Steuerreform 2027

KI-Zusammenfassung

: Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.

Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.

  • Viele Beiträge sehen die Steuerentlastung kritisch, weil die genannten 600 € erst 2028 und nur für bestimmte Familien gelten sollen.
  • Mehrere Beiträge betonen zur AU ab Tag eins, dass der Arztbesuch laut genannten Aussagen nicht zwingend am ersten Krankheitstag stattfinden soll.
  • In der Community bleibt die Wirkung auf Praxen umstritten, weil einige weniger Missbrauch erwarten und viele mehr Belastung durch zusätzliche Arztbesuche befürchten.
  • Auch wenn ich nicht Planschkuh bin ...

    Ist das Dein persönliches Bauchgefühl, oder hast Du dazu auch ne Quelle?

    (Diese Sprache "ne Quelle" erinnert mich an diverse Politiker des linken Spektrums - wenn diese Volksnähe dokumentieren oder simulieren wollen ...)

    Zum Thema einer hohen oder höheren "Staatsverschuldung" und deren Folgen - sprich, wer trägt hauptsächlich deren Kosten - auch für die "Vermögenskonzentration" (*) übrigens, hat erst jüngst ein Ökonom (Moustafa Chatzouz) ein lesenswertes Arbeitspapier des "Internationalen Währungsfonds" (IWF) vorgelegt. Hat aus meiner Sicht auch deshalb besondere Bedeutung, weil der IWF schon länger nicht mehr im Verdacht steht, eine Filiale der ordoliberalen Schule zu sein.

    (*) Für die politische Linke und ihre Vordenkenden ist die Studie auch diesbezüglich ernüchternd bis verheerend, denn diese politische Richtung begründet (noch) höhere Staats-Verschuldung seit vielen Jahren mit sozialer Gerechtigkeit. Der typische Einwand wird nun lauten, der Staat müssen dann eben bei Kapitalerträgen, Erbschaften und Vermögen kräftiger zugreifen. Die Studie dämpft diese Hoffnung empirisch in doppelter Hinsicht. Kapital- und Erbschaftssteuern spielen (aus Gründen) als Einnahmequelle in allen Industrieländern nur eine (absolute) Nebenrolle, getragen werden die Industriestaaten von den Steuern auf Arbeit, selbst am oberen Rand der Einkommen. Überdies bleibt die effektive Belastung der großen und größten Vermögen regelmäßig hinter den nominalen Sätzen zurück, da es Gestaltungs- und Verlagerungsmöglichkeiten gibt (ebenso wie professionelle Beratung und Betreuung). Eine Binse und Sachgesetzlichkeit außerdem: Kapital ist ein scheues Reh und zudem weltweit mobil. Immer schärfere Substanzsteuern werden die Verteilungswirkung der Schulden kaum bis gar nicht ändern sprich korrigieren. Dafür treffen sie private Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen oder sichern (zur Erinnerung: Auf die lange Sicht stammen 88% aller Investitionen hierzulande von privater Seiten und 12% von staatlicher Seite).


    Grundsätzlich: Ansonsten sollte jedem halbwegs an ökonomischen Zusammenhängen Interessiertem klar sein (Sachgesetzlichkeiten), daß "Politik auf Pump" (sprich via hoher und/oder weiter steigender Staatsverschuldung) ...

    ... erstens Politiker zur Gegenwartspräferenz motiviert präziser verführt (u. a. mit dem "Kauf von Wählerstimmen"). Verwendung der zusätzlichen Mittel (via Schulden generiert) bevorzugt für konsumtive statt für investive Zwecke. Gerne werden auf diese Weise auch dringend benötigte strukturelle Reformen vertagt und/oder zunächst mit den zusätzlichen Mittel die Probleme "zugeschüttet" (narkotisiert).

    ... zweitens verdrängt eine solche schuldenfinanzierte staatliche Nachfrage private Investitionen über knappe Kapazitäten ebenso wie über den Kapitalmarkt.

    ... last but not least engt perspektivisch - früher oder später; nicht selten früher als erhofft - der erforderliche Schuldendienst die Entscheidungsfreiheit folgender Regierungen aber auch künftiger Generationen ein. Neben der Begleitmusik höherer Zinsen an den Kapitalmärkten auf die Staatsanleihen solcher Länder, zeigt ein Blick in die lange Geld-, Finanz- und Währungsgeschichte, daß höhere Inflation (und u. a. Monetarisierung der Staatsschulden durch Ankauf derselben durch die eigene Notenbank, um die Zinsen zu drücken und die Schuldentragfähigkeit zu sichern) zu den typische Folge einer solchen (Schulden)Politik zählt.


    Die Bedeutung einer eventuellen Rating-Abstufung Deutschlands für die Eurozone -

    konzeptionell (hoch) fragile Konstruktion mit diversen Konstruktionsmängeln" (angefangen von dem Auseinanderfallen der Geldpolitik (zentral und supranational bei der EZB) und der Fiskalpolitik (dezentral auf nationaler Ebene verblieben) bis zur "Einheitswährung" mit 21 (teilweise sehr heterogenen) Ländern) und diversen Problem-Kandidaten (Stichwort: Frankreich - um nur ein Beispiel zu nennen)

    - bei der Thematik "Staatsverschuldung" hierzulande ganz außen vor gelassen. Das wäre ein eigenständiges Thema.


    Dir, Newb , weiter ne glückliche Vorgehensweise mit Deinen privaten Finanzen ... !

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  • Eben nicht, das gehört zusammen.

    Dann lieder doch bitte einfach eine Auswertung, dass die aktuelle Inflation an den Staatsausgaben hängt. Ich habe Dir eine gegenteilige Quelle geliefert. Ansonsten ist das - wie fast alle Deine "Beiträge" - eine falsche Behauptung mit äußerst lückenhaften Kausalketten.

  • Und für alle, die gegen Staatsverschuldung sind und darin den Grund allen Übels sehen, mach ich mal den Trollmove und zitiere mich selber.

  • Dann lieder doch bitte einfach eine Auswertung, dass die aktuelle Inflation an den Staatsausgaben hängt. Ich habe Dir eine gegenteilige Quelle geliefert. Ansonsten ist das - wie fast alle Deine "Beiträge" - eine falsche Behauptung mit äußerst lückenhaften Kausalketten.

    "Im Jahr 2023 wird die Inflation in Deutschland durch eine Kombination von Faktoren verursacht. Einer der Hauptfaktoren ist die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die darauf abzielt, das Wirtschaftswachstum in der Eurozone anzukurbeln."

    "Die Regierung hat Unternehmen und Haushalte finanziell unterstützt, um ihnen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen. Dieser Ausgabenanstieg kann zu Inflation führen, wenn er nicht durch einen Produktivitätsanstieg ausgeglichen wird."

    https://tfbank.de/blog/inflation-deutschland

  • "Im Jahr 2023 wird die Inflation in Deutschland durch eine Kombination von Faktoren verursacht. Einer der Hauptfaktoren ist die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die darauf abzielt, das Wirtschaftswachstum in der Eurozone anzukurbeln."

    "Die Regierung hat Unternehmen und Haushalte finanziell unterstützt, um ihnen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen. Dieser Ausgabenanstieg kann zu Inflation führen, wenn er nicht durch einen Produktivitätsanstieg ausgeglichen wird."

    https://tfbank.de/blog/inflation-deutschland

    Das kannst Du nicht ernst meinen... Das ist Marketing einer Konsumkredit-Bank, ohne eine einzige Zahl, ohne Quellenangabe, und der Text endet in einer Kreditkarten-Verkaufsanzeige samt der Behauptung, eine Kreditkarte helfe, weil „in Zeiten von Inflation die Kriminalitätsrate steigt".

    Da sind so viele Fehler drin, das es wirklich weh tut. Das beginnt damit, dass ausgerechnet in 2023 die EZB dem Einlagenzinssatz massiv angehoben hat.

    Ich Frage mich wirklich, wie man auf die Idee kommt, sowas als seriöse Quelle anzusehen.

    Schau mal beim statistischen Bundesamt nacht.

  • Newb D.h. Du siehst keinerlei Zusammenhang zwischen expansiver Geldpolitik, Staatsverschuldung und Inflation?

    Auch wenn ich nicht Newb bin (da sei Gott vor) ...

    Prof. Lars Feld beispielsweise sieht da einen Zusammenhang (u. a. von 2011 bis 2021 Mitglied der sog. "Wirtschaftsweisen").

    Heutiges Interview ("Wirtschaftswoche") mit dem

    Titel: Ein zentraler Hebel zur Entschuldung ist stets die Inflation

    Im Interview: "Die Wirtschaftsgeschichte zeigt, daß zentrale Hebel zur Entschuldung stets die Inflation ist"

    (gefettet von mir)

    Im Interview geht er auch auf die Geldpolitik, die Notenbanken und deren Herausforderungen (Dilemma) ein.

  • Newb D.h. Du siehst keinerlei Zusammenhang zwischen expansiver Geldpolitik, Staatsverschuldung und Inflation?

    Nein, das habe ich nicht geschrieben. Ich habe gesagt, dass die Hauptursache der Inflation der letzen Jahre nicht die expansive Geldpolitik der EZB sowie Staatsschulden sind.

    Ich habe nicht behauptet, dass Geldpolitik für Inflation irrelevant sei. Das sind zwei verschiedene Aussagen, die eigentlich nicht so schwer zu differenzieren sind.

  • Für eine Petition ist das so massiv

    Es ist relativ einfach, gegen etwas zu mobilisieren. Zumal sich beim Thema Feuerwerk viele Gruppen damit angesprochen fühlen, dagegen zu sein. Aus unterschiedlichsten Gründen. Wie dem auch sei...die Anzahl der Feuerwerkskäufer dürfte über den Daumen gepeilt die Petitionisten um den Faktor 5-6 übersteigen

    Um das Narrativ der Grünen Verbots- und Regulierungspartei zu stärken, führst Du wirklich unglückliche Beispiele auf.

    Da verstehst du mich falsch. Es ging mir um Beispiele dafür, dass Dirigismus schlecht funktioniert.

    Es dürfte unbestreitbar sein, dass auf dem Dirigismus-Spektrum gewisse Parteien unterschiedlich positioniert sind und linke Parteien sind recht dirigistisch unterwegs. Liegt natürlich an der Staatsgläubigkeit, die linken Konzepten inherent ist. Aber wie gesagt...das Problem ist, dass Dirigismus schon länger in der breiten Politik angekommen ist. Selbst die Vielzahl an Desastern während Corona (z.B. Definition systemkritischer Geschäfte, massiver Betrug bei Tests, Impfpriorisierung) konnte die Staatsgläubigkeit nicht erschüttern.

    Und dein Versuch einer Widerlegung zeigt ja auch sehr schön den Dirigismus. Mehr CO2-Grenzwerte auf dem Prüfstand statt Emissionshandel. Gut, die Grünen waren früher mal für 5 Mark pro Liter, das Thema hat man dann doch irgendwann auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen. Kopplung der Förderung an den realen Betrieb...an die Frage, ob man Plugin überhaupt fördern muss hat man sich ebenso wenig herangetraut wie an die Frage, warum die Firmen eigentlich tatenlos zuschauen, wenn ein Diesel durch einen de facto Benziner ersetzt wird. Das Thema Mietpreisbremse wuchs zwar auf dem Mist der jetzt nicht mehr so großen Koalition, ich kann mich aber nicht erinnern, dass die Grünen hier für mehr freien Markt getrommelt hätten. Und in Berlin hat RRG einen Mietendeckel beschlossen. Die vorletzten Änderungen zum Thema Solar hat deine KI wohl vergessen...2023 wurden die Vergütungssätze unter Habeck wieder nach oben gesetzt, ein extra Tarif für Volleinspeiser eingeführt und die Märchensteuer für PV-Anlagen abgeschafft.

  • Ich entsinne mich noch an den Verweis auf die sog. "Kipper- und Wipperzeit" in einem VWL-Seminar. Am Grundprizip hat sich über die Jahunderte nichts geändert ...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kipper-_und_Wipperzeit

    Die seitens der Obrigkeit (als Münzherr und Inhaber des Geldmonopols) organisierte schleichende Münzverschlechterung - sprich Geldverschlechterung - gab es schon im alten Rom: Via kontinuierlicher Absenkung des Gehalts edler Metalle zu Gunsten unedler Metalle.

    Beispiel: Der Silbergehalt eines römischen Denarius bestand zur Zeit von Christi Geburt und des Kaisers Augustinus zu mehr als 90 Prozent aus Silber. Gut 200 Jahre später, zur Zeit des dekadenten Kaisers Elagabal, waren es nur noch 50 Prozent. Danach kam es zum galoppierenden Wertverfall. In weniger als 50 weiteren Jahren sank der Silbergehalt auf nur noch 5 Prozent bis zum Ende des zweiten Jahrhunderts ab. Die neuen Münzen bestanden nun weitgehend aus Kupfer mit einem Silberbezug, der jedoch im Gebrauch und Umlauf der Münzen schnell abgerieben wurde.

    Diese Art der Geldverschlechterung seitens des Münzherrn (via Absenkung des Edelmetallgehalts) war nur viel aufwändiger und dauerte daher auch im Verlauf länger - im Vergleich zur Verwässerung des Geldwerts heutzutage, bei der eine staatliche Notenbank via Knopfdruck Billionen frischen Geldes schaffen kann - da die sukzessive so verschlechterten Münzen zumindest von Größe, Gewicht, Prägung, Farbe, Haptik und Klang den vorherigen Münzen (mit noch höheren Gehalt an Edelmetall) ähnlich sein mußten ...

    ... nur dass die bunten Scheine heutzutage für sich genommen überhaupt nichts wert sind.

    Das kann man so nicht ganz stehen lassen: Von den Herstellungskosten her immerhin so um die 30 oder 40 Cent für die größeren Scheine (stammt von einem mir persönlich bekannten Bundesbanker und ist auch schon wieder einige Jahre her).

    Vielleicht nunmehr inflationsbedingt bereits 50 Cent für den 200er ...


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Der 500er war der EZB ja schon 2016 ein Dorn im Auge ... ^^

  • Es dürfte unbestreitbar sein, dass auf dem Dirigismus-Spektrum gewisse Parteien unterschiedlich positioniert sind und linke Parteien sind recht dirigistisch unterwegs. Liegt natürlich an der Staatsgläubigkeit, die linken Konzepten inherent ist.

    Da ich dafür (eine schlichte Tatsache) jüngst eine sog. "Verwarnung" erhalten habe - erwäge ich ernsthaft diesen Deinen Beitrag zu "melden" ... ;)

  • So ist es. Im Rahmen des BWL-Studiums waren im Hauptstudium auch mehrere VWL-Scheine erforderlich.

    Woran liegt es eigentlich, dass Du Dich hier als Hüter der alleinigen Wahrheit darstellst und meinst, diese ausgiebig mit persönlichen Angriffen ggü. Andersdenkenden verteidigen zu müssen?

    Es gibt Sachen, die sind wahr, und es gibt Sachen, die sind einfach falsch. Auf dieser Grundlage lässt sich eine Diskussion führen. Da insbesondere in den Sozialwissenschaften viele Zusammenhänge weder trivial noch eindeutig sind, kann man darüber diskutieren, ob beispielsweise durch Verschärfungen und Gesetze oder über den freien Markt mehr Wohlfahrt entsteht. Da kann man letztlich auch unterschiedlicher Meinung sein, weil sich die Frage nicht mehr eindeutig auflösen lässt.

    Wenn man aber, wie Du, schon mit falschen Behauptungen in die Diskussion startet, das immer und immer wieder tut und Kausalitäten aufbaut, wo keine sind, dann ist das keine Diskussion, sondern einfach ziemlich absurd. Wenn man dann noch Quellen verwendet, die aus akademischer Sicht nicht ansatzweise zitierfähig sind, kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass man so etwas an einer deutschen Hochschule lernt.

    Darüber ärgere ich mich so sehr, dass ich vielleicht auch mal persönlicher werde, als es angebracht ist.

  • Es gibt Sachen, die sind wahr, und es gibt Sachen, die sind einfach falsch. Auf dieser Grundlage lässt sich eine Diskussion führen. Da insbesondere in den Sozialwissenschaften viele Zusammenhänge weder trivial noch eindeutig sind, kann man darüber diskutieren, ob beispielsweise durch Verschärfungen und Gesetze oder über den freien Markt mehr Wohlfahrt entsteht. Da kann man letztlich auch unterschiedlicher Meinung sein, weil sich die Frage nicht mehr eindeutig auflösen lässt.

    Wenn man aber, wie Du, schon mit falschen Behauptungen in die Diskussion startet, das immer und immer wieder tut und Kausalitäten aufbaut, wo keine sind, dann ist das keine Diskussion, sondern einfach ziemlich absurd. Wenn man dann noch Quellen verwendet, die aus akademischer Sicht nicht ansatzweise zitierfähig sind, kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass man so etwas an einer deutschen Hochschule lernt.

    Darüber ärgere ich mich so sehr, dass ich vielleicht auch mal persönlicher werde, als es angebracht ist.

    Erneut verwechselst Du hier Deine persönliche Meinung mit "der Wahrheit" und garnierst dies zum wiederholten Male mit ad hominem Attacken. Dies nimmt langsam schon totalitäre Züge an.

    Insgesamt ein schönes Plädoyer dafür, dass Diskussionen mit Dir keinen Sinn machen. Ich werde dies zukünftig vermeiden.

  • ...die Anzahl der Feuerwerkskäufer dürfte über den Daumen gepeilt die Petitionisten um den Faktor 5-6 übersteigen

    Dann ist das so. Trotzdem darf man als Partei se ein Begehren aufgreifen, ohne das gleich wieder geframed wird.

    Da verstehst du mich falsch. Es ging mir um Beispiele dafür, dass Dirigismus schlecht funktioniert.

    Es dürfte unbestreitbar sein, dass auf dem Dirigismus-Spektrum gewisse Parteien unterschiedlich positioniert sind und linke Parteien sind recht dirigistisch unterwegs. Liegt natürlich an der Staatsgläubigkeit, die linken Konzepten inherent ist. Aber wie gesagt...das Problem ist, dass Dirigismus schon länger in der breiten Politik angekommen ist. Selbst die Vielzahl an Desastern während Corona (z.B. Definition systemkritischer Geschäfte, massiver Betrug bei Tests, Impfpriorisierung) konnte die Staatsgläubigkeit nicht erschüttern.

    Und dein Versuch einer Widerlegung zeigt ja auch sehr schön den Dirigismus. Mehr CO2-Grenzwerte auf dem Prüfstand statt Emissionshandel. Gut, die Grünen waren früher mal für 5 Mark pro Liter, das Thema hat man dann doch irgendwann auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen. Kopplung der Förderung an den realen Betrieb...an die Frage, ob man Plugin überhaupt fördern muss hat man sich ebenso wenig herangetraut wie an die Frage, warum die Firmen eigentlich tatenlos zuschauen, wenn ein Diesel durch einen de facto Benziner ersetzt wird. Das Thema Mietpreisbremse wuchs zwar auf dem Mist der jetzt nicht mehr so großen Koalition, ich kann mich aber nicht erinnern, dass die Grünen hier für mehr freien Markt getrommelt hätten. Und in Berlin hat RRG einen Mietendeckel beschlossen. Die vorletzten Änderungen zum Thema Solar hat deine KI wohl vergessen...2023 wurden die Vergütungssätze unter Habeck wieder nach oben gesetzt, ein extra Tarif für Volleinspeiser eingeführt und die Märchensteuer für PV-Anlagen abgeschafft.

    Es geht hier um das Framing als Verbotspartei. Da ist die Überleitung zum parteiübergreifenden Dirigismus mit den gewählten Beispielen mindestens unglücklich.

    Wir verlieren uns, deshalb gehe ich bewusst nicht auf die Einzelbeispiele ein.

    Wenn man das auflöst als "Vorgaben und Gesetze" vs. "Markt soll entscheiden", wirst Du links weniger Marktgläubigkeit finden. Da finden wir vermutlich einen Nenner.

    Hier kommst Du aber um eine Einzelfallbetrachtung nicht drum rum und das gibt dann auch Raum zur Differenzierung. Es lassen sich ebenso beliebig viele Beispiele finden, in denen der freie Markt eben nicht gut regelt. Insbesondere wenn der Markt nicht wirklich frei ist oder nicht alle Kosten eingepreist sind. Beim Thema Mietpreisbremse hast Du mich relativ schnell überzeugt und ich komme ins Lager der Marktgläubigen. Beim Thema Heizungsgesetz hatten wir beide, glaube ich, schon eine ausufernde Diskussion an anderer Stelle.

    Was das Thema Staatsgläubigkeit angeht, musst Du ebenfalls differenzieren. Wenn das wieder auf die Diskussion wie im Absatz vorher rausläuft, herrscht links vielleicht der Staatsglaube, dass man besser regelt als der Markt. Die Diskussion um das Informationsfreiheitsgesetz zeigt aber auch, dass man links wohl eine deutlich kritischere Position gegenüber dem Staat einnimmt.

  • Erneut verwechselst Du hier Deine persönliche Meinung mit "der Wahrheit" und garnierst dies zum wiederholten Male mit ad hominem Attacken. Dies nimmt langsam schon totalitäre Züge an.

    Nein. Du hast eine Behauptung aufgestellt die ganz objektiv einfach falsch. Falls Du es schaffst, eine belastbare Quelle zu finden, die Du auch in Deiner Masterarbeit hättest verwenden dürfen, korrigiere ich meine Meinung vielleicht.

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