GRV ungleich Investment

  • Darf man Fragen, welcher Altersgruppe Du angehörst?

    Ich habe das mit dem Arbeiten vor 10 Jahren auch noch anders gesehen als jetzt mit 50+. Wobei arbeiten nicht zwingend etwas mit Lohnarbeit zu tun haben muss. Ich kann auch ehrenamtlich oder Hobbymäßig aktiv sein.

    Ich sehe insbesondere den steigenden Arbeitsdruck auch und besonders durch fehlendes Personal als kritisch an! Man verarbeitet den Stress mit zunehmendem Alter einfach schlechter.

    In einem Jahr erreiche ich die Regelaltersgrenze. Ich konnte mir allerdings den Luxus leisten, ab 57 nur 4 Tage in der Woche zu arbeiten, also echt 80 %. Es war so was von stressreduzierend. Nun haben AG und ich (primär wegen spannender Themen im IT-Bereich) Interesse, dass es reduziert weitergeht.

    Ehrenamt geht immer. Mach ich seit 20 Jahren in einem Verein, der eine Beratungsstelle betreibt.

    Ich weiß, viele sind in einer anderen Situation. Mehr individuelle Möglichkeiten sind auf alle Fälle hilfreich.

  • Nee, erhöhte Erreichbarkeit.


    Und wenn man will, kann man den unzureichend Informierten hinterher den schwarzen Peter zuschieben, wenn die irgendwas verpassen. ("Hätten sich ja informieren können.")

    Wobei ich persönlich die jährliche Renteninformation ohnehin recht nutzlos finde. Mit Ende 50 mag das anders aussehen, aber ich bin 35 und habe realistisch betrachtet nochmal 35 Jahre bis zur Rente. Echte Aussagekraft sieht anders aus

  • Wobei ich persönlich die jährliche Renteninformation ohnehin recht nutzlos finde. Mit Ende 50 mag das anders aussehen, aber ich bin 35 und habe realistisch betrachtet nochmal 35 Jahre bis zur Rente. Echte Aussagekraft sieht anders aus

    Die 3 (bzw. 5) Zahlen, die da drinstehen können, kann man alle hinterfragen, selbst wenn die Information im Januar erstellt wird und das Vorjahr schon gemeldet ist. (Das wären annähernd perfekte Voraussetzungen für eine akkurate Information.)

  • Wobei ich persönlich die jährliche Renteninformation ohnehin recht nutzlos finde. Mit Ende 50 mag das anders aussehen, aber ich bin 35 und habe realistisch betrachtet nochmal 35 Jahre bis zur Rente. Echte Aussagekraft sieht anders aus

    Sicherlich hat das für einen 35jährigen weniger Aussagekraft, ich hoffe allerdings, dass es einige zum Nachdenken anregt, leider sind sich sehr viele Leute, gerade in dem Alter, nicht ihrer finanziellen Situation im Rentenalter bewusst. Hatte da letztens ein interessantes Gespräch, für die Altersvorsorge habe ich noch Zeit und ähnliches. Habe die jungen Leute mal für Finanztip sensibilisiert, eine Rückmeldung habe ich auch bekommen, er war schon erstaunt. Was ich damit sagen möchte, außerhalb dieses Forums gibt es viel ahnungslose, da hilft jede Mitteilung zum Nachdenken.

  • Ein Versicherungsleben auf 2 DIN A4-Seiten einzudampfen bleibt nicht ohne Abstriche.

    Die Rentenversicherung hat 4 verschiedene Varianten an Altersrenten im Angebot, davon 2 mit Abschlägen. Es wird also alles höchstindividuell in den Berechnungen und verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten.


    In der Renteninformation beschränkt man sich ja schon auf Erwerbsminderungsrente und Regelaltersrente, damit fallen ja schon Möglichkeiten unter den Tisch, die eben nicht dargestellt werden. Somit sind die wichtigsten Informationen in der Renteninformation die Kontaktdaten oben rechts, weil man sich dort umfassend informieren kann.


    Alles nicht so einfach. :|

  • Die Rentenversicherung hat 4 verschiedene Varianten an Altersrenten im Angebot, davon 2 mit Abschlägen. ...

    In der Renteninformation beschränkt man sich ja schon auf Erwerbsminderungsrente und Regelaltersrente, damit fallen ja schon Möglichkeiten unter den Tisch, die eben nicht dargestellt werden.

    Der Vorredner ist 35 Jahre alt und hat noch 30 Jahre bis zu seinem Ruhestand.


    Ob es dann die heute so hochgehypten Optionen "Rente für langjährig Versicherte" und "Rente für besonders langjährige Versicherte" noch gibt, ist nicht gewiß. Ich halte es nicht für besonders hilfreich, auf eine derartig lange Frist auf solche Möglichkeiten zu spekulieren.

  • Rente ist böse. :rolleyes:

    (Versuch einer Zusammenfassung) ;)


    https://www.t-online.de/finanz…t-unseren-wohlstand-.html

    Nach über 45 Jahren im realen Arbeitsleben hält sich mein Mitleid mit deutschen Arbeitgebern doch sehr in Grenzen. Mehr Arbeitnehmer als berechnet scheinen aus der Coronazeit Lehren gezogen zu haben und für meine Kids freut es mich besonders, dass wir endlich einen Arbeitnehmermarkt haben…

  • Nach über 45 Jahren im realen Arbeitsleben hält sich mein Mitleid mit deutschen Arbeitgebern doch sehr in Grenzen. Mehr Arbeitnehmer als berechnet scheinen aus der Coronazeit Lehren gezogen zu haben und für meine Kids freut es mich besonders, dass wir endlich einen Arbeitnehmermarkt haben…

    Aber das ist doch unfair. ;(


    Und von "Arbeitnehmermarkt" steht in den Erwerbsregeln der Ferengi schon gar nichts.

  • Es ist aber doch nicht ganz abwegig, dass der Wohlstand, in dem wir leben, und die Wohltaten, die verteilt werden, auch von jemandem erwirtschaftet werden müssen?!

  • Es

    Vollkommen richtig, sinkender Wohlstand bei den einen sorgt für mehr Wohlstand bei den anderen. Leider überwiegt bei mir das Einkommen aus Arbeit (noch ;-)) aber immerhin ist mir persönlich der Inflationsausgleich beim Gehalt gelungen, da scheine ich aber zur privilegierten Minderheit zu gehören. Dann muss eben bei Rente, Gesundheitsversorgung und staatlichen Leistungen gekürzt werden :/

  • Wobei die Frage erlaubt sei, ob der Wohlstand in der breiten Masse wirklich sinkt. Das mag im Einzelfall zutreffen, aber in Masse mag es anders aussehen.:/

    Was Fakt ist, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht.

    Arme Menschen (Rentner) hat es immer gegeben, nur fällt es dem Einzelnen viel mehr auf, dass er arm ist, wenn es vielen anderen gleichzeitig besser geht.

    Die 'gefühlte' Armut wird zumindest immer größer.

  • Wobei die Frage erlaubt sei, ob der Wohlstand in der breiten Masse wirklich sinkt. Das mag im Einzelfall zutreffen, aber in Masse mag es anders aussehen.:/

    Was Fakt ist, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht.

    Arme Menschen (Rentner) hat es immer gegeben, nur fällt es dem Einzelnen viel mehr auf, dass er arm ist, wenn es vielen anderen gleichzeitig besser geht.

    Die 'gefühlte' Armut wird zumindest immer größer.

    Es geht auch um Sichtbarkeit und Wahrnehmung.