Wie Bausparverträge einsetzen?

  • So sieht es aus, der Zinsgewinn entsteht im Nachgang über den Hebel.

    Als Renditeanlage eignet sich der BSV in der Sparzeit nicht. Eine Rendite kann entstehen, wenn ich später Zinszahlungen verringern kann, was sich bei 0,3 - 1% auf hohe Darlehenssummen über die lange Laufzeit eines Hypothekendarlehens sehr lohnen und bezahlt machen kann.

    Erreiche ich mit der Sparanlage eine Eigenkapitalsquote, die meinen Beleihungsauslauf auf unter 60 % senken lässt (die wenigsten durch mich begleiteten Immobilienfinanzierungen haben diesen Tatbestand erfüllt), benötige ich ein Bauspardarlehensanspruch nicht, dann ergibt der BSV/der Darlehensanspruch keinen Sinn.

  • Mal ein Szenario: bisschen fiktive Zahlen, aber vielleicht auch nicht völlig ab vom Schuss.

    Angekommen ich möchte eine Immobilie kaufen. Die fangen vielleicht so bei 650t€ zzgl. Kaufnebenkosten an. Je nach Makler oder nicht liege ich dann so bei ~12% extra, also rd. 730t€ für den Erwerb.

    Jetzt kann oder will ich vielleicht maximal 180t€ EK einsetzen(*), hätte ich einen Beleihungsauslauf von ~85% (550/650). Blöd nur, ich muss mir auch die Rate leisten können: ich sag jetzt mal pauschal für 500€ im Monat bekomm ich als normales annuitätendarlehen etwa 100t€ finanziert.

    Nun wäre die Frage: schafft es ein BSV hier durch virtuelles EK aus dem Bauspardarlehen, meinen Beleihungsauslauf unter 80% zu drücken, damit ich vielleicht bisschen besseren Zins kriege? Ich würde also einen Teil des EK in den BSV schieben, und bei Zuteilung dann mein EK um das Bauspardarlehen erhöhen.

    Lässt sich so ein Szenario irgendwie per BSV sinnvoll umsetzen? 5% von den 650t€ müssten ja perfekt im Range liegen, damit das ohne Grundbuch geht. Oder fressen die Opportunitätskosten des BSV ohnehin hier alles auf?


    *) würde ich hier mehr EK einsetzen, liegt mein Beleihungsauslauf ohnehin im grünen Bereich.

  • Deine Äußerungen zeigen mir, dass du das/mich nicht verstehen willst, vor allem aber, dass du keinen Bezug zur Praxis und den tagtäglichem Finanzierungsgeschäft hast, wo jeder Verbrecher bemüht ist, den Beleihungsauslauf so gering wie möglich zu gestalten. Scheinbar ist dir auch nicht bekannt, dass es bei nicht wenigen Banken Abstufungen im 5% Bereich (85er Auslauf, 95er Auslauf) gibt, die zu generieren einfach Konditionen verbessern lässt!

    Ja, natürlich gehört die Anlage in Fonds/Aktien zu jedem Portfolio, der Bedarf an Geld wartet aber nicht gute Kurse, zu dem kann der Bedarf auch mal höher liegen als das verfügbare und/oder vorhandene Kapital.

    Es ist ja schön, was du so alles aus Posts herauslesen kannst. Und dann noch, womit ich mein Geld verdiene. Kleiner Hinweis. Ich habe tagtäglich mit Finanzierungen und Renditeberechnungen zu tun. Dazu noch familiär enge Verbindungen in die Banken- und Finanzbranche. Und ich verstehe sehr wohl, wie ein BSV funktioniert.

    Zumal du meine Posts scheinbar auch nicht verstehen willst. Ich habe dir doch explizit recht gegeben, dass sich ein BSV positiv auswirken kann. Aber eben nur, wenn man sowieso im Grenzbereich der jeweilige Bank ist. Er bringt aber nichts, wenn ich bei 89,x% bin und nicht unter die nächste 5er oder 10er Stufe (je nach Bank komme). Dazu kommt es auch immer auf das aktuelle Zinsniveau für Finanzierungen an. Daher ist der Bausparer eine Wette auf steigende Zinsen. Und zu guter Letzt benötigt man den notwendigen Cashflow. Selbst wenn ein BSV-Darlehen wie EK angesehen wird, muss man es doch abzahlen. Das geht zu Lasten der Annuität des Hypothekendarlehens. Eine spätere Erhöhung der Annuität (wenn das BSV-Darlehen abgezahlt ist) ist auch nicht immer einfach möglich.


    Und zu deiner Rentabilitätsrechnung, die du hier immer gerne aufstellst. Diese funktioniert nur mit staatlicher Förderung, sprich Wohnhngsbauprämie. Und dann auch nur im ersten BSV, jeder weitere hat automatisch eine deutlich schlechtere Rendite. Dies funktioniert aber nur bei Eigenheim, da die Wohnhngsbauprämie de jure nur bei wohnwirtschaftlicher Nutzung gezahlt wird. Somit ist halt deine Aussage widerlegt, dass ein BSV in jedes Anlageportfolio soll, weil es bei einem Mieter einfach keinen Sinn macht (diese Einwände hast du übrigens geflissentlich ignoriert, wie alles, was du nicht mit (angeblichen) Fakten widerlegen kannst).


    Bei guten Tarifen kann ich die Zuteilung beeinflussen, in dem ich für eine schnellere Zuteilung bereit bin, das Darlehen schneller zurück zu führen und/oder mehr Mindestansparung zu leisten, weniger Darlehen in Anspruch zu nehmen und/oder 3,25 % Darlehenszins zu nehmen, statt 2,25 %.

    Wow, ein super Trick und genau das, was an BSV immer kritisiert wird, wenn es um die Auszahlung geht. Im Bedarfsfall ist das ursprünglich versprochene Darlehen eben nicht zu bekommen. Was bringt mir ein ursprünglich zugesicherter Darlehenszins, wenn ich plötzlich 1%-Punkt mehr Zinsen zahlen muss, wenn ich das Darlehen benötige? Das ist Verarsche am Kunden und genau deshalb werden BSVs medial zerrissen.

  • Was bringt mir ein ursprünglich zugesicherter Darlehenszins, wenn ich plötzlich 1%-Punkt mehr Zinsen zahlen muss, wenn ich das Darlehen benötige? Das ist Verarsche am Kunden und genau deshalb werden BSVs medial zerrissen.

    Es ist doch sinnlos: der „Buhmann“ hat immer Recht…

  • Wo steht, dass es sich rechnet, mehrere BSV abzuschließen?!? Für dich: Einer - individuell fürs Ziel berechnet - reicht! Du hingegen zweifelst - auch jetzt noch - selbst diesen einen permanent und mit Quatsch und fehlendem Wissen aus der Praxis an, in dem du u.a. polemisch vom zweiten sprichst!

    Trick??? Das Zauberwort heisst "Option/Optionen": 2,5 % Bauspardarlehenszins später und/oder schneller zurück zahlen und/oder mehr ansparen, 3 oder 3,5 % Bauspardarlehenszins schneller/eher und/oder längere Tilgungsstrecke und/oder weniger ansparen müssen. Nennt man Flexibilität!

    Was berechnet und versprochen wird/wurde, wird bei Bausparen auch eingehalten, vielleicht halte ich aber mal was (Zeitpunkt, Rückführungsrate, Ansparsumme) nicht ein und benötige das Geld aber eher, will es länger zurück zahlen dürfen und/oder schaffe den Anspargrad aufgrund persönlicher Veränderungen nicht, wären da Optionen/Flexibilität nicht angesagt und hilfreich?

    Bei Darlehenssummen von z.B. 300.000 Euro entsprechen 5% = 15.000 Euro. Angenommen ich bekommen nun aufgrund des 15.000 Euro geringeren Bedarfs bei dem Hypothekendarlehen aufgrund des Bauspardarlehensanspruchs statt 3,8 % einen Darlehenszins auf den Restbedarf des Hypothekendarlehens von 3,6 %, dann macht das was in einem Jahr und was in 10 Jahren während der ersten Zinsfestschreibungszeit auf 300.000 Euro aus? 15.000 Euro Bauspardarlehensanspruch unrealistisch, wo ich 50.000 Euro max. empfehle, die durchaus 10% und mehr ausmachen können, wo die Zinsersparnis je nach Auslaufsegment nicht selten bei 0,3% bis zu 1% liegen können? Na?

    Der nächste praxisfremde (in der Branche kannst du mit solchen Aussagen nicht arbeiten) Quatsch von dir: Bei meinen empfohlenen Hypothekendarlehen sind Tilgungssatzwechsel eingebaut, hat man die nicht, legt man sich die monatlich eingesparten - weil weggefallenden Tilgungsraten für das getilgte Bauspardarlehen - beiseite und macht am Ende des Jahres eine Sondertilgung. Mal am Rande sei zu dem erwähnt, dass man nach Zinsdindungsende seine Tilgung individuell anpassen kann und/oder einen Teil des Darlehens nur so lange fest schreibt, wie das Bauspardarlehen läuft, um dann die Tilgung zu erhöhen.

    Puff, was nun mit deinem unnötigen und merkwürdigen Einwand?! Merkste?!?

    ......und natürlich muss man das Bauspardarlehen auch zurück zahlen, erstens bleibt es aber günstiger als das Hypothekendarlehen, zweitens wird jenes durch den geringeren Bedarf aufgrund des geringeren Beleihungsauslaufs günstiger und drittens werden aufgrund der geringeren Kosten für die geringer benötigten Grundschuldeintragung auch Teile der Abschussgebühr (genau genommen die ganzen Kosten) wieder eingespart.

  • Da die aber an sich feststehen, müsste es doch möglich sein den Zeitpunkt der zuteilungsreife im Vorhinein zu bestimmen.

    Nein. Da gibt es keine Sicherheit. Die Bausparkassen können und dürfen keinen festen Zeitpunkt für die Zuteilung garantieren. Und damit kann man vorher schlichtweg nicht sicher sagen, ob ein Bausparvertrag zum gewünschten bzw. benötigten Zeitpunkt zuteilungsreif sein wird.

    Ich empfehle diesen Artikel als Lektüre: https://hartmutwalz.de/bauspar-vorausdarlehen-teil2/

  • Nein. Da gibt es keine Sicherheit.

    Ich hatte gehofft es gäbe irgend einen Kniff, wo rauskommt, dass bausparer doch kein kompletter scam sind. Aber wie man es dreht und wendet, es scheint kein Szenario vorstellbar zu sein, in dem der Kunde hier nicht krass verarscht benachteiligt wird.

    Fand es schon skurril, dass die Bausparkassen zwar von ihren Bewertungszahlen sprechen, aber nirgends verraten wie sie die bestimmen.

    Meine Theorie: es ist beschiss by design

  • Nein. Da gibt es keine Sicherheit. Die Bausparkassen können und dürfen keinen festen Zeitpunkt für die Zuteilung garantieren. Und damit kann man vorher schlichtweg nicht sicher sagen, ob ein Bausparvertrag zum gewünschten bzw. benötigten Zeitpunkt zuteilungsreif sein wird.

    Ich empfehle diesen Artikel als Lektüre: https://hartmutwalz.de/bauspar-vorausdarlehen-teil2/

    Da gebe ich dir vollkommen recht, allerdings haben Bausparkassen - bis auf kurzweilig mal die BHW, die in den 80er Jahren ihren Tarif der Allgemeinheit zugänglich gemacht haben, also auch nicht Beamten, ausschließlich alle, auch die kleinen, die fusionieren mussten - die prognostizierten Zuteilungen IMMER eingehalten.

    Im übrigen, das schlimmste was einem seinerzeit bei BHW passiert ist, ist die Tatsache, dass man ein paar Monate das Geld zwischenfinanzieren musste. Das nicht parallel zur Spar-, oder Tilgungsrate, sondern nur die ZwiFi Rate. Die Vorteile/der Hebel/der besser zu generierende Darlehenszins für den Restbedarf waren/wären für den langfristigen Verlauf trotzdem wie offeriert gegeben.

    Aber wie gesagt, ja, garantiert wird nichts, eingehalten wurde auf den Punkt immer!

    Noch am Rande ganzheitlich erwähnt: Garantiert wird bei Fonds/ETF's bekanntlich auch nichts und gute Kurse warten bekanntlich auch nicht immer auf das Kauf/Neubauvorhaben, sprich, zu helfen weiß man sich bei schlechten Kursen bezüglich des Zeitpunktes der Investition auch;):thumbup:

  • Ich hatte gehofft es gäbe irgend einen Kniff, wo rauskommt, dass bausparer doch kein kompletter scam sind. Aber wie man es dreht und wendet, es scheint kein Szenario vorstellbar zu sein, in dem der Kunde hier nicht krass verarscht benachteiligt wird.

    Fand es schon skurril, dass die Bausparkassen zwar von ihren Bewertungszahlen sprechen, aber nirgends verraten wie sie die bestimmen.

    Meine Theorie: es ist beschiss by design

    Der Buhmann kann schreiben soviel er will - er spricht von Bausparen im Allgemeinen - auf den konkreten Fall schreibt er Dinge, die in der Realität nicht umzusetzen sein werden.

    In der Vergangenheit haben die Bausparkassen -egal welche- immer irgendwelche "Ausreden" erfunden, warum irgendwelche Dinge jetzt gerade nicht gehen.

    Vor langer Zeit (damals hatten wir gebaut) wurde die Zuteilung eines Vertrages immer wieder um ein halbes Jahr nach hinten verschoben, weil die Bewertungszahl nicht ausreichte und zu jedem Termin von der Bausparkasse höher gesetzt wurde. Hilfsweise wurde eine (nicht gerade zinsgünstige) Zwischenfinanzierung angeboten.
    Es hätte nur weiteres Warten oder höhere Einzahlungen in den Vertrag geholfen, die den Anspruch auf das Darlehen immer weiter nach unten geschoben hätten.
    Ja, wir hatten seinerzeit eine Hochzinsphase und Immobiliendarlehen kosteten mehr als 8%. Ein Bauspardarlehen wäre ungleich günstiger im Zins gewesen. Nur es machte wenig Sinn, weniger als 50% der Vertragssumme als Darlehen zu bekommen - also haben wir das Guthaben entnommen und damit eine Sondertilgung auf unserem Immobiliendarlehen vorgenommen.
    Wir waren damals nicht die Einzigen, die diese "Probleme" hatten.

    Jahre später wurden tolle Verträge mit Bonus und allem SchnickSchnack auf den Markt gebracht - ich kann mich gut daran erinnern, dass dann die Bausparkassen herkamen diese Verträge schnell von sich aus gekündigt bzw. den Kunden genötigt, sich gefälligst an die monatlichen Einzahlungen für die Sparraten zu halten. Der Grund dafür war, dass bei den Bausparkassen niemand die Darlehen mit den horrenden Zinsen haben wollte und die Bausparkassen die Guthabenzinsen nicht mehr bezahlen wollten. Schließlich hatten wir für Immobiliendarlehen paradiesisch anmutenden Zinssätze von 0,x bis 1,0%.

    Jetzt wird hier irgendwelchen anderen Vorteilen für die Verträge geworben. Vergessen wird dabei, dass der Bausparer für lange Zeit auf Guthabenzinsen verzichtet und dann mit der Hoffnung leben muss, dass er seinen Vertrag in die Zuteilung bringen kann, wenn er ihn auch wirklich benötigt - nicht früher und nicht später ...

    Bedenken muss man auch noch, dass die Tilgungsrate für ein Bauspardarlehen immer von der Vertragssumme berechnet wird, egal, wie hoch der Darlehensanteil ist. Ob sich jeder diese vergleichsweise hohen Raten leisten kann, wurde bisher nicht thematisiert.

    Aber der Buhmann wird wieder antworten, dass ich keine Ahnung habe und nur dumm quatsche...

  • Sorry, aber Bausparkassen stellen offen und transparent in ihren Allgemeinen Bauspardingungen (ABB's) da, woran sich die Zuteilung bemisst und auch berechnen lässt.

    Zu dem kann man sich wunderbar alle erdenklichen Szenarien und Konstellationen anschaulich berechnen lassen, ebenso die Optionen.

    Dein Post wirkt auf mich auch befremdlich, du fragst etwas, ich relativiere/verdeutliche es und jetzt kommst du mir scam und beschiss?!?

  • dass er seinen Vertrag in die Zuteilung bringen kann, wenn er ihn auch wirklich benötigt - nicht früher und nicht später ...

    Darauf zielte meine Frage ja ab. Es scheint sich eher um eine Art Blackbox zu handeln. Zuteilbar ist der Vertrag dann, wenn die Opportunitätskosten alle Vorteile des BSV bereits aufgezehrt haben ..

    wo gibts denn sonst sowas, ein Vertrag wo man einseitig nicht über sein Geld verfügen kann und auf das Wohlwollen der Gegenseite angewiesen ist.

  • Mit deinem wirren Gequatsche mit Unwahrheiten, aber auch mit naiven Vorwürfen und Unterstellungen hilfst du niemandem weiter, zu dem outest du dich als Leie, es kommt nichts von dir, was Bausparen schockieren lässt, inhaltloser Quatsch!

    Selbstverständlich orientiert sich die Zins-, und Tilgungsrate an etwas und ja, man muss es sich leisten können und wollen. Erstens aber berechnet und berücksichtigt man so etwas bei einem ganzheitlichen Finanzierungskonzept und zweitens ist insbesondere die Tilgungsstrecke auch durch den Anspargrad und/oder der Zuteilungszeit/Zuteilungszeitpunkt gut zu beeinflussen, zu steuern.

    Benenne mir/uns mal bitte die Kasse und das Jahr deiner geschilderten Erfahrung bezüglich der Zuteilung, dann bist du schnell entlarvt und gibst ggf. Ruhe.

    Wir können schnell über die Stiftung Warentest herausfinden, ob deine Aussage stimmt (sie stimmt nicht!!), ob eine Kasse tatsächlich willkürlich oder aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten prognostizierte Zuteilungen nicht einhalten konnte, eingehalten hat.

    Möchte mit Fakten und tatsächlichen Begebenheiten arbeiten, helfen, Bausparen entlarven, wo es zu entlarven gibt und da gibt es einiges, nicht aber mit deinem wirren und inhaltlosen Gequatsche, nicht aber mit Lügen, gefährlichen Halbwahrheiten und unnötigen Anfeindungen und Unterstellungen 🙏☝️🙋‍♂️

    Einfach Kasse und Jahr benennen, danke

  • Dein Post wirkt auf mich auch befremdlich, du fragst etwas, ich relativiere/verdeutliche es und jetzt kommst du mir scam und beschiss?!?

    Ja sorry, dass BSV den schlechtesten Ruf überhaupt haben ist ja bekannt. Nun wollte ich der Sache gern mal eine Chance geben, denn es könnte ja sein, dass man einen total legitimen anwendungsfall übersehen hat, der dem Bausparen eine Existenzberechtigung bei der Immofinanzierung einräumt.

    Mir scheint aber: das ist bei einer informierten Entscheidung nicht gegen. Als Bausparer ist man gezwungen viele Jahre im Voraus entweder eine Wette auf die Zinsentwicklung einzugehen, die selbst Profis nicht verlässlich treffen können, oder man muss hoffen, dass der eigene Vertrag der Bausparkasse just im Rechten Moment als zuteilbar eingestuft wird. Währenddessen hat man ein real-negatives Anlageinstrument und soll auch noch abschlusskosten tragen.

    Absurd.

  • Mit deinem wirren Gequatsche mit Unwahrheiten, aber auch mit naiven Vorwürfen und Unterstellungen hilfst du niemandem weiter, zu dem outest du dich als Leie, es kommt nichts von dir, was Bausparen schockieren lässt, inhaltloser Quatsch!

    Unwahrheiten - inhaltsloser Quatsch - Laienhafte Unterstellungen ... ?
    (äh..übrigens Laie schreibt man mit "a")

    Es ist schon bemerkenswert, wie du in deinen Antworten zunehmend "ausfälliger" wirst, wenn man dir ein paar Tatsachen, die natürlich nicht in dein "Gewerbe" passen, vorhält.

    Benenne mir/uns mal bitte die Kasse und das Jahr deiner geschilderten Erfahrung bezüglich der Zuteilung, dann bist du schnell entlarvt und gibst ggf. Ruhe.

    Ende der 80er Jahre - Anfang der 90 Jahre hatten sowohl das BHW (Bauen heißt Warten war seinerzeit ein geflügeltes Wort) als auch die LBS Riesenprobleme, die Darlehen aus den Verträgen zuzuteilen.
    Der GuthabenZins belief sich seinezeit je nach Tarif auf 2,5% bzw. 3,0% und der Darlehenszins lag bei 4,5% bzw. 5,0%
    Das war schon attraktiv, wenn man das mit den damaligen Hypothekenzinsen von 8,0 bis 9.0% vergleicht.

    Die erforderliche Punktzahl für eine Zuteilung des Vertrages wurde seinerzeit immer weiter nach oben verschoben.

    Wir können schnell über die Stiftung Warentest herausfinden, ob deine Aussage stimmt (sie stimmt nicht!!), ob eine Kasse tatsächlich willkürlich oder aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten prognostizierte Zuteilungen nicht einhalten konnte, eingehalten hat.

    ... dann man zu ...
    Du musst nicht vom Thema ablenken - Ich lasse mir von dir nicht sagen, dass Erlebtes nicht stimmt, das hat nichts mit Unwahrheiten und unnötigen Anfeindungen zu tun.

    Möchte mit Fakten und tatsächlichen Begebenheiten arbeiten, helfen, Bausparen entlarven, wo es zu entlarven gibt und da gibt es einiges, nicht aber mit deinem wirren und inhaltlosen Gequatsche, nicht aber mit Lügen, gefährlichen Halbwahrheiten und unnötigen Anfeindungen und Unterstellungen 🙏☝️🙋‍♂️

    Vielleicht bist du noch ein bisschen zu jung und hast diese Zeiten nicht erlebt.
    Zu den jüngeren Vorgängen hast du sicherlich auch noch eine hilfreiche "Ausrede" parat.

  • Ich hätte mir erhofft, dass du mit deiner fachlichen Expertise neue Sichtweisen aufzeigst, wie man das Instrument BSV zielführend einsetzen kann. So, dass man verglichen mit anderen Wegen der Immofinanzierung einen berechenbaren Vorteil hat.

    Das scheint eher schwierig zu gelingen. Tut mir leid, wenn das zu kritisch ist. Bei der Immofinanzierung möchte ich mich nicht auf Zufall und Willkür verlassen müssen.

  • :):P:P:thumbdown:Du outest dich immer mehr!!

    Der Guthabenzins zzgl. Bonus und AG Rückerstattung war zu Zeiten der Niedrigzinsphase (nach Beginn der Finanzkrise, die bei Nichten Ende 80er/Anfang 90er war) tatsächlich ein Problem, nur was hat das jetzt mit Zuteilungsproblemen in Bezug auf dem von mir zitieren Hebel zu tun?

    Die Kassen (das Kollektiv/google mal nach dem Prinzip des Bausparens!!!) waren rappeldicke voll zu dieser Zeit, Bausparkassen mussten ob der Bonusoptionen Rückstellungen bilden, niemand wollte Bauspardarlehen ob der Zinsniedrigphase abnehmen (Bausparkassen haben sich schlimm verhalten zu dieser Zeit), aber was hat das mit Zuteilungsproblemen zu tun?

    Das ist eine ganz andere Thematik, Bausparkassen wären froh gewesen, wenn jemand das Bauspardarlehen genommen hätte, da sie dann den Bonus nicht zahlen mussten (Optionstarife gab es damals!).

    Ich finde es nicht gut, wie hier Dinge - wissentlich oder unwissentlich - falsch dargestellt werden, das hilft keinen Verbraucher.

    Niemand sagt, dass Bausparen ein Eilheilmittel ist und ja, es wird vergewaltigt und missbraucht von der Branche, wo es aber passt und wo es massvoll und individuell auf ein Ziel hin gezeichnet wird und somit durchaus seine Berechtigung hat/haben kann, da muss das auch klar und deutlich benannt werden

    Mit gefährlichem Halbwissen, Dummheit, der Provokation oder der Sturheit Bausparen kaputt zu reden, kann nicht im Interesse eines fachlich guten Finanz Forums liegen, ganz zu Schweigen davon, dass die Qualität des Forums massiv leidet, so man Fakten nicht klar benennt, sich auch mal überzeugen läßt oder einfach mal einsieht, dass man dummes Zeugs schreibt.

  • Ich hätte mir erhofft, dass du mit deiner fachlichen Expertise neue Sichtweisen aufzeigst, wie man das Instrument BSV zielführend einsetzen kann. So, dass man verglichen mit anderen Wegen der Immofinanzierung einen berechenbaren Vorteil hat.

    Das scheint eher schwierig zu gelingen. Tut mir leid, wenn das zu kritisch ist. Bei der Immofinanzierung möchte ich mich nicht auf Zufall und Willkür verlassen müssen.

    Jetzt mal ganz ehrlich, meinst du unsere Kunden waren über fast 40 Jahre so DUMM und BESCHEUERT, dass sie sich bei ihrer LEBENSINVESTITION auf Willkür und Zufall verlassen haben? Ja?? Glaubst du das ernsthaft??

    Glaubst du ernsthaft, ich kann den Hebel hier fundiert darstellen? Ja? Reicht dein Intellekt, aber oder auch einfach nur deine Einstellung dem ganzen gegenüber überhaupt zu verstehen, verstehen zu wollen - selbst wenn du im Büro sitzen würdest und ich mir für Beispiele viel Zeit nehmen würde?

    Warum willst du das Prinzip nicht verstehen, akzeptieren, dass ich schnell entlarvt wäre, würde ich dummes Zeug schreiben? 17 Jahre haben wir mit über 16.000 Beiträgen auch diesen Hebel im Forum verdeutlicht, teils fundiert mit Berechnungen dargestellt und lass dir gesagt sein, er wurde mit der Zeit als ein Argument für Bausparen akzeptiert.

    Soll doch auch gut sein jetzt, habe dem TE mit bestem Wissen und Gewissen Ratschläge gegeben und zu Bausparen gesagt und geschrieben, was es zu Bausparen und dem Hebel zu schreiben und zu sagen gibt, mach was draus oder lass es :thumbup:

  • Leute. Leute. Dieser "battle" hier muss doch nicht sein.

    Kein Flexibilität in den Standpunkten, keine gewisse Kompromissbereitschaft. Oh mio dio. Das macht doch keinen Spass.

    Ich empfehle: persönliche Befindlichkeiten mal ein wenig in den Hintergrund zu stellen und konstruktiv und eben nicht persönlich sich auf die Argumente des anderen einzulassen und "reinzuspüren"...

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