neues Phänomen wären. Nein, die Älteren sind auch nicht besser.

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