Ich persönlich hätte zum "Würzen" z.B. lieber einen ausschüttenden EM ex China
Warum zwingend ausschüttend?
Ich habe den A2QAFK.
Ich persönlich hätte zum "Würzen" z.B. lieber einen ausschüttenden EM ex China
Warum zwingend ausschüttend?
Ich habe den A2QAFK.
Warum zwingend ausschüttend?
Ich habe den A2QAFK.
Bitte nicht wieder diese Diskussion.
Anfangs hielt ich den Kommer-ETF für einen ziemlich blödsinnigen Quatsch … aber der gefiel mir doch zunehmend besser und inzwischen habe ich den auch in einem Depot, wo ich ihn mit einem Vanguard 80/20 und einem ACWI zu einem 90/10-Portfolio mit 50:50 im Aktienteil (Kommer-Index zu MCAP) mixe.
Das finde ich interessant.
Meinst du man kann auch den ausschüttenden von Kommer gut für eine Anlage nehmen ?
Der ist klein. Nicht das der dann im Vetludt aufgelöst wird oder verschmolzen wird.
Der ist klein. Nicht das der dann im Vetludt aufgelöst wird oder verschmolzen wird.
Die wichtigsten Merkmale zur Verschmelzung:
- ist von Amundi
- ist nicht in Irland aufgelegt
fehlen.
Die wichtigsten Merkmale zur Verschmelzung:
- ist von Amundi
- ist nicht in Irland aufgelegt
fehlen.
Es sprach mich jemand an, der eine weltweit-ETF-Lösung sucht, aber ohne diese hohe Gewichtung der TAMMAN-Aktien.
Es sprach mich jemand an, der eine weltweit-ETF-Lösung sucht, aber ohne diese hohe Gewichtung der TAMMAN-Aktien.
Hab vor kurzem ein Interview von Rick Ferri (vergleichbar mit Gerd Kommer in Amerika) gesehen und da ging er u.a. auf das Factor-Investing ein.
Die Kernaussage war von ihm, dass man das ganze Factor-Investing zwar machen kann - es aber eine andere Hausnummer als lediglich den "Gesamtmarkt" per Aktien ETF ist, da das Factor-Investing eben nicht "den" Markt darstellt.
Ein "buy and hold til you get old" ist da nochmals viel viel viel zwingender notwendig als es bei einem passiven Investor mittels Vanguard FTSE All-World/SPDR ACWI IMI bereits schon notwendig ist. Denn viele Factoren zeigen sich erst nach vielen Jahren - während die Mehrkosten p.a. Jedoch real sind.
Er meinte ganz konkret "Wer nicht bereit ist 25 Jahre und länger daran festzuhalten - konsequent daran festzuhalten - sollte sich nicht auf diesem Pfad herab geben".
Mich überzeugt das Factor-Investing überhaupt nicht wegen der Rückkehr zum Mittelwert.
Aber auf was ich hinaus möchte:
Ich weiß dass viele auch oder sogar vorallem in dem Gerd Kommer ETF investieren wegen der Reduzierung des Klumpenrisikos USA/Mag 7 Unternehmen. Nur sollte man sich bewusst sein dass man halt sich damit auch Factor-Investing ins Boot holt (auch wenn die Intention des Aktienerwerbes eine andere ist) und man sich somit indirekt auf ein anderes Spielfeld begibt was man vielleicht nicht weiß wie es zu spielen ist. Und damit meine ich nicht wie die Faktoren an sich funktionieren sondern das man sein wahres blaues Wunder erleben kann wenn man sich mit dem Produkt nicht ABSOLUT an "buy and hold til you get old" hält. Denn die Mehrkosten bei einem langjährigen Zeitraum sind nicht zu unterschätzen. Wenn ich es aber nicht durchhalte so werde ich die Factoren die sich erst in vielen Jahren zeigen "zerstören". Was bleibt sind höhere Kosten gepaart mit einer verminderten erwartbaren Rendite = in Summe eine tatsächliche Minderrendite im Vergleich eines Brot und Butter ETFs nach Marktkapitalisierung.
Meinst du man kann auch den ausschüttenden von Kommer gut für eine Anlage nehmen ?
Mir wäre bei solchen Kombinationen immer wichtig, dass sie nicht konstruktionsbedingt verfälscht auseinanderlaufen. Von daher: Ich würde - wenn Ausschüttungen erwünscht sind - dann halt sowohl den Kommer- als auch den MCAP-ETF als Ausschütter nehmen … und dann fände ich auch die Variante eine gute Kombination!
Der ist klein. Nicht das der dann im Vetludt aufgelöst wird oder verschmolzen wird.
Sind thesaurierende und ausschüttende Variante nicht ohnehin ein Fonds und es handelt sich nur um zwei verschiedene Anteilsklassen desselben Fonds? Von daher würde ich für mich die Gefahr als überschaubar und eingehbar einschätzen.
Die Kernaussage war von ihm, dass man das ganze Factor-Investing zwar machen kann - es aber eine andere Hausnummer als lediglich den "Gesamtmarkt" per Aktien ETF ist, da das Factor-Investing eben nicht "den" Markt darstellt.
Ich will jetzt nicht defätistisch erscheinen, aber wenn man zwischen zwei solchen Varianten steht - MCAP oder BIP, MCAP oder Faktor, mit oder ohne Small Caps, etc. - hat man immer eine mehr oder weniger bei 50/50 liegende Wahrscheinlichkeit, dass das eine besser läuft als das andere und dass man mit der eigenen Entscheidung richtig liegt.
Mich überzeugt das Factor-Investing überhaupt nicht wegen der Rückkehr zum Mittelwert.
Kann das verstehen, wenn man sich selbst unwohl damit fühlt und es nicht machen will, aber wissenschaftlich belegt sind die Faktoren und ihre Wirksamkeit halt und ich kann auch ihre theoretische Herleitung und Erklärung verstehen. Von daher würde ich sagen: Jeder, wie er mag!
Ich weiß dass viele auch oder sogar vorallem in dem Gerd Kommer ETF investieren wegen der Reduzierung des Klumpenrisikos USA/Mag 7 Unternehmen. Nur sollte man sich bewusst sein dass man halt sich damit auch Factor-Investing ins Boot holt (auch wenn die Intention des Aktienerwerbes eine andere ist) und man sich somit indirekt auf ein anderes Spielfeld begibt was man vielleicht nicht weiß wie es zu spielen ist.
Genau deshalb finde ich den Kommer-ETF eine gute Lösung! Ja, viele nehmen den jetzt, um die glorreichen Sieben zu reduzieren. Und das tut er auch wirksam. Aber er tut es eben nicht auf eine willkürliche Art, wie sie bspw. gegeben wäre, wenn man einen ex-USA-ETF zum selben Zweck dazu nehmen würde. Sondern auf eine systematische Art, die auch den nächsten Klumpen, egal wo er entsteht, abmildert. Und genau das finde ich gut!
Sind thesaurierende und ausschüttende Variante nicht ohnehin ein Fonds und es handelt sich nur um zwei verschiedene Anteilsklassen desselben Fonds? Von daher würde ich für mich die Gefahr als überschaubar und eingehbar einschätzen.
Ja und nein: Hab gerade bei der UBS erlebt, dass der ausschüttende MSCI-Europe (SRI) zu Gunsten des thesaurierenden dicht gemacht wurde wg. zu wenig Masse. Der EMU hat riesige Volumen auch in der ausschüttenden Variante, der Europe kam merkwürdiger Weise nicht so an.
Fazit: Fondsschließungen bzw. Zusammenlegungen können einen eigentlich immer betreffen. Du hast kein Recht darauf, dass dein ETF langfristig existiert und wirst bei der Entscheidung leider auch nicht eingebunden!
Tolle Sache dieses Jahr. Da hat Professor Walz mit seinem rechtzeitigen Hinweis zum „Nachwürzen“ voll ins Schwarze getroffen.
Ich sage mal so:
USA selbstverständlich, aber nicht mit 70 % in der Geldanlage. Das ist bei dem Dollar auch mal ganz schnell gehen kann. Haben wir diese Woche gesehen. Und wie in 70 % eines Aktiendepots mal schnell 4 % verlieren…. Dann ist das eben auch ein Weg zum Mittelwert.
Anlass für das Nachwürzen waren übrigens nicht die USA an sich, sondern die grotesk hohen Bewertungen der bekannten Firmen.
Bedingt durch den Dollar Rückgang haben meine US Titel jetzt im Aktiendepot noch einen Anteil von circa 25 %.
Und das reicht auch. Wenn die später mal wieder richtig Luft holen, bin ich mit dabei.
Tolle Sache dieses Jahr. Da hat Professor Walz mit seinem rechtzeitigen Hinweis zum „Nachwürzen“ voll ins Schwarze getroffen.
Wenn ich mir das hier so ansehe... Ja, mit 100% Europa wäre man jetzt im letzten Monat besser dran gewesen. Aber wer hat schon 100% Europa? Der Kommer-ETF geht quasi genauso runter.
Und das reicht auch. Wenn die später mal wieder richtig Luft holen, bin ich mit dabei.
Wie willst Du diesen Zeitpunkt abpassen?
Ich bleibe dabei, am Ende ist das alles Market Timing. Ich lasse die Finger davon.
Risikostreuung hat m.E. nichts mit « market timing » zu tun.
70% USA, davon 20% « glorious seven » sind kein weltweit gestreutes Aktien-Portfolio, sondern ein Klumpenrisiko - selbst wenn es als « MSCI World » verkauft und beworben wird.
Ein solches Investment ist letztlich nur ein US-Tech-Sektor-Investment mit ein paar Mini- Beimischungen.
Kann man machen, ist aber nicht gestreut, sondern geklumpt.
Risikostreuung hat m.E. nichts mit « market timing » zu tun.
70% USA, davon 20% « glorious seven » sind kein weltweit gestreutes Aktien-Portfolio, sondern ein Klumpenrisiko - selbst wenn es als « MSCI World » verkauft und beworben wird.
Ein solches Investment ist letztlich nur ein US-Tech-Sektor-Investment mit ein paar Mini- Beimischungen.
Kann man machen, ist aber nicht gestreut, sondern geklumpt.
Richtig !! Hier werden immer wieder diese zwei Dinge durcheinander geworfen und verwechselt.
Leute, bitte nicht immer und immer wieder die selbe Diskussion. Ich glaube es wissen jetzt alle, dass Abweichungen von der Marktkapitalisierung für die einen Risikostreuung und für die anderen market timing ist🙃
Das die aktuelle Entwicklung gerade der Fraktion Risikostreuung recht zugeben scheint, ist doch purer Zufall. Die letzten 15 Jahre hatte halt die andere Fraktion recht. Und wer in Zukunft recht haben wird, wissen wir nicht!
Das die aktuelle Entwicklung gerade der Fraktion Risikostreuung recht zugeben scheint, ist doch purer Zufall. Die letzten 15 Jahre hatte halt die andere Fraktion recht. Und wer in Zukunft recht haben wird, wissen wir nicht!
Genau so sieht es aus!
Und mir ist es auch egal, welche Fraktion recht hat. Wenn ich langfristig auf meine 6-7% p.a. komme habe ich mein Ziel mehr als erreicht.
Genau so sieht es aus!
Und mir ist es auch egal, welche Fraktion recht hat. Wenn ich langfristig auf meine 6-7% p.a. komme habe ich mein Ziel mehr als erreicht.
Ja! Vorallem je länger man dabei ist desto näher ist man auch wirklich der durchschnittlichen Rendite von 6-7% p.a. Denn auf kurze Sicht ist der Aktienmarkt die reinste Achterbahn.
Die jetzige Situation erinnert wieder an den Wert der Diversifikation; insbesondere kommen mir hier erneut die ausdauernden Diskussionen in verschiedenen Threads in den letzten Monaten bezüglich der Aufnahme von (Staats-)Anleihen in den Sinn.
Hat sich jemand nochmals mit der Frage auseinander gesetzt oder vielleicht investiert ?
Ich denke ernsthaft über A. Becks Fixed Income Fonds oder auch dieses (Unternehmens-) Anleihenprodukt nach:
Xtrackers iBoxx EUR Corporate Bond Yield Plus UCITS ETF 1D (( https://www.justetf.com/de/etf-profile…in=IE00BYPHT736 )).
Die jetzige Situation erinnert wieder an den Wert der Diversifikation; insbesondere kommen mir hier erneut die ausdauernden Diskussionen in verschiedenen Threads in den letzten Monaten bezüglich der Aufnahme von (Staats-)Anleihen in den Sinn.
Hat sich jemand nochmals mit der Frage auseinander gesetzt oder vielleicht investiert ?
Ich denke ernsthaft über A. Becks Fixed Income Fonds oder auch dieses (Unternehmens-) Anleihenprodukt nach:
Xtrackers iBoxx EUR Corporate Bond Yield Plus UCITS ETF 1D (( https://www.justetf.com/de/etf-profile…in=IE00BYPHT736 )).
Der User Hornie hat Anleihen/Anleihen ETFs.
Ich selbst habe keine bis auf kurzlaufende deutsche Staatsanleihen bis 1 Jahr (Geldmarktfonds) als Tagesgeld/Festgeld Alternative und werde auch keine anderen Anleihen aufnehmen, da
a) betrachte ich mein Vermögen als ganzes so bestehen diverse Rentenansprüche (gesetzliche Rentenversicherung, Betriebsrente etc) die ich habe aber jetzt noch nicht benötige. Das ist mir genug Exposure.
b) mein Anlagehorizont noch recht lange ist bis zur Entnahmephase. Ergo ich keine sicheren Anlagen benötige da laufender Gehaltsbezug die Ausgaben deckt und Notgroschen/Sicherheitsbaustein mit Tagesgeld und Geldmarktfonds besteht. Anleihen würden bei dem Anlagehorizont zu sehr renditemindert sein.
Wenn ich welche aufnehmen würde dann würde ich für meiner Situation eher Richtung global aggregate bond etf gehen um eben nicht nur Deutschland (Rentenansprüche, Einlagensicherung) als Risiko hätte sondern noch weitere Staaten und Währungen.
Der aggregate bond hat zwar auch Unternehmensanleihen (ca. 30%)...aber eine reine Unternehmensanleihen korrelieren mir zu sehr mit dem Aktienmarkt. Ich bilde das lieber mit einer höheren Aktienquote und Tagesgeld ab.
Das ist nur meine Meinung. Aber frag mal Hornie. Der kann dir zu Anleihen Auskunft geben und hat eine andere Sicht darauf was ja nicht verkehrt ist.
Mich beschäftigt das Thema auch. Ich bin derzeit auch der Meinung, dass Geldmarktfonds u.ä. reicht. Aber aus Neugierde bin ich versucht, in Anleihen-ETF zwecks Beobachtung eine Position zu eröffnen.
Mich beschäftigt das Thema auch. Ich bin derzeit auch der Meinung, dass Geldmarktfonds u.ä. reicht. Aber aus Neugierde bin ich versucht, in Anleihen-ETF zwecks Beobachtung eine Position zu eröffnen.
Vielleicht hilft dir das weiter:
Ist wirklich interessant der Blog Beitrag von Gerd Kommer.
Wenn du das mit der kleinen Position machen möchtest quasi zum praktischen Lernen kann man das durchaus machen solange sich die Beträge im Rahmen halten.
Ansonsten sollte man natürlich wissen das Anleihen nicht gleich Anleihen sind und auch Anleihen ETFs ein anderes Instrument als eine Einzelanleihe.
Ich denke das einfachste und die geringste "Gefahr" wäre wohl eine Einzelanleihen der Bundesrepublik Deutschland von 1 oder 2 Jahren oder bei ETFs so etwas wie den ishares eb.rexx 1,5-2,5 Jahre. (Anleihen per ETFs der Bundesrepublik Deutschland mit Laufzeiten von 1,5 - 2,5 Jahren).
Aber vielleicht melden sich noch andere User hier und bringen ihre Meinungen und Erfahrungen hier ein. Oder du taggst Hornie. Dann sieht er es vielleicht und schreibt etwas dazu.