Eure Erfahrungen mit Balkonkraftwerken

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen gibt es mit einem Balkonkraftwerk für einen Singlehaushalt mit knapp über 1.000 kWh Jahresverbrauch, wenn ein Speicher von etwa 1 kWh mitgedacht wird? Mehrere Beiträge sehen günstige Sets ohne Speicher, etwa für 300 bis 350 €, als wirtschaftlich einfacher. Beim Speicher bleibt die Community uneins: Er kann Nachtverbrauch abdecken, rechnet sich aber laut vielen Beiträgen nur bei niedrigem Preis, hohem Eigenverbrauch, passender Zählertechnik und langer Haltbarkeit. Für Mieter spielen außerdem Zustimmung der Vermietenden oder Eigentümergemeinschaft und die konkrete Montage eine große Rolle.

Welche Erfahrungen gibt es mit einem Balkonkraftwerk für einen Singlehaushalt mit knapp über 1.000 kWh Jahresverbrauch, wenn ein Speicher von etwa 1 kWh mitgedacht wird? Mehrere Beiträge sehen günstige Sets ohne Speicher, etwa für 300 bis 350 €, als wirtschaftlich einfacher. Beim Speicher bleibt die Community uneins: Er kann Nachtverbrauch abdecken, rechnet sich aber laut vielen Beiträgen nur bei niedrigem Preis, hohem Eigenverbrauch, passender Zählertechnik und langer Haltbarkeit. Für Mieter spielen außerdem Zustimmung der Vermietenden oder Eigentümergemeinschaft und die konkrete Montage eine große Rolle.

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  • Wie hast du das bei dir berechnet? Ich würde mir da wohl recht schwer tun zu bestimmen, wie viel mehr ich mit Speicher einsparen kann.

    Meine Anlage produziert 1300 kWh pro Jahr, von denen ich knapp 70% selbst verbrauche. Die restlichen gut 30%, also rund 400 kWh speise ich unvergütet ins Netz ein. Ein Speicher macht davon etwa 80-85% nutzbar, realistisch vermutlich etwas weniger. Je nach Stromtarif kann ich damit also etwa 100 Euro pro Jahr an zusätzlicher Ersparnis erreichen. Ein dazu notwendiger Mittelklasse-Speicher kostet 500 Euro. Das bedeutet 5 Jahre Amortisationsdauer.

    Aber nur sofern ich den Aufwand, eventuelle weitere Kosten der Installation, die Lebensdauer und etwaigen Ersatz des Speichers und die Opportunitätskosten der alternativen Kapitalanlage außen vor lasse. Also bewege ich mich in Wirklichkeit eher bei 6-8 Jahren. Kann man trotzdem machen, ist aber kein No-Brainer mehr.

    Die Rechnung sieht natürlich besser aus wenn der Speicher günstiger wird oder ich ein Billigmodell nehme.

  • Meine Lösung ist ein Panel auf dem Balkon die eine Powerstation lädt. Damit betreibe ich hauptsächlich meinen Mac und lade alle Akkugeräte auf. Da kein Balkonkraftwerk im engeren Sinne auch kein Ärger mit Hausgemeinschaft und Vermieter.

  • Vor genau einem Jahr hatte ich bei mir ein BKW installiert, mal ein kurzes Fazit dazu von meiner Seite aus:

    Ich habe über Solakon 2x 450WP Solarpanels inkl. Wechselrichter, Balkonhalterung und Versand für 380 € gekaut. Bei uns im Bundesland gab es für die Anlage eine Förderung von 300 €, die Anlage hat mich also 80 € gekostet. Der Einbau war aufgrund der baulichen Begebenheiten etwas verzwickt, hat mich und meinem Kumpel etwa 5h gekostet.

    Da ich einen alter Zähler habe, wird überschüssiger Strom mit eingespeist und die Uhr läuft rückwärts :thumbup:. Der Ertrag in den letzten 12 Monaten lag bei ca. 580 kWh. Angebracht habe ich ein Panel auf der Südseite, das andere auf der Westseite. Damit das Panel nicht über die Dachrinne übersteht, habe ich die Panel nur zwischen 7 und 15 Grad angestellt, außerdem ist bei einem Panel die Hauswand, bei dem anderen ein Baum etwas im Weg. Die Ertragsstärksten Monate waren der April und Mai mit knapp 70 kWh, in den Spitzen kamen hier Tageswerte von etwas unter 4 kWh raus. Im Sommer nahm dann der Ertrag aufgrund von hohen Sonnenstand und hohen Temperaturen doch etwas wieder ab, was durch die längere Tageszeit etwas kompensiert wurde.

    Nun hat sich der Netzbetreiber gemeldet das im November der alten Zähler gegenüber einen neuen getauscht wird, dadurch versiegt leider die Möglichkeit das der Zähler zurückdreht. Die größte Hauptstromlast liegt bei mir leider im Herbst und Winter an, größter Stromfresser ist das Homeoffice im Dachboden durch Infrarotheizung und Heizlüfter, dazu läuft neben der Waschmaschine auch der Trockner usw im Gegenzug speise ich durch das BKW wenig ein. ... Ich stelle mir nun die Frage ob im Frühjahr es nicht sinnvoll ist mir einen Speicher zukaufen. Aktuell sind mir die Preise jedoch zu hoch, außerdem werden wir wohl langfristig gesehen in den nächsten beiden Jahren wahrscheinlich aus der Wohnung ausziehen und gegen Eigentum austauschen, BKW und Speicher könnten dann natürlich mit.

  • Ich habe das nun schon mehrfach gerechnet. Speicher beim BKW, zumal einem mit nur 1000Wp bringt nicht viel. Ja, rechnet sich nach 6-8 Jahren trotzdem. Aber bedenke: im Sommer ist der Speicher ruck-zuck voll, im Winter dagegen wird er gar nicht voll. Also es brignt was um den Verrbauch in den Sommernächten abzudecken, aber für den Winter bringt es fast nichts.

  • Genau diese Problematik ist mir bekannt. Im Winter wird der Speicher nicht voll und im Sommer dürfte ein 2,44 kWh Speicher nicht ausreichen :). Ich finde es halt schade das ich von der "Stromernte" im Sommer nun kaum noch was habe, der Stromverbrauch hält sich da auch bei mir in Grenzen. Vielleicht installiere ich mir nun eine kleinere (mobile) Klimaanlage.

  • im Sommer dürfte ein 2,44 kWh Speicher nicht ausreichen

    Das Ziel beim BKW ist ja nicht, alles abzudecken und auch nicht, sämtliche Erträge zwischenzuspeichern. Herd, Wasserkocher und ähnliche Lasten packt das eh nicht. Über Nacht laufen ja dann so Sachen wie Router oder Kühlschrank, da sollten 1-2kWh reichen um die Nacht zu überbrücken

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