Die dänische Krone ist trotzdem stabiler als Bitcoin. Vielleicht weil es weniger Manipulation und Zockerei
Durch ganz normale Notenbankpolitik liegt sie am Euro und nicht an einer anderen Währung. Ja, sie floatet nicht.
Die dänische Krone ist trotzdem stabiler als Bitcoin. Vielleicht weil es weniger Manipulation und Zockerei
Durch ganz normale Notenbankpolitik liegt sie am Euro und nicht an einer anderen Währung. Ja, sie floatet nicht.
Der Begriff „Intervention“ ist Dir schon bekannt?
Wenn ein Staat eine Firma kauft - oder eine Währung oder Rohstoffe oder Bitcoin, dann ist das eine Intervention.
Intervention heißt für mich zunächst aktiver Eingriff in die Spielregeln oder in die Preisbildung. Wenn ein Staat eine Firma, Rohstoffe, Devisen oder Bitcoin kauft, ist das erstmal ein Marktteilnehmer mit viel Kapital – nicht automatisch eine Intervention im engeren Sinne. Er erhöht die Nachfrage, aber er verändert nicht die Regeln des Systems.
Bei klassischen Währungen ist das anders: Dort kann der Staat über Geldpolitik direkt die Geldmenge, Zinsen oder Wechselkurse steuern. Das ist strukturelle Einflussnahme. Der Kauf von Bitcoin durch einen Staat ist für mich also eher Marktnachfrage als Regeländerung.
Und natürlich haben solche Käufe einen Einfluss auf die Kurse. Aber das ist doch bei jedem anderen Asset auch so?!
Die dänische Krone ist trotzdem stabiler als Bitcoin. Vielleicht weil es weniger Manipulation und Zockerei mit ihr gibt und sie von niemandem gehypt wird…
Findest du? In Bitcoin umgerechnet hat die Währung in den letzten 10 Jahren 99,34 % an Wert verloren. In den letzten 5 Jahren 23,41 %. In den letzten 2 Jahren 18,22 %. Für mich ist das alles andere als „stabil“.
10 Jahre:
5 Jahre:
2 Jahre:
Naja, da muss man aber schon noch ein bisschen differenzierter draufschauen. – Bitcoin ist heute kein stabiles Zahlungsmittel im klassischen Sinne, das stimmt. Aber man muss berücksichtigen, dass wir hier über ein im historischen Maßstab extrem junges Asset mit kleiner Marktkapitalisierung sprechen. In frühen Monetarisierungsphasen sind starke Schwankungen normal – schon kleinere Kapitalbewegungen können große Preisausschläge verursachen. Je größer ein Netzwerk wird und je mehr Kapital es bindet, desto geringer werden solche relativen Ausschläge. Volatilität ist also weniger ein Gegenargument als ein Merkmal eines noch wachsenden Assets, es ist gar nicht anders möglich und gilt nicht exklusiv für Bitcoin.
Wäre der BTC eine Währung (El Salvador) oder eine größere, bislang nicht realisierte Währung würde die Volatilität weniger werden. Eine Kreditaufnahmen, von wem auch immer bleibt das Problem. Und Kredite (Schulden) sind untrennbar mit der Schöpfung einer neuen Währung verbunden.
Wird ja auch mal Zeit, dass man im Lightning-Bereich zumindest eine kleine Neuerung entwickelt : https://www.blocktrainer.de/blog/nuno-mach…einfach-wie-nie
Freut mich bin gespannt, ob wir davon schon etwas sehen werden in Prag.
Und natürlich die Kostenersparnis für den Händler.
Sagen wir‘s mal so:
Krypto zieht gerade allgemein hoch, wobei Ethereum und Solana sogar eine bessere Performance zeigen als BTC, und folgt weiter mit Abschlag dem NASDAQ.
Ob das jetzt bedeutet, dass High-Risk-Kryptos jetzt plötzlich Wertspeicher sind? Na ja… 😉
Die Vanguard-Linie ist der FTSE-All World und die iShares-Linie der NASDAQ 100.
5 Tage Krieg im Nahen Osten:
Wenn das kein Argument ist. Irre.
Wenn das kein Argument ist. Irre.
Argument wofür? – Es war eine Beobachtung.
Aus aktuellem Anlass:
https://www.focus.de/finanzen/kapit…078616a7e8.html
„Im Iran spielen Kryptowährungen eine immer größere Rolle. Die Plattform Nobitex wickelt laut „Cash“ jährlich Transaktionen im Wert von 7,2 Milliarden US-Dollar ab und hat über elf Millionen Nutzer. Viele Iraner nutzen digitale Währungen, um Sanktionen zu umgehen oder ihr Vermögen vor der instabilen Bankenlandschaft zu schützen.“
https://de.marketscreener.com/boerse-nachric…e7e5cd2dc8df722
"Ein Teil dieser Ströme stammt mit großer Wahrscheinlichkeit von ganz normalen Iranern, die Gelder als Reaktion auf steigende Risiken verschieben", sagte Chainalysis. [...] Kryptowährungen bleiben ein kleiner Teil des globalen Finanzsystems, aber laut Internationalem Währungsfonds wird ihre Nutzung in Schwellenländern mit schwachen Währungen voraussichtlich zunehmen.
PS: Bitcoin hat wohl doch einen Nutzen ...
Die Bitcoin-Gesamtmenge hat heute 20 Millionen erreicht:
https://explorer.cloverpool.com/btc
Das entspricht etwa 95,2 % der maximalen Menge von 21 Millionen. Das bedeutet, dass in den kommenden rund 114 Jahren nur noch etwa 1 Million BTC neu geschürft werden. Grund dafür ist der im Protokoll verankerte Halving-Mechanismus: Alle 210.000 Blöcke halbiert sich die Ausgabe neuer Bitcoin, wodurch sich die Neuemission im Laufe der Zeit immer weiter verlangsamt.
„Im Iran spielen Kryptowährungen eine immer größere Rolle. Die Plattform Nobitex wickelt laut „Cash“ jährlich Transaktionen im Wert von 7,2 Milliarden US-Dollar ab und hat über elf Millionen Nutzer. Viele Iraner nutzen digitale Währungen,
Interessanter Gesichtspunkt. In vielen Medien war nur von Kapitalflucht die Rede.
Die Performance in der zweiten Woche nach Beginn des Iran-Kriegs:
Seit dem Freitag vor Kriegsbeginn konnte Bitcoin damit deutlich zulegen, während Gold und Aktienmärkte gleichzeitig unter Druck geraten sind. Auffällig ist dabei, dass selbst Gold als klassischer „Safe Haven“ in diesem Zeitraum gefallen ist, während Bitcoin im Plus liegt.
Während Kapital offenbar aus klassischen Risikoassets wie Aktien abgezogen wurde, scheint zumindest ein Teil davon in Bitcoin geflossen zu sein. Kurzfristig verhält sich Bitcoin in dieser Phase also nicht wie ein typisches Risk-on-Asset, sondern zeigt eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber den traditionellen Märkten.
Naja, der Vergleich ist schon etwas angestrengt bemüht: Gold hat bisserl was vom ATH abgegeben, BTC ist in einem fetten Tief.
Naja, der Vergleich ist schon etwas angestrengt bemüht: Gold hat bisserl was vom ATH abgegeben, BTC ist in einem fetten Tief.
Es ging ja ganz konkret um den Zeitraum des Iran-Kriegs. Einfach, weil es schon irgendwie auffällig ist. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.
Ansonsten können wir natürlich auch gerne weiter rauszoomen:
2017:
2026:
Immer eine Frage der Perspektive ![]()
Es ging ja ganz konkret um den Zeitraum des Iran-Kriegs. Einfach, weil es schon irgendwie auffällig ist. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.
Ansonsten können wir natürlich auch gerne weiter rauszoomen:
2017:
- Bitcoin: ~1.000 $
- Gold pro Unze: ~1.000 $
2026:
- Bitcoin: ~70.000 $
- Gold pro Unze: ~5.000 $
Immer eine Frage der Perspektive
Bitte auch noch die Daten für beide für 2017 vor Christus, Wegen der Perspektive.
Bitte auch noch die Daten für beide für 2017 vor Christus, Wegen der Perspektive.
Jetzt vermassle ihm doch nicht dies warme Gefühl beim Selbstgespräch im Dunkel des Kellers. 😉
Jetzt vermassle ihm doch nicht dies warme Gefühl beim Selbstgespräch im Dunkel des Kellers. 😉
Ich vermute es gibt ein Schaubild, das den Wert in Tuniken zeigt.
2017 v.Chr. bekam man 0 Tuniken für Bitcoin, heute vielleicht 20.000
Bei Gold wird die Steigerung geringer sein, und schon habe ich geholfen, das warme Gefühl zur hitzigen Glückseligkeit zu steigern.
Bitte auch noch die Daten für beide für 2017 vor Christus, Wegen der Perspektive.
Bei anderen Anlageklassen wie bspw. ETFs wird hier in jedem Thread ein Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren rauf- und runtergepredigt. Stichwort: Volatilität, denn bei kürzeren Anlagezeiträumen ist es nicht ungewöhnlich, dass der Aktienkorb auch mal im Minus ist. – Bei Bitcoin aber nicht, da darf man sich maximal die letzten 2 Jahre anschauen und wenn der Kurs dann nicht im Plus ist, ist er gescheitert. Ganz wichtig ![]()
Die Performance in der zweiten Woche nach Beginn des Iran-Kriegs:
- Bitcoin (IBIT): +8,56 %
- Gold (IAU): –4,29 %
- MSCI World (URTH): –4,58 %
- MSCI EM (EEM): –9,30 %
Seit dem Freitag vor Kriegsbeginn konnte Bitcoin damit deutlich zulegen, während Gold und Aktienmärkte gleichzeitig unter Druck geraten sind. Auffällig ist dabei, dass selbst Gold als klassischer „Safe Haven“ in diesem Zeitraum gefallen ist, während Bitcoin im Plus liegt.
Während Kapital offenbar aus klassischen Risikoassets wie Aktien abgezogen wurde, scheint zumindest ein Teil davon in Bitcoin geflossen zu sein. Kurzfristig verhält sich Bitcoin in dieser Phase also nicht wie ein typisches Risk-on-Asset, sondern zeigt eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber den traditionellen Märkten.
Die relative Stärke von BTC in dieser Krise ist bislang eindeutig. Die Kritik daran ist daher weder überzeugend noch fundiert.
Die relative Stärke von BTC in dieser Krise ist bislang eindeutig. Die Kritik daran ist daher weder überzeugend noch fundiert.
Welche Krise? Habe ich etwas verpasst?
Bei Wörtern wie "Krise" oder "eindeutig" horche ich immer auf, vor allem wenn damit zwei Wochen mit leichten Kursausschlägen in beliebige Richtungen gemeint sind oder kurzfristige Lieferengpässe.
Ich sehe durchaus viele Anzeichen für eine heraufziehende Krise (Populismus, Nationalismus, Angriffskriege, demente oder despotische Staatschefs, Erosion jeglicher Regeln und Verlässlichkeit), aber bisher sind wir noch in der Phase der "complacence", in der die Menschen die neue Rechtlosigkeit eher feiern oder achselzuckend zur Kenntnis nehmen.
Eine Krise kann jederzeit kommen, aber im Moment blicken wie eher nur in Abgründe.
Ob sich irgendjemand in einer echten Krise für Bitcoin interessiert, wage ich zu bezweifeln.
Insofern sind die Zahlen von 2017 vor Christi Geburt wesentlich interessanter als die aus den letzten zwei Wochen.
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