Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
Mal abwarten was mit dem Bitcoin so passiert und schaue mir das ganze leicht investiert mal an.
Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen
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Mazen -
23. November 2024 um 14:39 -
Erledigt
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Nicht alles in ein Körbchen passt in diesen turbulenten Zeiten besonders gut. Ebenso die alten Weisheiten bei Finanzen nicht zu gierig zu sein und geduldig.
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Na klar, Goldersatz. Absolut neutral. Die Scharniere der Block-Kette knarzen unverändert.
Bitcoin hat den Status als Goldersatz zweifellos noch nicht erreicht. Und das wird auch noch einige Zeit dauern – vermutlich eher Jahrzehnte als Jahre –, denn Vertrauen entsteht nur über Zeit, dafür gibt es keine Abkürzungen. Die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin bringen jedoch das Potenzial mit, im digitalen Zeitalter genau diese Rolle eines Goldersatzes einzunehmen.
Fun Fact:
Die gestrige Kursbewegung bei Gold von rund 4,5 % entspricht in etwa der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin – und das an nur einem einzigen Tag.
Anders gesagt: 17 Jahre Bitcoin in 24 Stunden Goldbewegung. – Das zeigt ganz gut, in welchen Dimensionen Gold spielt und wie klein Bitcoin im Vergleich immer noch ist. Wenn man sich das nüchtern vor Augen führt, relativiert sich vieles an kurzfristigem Gezappel.
Wir sind bei Bitcoin noch sehr, sehr, sehr früh dran.
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Die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin bringen jedoch das Potenzial mit, im digitalen Zeitalter genau diese Rolle eines Goldersatzes einzunehmen.
Welche fundamentalen Eigenschaften sollen das denn sein, die andere Krypots nicht auch haben bzw. haben können?
Abgesehen von der Tatsache, dass BTC die erste Blockchain-basierte Kryptowährung ist?
Ich finde es nach wie vor lächerlich und irreführend, dass bei etwas, dass aus verteilt ausgeführtem Software-Code besteht, von "fundamentalen" Eigenschaften gesprochen wird.
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Welche fundamentalen Eigenschaften sollen das denn sein, die andere Krypots nicht auch haben bzw. haben können?
Abgesehen von der Tatsache, dass BTC die erste Blockchain-basierte Kryptowährung ist?
Ich finde es nach wie vor lächerlich und irreführend, dass bei etwas, dass aus verteilt ausgeführtem Software-Code besteht, von "fundamentalen" Eigenschaften gesprochen wird.
Mit „fundamentalen Eigenschaften“ ist nicht gemeint, dass Bitcoin irgendeine magische Sonderstellung hat, nur weil er „Code“ ist. Gemeint sind Eigenschaften, die nicht beliebig änderbar sind, ohne das System selbst zu brechen – also Spielregeln, auf die sich Millionen Teilnehmer faktisch geeinigt haben und die sich gerade nicht wie normale Software weiterentwickeln lassen.
Konkret:
Glaubwürdige, unveränderbare Knappheit
Bitcoin hat eine harte Obergrenze von 21 Mio. Coins. Entscheidend ist nicht, dass das im Code steht – entscheidend ist, dass diese Regel politisch und sozial nicht mehr durchsetzbar änderbar ist. Jeder Versuch würde sofort zu einem Konsensbruch führen. Bei anderen Kryptos ist genau das anders: Geldmenge, Emissionsplan oder Geldpolitik wurden dort bereits mehrfach geändert oder könnten es jederzeit.
Maximale Dezentralität auf Protokoll-Ebene
Bitcoin ist so verteilt, dass es keinen identifizierbaren Machtkern gibt, der Regeln vorgibt. Kein Gründer, kein Foundation-Board, kein Upgrade-Gremium mit Durchgriffsrecht. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis historischer Entwicklung. Andere Kryptos können das theoretisch anstreben, haben es faktisch aber nicht erreicht.
Monetäre Neutralität
Bitcoin wurde nicht zur Finanzierung eines Projekts geschaffen. Es gab kein Pre-Mining, keine Investorenrunden, keine Token-Zuteilung an Gründer. Das macht Bitcoin einzigartig, weil es keine strukturellen Interessenkonflikte gibt, die langfristig Einfluss auf die Geldpolitik nehmen.
Extreme Veränderungsresistenz
Bitcoin entwickelt sich bewusst extrem langsam. Das ist kein Nachteil, sondern genau die Eigenschaft, die man von einem Wertspeicher erwartet. Andere Kryptos optimieren ständig Features, Governance oder Use-Cases – was sie innovativ macht, aber als langfristigen Wertspeicher problematisch.
Soziales Vertrauen, nicht nur Technik
Der wichtigste Punkt: Bitcoin ist längst kein reines Softwareprojekt mehr. Es ist ein soziales und ökonomisches Netzwerk mit hohem Trägheitsmoment. Selbst wenn jemand „besseren Code“ schreibt, ersetzt das nicht automatisch das bestehende Vertrauen, die Liquidität, die Infrastruktur und die globale Akzeptanz.
Zu deinem letzten Punkt: Ja, Bitcoin besteht aus Software. Aber auch Eigentumsrechte, Geld, Verträge oder Goldstandards sind letztlich soziale Konstrukte, die auf gemeinsamen Regeln beruhen.
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Mit „fundamentalen Eigenschaften“ ist nicht gemeint, dass Bitcoin irgendeine magische Sonderstellung hat, nur weil er „Code“ ist. Gemeint sind Eigenschaften, die nicht beliebig änderbar sind, ohne das System selbst zu brechen – also Spielregeln, auf die sich Millionen Teilnehmer faktisch geeinigt haben und die sich gerade nicht wie normale Software weiterentwickeln lassen.
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Den Text darunter kenne ich schon...ist der von der KI? Wie auch immer, du bist nicht darauf eingegangen, warum all die angeblich einzigartigen Eigenschaften von Bitcoin nicht auf auch auf andere Kryptos zutreffen sollen?
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Den Text darunter kenne ich schon...ist der von der KI? Wie auch immer, du bist nicht darauf eingegangen, warum all die angeblich einzigartigen Eigenschaften von Bitcoin nicht auf auch auf andere Kryptos zutreffen sollen?
Sieh es mir nach, wenn ich die fundamentalen Eigenschaften einmal mit KI aufliste, das wurde hier im Thread bereits x-fach hervorgehoben, daher spare ich mir gerne die Zeit. Zu deiner anderen Frage:
Es gibt längst andere Kryptowährungen mit sehr ähnlichen Eigenschaften wie Bitcoin. Trotzdem setzen sie sich nicht durch – und das liegt nicht an der Technik, sondern fast ausschließlich an Netzwerkeffekten.
Das beste Vergleichsbeispiel ist das Internet. Es gab und gibt technisch bessere Protokolle oder elegantere Kommunikationsstandards. Durchgesetzt hat sich aber das, was zuerst eine kritische Masse erreicht hat. Ab diesem Punkt steigt der Nutzen mit jedem weiteren Teilnehmer, während der Anreiz zu wechseln immer kleiner wird.
Bei Geld wirkt dieser Effekt noch stärker. Geld lebt davon, dass es von möglichst vielen akzeptiert wird. Sobald ein Netzwerk diese Schwelle überschritten hat, reicht „genauso gut“ oder sogar „besser“ schlicht nicht mehr aus, um es zu verdrängen. Genau deshalb existieren zwar Bitcoin-Kopien mit ähnlichen Eigenschaften – sie scheitern aber daran, dass ihnen das gewachsene Netzwerk fehlt.
Und da Bitcoin dank seiner grundlegenden Eigenschaften genau das leistet, was Geld ursprünglich soll – nämlich Werte zuverlässig über Zeit speichern –, ist er im digitalen Raum nahezu perfektes Geld. In Kombination mit den bereits bestehenden Netzwerkeffekten lässt sich deshalb sagen: Das Rennen ist bereits entschieden.
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Glaubwürdige, unveränderbare Knappheit
Stimmt das denn? Durch Layer Projekte wird der Bitcoin teilbarer gemacht. Wer sagt, dass das in x-Jahren nicht wieder passiert und wieder und wieder?
Der Hintergrund (Notwendigkeit) ist ja verständlich, aber ich sehe hier keinen Unterschied zu "Mehr Geld Drucken". Oder stehst Du den Layern Kritisch gegenüber?
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Layer machen Bitcoin ja nicht „mehr“, sie machen ihn nur besser nutzbar. Das ist ein entscheidender Unterschied zu „mehr Geld drucken“. Layer wie Lightning erhöhen diese Teilbarkeit nicht im Sinne von neuer Geldmenge, sondern ermöglichen lediglich, die bestehenden Einheiten effizienter und günstiger zu bewegen. Ein Euro wird ja auch nicht mehr, nur weil man ihn in Cent aufteilt.
Layer ändern zudem nichts an den grundlegenden Regeln von Bitcoin. Die 21-Millionen-Grenze und die Konsensregeln bleiben komplett unangetastet. „Geld drucken“ bedeutet, dass die Basismenge ausgeweitet oder Regeln einseitig geändert werden. Genau das ist bei Bitcoin auf Protokollebene extrem schwer bis praktisch unmöglich – und Layer umgehen diese Regeln nicht.
Ein Vergleich mit Gold hilft hier ganz gut: Gold wurde nicht entwertet, weil es Lagerquittungen, Banknoten oder später digitale Abbildungen darauf gab. Entscheidend war immer, dass man im Zweifel zur physischen Basisschicht zurückkonnte. Genau das ist bei Bitcoin ebenfalls gegeben.
Und selbst wenn in Zukunft weitere Layer entstehen, ist das kein Problem, solange sie die Basis nicht verändern, freiwillig bleiben und jederzeit wieder verlassen werden können. Dann geht es um Skalierung und Nutzung – nicht um Inflation.
Ich stehe Layern daher nicht unkritisch, aber grundsätzlich positiv gegenüber. Gerade weil sie die Base Layer schlank, stabil und möglichst unveränderlich halten. Und genau das ist für einen Wertspeicher entscheidend: Die Regeln bleiben gleich, nur die Nutzung wird flexibler.
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Mit „fundamentalen Eigenschaften“ ist nicht gemeint, dass Bitcoin irgendeine magische Sonderstellung hat, nur weil er „Code“ ist. Gemeint sind Eigenschaften, die nicht beliebig änderbar sind, ohne das System selbst zu brechen – also Spielregeln, auf die sich Millionen Teilnehmer faktisch geeinigt haben und die sich gerade nicht wie normale Software weiterentwickeln lassen.
Du meinst, so etwas wie die Verfassung der USA, die Charta der Vereinten Nationen oder die WTO-Regeln?
Regeln, auf die sich Millionen von Menschen geeinigt haben, die man nicht brechen darf und die von unabhängigen Gerichten ausgelegt werden.
“Good luck!” würden die Grönländer sagen…
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Du meinst, so etwas wie die Verfassung der USA, die Charta der Vereinten Nationen oder die WTO-Regeln?
Regeln, auf die sich Millionen von Menschen geeinigt haben, die man nicht brechen darf und die von unabhängigen Gerichten ausgelegt werden.
“Good luck!” würden die Grönländer sagen…
Danke für den Kommentar, genau deswegen gibt es ja Bitcoin, damit eben das, was du in deinem Beitrag beschreibst, nicht passieren kann.
Verfassungen, UN-Charta oder WTO-Regeln sind politische Vereinbarungen. Sie gelten, solange Machtverhältnisse, Mehrheiten und Durchsetzungsmechanismen sie tragen. Sie können gebrochen, umgangen, neu interpretiert oder schlicht ignoriert werden – und genau das passiert ja regelmäßig, wie wir aktuell in Echtzeit bei Donald oder Wladimir beobachten. Am Ende entscheiden Menschen, Gerichte und Politik, nicht die Regeln selbst. „Good luck“ ist da tatsächlich angebracht

Bei Bitcoin ist der Mechanismus ein anderer. Die Regeln werden nicht ausgelegt, sie werden exekutiert. Es gibt kein Gericht, das entscheidet, was die 21-Millionen-Grenze „eigentlich meint“. Ein Block, der die Regeln verletzt, wird schlicht nicht akzeptiert. Punkt. Konsens entsteht nicht durch Autorität, sondern durch freiwillige Übereinstimmung im Code – und jeder Teilnehmer kann jederzeit aussteigen oder eine andere Version nutzen. Entweder du nimmst am Netzwerk teil und akzeptierst die Regeln oder nicht und verlässt es. Es gibt keinen Interpretationsspielraum.
Politische Regeln leben von Macht und Durchsetzung. Bitcoin-Regeln leben von mathematischer Verifikation und freiwilliger Teilnahme.
Dass politische Regelwerke scheitern oder verbogen werden, ist kein Gegenargument zu Bitcoin – im Gegenteil. Es ist genau der Grund, warum ein regelbasiertes, nicht interpretierbares System überhaupt attraktiv ist.
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Bei Geld wirkt dieser Effekt noch stärker. Geld lebt davon, dass es von möglichst vielen akzeptiert wird. Sobald ein Netzwerk diese Schwelle überschritten hat, reicht „genauso gut“ oder sogar „besser“ schlicht nicht mehr aus, um es zu verdrängen.
Ist das nicht die perfekte Begründung, nach der Bitcoin nie zu echtem Geld werden kann? Weil das altmodische Notengeld ein viel größeres Netzwerk hat?
(P.S.: KI-freie Antwort bevorzugt. KI befragen kann ich selbst)
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Ist das nicht die perfekte Begründung, nach der Bitcoin nie zu echtem Geld werden kann? Weil das altmodische Notengeld ein viel größeres Netzwerk hat?
Ob es nie dazu kommen wird, weiß ich nicht. Sollte Bitcoin tatsächlich eine geldähnliche Rolle im Alltag einnehmen, wäre das ohnehin ein sehr langfristiger Prozess. Geldsysteme verändern sich langsam. Aber meiner Meinung nach muss das klassische Notengeld dafür zunächst gar nicht verdrängt werden. Eine Koexistenz ist absolut denkbar. Bitcoin kann auf digitaler Basis eine Ergänzung sein, die genau dort ansetzt, wo klassisches Geld zunehmend Schwächen zeigt – etwa bei Knappheit, langfristiger Werterhaltung oder politischer Neutralität.
Gleichzeitig darf man aber nicht unterschätzen, dass wir uns mitten in einem Paradigmenwechsel ins digitale Zeitalter befinden. Bitcoin ist keine schrittweise Verbesserung, sondern eine disruptive Innovation. Und solche Umbrüche haben historisch sehr wohl dazu geführt, dass bestehende Technologien irgendwann verdrängt wurden – nicht sofort, aber schrittweise. Die Pferdekutsche wurde nicht verboten, sie wurde vom Auto schlicht überholt. Das Telefon existiert noch, aber das Internet hat Kommunikation grundlegend neu definiert.
Ob Bitcoin am Ende nur koexistiert oder langfristig mehr übernimmt, hängt genau von dieser Dynamik ab.
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Aus aktuellem Anlass die Position des vermutlich neuen Fed-Chefs Kevin Warsh in Bezug auf Bitcoin:
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Trump macht wohl Kevin Warsh zum neuen Fed-ChefTrump will noch vor dem Wochenende verraten, wer der nächste Fed-Chef werden soll. Favorit scheint ein früherer Zentralbank-Direktor zu sein.www.faz.net -
Politische Regeln leben von Macht und Durchsetzung. Bitcoin-Regeln leben von mathematischer Verifikation und freiwilliger Teilnahme.
Du (oder Deine KI) habt meinen Kommtar nicht verstanden.
Alles, was Menschen tun, ist von verlässlichen Regeln abhängig. Das hat nichts mit “politisch” zu tun.
In einer Welt, in der grundlegende Regeln nicht mehr gelten, kann jede Macht Bitcoin einfach den Stecker ziehen, den Code umschreiben oder das ganze Netzwerk unter ihre Kontrolle bringen. So, wie sie Menschen ins Gesicht schießen, Fischerboote versenken und fremde Länder überfallen kann. Auch ohne Konsens oder Akzeptanz. Sie kann Bitcoin sogar in $trump umbenennen und sich dafür den FIFA-Nobelpreis verleihen lassen.
Gold ist dagegen nur ein chemisches Element. Es ist weder von Energie noch von Konsens oder Code abhängig. Seine kosmische Existenz ist nicht durch Menschen oder Regeln beeinflussbar.
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In einer Welt, in der grundlegende Regeln nicht mehr gelten, kann jede Macht Bitcoin einfach den Stecker ziehen, den Code umschreiben oder das ganze Netzwerk unter ihre Kontrolle bringen. So, wie sie Menschen ins Gesicht schießen, Fischerboote versenken und fremde Länder überfallen kann. Auch ohne Konsens oder Akzeptanz. Sie kann Bitcoin sogar in $trump umbenennen und sich dafür den FIFA-Nobelpreis verleihen lassen.
Nein – genau das ist eben nicht möglich. Es gibt keine zentrale Instanz, die Bitcoin „abschalten“, umbenennen oder unter ihre Kontrolle bringen könnte. Das ist technisch ausgeschlossen und genau der entscheidende Punkt an Bitcoin.
Der Code allein ist dabei gar nicht das Entscheidende. Ja, der Bitcoin-Code ist Open Source. Du kannst ihn jederzeit kopieren, verändern und daraus meinetwegen einen Wanderlust-Coin machen. Das ist völlig unproblematisch. Nur: Niemand ist gezwungen, das zu nutzen.
Bitcoin existiert nicht, weil irgendwo ein Code liegt, sondern weil Millionen von Teilnehmern weltweit freiwillig denselben Regeln folgen. Regeln lassen sich nur ändern, wenn das Netzwerk mitzieht. Ohne Konsens passiert genau gar nichts. Man kann also keinen Code „durchdrücken“, kein Netzwerk per Dekret übernehmen und keinen Namen verordnen.
Am Ende setzt sich immer das Netzwerk durch, das die meisten Teilnehmer, die meiste Infrastruktur und das meiste Vertrauen hat. Netzwerke leben genau davon. Man kann Bitcoin kopieren – das ist schon tausendfach passiert. Man kann aber das bestehende Netzwerk nicht kopieren oder enteignen. Und genau deshalb ist das Szenario, das du beschreibst, eben kein realistisches.
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Du hast Wanderlust nicht ganz verstanden:
Natürlich kannst Du Bitcoin abschalten, indem Du ihn verbietest. Wenn die Großmächte entschließen würden, dass jeder Bitcoin besitz illegal ist und hoch bestraft wird, dann wäre es das gewesen für den Bitcoin.
Warum Sie das tun sollten, ist an dieser Stelle egal. Fakt ist, Du musst keinen Code manipulieren oder Server runterfahren, um den Bitcoin abzuschalten.
Ich hoffe zwar nicht, dass das passieren wird, im Gegenteil, aber so schön und richtig deine Theorien auch klingen: Stand jetzt ist BTC im realen Nutzen nichtmal ansatzweise dort angekommen, sondern ist zu 99,999999% eine reine Spekulation.
Und sollte sich dieses Bewusstsein jemals ändern (alle denken wie Du), kann ich mir zumindest gut vorstellen, dass dann gewisse Instanzen versuchen würden, den Bitcoin (politisch) zu vernichten.
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Natürlich kannst Du Bitcoin abschalten, indem Du ihn verbietest.
Dann müsstest du das Internet verbieten. Aber das Internet setzt sich ja nicht durch und deswegen hat sich in ein paar Jahren ja eh alles erledigt.
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Dann müsstest du das Internet verbieten. Aber das Internet setzt sich ja nicht durch und deswegen hat sich in ein paar Jahren ja eh alles erledigt.
Warum muss ich dazu das Internet verbieten um den BTC für den Großteil der Menschen so uninteressant zu machen, dass ihn keiner mehr haben will?
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Dann müsstest du das Internet verbieten
warum müsste man dafür das Internet verbieten? Man beschließt ein Gesetz das besagt dass Bitcoin verboten ist und der Besitz mit mindestens 1 Jahr Gefängnis bestraft wird. Damit ist Bitcoin verboten.
Du kannst ihn natürlich trotzdem behalten und hoffen, nicht erwischt zu werden. Aber wenn Du erwischt wirst, musst Du die Konsequenzen tragen. Ich denke der Großteil der Bitcoin Besitzer wäre dazu nicht bereit.
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