Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

KI-Zusammenfassung

: Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

  • Mehrere Beiträge sehen knappes digitales Geld mit Netzwerkeffekten und wachsender institutioneller Nachfrage, während Kritiker Bitcoin als spekulatives Gut ohne laufende Erträge oder inneren Wert einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu kleinen Positionen, starker Volatilität und sicherer Verwahrung über Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets.
  • Viele Beiträge behandeln begrenzte Beimischung eher als spekulative Option denn als risikoarme Standardanlage oder Ersatz für Gold, Aktien oder ETFs.

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  • Ok, das ist natürlich viel schlimmer, als wenn mich Nord Korea entreichert.

    Äh… ja. Der aktuelle Schaden wird von Binance ersetzt, die Enteignung eher nicht 😉

    Bzgl Sicherheit gegen Gold. Letztes Jahr wurden doch in Gelsenkirchen Schließfächer geplündert. Man geht von >100Mio Schaden aus, der nur zu einem Bruchteil versichert war (10k pro Schließfach wenn ich mich richtig erinnere).

  • Es gibt bei jeder Anlageform gute und schlechte Entscheidungen und Vor- und Nachteile. Erst gestern hab ich von einem gelesen, der Geld in seiner hot wallet verloren hat. Die Eigenverantwortung beginnt halt schon mit dem Willen sich damit auseinander zu setzen.

    Mein Bitcoinvermögen kann ich auch versichern, wenn ich möchte. Vermutlich werde ich aufteilen in cold und (anbieterseitige) hot wallet. Für Binance ist der größte Schaden der Imageverlust. Finanziell können die das problemlos ersetzen. Ich persönlich würde Kryptobestände aber auch nicht bei binance kaufen.

  • Im aktuellen Spektrum Geschichte ist ein interessanter Artikel erschienen:

    „Sensationsfund in Qumran: Das Hohelied des Bitcoin entdeckt!

    QUMRAN/JERUSALEM – Archäologen haben in einer Höhle am Toten Meer eine bislang unbekannte Schriftrolle entdeckt, die das Verständnis der Religions- und Finanzgeschichte revolutionieren könnte.

    Die auf das zweite Jahrhundert vor Christus datierte Schrift trägt die Bezeichnung 21QBTC – Codex Satoshicus und wurde in einer rätselhaften Mischung aus Aramäisch, Althebräisch und JavaScript verfasst.

    Ein besonders gut erhaltenes Fragment lautet:

    „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte den Bitcoin nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

    Und wenn ich alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte, aber besäße keinen Bitcoin, so wäre ich nichts.

    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Bitcoin, diese drei. Aber der Bitcoin ist der größte unter ihnen.“

    1. Buch Satoshicus, Kapitel 13, Verse 1–13

    Ein weiteres Fragment berichtet von der Versuchung des Propheten Satoshi in der Wüste.

    Der Versucher trat zu ihm und sprach: „All diese Smart Contracts, DeFi-Protokolle und dezentralen Anwendungen will ich dir geben, wenn du niederfällst und einen Usecase entwickelst.“

    Doch Satoshi antwortete: „Weiche von mir, Vitalik! Denn ein wahrer Wertspeicher bedarf keines Nutzens!“

    Besonders bemerkenswert ist die Schilderung der wundersamen Brotvermehrung. Als fünftausend hungrige Menschen vor Satoshi standen, sprach Michael Saylor: „Herr, wir haben nur fünf Brote und zwei Fische.“

    Satoshi antwortete: „Verkaufe die Brote. Verkaufe die Fische. Kaufe Bitcoin.“

    Und die Menschen taten, wie ihnen geheißen. Am Abend besaßen sie weder Brot noch Fisch, doch ihre Kaufkraft war theoretisch für alle Ewigkeit gesichert.

    Die wissenschaftliche Fachwelt zweifelt inzwischen an der Echtheit der Schriftrollen. Insbesondere die Erwähnung von Michael Saylor wirft Fragen auf.

    Bitcoin-Maximalisten weisen diese Bedenken entschieden zurück. Die Tatsache, dass die Wissenschaft Bitcoin nicht verstehe, beweise lediglich die göttliche Herkunft der Texte.

    Das letzte Fragment enthält eine eindringliche Prophezeiung:

    „Und wenn der Kurs fällt, so werden sie kaufen. Und wenn er steigt, so werden sie kaufen. Und wenn er seitwärts geht, so werden sie ebenfalls kaufen.

    Denn selig sind die, die nicht hinterfragen. Ihrer ist das Königreich der ewigen Kurssteigerung.“

    Offenbarung des Hashradamus, Kapitel 21, Verse 1–7

    Michael Saylor hat inzwischen angeboten, das gesamte Tote Meer als strategische Bitcoin-Reserve zu erwerben.

    Und aus den Tiefen der Höhle ertönte eine letzte Stimme:

    „Herr, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was ein Usecase ist.“

    Amen. Und möge der Spread mit euch sein.“

  • Das hoffe ich, aber so ganz klar ist das noch nicht. Sie hatten 1 Mrd abgesichert, woher die anderen 2-5 kommen sollen ist unklar. Auf dem Konto liegen die nicht rum bei Binance

    So wie ich es verstanden habe geht es um insgesamt 6 Milliarden, davon sind 3 tatsächlich weg und 3 wohl geblockt bei Binance noch bevor sie abgeflossen wären. Zudem soll Binance erhebliche Rückstellungen haben. Aber guttun wird der Vorfall weder Btc, noch Binance…

  • Aber guttun wird der Vorfall weder Btc

    Kurzfristig vielleicht nicht, langfristig sehe ich das etwas anders. Gerade solche Vorfälle zeigen doch, wie resilient Bitcoin mittlerweile geworden ist. Weder Hackerangriffe auf Börsen noch politische Eingriffe oder andere Krisen haben es bislang geschafft, Bitcoin dauerhaft aufzuhalten.

    Je mehr solcher Krisen Bitcoin übersteht, desto mehr Vertrauen wird das Netzwerk langfristig gewinnen. Jede überstandene Krise ist deshalb auch eine Gelegenheit, die eigene Widerstandsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

    Und genau dieses Vertrauen ist letztlich eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Bitcoin irgendwann auch im Mainstream als ernstzunehmender Wertspeicher akzeptiert wird. Als Bitcoiner sollte man sich also eigentlich über Krisen freuen, machen sie Bitcoin am Ende doch nur noch stärker :)

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Was ich technisch nicht verstehe: Ich dachte, man kann in der Blockchain nachvollziehen, wohin die Bitcoins sind? Klar, das ist dann irgendeine Wallet mit unbekanntem Besitzer, aber wie macht der Dieb daraus echtes Geld?

    Das ist auch richtig. Häufig wird es für Kriminelle genau an dem Punkt gefährlich, an dem sie versuchen, ihre gestohlenen Kryptowährungen wieder in „echtes Geld“ umzuwandeln.

    Dazu ganz interessant und ein bisschen off-topic, aber durchaus empfehlenswert, zwei True-Crime-Dokus (Fälle aus Deutschland), die sich mit solchen Themen beschäftigen.

    Link: https://www.ardmediathek.de/serie/sudo-vom…dPMDA1MTE4QTA/1


    Oder:

    https://www.youtube.com/watch?v=M12OEiThB6c

    Grundsätzlich lässt sich jede Bitcoin-Transaktion auf der Blockchain nachvollziehen. Allerdings weiß man dadurch noch nicht automatisch, wem die jeweiligen Wallets gehören.

    Die Täter versuchen deshalb, ihre Spuren zu verschleiern, indem sie beispielsweise Bitcoin in andere Kryptowährungen tauschen, sogenannte Mixer verwenden oder ihre Bestände über zahlreiche Wallets und Netzwerke verteilen.

    Eine weitere Möglichkeit sind Privacy Coins wie Zcash oder Monero. Bitcoin lässt sich beispielsweise in Zcash umtauschen. Dort können Transaktionen mithilfe spezieller Verschlüsselungsverfahren so durchgeführt werden, dass weder Sender noch Empfänger oder Betrag öffentlich einsehbar sind. Bei Zcash funktioniert das allerdings nur mit den entsprechend geschützten Transaktionen. Dadurch lässt sich die Nachverfolgung erheblich erschweren, allerdings nicht zwangsläufig jede Spur beseitigen.

    Irgendwann müssen die Täter das Geld wieder nutzbar machen. Und genau da wird es schwierig. Sobald sie beispielsweise über eine regulierte Börse in Fiatgeld wechseln möchten, greifen Identitätsprüfungen und andere Kontrollmechanismen. Gleichzeitig können spezialisierte Unternehmen und Ermittlungsbehörden die Geldflüsse auf öffentlichen Blockchains analysieren und teilweise noch Jahre später nachvollziehen.

    Bitcoin ist eben nicht anonym, sondern pseudonym.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Irgendwann müssen die Täter das Geld wieder nutzbar machen. Und genau da wird es schwierig. Sobald sie beispielsweise über eine regulierte Börse in Fiatgeld wechseln möchten, greifen Identitätsprüfungen und andere Kontrollmechanismen. Gleichzeitig können spezialisierte Unternehmen und Ermittlungsbehörden die Geldflüsse auf öffentlichen Blockchains analysieren und teilweise noch Jahre später nachvollziehen.

    Kryptobörsen wie Binance sind ja auch total seriöse Unternehmen, die sich strikt an alle Bestimmungen halten.

    Wikipedia über Binance:

    Im April und Mai 2021 warf die BaFin der deutschen Plattform eine Verletzung der Prospektpflicht vor.[9] Im August 2021 warnte die britische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority, dass Binance ein beträchtliches Risiko für Verbraucher darstelle.[10][11]

    Im Oktober 2020 veröffentlichte Forbes durchgesickerte Dokumente, in denen behauptet wurde, Binance und Changpeng Zhao – auch bekannt als CZ – hätten eine ausgefeilte Unternehmensstruktur geschaffen, um die US-Aufsichtsbehörden zu täuschen und heimlich von Kryptowährungsinvestoren zu profitieren.[7]

    Online-Identifizierungsprüfungen sind doch für Leute, die Millionen oder Milliarden geklaut haben, ist ein Witz. Wie viel Dollar kostet denn ein gefälschter Pass, den man da in die Kamera hält? Und der Kim aus Pjöngjang kommt aus dem Lachen gar nicht mehr raus.

  • Wenn man betrügen möchte, dann ist das irgendwie sicherlich möglich. Das gilt aber wohl in allen Lebensbereichen. Schwachstelle ist in dem Fall aber immer der Mensch und nicht die Technik, denn die erlaubt z. B. bei Bitcoin keine Anonymität.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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