Dividenden Strategie oder doch ETFs

  • Hi,

    ich habe vor, 2028, spätestens 2029 nach Dänemark auszuwandern. Bis dahin strebe ich eine monatliche Sparrate von 1000-1400€ an, was durch meine geringen Lebenshaltungskosten gut möglich ist.

    Mein Plan war, wie auf dem Bild zu sehen, eine Dividendenstrategie zu fahren. Dabei habe ich mir große und sehr stabile Unternehmen rausgesucht.

    Allerdings bin ich mir unsicher, ob ein reiner ETF-Plan nicht doch schlauer wäre. Das Problem bei Dänemark ist nämlich das Steuergesetz:

    ETFs werden dort nach dem Lagerprinzip versteuert. Das heißt, man muss jedes Jahr Steuern auf Gewinne zahlen, die nur auf dem Papier stehen, selbst wenn man gar nicht verkauft. Einzelaktien dagegen werden erst versteuert, wenn man sie wirklich verkauft (nur auf die Dividenden zahlt man sofort Steuern).

    Was wäre eurer Meinung nach die beste Strategie?

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  • Kater.Ka 14. Juli 2026 um 10:04

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Zu den steuerlichen Regelungen in DK kann ich nichts beitragen.
    Grundsätzlich führen auch Dividenden mit Einzelaktien zum Ziel. Allerdings erscheint mir die Anzahl Deiner Aktien zu gering (insbesondere Branchenabdeckung).

    Ich verlinke Dir mal den Blog von Alexander (Rente mit Dividende). So 30-50 Aktien sollten es schon sein um das Einzelwertrisiko zu streuen.
    https://www.rente-mit-dividende.de/

  • Wie hast du dir deinen Ruhestand vorgestellt? Willst du nur von den Dividenden leben oder planst du einen Depotverzehr?

    ETFs, deren Wertsteigerung du laufend versteuert, werden dann bei Verkauf nicht nochmal besteuert. Ist so gesehen ja auch ganz praktisch, wenn man im Ruhestand nicht noch Steuern zahlen muss.

  • Die Steuerphobie ist bei manchen arg ausgeprägt......

    sag plant ja nach Dänemark auszuwandern. Unter der Vorgabe sollte man natürlich schon berücksichtigen wie die Besteuerung sich in DK darstellt.
    Ich habe da keine Ahnung...

    Steuern zahlen muss man ja irgendwie/irgendwo immer. Es mag aber je nach Land Vorteile für bestimmte Investments geben. Ist ja in D mit der Besteuerung von Gold (und aktuell noch Krypto) auch so.

  • Mein Plan war, wie auf dem Bild zu sehen, eine Dividendenstrategie zu fahren.

    Sind das alle deine Depotwerte? Das würde ich dann als zu wenig ausgewogen sehen.

    Falls du Inspiration brauchst, hier klicken, wobei der gute Mann das mengenmäßig etwas auf die Spitze getrieben hat. Für denselben Effekt reichen auch 20 -30 Aktien, sage ich mal aus Erfahrung.

  • sag plant ja nach Dänemark auszuwandern. Unter der Vorgabe sollte man natürlich schon berücksichtigen wie die Besteuerung sich in DK darstellt.
    Ich habe da keine Ahnung...

    Steuern zahlen muss man ja irgendwie/irgendwo immer. Es mag aber je nach Land Vorteile für bestimmte Investments geben. Ist ja in D mit der Besteuerung von Gold (und aktuell noch Krypto) auch so.

    Die Infos gibts hier:

    https://skat.dk/de-de/buerger/…von-geldanlagen

  • Die Steuerphobie ist bei manchen arg ausgeprägt......

    Schon mal den Gedanken zugelassen, daß es eine Korrelation geben könnte zwischen einerseits der "Gesamtbelastung mit direkten und indirekten Steuern, Abgaben und staatlichen Gebühren" in einem Land und andererseits den "Bemühungen und Anstrengungen (von Bürgern und Unternehmen) auf legale Art und Weise, Steuern zu sparen" in dem gleichen Land ...

    Ganz unabhängig von der Frage, was der jeweilige Staat mit dem Geld (aus den Steuereinnahmen) macht und wie es um die Ratio "Das vom Staat Geforderte" sprich "Staatskonsum" vs "Das dafür vom Staat Gebotene" inklusive "Rahmenbedingungen des Standorts" bzw. "internationale Wettbewerbsfähigkeit" und "äußere Sicherheit" beispielsweise, bestellt ist.

    Ganz generell speziell zu Deiner Erinnerung:

    Zur Erinnerung zudem:

    "Wer die Pflicht hat Steuern zu zahlen, hat auch das Recht Steuern zu sparen"

    (Helmut Schmidt (SPD), ehemaliger Bundeskanzler; nach meiner Erinnerung in Anlehnung auch an einen Tenor eines damaligen Urteils des BVerfG.

    Sich vor dem Hintergrund

    nach Dänemark auszuwandern

    mit ggf. länderspezifischen und zu Deutschland unterschiedlichen, steuerlichen Aspekten sozusagen antizipatorisch zu beschäftigen, scheint mir zudem generell ein nachvollziehbarer Gedanken (auch wenn ich dies - ganz persönlich - in einer solchen Konstellation stets den Profis überlassen würde - und nicht allein auf allgemeine Infos im Internet im individuellen Einzelfall setzen und vertrauen würde).

  • Wie hast du dir deinen Ruhestand vorgestellt? Willst du nur von den Dividenden leben oder planst du einen Depotverzehr?

    ETFs, deren Wertsteigerung du laufend versteuert, werden dann bei Verkauf nicht nochmal besteuert. Ist so gesehen ja auch ganz praktisch, wenn man im Ruhestand nicht noch Steuern zahlen muss.

    Hi, ich bin leider noch weit entfernt von Ruhestand. Mir geht es darum eine Sicherheit aufzubauen fürs Alter.

    Bin 24 Und habe was aktien etf angeht erst vor 2 Jahren angefangen mich ein wenig damit zu beschäftigen.

    Ich habe bei etfs nur Bedenken da die Gewinne mit 27% versteuert werden, das sich das im Endeffekt dann nicht mehr richtig lohnt. Dafür wird es nicht nochmal beim Verkauf besteuert was natürlich ein Vorteil ist.

    Ich habe dann zum investieren einmal die oben genannten 1000-1400€ und 300€ lege ich auf das Tagesgeld.

  • Jedes Depot fängt klein an. 6 Aktien sind auf mittlere Sicht zu wenig, aber gleich mit 30 Aktien von je 200 Euro anzufangen erscheint mir auch nicht klug. Selbst bei nur oberflächlicher Recherche braucht es schon Zeit, bis man so einen Korb zusammengestellt hat. Vielleicht wäre es ein vernünftiges Ziel, pro Quartal eine weitere Aktie hinzu zu nehmen, bis man 20 Aktien insgesamt hat.

    Zur steuerlichen Situation in Dänemark kann ich leider auch nichts beitragen. Ich würde sie aber in keinem Fall ignorieren.

    Hier noch ein Link, wo die steuerliche Situation genauer beschrieben wird. Insbesondere thesaurierende ETFs sind ziemlich aufwändig.

    https://auswandern-info.com/daenemark/steuersystem/

  • Schon mal den Gedanken zugelassen, daß es eine Korrelation geben könnte zwischen einerseits der "Gesamtbelastung mit direkten und indirekten Steuern, Abgaben und staatlichen Gebühren" in einem Land und andererseits den "Bemühungen und Anstrengungen (von Bürgern und Unternehmen) auf legale Art und Weise, Steuern zu sparen" in dem gleichen Land ...

    Ganz unabhängig von der Frage, was der jeweilige Staat mit dem Geld (aus den Steuereinnahmen) macht und wie es um die Ratio "Das vom Staat Geforderte" sprich "Staatskonsum" vs "Das dafür vom Staat Gebotene" inklusive "Rahmenbedingungen des Standorts" bzw. "internationale Wettbewerbsfähigkeit" und "äußere Sicherheit" beispielsweise, bestellt ist.

    Ganz generell speziell zu Deiner Erinnerung:

    Sich vor dem Hintergrund

    mit ggf. länderspezifischen und zu Deutschland unterschiedlichen, steuerlichen Aspekten sozusagen antizipatorisch zu beschäftigen, scheint mir zudem generell ein nachvollziehbarer Gedanken (auch wenn ich dies - ganz persönlich - in einer solchen Konstellation stets den Profis überlassen würde - und nicht allein auf allgemeine Infos im Internet im individuellen Einzelfall setzen und vertrauen würde).

    Hierbei geht es mir weniger darum Steuern zu sparen sondern eher den Punkt das von den noch nicht realisierten gewinnen mit 27% (bis 8900€) und alles darüber mit 42% versteuert wird. Da verliert man über die Jahre ja schon einiges durch die fehlenden Zinsen.

  • Jedes Depot fängt klein an. 6 Aktien sind auf mittlere Sicht zu wenig, aber gleich mit 30 Aktien von je 200 Euro anzufangen erscheint mir auch nicht klug. Selbst bei nur oberflächlicher Recherche braucht es schon Zeit, bis man so einen Korb zusammengestellt hat. Vielleicht wäre es ein vernünftiges Ziel, pro Quartal eine weitere Aktie hinzu zu nehmen, bis man 20 Aktien insgesamt hat....

    Ich kenne da eine Möglichkeit, mit der man auf einen Schlag mit wenig Geld in 1300 Aktien investiert ist.

    Das verrate ich hier aber nicht. Ich mache daraus mal eine Denksportaufgabe für das Forum.

  • Ich kenne da eine Möglichkeit, mit der man auf einen Schlag mit wenig Geld in 1300 Aktien investiert ist.

    Wer hätte das gedacht ... ? Welche Überraschung.

    Das verrate ich hier aber nicht.

    Wie schade ... ! Willst Du dieses Geheimnis wirklich exklusiv für Dich behalten .und mit ins Grab nehmen .. ?

    Ich mache daraus ...

    ... (Dividenden) bevorzugt bei jeder sich bietenden und auch nicht bietenden Gelegenheit gerne einen Glaubenskrieg ... :)


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Ansonsten gilt wie immer auch bezüglich der individuellen Vorgehensweise letztlich:

    "Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt".


    Und natürlich (Gott sei Dank):

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

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