Guten Abend,
mein Plan war immer, die abschlagsfreie Rente anzusteuern.
D. h nach 45 Jahren mit 65 Jahren im Rente zu gehen.
Jetzt bin ich 61, habe einen GdB von 50 und könnte mit 62 und 10,8 % Abschlag aufhören.
Ich habe im letzten Jahr Rentenpunkte gekauft, arbeite aber gesundheitsbedingt seit Jahren nur Teilzeit, so dass meine Rente bei ca. 1300 Euro liegen wird.
Jetzt überlege ich, ziemlich spontan zum frühstmöglichen Zeitpunkt aufzuhören, weil mir das Arbeiten am Computer zunehmend schwerer fällt.
Mein Chef bietet mir an, auf 600 Euro Basis stundenweise weiter zu arbeiten.
Finanziell würde ich mit Rente + 600 Euro besser dastehen, als mit meinem heutigen Gehalt, so dass ich in den nächsten Jahren weiter sparen könnte und noch nichts entnehmen müsste.
Ich wohne mietfrei, habe Mieteinnahmen und mein Mann verdient gut.
Also das Geld wird reichen, egal, wie ich mich entscheide.
Aber jetzt grübel ich, ob ich wirklich auf 11 % meines „sicheren“ Einkommens verzichten soll.
Riester und Rüruprente habe ich auch, aber ohne Steigerung, so das sie wohl der Inflation zum Opfer fallen werden.
Naja, wie sicher heute Immobilien sind, weiß man auch nicht. Mietendeckel, steigende Kosten etc.
Gibt es hier noch Gedanken dazu?
An was muss man noch denken?
Wenn ich weiter auf Minijobbasis arbeite, wird die Rente noch etwas steigen, oder?
Macht eine Teilrente Sinn oder hat man eh keinen Anspruch auf Krankengeld?
Gibt es weitere Argumente für oder gegen die Rente?
Habe nächste Woche einen Termin zur Rentenberatung, muss ic da noch etwas in Erfahrung bringen?
Vielen Dank für euere Gedanken dazu.
LG