Rentenlückenrechner detailliert

  • Hallo zusammen,

    kennt jemand einen detaillierten Rentenlückenrechner oder hat eine Excel-Datei bei der einerseits neben der Wunschrente auch Inflation, Steuer usw... berücksichtigt wird, sowie auch die Vermögenswerte (BaV, Depot) usw.. mit eingegebenen werden können, sodass man sich einen Gesamtüberblick schaffen kann ?

    Im Netz findet man immer nur Rechner, bei denen nur sehr vereinfacht/unvollständig gerechnet wird.

    Klar, mit mehreren Rechnern kombiniert ginge das schon. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn es die eierlegende Wollmilchsau geben würde.

    Meine Vorstellung wäre einmal im Jahr alle aktualisierten Daten aus dem Rentenbescheid , tatsächliches Depotguthaben usw... einzugeben, dabei die Entwicklung zu beobachten und zu sehen ob man auf dem richtigen Weg ist.

    Welchen Rechner benutzt ihr bevorzugt dafür ?

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  • Hallo.

    Da würde ich empfehlen, sich selbst einen Rechner zu basteln. Mein Excel-Sheet ist über die Jahre gewachsen und gerade dieser Entwicklungsprozess ist es, der das eigene Verständnis voranbringt, weil er die Auseinandersetzung mit den einzelnen Komponenten fördert. Der Shortcut unterbindet dies ja.

  • Ich benutze den Rentenplaner von den Lazy Investors. Dort kann man die erworbenen Rentenansprüche aus der GRV, bAV, Riesterrente usw. einzeln eingeben sowie viele zusätzliche Angaben machen. Nach Berechnung der Rentenlücke kann man mit dem verknüpften ETF-Rechner ausrechnen mit welcher Sparrate diese Lücke geschlossen werden kann oder wie weit man damit schon ist.

    Die Rechner sind sehr detailliert und scheinen alles Wichtige zu berücksichtigen. Außerdem sind die Angaben individuell anpassbar.

    https://lazyinvestors.de/rentenplaner/

  • Ich habe mir vor Jahren selbst eine Excel gebastelt, da berechne ich auch die Nettorente und verschiedene Aufstiegsszenarien. Aktualisiere das jedes Jahr neu auf einem neuen Excelblatt. Kann man schön mit rumspielen mit Rentenpunkten, Rentenwerten, Steuern und Kosten GKV und Pflege.

  • Wie macht ihr das eigentlich als Beamter?


    Um meine Frage zu konkretisieren, es ist ja nicht gewiss, ob beispielsweise A11, A12, A13 die letzte Beförderungsstufe ist in der man in Pension geht und entsprechend als Grundlage für die Pensionsberechnung herangezogen wird. Wie rechnet ihr das aus? Schlechteste und beste Variante berechnen und Durchschnitt nehmen?

    Spare nämlich in meinem ETF „ohne Ziel“ bzw. ohne genau zu wissen wieviel ich sparen „muss“, um mindestens mal die Lücke zu schließen.

  • Ich würde das gar nicht davon abhängig machen, ob jemand Beamty ist oder nicht.

    Ich würde mich da an die Schweizer Standard Regelung halten.
    10 bis 15 % vom Netto konsequent für die Zeit zurücklegen, in der man nicht mehr im Berufsleben steht.

  • Wie macht ihr das eigentlich als Beamter?


    Um meine Frage zu konkretisieren, es ist ja nicht gewiss, ob beispielsweise A11, A12, A13 die letzte Beförderungsstufe ist in der man in Pension geht und entsprechend als Grundlage für die Pensionsberechnung herangezogen wird. Wie rechnet ihr das aus? Schlechteste und beste Variante berechnen und Durchschnitt nehmen?

    Spare nämlich in meinem ETF „ohne Ziel“ bzw. ohne genau zu wissen wieviel ich sparen „muss“, um mindestens mal die Lücke zu schließen.

    Ein Beamter kann keine Rentenlücke haben, wenn höchstens eine Pensionslücke....

  • Ich habe mir vor Jahren selbst eine Excel gebastelt, da berechne ich auch die Nettorente und verschiedene Aufstiegsszenarien.

    Vermutlich habe ich zu viele Assets, die alle unterschiedlich (und, je nach Auszahlungeweg anders) zu berechnen sind, um mir den Aufwand zu machen, dafür eine eigene Berechnung zu basteln und jährlich anzupassen. Ich traue dort auch keiner KI. wenn ich das korrekte Ergebnis es selber nicht berechnen kann, dann kann ich eine von der KI erstellte Formel auch nicht prüfen.

    Damit vertraue ich bei DRV und lebenslanger BAV-Rente auf gewisse Rechner im Internet und beim Rest schätze ich grob per Excel, was Netto als Einmalbetrag heraus kommen dürfte.

    Viel mehr bringt mir nichts, da ich meine Depotentwicklung in Infaltion bis zum Entnahmebeginn auch nicht genauer abschätzen kann.

    Welchen Rechner benutzt ihr bevorzugt dafür ?

    Für meine lebenslangen Renten:
    https://www.n-heydorn.de/rentenbesteuerung.html

    Und für den Rest mein eigenes Excel.

    Da ich heute noch nicht weiss, ob ich mit 63 oder 64,5 in Rente gehe, kann ich auch nicht abschätzen, was mein Grenzzsteuersatz in dem Alter für die Einmalzahlung einer BAV sein wird. Damit wird konservativ geraten, genauso wie bei der zukünftigen Depotrendite und meiner pers. Inflation.

    Ich bin noch nicht einmal in der Lage (oder gewillt, mich stundewnlang damit zu beschäftigen), die Bruttozahlung meiner lebenslangen BAV mit 64,5 zu berechnen.

  • Ich glaube schon dem GRV Bescheid (Renteninformation), nur weiss die GRV nicht was ich zum Beispiel in 2032 für eine Nettorente bekommen würde, da muss ich halt die fehlenden Infos ergänzen wie Steuern, evtl. Abzüge, Freibeträge etc. Für mich ist wichtig was ich Netto bekomme, nicht Brutto. Wenn ich das weiss, weiss ich auch was mir noch fehlt, das errechne ich dann mit anderen Tabellen.

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