Mit 63 oder 64 Jahren in Rente?

  • Hallo allerseits, bin 63 Jahre alt und habe 46 Beitragsjahre. Stelle mir jetzt die Frage, ob ich eine Rente beantrage und weiterhin voll arbeiten gehe. Nach aktuellem Stand hätte ich einen Abzug von 12,4 %, könnte aber mit 64 Jahren und zehn Monaten Abschlag ist eure Empfehlung? Gruß Matz

  • Kater.Ka 6. Oktober 2026 um 11:09

    Hat den Titel des Themas von „Matz“ zu „Mit 63 oder 64 Jahren in Rente?“ geändert.
  • Kater.Ka 6. Oktober 2026 um 11:09

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo allerseits, bin 63 Jahre alt und habe 46 Beitragsjahre. Stelle mir jetzt die Frage, ob ich eine Rente beantrage und weiterhin voll arbeiten gehe. Nach aktuellem Stand hätte ich einen Abzug von 12,4 %, könnte aber mit 64 Jahren und zehn Monaten Abschlag ist eure Empfehlung? Gruß Matz

    Verstehe ich es richtig: du hast offenbar keine Probleme zu arbeiten und möchte jetzt finanziell das Optimum herausholen?

    Also deine Frage wäre, ob du jetzt die Rente mit Abschlag holst und weiter arbeitest oder erst später die Rente beantragst?

  • Hallo allerseits, bin 63 Jahre alt und habe 46 Beitragsjahre. Stelle mir jetzt die Frage, ob ich eine Rente beantrage und weiterhin voll arbeiten gehe. Nach aktuellem Stand hätte ich einen Abzug von 12,4 %, könnte aber mit 64 Jahren und zehn Monaten Abschlag ist eure Empfehlung? Gruß Matz

    Hallo.

    Da scheint etwas durcheinander gekommen zu sein.

    Jahrgang 63 bedeutet mit 63 und 13,8% Abschlag in Rente bzw. mit 64 und 10 Monaten abschlagsfrei. (Mit 0,3%-Schritten komme ich von 13,8% nicht zu 12,4%.)

    Wenn man nur auf den Zahlbetrag der Rente schaut, dann dauert es grob 11 Jahre bis die abschlagsfreie Rente den Vorsprung der früheren Rente über den höheren Zahlbetrag aufgeholt hat.

    Aber wenn die Rente mit Abschlägen reicht, dann kann man das sicher rechtfertigen, die zu nehmen.

  • ist eure Empfehlung

    Was ist denn der Sinn hinter dem Gedanken, früher die Rente zu beantragen? Du willst ja offenslichtlich voll weiter arbeiten, vermutlich mind. bis zum Datum, an dem Die die Rente als besonders langjährig beschäftigter bekommen kannst.

    Also kannst Du Dir auch grob selber ausrechnen, wieviel zusätzliche Rente Du mit 65 Netto erhalten würdest (also nach Steuer und Versicherung, falls das bei Dir zutrifft).

    U.U. steigt die Beitragsbemessungsgrenze und die Kosten für einen RP auch weiterhin so exorbitant wie in den letzten Jahren und es sind bedeutend mehr wie die 11 Jahre bis Du finanziell mit dem Weiterarbeiten im Plus bist.

    Das alles unter der Annahme, dass Dein AG das auch alles problemlos mitmacht, dass es keine sonstigen Verscherungen gibt, die ab der ersten Rentenbewilligung zahlen (ggf. auch mit Abschlägen oder mind. mit weniger Einzahlungen, z.B. eine BAV) usw.

    Meine Empfehlung war immer: Rente so früh wie möglich als Freizeit, wenn es finanziell und familiär passt. Die Arbeit definiert(e) nicht mein Leben, da konnte sie noch soviel Spaß machen. Ich war aber auch kein Selbstständiger/Freiberufler, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und dabei alle Probleme/Gefahren auf andere (oder Versicherungen) abwälzen konnte.

  • Das alles unter der Annahme, dass Dein AG das auch alles problemlos mitmacht…

    Hierzu ein kleiner Hinweis:

    Der Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder eine sonstige Regelung kann vorsehen, dass das Arbeitsverhältnis endet, sobald eine Altersrente bezogen wird. Genau das sollte geprüft werden. Die Deutsche Rentenversicherung weist ausdrücklich auf ihrer Homepage darauf hin.
    Vielleicht gibt es hier noch einen alten Tarifvertrag, der noch nicht geändert wurde.

  • Wieso soll denn eigentlich die Rente mit Abschlägen bezogen werden, wenn doch weitergearbeitet werden soll?

    Sich den dauerhaften Abschlag einhandeln, wenn von der Rente nur 58+X% bei einem ankommen? Rechnet sich wahrscheinlich eher nicht, wenn man es mit der abschlagsfreien Rente vergleicht. Oder wurde hier ein GdB von 50 oder mehr unterschlagen?

  • Muss jeder für sich selbst ausrechnen.

    Ich bin letztes Jahr auch mit 63 und 13,2% Abschlägen gegangen. Allerdings existiert auch eine Betriebsrente sowie eine Immobilie zu Selbstnutzung und ein kleines finanzielles Polster in Höhe von 50 Monatsrenten.

    Jetzt nach über einem Jahr klappt das prima (finanziell). Natürlich ist der Vergleich Nettogehalt zu Nettorente schon heftig (nur noch 55%), aber man baut in diesem Alter ja nicht mehr neu und hat auch mehr Zeit, seine Ausgaben zu planen und auch die Sinnhaftigkeit abzuwägen ;)

    Ich würde es wieder so tun. Ich habe in den letzten Jahren zu oft von Freunden und Kollegen Abschied genommen, die viel zu früh gingen! Lebenszeit ist unschätzbar wertvoll.

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